An diesem Wochenende habe ich als Gast der Bundesversammlung meines Bundes beigewohnt. Wie gewohnt nach einem Wochenende eine Zusammenfassung in Stichpunkten.
Nach einem Sprint zum Bonner Bahnhof ist der Zug natürlich verspätet.
Wenn auf der Fahrt durch das Rheintal selbiges von einem Gewitter heimgesucht wird, kann das nahezu apokalyptische Zustände annehmen.
Unwetter verzögern die Anreise: Manchmal kommt man dann erst zu dem Zeitpunkt los, den man als Ankunftszeit eingeplant hat.
Ein Roadtrip ist natürlich immer ein Spaß!
Inkontinenz kann auch bei Jugendlichen auftreten.
Nur weil man erst nachts um drei Uhr ankommt, muss man noch lange nicht Gas geben beim Aufbau.
Beim Stangensuchen trifft man hin und wieder einen Hessen samt Bembel mitten im Wald.
Eine BV ist eigentlich eine echt langweilige Sache.
Trotzdem kann man sich aus der letzten Reihe raus total gut aufregen.
Die freie Zeit kann man super zum Aufräumen der Festplatte nutzen und Fotos sortieren.
Irgendwie rutscht der Bund immer mehr in die Hirse-Müsli-Fraktion ab. Anscheinend ist Öko nun angesagt.
T-Shirts gibt es tatsächlich auch in „fairer Qualität“.
Im Bund ist singen nicht mehr so angesagt. „Wir“ diskutieren lieber.
Die vorhandene Nahrungsmenge muss nicht unbedingt auf die anwesenden Teilnehmeranzahl abgestimmt sein. Zu viel war es auf jeden Fall nicht.
In Immenhausen ist es nicht nur ein wenig kälter in Restdeutschland, es gibt auch mehr Mücken.
Auf Bundesebene gibt es viel zu viele „Politiker“ und Selbstverwirklicher. Basisnähe wird hier leider nicht in der Job-Description erwähnt.
Zu viele Leute hören sich selbst gern reden.
Am Ende bleibt mein Fazit:
Es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem.
Im nächsten Jahr werden wir die Veranstaltung wohl ausrichten. Mich dafür zu engagieren kann ich mir gut vorstellen – einer Versammlung möchte ich glaube ich nicht mehr beiwohnen.
Gestern wurde ich durch einen unserer Admins auf einen netten Service aufmerksam gemacht:
Bei Project24 kann man sich seinen eigenen Feiertagskalender zusammenstellen, sofern gewünscht auch mit Mondphasen und Sonnenauf– und Untergangszeit. Mit einem Klick auf „Abonnieren“ wird dieser dann automatisch in iCal eingefügt und zeigt dann für alle Zeiten alle Feiertage an. So wie oben abgebildet schaut das dann in meinem Firmen-iCal aus.
Neben jedem Kommentar in diesem (und vielen anderen Blogs) wird ein kleines Bildchen angezeigt. In den meisten Fällen ist da ein Gesicht zu sehen, manchmal aber auch nur eine graue Silhuette.
Jenes Bild nennt sich „Gravatar“, war für „globally recognized avatar“ steht. Den Dienst gibt es schon eine ganze Weile, inzwischen wurde er von der Firma Automattic übernommen, die unter anderem auch hinter WordPress steht.
„Und wie geht das?“ mag sich nun der ein oder andere fragen. Ganz einfach:
Auf der Gravatar-Seite klickt man auf „Signup“ und gibt anschließend seine Email-Adresse ein. Dorthin bekommt man dann einen Link geschickt, der einen dann zu einer Seite führt auf der man den Dienst für sich konfigurieren kann.
Dazu muss man auf der einen Seite seine Email-Adresse(n) eingeben und dann natürlich ein passendes Bildchen hochladen und dieses den Adressen zuordnen. Anschließend muss der Gravatar freigeschaltet werden und er bekommt auch eine Jugendschutz-Freigabe verpasst. Gibt man dann in Blogs und anderen Seiten die Gravatare unterstützen seine Email-Adresse an, so wird das passende Bild dazu angezeigt.
Ich finde den Dienst wirklich prima weil er das oft doch recht anonyme Internet ein wenig personalisiert und man so dem ganzen ein wenig seine eigene Note verpassen kann. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn in Zukunft alle meine Leser neben ihren Kommentaren ein kleines persönliches Bild stehen hätten.
Da dieses Jahr mein Sommerurlaub leider ausfallen muss, habe ich mich mal auf die Suche nach ein paar adäquaten Ersatzterminen gemacht. Folgendes könnte auf meinem Plan stehen oder tut es sogar schon:
Am 5. Juli findet das Rheinkultur-Festival statt. Da werde ich auf jeden Fall da sein, das kostet nämlich nichts. Neben den Sportfreunden spielt dort auch Tomte.
Auf dem diesjährigen Rocco-del-Schlacko Ende August spielen mit Kettcar und Mando Diao auch gleich zwei Bands die ich sehr gerne höre – außerdem sollte man auch Deichkind glaube ich mal Live erlebt haben. Es stehen allerdings noch nicht alle Bands fest.
Jan Delay spielt am 9. August hier in Bonn auf der Museumsmeile. Leider schon ausverkauft ist das Konzert der Ärzte ein paar Tage später auf dem Museumsplatz.
Soweit der aktuelle Plan, Mitstreiter sind natürlich gern gesehen!
Heute beschäftige ich mich mal mit dem Portal „GourmetReise“. Bekanntlich esse ich gern und gut – was liegt da näher, als eine Rezension über ein Portal zu schreiben, dass sich mit den beiden Themen beschäftigt?
Die Selbstbeschreibung aus der Trigami-Ausschreibung sagt mir:
GourmetReise ist eines der größten Magazine für die Themen Genießen, Essen und Reisen im deutschsprachigen Raum.
GourmetReise richtet sich an Genießer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die auf der Suche nach den außergewöhnlichen Facetten des Lebens sind.
Am Portal des Magazins finden sich Reiseberichte, Hotel– und Restaurant-Tipps, Kurzporträts von Starköchen, Wein-Tipps und Videos zum Nachkochen.
GourmetReise gibt es also nicht nur im Internet: Vier Mal im Jahr wird auch ein Magazin in gewohnter Papierform veröffentlicht, dass man auch abonnieren kann. Als „VIP-Club“-Mitglied kann man dann auch die Beiträge komplett online lesen. Der normale Nutzer bekommt nur einen Ausschnitt zu sehen.
Schauen wir uns aber doch mal die Seite genauer an: Neben einem Menüpunkt „Magazin“ gliedern sich die Inhalte in die vier Punkte auf, die man auch im Kopf der Seite anwählen kann.
Essen: Hier gibt es einige Berichte über „Starköche“, ihre Restaurants, eine Art Glossar in Form des „Küchenalphabets“. Der Benutzer ist auch aufgerufen, nach einer Registrierung selbst Restaurants vorzuschlagen und auch zu bewerten. Leider schaffte dies in den vergangenen acht Monaten nur der Benutzer „HubertB“.
Was ich am interessantesten fand, waren die Kochvideos. Im Stil der bekannten Sendungen aus dem Fernsehen werden Mahlzeiten gekocht. Zwar sind auch hier (wie wohl für Gourmets üblich) einige abgefahrene Sachen dabei, doch die Videos machen Lust darauf mal etwas nachzukochen.
Reisen gliedert sich in Reise– und Hoteltipps auf. Es fällt wieder auf, dass die ausführlichen Reisetipps nur für Premium-Mitglieder komplett sichtbar sind. Der Hoteltipp des Monats ist das Grand Hotel in Wien, das fünf Sterne hat. Mehr gibt der Tipp leider nicht her und auch HubertB hat dazu noch keine Bewertung abgegeben. Hier bin ich ganz schnell wieder weg.
Wenn ich eins beherrsche, dann das Trinken. Hiermit beschäftigt sich die nächste Kategorie, die sich in die Menüpunkte Weinwissen, Weinlexikon, Die besten Winzer, Weine, Rebsorten und Weinknigge aufspaltet. Hier verbergen sich wieder einige glossarartige Elemente, die zwar interessant zu lesen sind, aber sicherlich auch kein Besuchermagnet sein werden. Natürlich gibt es auch wieder einige Artikel, die allesamt mit dem Link „mehr gibt es für Premium Mitglieder…“ versehen sind. Hatte ich schon durchblicken lassen, dass ich davon nichts halte? Positiv fällt an dieser Stelle auf, dass eine Weinbewertung nicht von HubertB stammt.
Schließlich komme ich bei dem Punkt TV an. Dieser untergliedert sich in die schon erwähnte Kategorie „Kochvideos“, die sich hier „Easy Cooking“ nennen und „GourmetReise TV“. Letztere Kategorie behandelt Reportagen, Interviews und persönliche Porträts: Von Tim Mälzer bis Ferran Adrià, was auch durchaus interessant anzuschauen ist.
Mein Fazit: Schön aufgemacht ist die Seite ja: Das Layout gefällt mir gut und ich finde auch die Idee, ein Magazin durch eine Internetseite aufzuwerten durchaus prima. An der Umsetzung hapert es allerdings ein wenig. Einen wirklichen Mehrwert konnte ich (bis auf die Videos) irgendwie nicht entdecken. Vor allem die ewigen Hinweise auf die Inhalte für Premiummitglieder haben mich wirklich gestört. Sie vermitteln den Eindruck, es wolle mit aller Gewalt ein Abonnement verkauft werden. Andere Zeitschriften, wie etwa Neon, haben das Konzept besser umgesetzt.
Das absolute Killerfeature meiner neuen Bude steht nun endgültig fest: Der Balkon vor meinem Fenster! Auf unten stehendem Bild habe ich den mal zur besseren Übersicht mit einem „A“ markiert.
Es ist einfach unglaublich, was man da alles so während einer Zigarettenpause alles erleben und bestaunen darf. Es macht eine Menge Spaß, dort zu sitzen, sich das Treiben auf der Kölnstraße anzuschauen und ich habe das Gefühl, noch das ein oder andere beitragswürdige Erlebnis zu haben.
So wurde ich dieser Tage schon Zeuge einer missglückten Taxifahrt, als der Taxifahrer einfach losfuhr während $weiblicherFahrgast noch daran arbeitete den Kofferraum auf zu bekommen. Schadenfreude ist manchmal doch die schönste Freude.
Ein wenig schwer fällt es mir noch zu unterscheiden, ob die vorbeigehenden Menschen betrunken vor sich hinbrabbeln oder ob da nicht doch ein Bluetooth-Headset im Spiel ist. Gut zu wissen, dass der Shopblogger das gleiche Problem hat.
Am Ende sind dann noch all die anderen Kleinigkeiten, die einem so auffallen: Nachbarn die von einem Absatz in die völlig überfüllte Papiertonne springen um ihr Altpapier noch reinzubekommen und vieles mehr. Man darf gespannt sein was noch alles so passiert, ich freue mich auf den weiteren Verlauf des Sommers.
„Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Schüler aussterben müssen.“
Weil ich noch nicht genug sinnlose Mails bekomme, habe ich mich die Tage beim „Zitat des Tages“-Newsletter der Universitätsbibliothek der Helmut Schmidt Universität Hamburg angemeldet. Nun bekomme ich jeden Morgen eine Email mit dem Betreff „Moin Moin! – Zitat des Tages“, wo sich dann eines wie oben befindet.