„Irrlehren der Wissenschaft brauchen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkenntnisse abgelöst werden, weil nicht nur die alten Professoren, sondern auch deren Schüler aussterben müssen.“
Weil ich noch nicht genug sinnlose Mails bekomme, habe ich mich die Tage beim „Zitat des Tages“-Newsletter der Universitätsbibliothek der Helmut Schmidt Universität Hamburg angemeldet. Nun bekomme ich jeden Morgen eine Email mit dem Betreff „Moin Moin! – Zitat des Tages“, wo sich dann eines wie oben befindet.
Von manchen Dingen ist man gar nicht so abhängig wie man eigentlich denkt: Seit Anfang Februar wohne ich nun in Bonn und seit dem habe ich nicht viel fern gesehen. Während ich im Moment mangels Fernseher oder DVB-T-Stick nicht mal die Möglichkeit hätte, hatte ich in meiner letzten WG sogar einen Fernseher zur Verfügung – diesen habe ich allerdings nicht ein Mal eingeschaltet.
Zur allgemeinen Information kann man das Internet prima heranziehen und dort die einschlägigen Nachrichtenseiten absurfen. So bleibt dem TV dann eigentlich nur noch die Aufgabe des „Alleinunterhalters“.
Wirklich was verpasst habe ich allerdings in der letzten Zeit nicht und vermisst habe ich „die Kiste“ auch nicht. An den Wochenenden in der alten Heimat habe ich schon hin und wieder einen Blick ins TV geworfen, dabei war das Programm allerdings nicht sonderlich überzeugend. Anscheinend habe ich mich vorher die meiste Zeit doch nur berieseln lassen, was mir in keinster Weise fehlt.
Statt dessen habe ich die Zeit genutzt, um das ein oder andere Buch zu lesen und so vermutlich wesentlich effektiver ausgespannt.
Natürlich habe ich mich dem Medium Fernsehen nicht völlig abgewandt. Vor allem die neuesten Folgen meiner aktuellen Lieblingsserie habe ich mir fleißig aus den USA importiert und den ein oder anderen Film habe ich mir auch angeschaut. Da es inzwischen nicht nur eine Internetseite gibt auf der man sich allerneuste Filme im Youtube-Stil anschauen kann, werde ich das sicherlich auch noch öfter machen.
Ich glaube, am Ende liegt die Lösung darin „gezielt“ fern zu sehen und sich vorher gut über das Programm zu informieren. Oft habe ich erst nach der Ausstrahlung einer interessanten Sendung von ihr erfahren, was mich hin und wieder echt geärgert hat.
Bei Jan und Mo und auch dem Thomas gab es schon ein wenig was zu lesen. So muss ich nicht all zu viele Worte über das vergangene Pfingstlager meines Stammes verlieren, außer das ich riesigen Spaß hatte und sicherlich schon lange nicht mehr so viel an einem Stück gelacht habe. Einige Bilder vom Lager habe ich beim Stamm Idar-Oberstein hochgeladen.
Gelernt habe ich natürlich auch was: Bevor man im Schatten einschlafen will, sollte man sich informieren wo die Sonne als nächstes hinwandert. Alles andere gibt nur Sonnenbrand.
In der vergangenen Woche habe ich das Buch mit dem Titel „Tribut“ (Affiliate-Link) von Robert Finn gelesen. Vorweg: Ein sehr lesenswertes Buch.
Ein britischer Detektiv und eine amerikanische Wissenschaftlerin kommen einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur. Und geraten dabei in höchste Gefahr – denn die Hüter des Geheimnisses schlafen nicht… Quelle: krimi-couch.de
Wie auch aus der oben verlinkten Rezension herausgeht, ist das Buch sehr plastisch und spannend geschrieben. Es fiel mir während des Lesens oft schwer, die Lektüre aus der Hand zu legen, was auch daran liegen mag, dass es sehr flüssig geschrieben ist.
Das übliche Happy-End darf natürlich auch nicht fehlen, nur am Ende hätte ich mir dann noch ein wenig mehr Aufklärung rund um die Geschichte und Herkunft der „Adepten“ gewünscht. Während die Handlung zu Beginn noch recht bodenständig ist, driftet sie später nämlich ein wenig ins Übernatürliche/Mystische ab. Gerade Freunden der Romane von Dan Brown wird das gut gefallen.
Als webentwicklender Mac-User stehe ich regelmäßig vor einem Problem: Wie schaue ich mir nun an, was der liebe Internet Explorer aus meinem tollen HTML– und CSS-Code macht, ohne an einen anderen Rechner laufen zu müssen?
Eine Lösungsmöglichkeit hatte ich schon im Eintrag „Browserschuss“ behandelt. Hierbei störte mich allerdings, dass man doch recht lange auf seine Screenshots warten musste. Da ich nur und ausschließlich den Internet Explorer benötige, machen komplette Windows-Installationen mit Hilfe von Parallels oder VMware an sich keinen Sinn, abgesehen von den nicht unerheblichen Lizenzkosten.
Die Tage habe ich mich, gemeinsam mit dem Admin hier, dann mit zwei anderen Lösungen beschäftigt:
Nummer 1 war das Programm ies4osx, das basierend auf der Darwine–Technologie. Leider stellte sich das Programm als sehr instabil heraus. Nach maximal drei Klicks in einem der von mir installieren IE-Varianten verabschiedete sich die Software.
Das zweite Programm im Test war CrossOver. In aller Kürze: Nicht einmal die Installation der Programme haben wir hinbekommen, ohne das die Software mit merkwürdigen Crash-Codes abrauchte. Das Anlegen einer „Bottle“ scheiterte regelmäßig an der gleichen Stelle.
Wirklich glücklich bin ich also grade nicht und deshalb für Vorschläge sehr aufgeschlossen.
Wie angekündigt bin ich am vergangenen Wochenende umgezogen. Vorweg: Alles in allem hat das wirklich prima geklappt, vor allem auch dank der tatkräftigen Hilfe von Eva, Stephen und Nina. Meine Planung ist soweit auch gut aufgegangen: Ein wenig Farbe war noch an die Wand zu bringen und ansonsten musste ich „nur“ meine sieben Sachen noch in die Bude tragen und die Möbel aufbauen. Merkwürdigerweise besitze ich tatsächlich weniger Dinge, als ich gedacht hätte, was die Sache natürlich nur vereinfacht hat.
Nun steht soweit alles in der Bude, ein paar Kleinigkeiten fehlen aber doch noch:
Bilder müssen an die Wand
eine Couch muss in die Bude
ein Tisch will gebaut werden
der nervige Verschlag muss abgedeckt werden
meine Klamotten müssen aus dem Rucksack in die Schränke
der Balkon will aufgeräumt und gereinigt werden
die WG-Verkabelung will optimiert sein
die Fenster und deren Rahmen müssen sauber gemacht werden
ordentliche Vorhänge wollen gekauft und aufgehangen werden
Bei Ikea haben wir uns am Freitag tatsächlich länger aufgehalten. Mit gleich zwei Frauen durch den Laden zu spazieren kann ein wenig anstrengend sein. Meine unglaubliche Entschlußfreudigkeit hat aber vermutlich auch ein wenig dazu beigetragen, dass es etwas länger wurde. Wundert sich jemand, dass es am Ende doch wieder anders kam, als ich es geplant hatte?
Die oben genannten „Kleinigkeiten“ werde ich in den nächsten 14 Tagen auch noch beseitigen – und dann wird einfach mal gewohnt. In der Kölnstraße gefällt es mir recht gut, zumal ich sowohl Aldi als auch einen Dönerladen direkt gegenüber habe. Verhungern werde ich also schon mal auf keinen Fall.
Heute vor 15 Jahren bekam der „Vater“ des World Wide Web und Erfinder von HTML, Tim Berners-Lee die Erlaubnis seines Arbeitgebers, die sogenannte libwww frei zur Verfügung zu stellen. Unter http://info.cern.ch/ konnte man sich den Code des ersten Webservers und der dazugehörigen Web-API herunterladen.
Damit war der Weg für zahlreiche Innovationen frei und die weltweite Vernetzung konnte richtig losgehen. Ich finde es sehr imposant, was sich in den letzten Jahren daraus entwickelt hat – und bin sehr gespannt, was die Zukunft bringen wird. Berners-Lees Idee eines weltweiten Notizbrettes, an dem jeder mitarbeiten kann, ist noch lange nicht umgesetzt.
Weitere Informationen gibt es bei Heise und in der Wikipedia.
Dieser Tage plane ich meinen Umzug. So langsam geht mir (und vermutlich auch meinen Mitmenschen) das Thema ein wenig auf die Nerven. Da wollen Anstrich, Einrichtung, Transport und Aufbau und alles mögliche organisiert werden. Wahrscheinlich mache ich mir da wieder zu viele Gedanken…
Wohnungsübergabe und ähnliches habe ich zum Glück schon hinter mir und heute Abend kann ich dann wohl auch meinen Schlüssel in Empfang nehmen. Außerdem habe ich meine Überlegungen zum Thema „Farbe“ bereits abgeschlossen. Folgendes ist jedenfalls mal mein Plan:
Heute Abend klebe ich meine neuen Zimmer ab
Morgen Abend wird Farbe gekauft
Übermorgen wird die Bude gestrichen
Mittwoch fahre ich in die alte Heimat
Donnerstag wird dort gepackt
Freitag geht es, gemeinsam mit der roten Gewalt, wieder nach Bonn, fertig streichen und so
Klar werden muss ich mir bis dahin noch über folgende Punkte:
Kann man auf Holz tapezieren?
Was nehme ich eigentlich alles mit?
Was muss ich noch kaufen?
Wie soll mein abgefahrener selbst gebauter Schreibtisch aussehen?
Wie viel Farbe brauche ich?
Was brauche ich sonst noch zum Anstreichen?
Wo ich all das gerade aufschreibe, fallen mir die Worte eines alten Gelehrten ein. Dieser sagte einmal:
Kähn Stress!
… und daran halte ich mich nun mal, man darf gespannt sein.
Aktualisierung: Ein paar Punkte haben sich zum Glück inzwischen schon erledigt. Aktualisierung: Dank tatkräftiger Hilfe habe ich es gestern Mittag tatsächlich geschafft, etwa 120qm Wandfläche mit frischem Weiß zu versorgen. Aktualisierung:Eingezogen!