Zitat des Tages

„Irr­leh­ren der Wis­sen­schaft brau­chen 50 Jahre, bis sie durch neue Erkennt­nisse abge­löst wer­den, weil nicht nur die alten Pro­fes­so­ren, son­dern auch deren Schü­ler aus­ster­ben müssen.“

(Max Planck)
Quelle: HSU Ham­burg

Weil ich noch nicht genug sinn­lose Mails bekomme, habe ich mich die Tage beim „Zitat des Tages“-Newsletter der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek der Hel­mut Schmidt Uni­ver­si­tät Ham­burg ange­mel­det. Nun bekomme ich jeden Mor­gen eine Email mit dem Betreff „Moin Moin! – Zitat des Tages“, wo sich dann eines wie oben befindet.

Aktua­li­sie­rung: Wirk­lich mei­nen Tag machte grade Ralf G. via twit­ter:

„wenn twit­ter kaputt ist zucken die nerds auf ent­zug vor dem rech­ner herum wie amy wine­house in ihrer zelle“

Danke!

Televisionslos glücklich

Von man­chen Din­gen ist man gar nicht so abhän­gig wie man eigent­lich denkt: Seit Anfang Februar wohne ich nun in Bonn und seit dem habe ich nicht viel fern gese­hen. Wäh­rend ich im Moment man­gels Fern­se­her oder DVB-T-Stick nicht mal die Mög­lich­keit hätte, hatte ich in mei­ner letz­ten WG sogar einen Fern­se­her zur Ver­fü­gung – die­sen habe ich aller­dings nicht ein Mal ein­ge­schal­tet.
Zur all­ge­mei­nen Infor­ma­tion kann man das Inter­net prima her­an­zie­hen und dort die ein­schlä­gi­gen Nach­rich­ten­sei­ten absur­fen. So bleibt dem TV dann eigent­lich nur noch die Auf­gabe des „Alleinunterhalters“.

Wirk­lich was ver­passt habe ich aller­dings in der letz­ten Zeit nicht und ver­misst habe ich „die Kiste“ auch nicht. An den Wochen­en­den in der alten Hei­mat habe ich schon hin und wie­der einen Blick ins TV gewor­fen, dabei war das Pro­gramm aller­dings nicht son­der­lich über­zeu­gend. Anschei­nend habe ich mich vor­her die meiste Zeit doch nur berie­seln las­sen, was mir in keins­ter Weise fehlt.
Statt des­sen habe ich die Zeit genutzt, um das ein oder andere Buch zu lesen und so ver­mut­lich wesent­lich effek­ti­ver ausgespannt.

Natür­lich habe ich mich dem Medium Fern­se­hen nicht völ­lig abge­wandt. Vor allem die neu­es­ten Fol­gen mei­ner aktu­el­len Lieb­lings­se­rie habe ich mir flei­ßig aus den USA impor­tiert und den ein oder ande­ren Film habe ich mir auch ange­schaut. Da es inzwi­schen nicht nur eine Inter­net­seite gibt auf der man sich aller­neuste Filme im Youtube-Stil anschauen kann, werde ich das sicher­lich auch noch öfter machen.

Ich glaube, am Ende liegt die Lösung darin „gezielt“ fern zu sehen und sich vor­her gut über das Pro­gramm zu infor­mie­ren. Oft habe ich erst nach der Aus­strah­lung einer inter­es­san­ten Sen­dung von ihr erfah­ren, was mich hin und wie­der echt geär­gert hat.

Pfingstlager

Bei Jan und Mo und auch dem Tho­mas gab es schon ein wenig was zu lesen. So muss ich nicht all zu viele Worte über das ver­gan­gene Pfingst­la­ger mei­nes Stam­mes ver­lie­ren, außer das ich rie­si­gen Spaß hatte und sicher­lich schon lange nicht mehr so viel an einem Stück gelacht habe. Einige Bil­der vom Lager habe ich beim Stamm Idar-Oberstein hochgeladen.

Gelernt habe ich natür­lich auch was: Bevor man im Schat­ten ein­schla­fen will, sollte man sich infor­mie­ren wo die Sonne als nächs­tes hin­wan­dert. Alles andere gibt nur Sonnenbrand.

Robert Finn – Tribut

In der ver­gan­ge­nen Woche habe ich das Buch mit dem Titel „Tri­but“ (Affiliate-Link) von Robert Finn gele­sen. Vor­weg: Ein sehr lesens­wer­tes Buch.

Ein bri­ti­scher Detek­tiv und eine ame­ri­ka­ni­sche Wis­sen­schaft­le­rin kom­men einem jahr­hun­der­te­al­ten Geheim­nis auf die Spur. Und gera­ten dabei in höchste Gefahr – denn die Hüter des Geheim­nis­ses schla­fen nicht…
Quelle: krimi-couch.de

Wie auch aus der oben ver­link­ten Rezen­sion her­aus­geht, ist das Buch sehr plas­tisch und span­nend geschrie­ben. Es fiel mir wäh­rend des Lesens oft schwer, die Lek­türe aus der Hand zu legen, was auch daran lie­gen mag, dass es sehr flüs­sig geschrie­ben ist.
Das übli­che Happy-End darf natür­lich auch nicht feh­len, nur am Ende hätte ich mir dann noch ein wenig mehr Auf­klä­rung rund um die Geschichte und Her­kunft der „Adep­ten“ gewünscht. Wäh­rend die Hand­lung zu Beginn noch recht boden­stän­dig ist, drif­tet sie spä­ter näm­lich ein wenig ins Übernatürliche/Mystische ab. Gerade Freun­den der Romane von Dan Brown wird das gut gefallen.

Autor
Titel Tribut
Verlag
ISBN
Bewertung ✩✩✩✩✩

Der Internet Explorer auf dem Mac

Als webent­wick­len­der Mac-User stehe ich regel­mä­ßig vor einem Pro­blem: Wie schaue ich mir nun an, was der liebe Inter­net Explo­rer aus mei­nem tol­len HTML– und CSS-Code macht, ohne an einen ande­ren Rech­ner lau­fen zu müs­sen?
Eine Lösungs­mög­lich­keit hatte ich schon im Ein­trag „Brow­ser­schuss“ behan­delt. Hier­bei störte mich aller­dings, dass man doch recht lange auf seine Screen­shots war­ten musste. Da ich nur und aus­schließ­lich den Inter­net Explo­rer benö­tige, machen kom­plette Windows-Installationen mit Hilfe von Par­al­lels oder VMware an sich kei­nen Sinn, abge­se­hen von den nicht uner­heb­li­chen Lizenzkosten.

Die Tage habe ich mich, gemein­sam mit dem Admin hier, dann mit zwei ande­ren Lösun­gen beschäftigt:

Num­mer 1 war das Pro­gramm ies4osx, das basie­rend auf der Dar­wine–Tech­no­lo­gie. Lei­der stellte sich das Pro­gramm als sehr insta­bil her­aus. Nach maxi­mal drei Klicks in einem der von mir instal­lie­ren IE-Varianten ver­ab­schie­dete sich die Software.

Das zweite Pro­gramm im Test war Cross­Over. In aller Kürze: Nicht ein­mal die Instal­la­tion der Pro­gramme haben wir hin­be­kom­men, ohne das die Soft­ware mit merk­wür­di­gen Crash-Codes abrauchte. Das Anle­gen einer „Bottle“ schei­terte regel­mä­ßig an der glei­chen Stelle.

Wirk­lich glück­lich bin ich also grade nicht und des­halb für Vor­schläge sehr aufgeschlossen.

Umgezogen

Wie ange­kün­digt bin ich am ver­gan­ge­nen Wochen­ende umge­zo­gen. Vor­weg: Alles in allem hat das wirk­lich prima geklappt, vor allem auch dank der tat­kräf­ti­gen Hilfe von Eva, Ste­phen und Nina. Meine Pla­nung ist soweit auch gut auf­ge­gan­gen: Ein wenig Farbe war noch an die Wand zu brin­gen und ansons­ten musste ich „nur“ meine sie­ben Sachen noch in die Bude tra­gen und die Möbel auf­bauen. Merk­wür­di­ger­weise besitze ich tat­säch­lich weni­ger Dinge, als ich gedacht hätte, was die Sache natür­lich nur ver­ein­facht hat.

Nun steht soweit alles in der Bude, ein paar Klei­nig­kei­ten feh­len aber doch noch:

  • Bil­der müs­sen an die Wand
  • eine Couch muss in die Bude
  • ein Tisch will gebaut werden
  • der ner­vige Ver­schlag muss abge­deckt werden
  • meine Kla­mot­ten müs­sen aus dem Ruck­sack in die Schränke
  • der Bal­kon will auf­ge­räumt und gerei­nigt werden
  • die WG-Verkabelung will opti­miert sein
  • die Fens­ter und deren Rah­men müs­sen sau­ber gemacht werden
  • ordent­li­che Vor­hänge wol­len gekauft und auf­ge­han­gen werden

Bei Ikea haben wir uns am Frei­tag tat­säch­lich län­ger auf­ge­hal­ten. Mit gleich zwei Frauen durch den Laden zu spa­zie­ren kann ein wenig anstren­gend sein. Meine unglaub­li­che Ent­schluß­freu­dig­keit hat aber ver­mut­lich auch ein wenig dazu beige­tra­gen, dass es etwas län­ger wurde. Wun­dert sich jemand, dass es am Ende doch wie­der anders kam, als ich es geplant hatte?

Die oben genann­ten „Klei­nig­kei­ten“ werde ich in den nächs­ten 14 Tagen auch noch besei­ti­gen – und dann wird ein­fach mal gewohnt. In der Köln­straße gefällt es mir recht gut, zumal ich sowohl Aldi als auch einen Döner­la­den direkt gegen­über habe. Ver­hun­gern werde ich also schon mal auf kei­nen Fall.

Happy Birthday WWW

Heute vor 15 Jah­ren bekam der „Vater“ des World Wide Web und Erfin­der von HTML, Tim Berners-Lee die Erlaub­nis sei­nes Arbeit­ge­bers, die soge­nannte libwww frei zur Ver­fü­gung zu stel­len. Unter http://info.cern.ch/ konnte man sich den Code des ers­ten Web­ser­vers und der dazu­ge­hö­ri­gen Web-API herunterladen.

Damit war der Weg für zahl­rei­che Inno­va­tio­nen frei und die welt­weite Ver­net­zung konnte rich­tig los­ge­hen. Ich finde es sehr impo­sant, was sich in den letz­ten Jah­ren dar­aus ent­wi­ckelt hat – und bin sehr gespannt, was die Zukunft brin­gen wird. Berners-Lees Idee eines welt­wei­ten Notiz­bret­tes, an dem jeder mit­ar­bei­ten kann, ist noch lange nicht umgesetzt.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen gibt es bei Heise und in der Wiki­pe­dia.

Umziehen will gelernt sein

Die­ser Tage plane ich mei­nen Umzug. So lang­sam geht mir (und ver­mut­lich auch mei­nen Mit­men­schen) das Thema ein wenig auf die Ner­ven. Da wol­len Anstrich, Ein­rich­tung, Trans­port und Auf­bau und alles mög­li­che orga­ni­siert wer­den. Wahr­schein­lich mache ich mir da wie­der zu viele Gedanken…

Woh­nungs­über­gabe und ähnli­ches habe ich zum Glück schon hin­ter mir und heute Abend kann ich dann wohl auch mei­nen Schlüs­sel in Emp­fang neh­men. Außer­dem habe ich meine Über­le­gun­gen zum Thema „Farbe“ bereits abge­schlos­sen. Fol­gen­des ist jeden­falls mal mein Plan:

  • Heute Abend klebe ich meine neuen Zim­mer ab
  • Mor­gen Abend wird Farbe gekauft
  • Über­mor­gen wird die Bude gestrichen
  • Mitt­woch fahre ich in die alte Heimat
  • Don­ners­tag wird dort gepackt
  • Frei­tag geht es, gemein­sam mit der roten Gewalt, wie­der nach Bonn, fer­tig strei­chen und so

Klar wer­den muss ich mir bis dahin noch über fol­gende Punkte:

  • Kann man auf Holz tapezieren?
  • Was nehme ich eigent­lich alles mit?
  • Was muss ich noch kaufen?
  • Wie soll mein abge­fah­re­ner selbst gebau­ter Schreib­tisch aussehen?
  • Wie viel Farbe brau­che ich?
  • Was brau­che ich sonst noch zum Anstreichen?

Wo ich all das gerade auf­schreibe, fal­len mir die Worte eines alten Gelehr­ten ein. Die­ser sagte einmal:

Kähn Stress!

… und daran halte ich mich nun mal, man darf gespannt sein.

Aktua­li­sie­rung: Ein paar Punkte haben sich zum Glück inzwi­schen schon erle­digt.
Aktua­li­sie­rung: Dank tat­kräf­ti­ger Hilfe habe ich es ges­tern Mit­tag tat­säch­lich geschafft, etwa 120qm Wand­flä­che mit fri­schem Weiß zu ver­sor­gen.
Aktua­li­sie­rung: Ein­ge­zo­gen!