Stadtwald Krefeld

Der Stadtwald in Krefeld aus Sicht der Wiese

Neben einer Fototour durch Krefeld stand bei meinem letzten Besuch auch ein Aufenthalt im dortigen Stadtwald an. Dort ist es wirklich schön: Weite Wiesen zum rumliegen, ein großer Spielplatz, ein Bolzplatz, ein See mit Ruderbootverleih und natürlich auch ein paar Bäume, sonst wäre es ja kein richtiger Wald. Außerdem ein großer Biergarten in dem es sich schön sitzen lässt.

Fussballplatz im Stadtwald Krefeld

See im Stadtwald Krefeld

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Mietwagen Preisvergleich auf dem iPhone

Mietwagenanbieter gibt es wie Sand am Meer. Schwierig, da den richtigen (sprich: günstigsten) herauszupicken. Die Konditionen ändern sich je nach Länge der Mietdauer, dem gewünschen Wagentyp und und und. Gegen die Qual bei der Suche nach einem Mietwagen hilft bereits seit 2006 die Seite mietwagen-auskunft.de, die seit neuestem nun auch mit einer iPhone-App am Start ist.

Der Mietwagen-Preisvergleich (iTunes-Link) ist mit seinen schlanken 2,3 Megabyte schnell aus dem Appstore geladen und auf dem iPhone installiert. Die App ist kostenlos. Der Test der ersten Mietwagen-Preisvergleichsanwendung auf dem iPhone kann also direkt starten.

Öffnet man die Anwendung, erscheint ein kurzer Startscreen und man ist schnell auf der Preisvergleichs-Seite, diese ist auch im linken Screenshot abgebildet. Dort lassen sich die relevanten Einstellungen zur Suche eingeben: Ort, Anreisedatum, Abreisedatum, und Fahrzeuggröße. Bei letzterer kann man zwischen den Punkten „alle“, „klein“, „mittel“ und „groß“ wählen. So weit, so einfach.

Hat man alle erforderlichen Daten eingegeben und auf „Suche Starten“ gedrückt, werden die Daten an den Server der Mietwagen-Auskunft übertragen und dort nach verfügbaren Angeboten gesucht. Der Anbieter hat mit aktuell acht Firmen wie zum Beispiel Holiday Autos, Auto Europe und Sunny Cars einige große Mietwagenbroker als Vertragspartner, die dann wiederum auf die Datenbanken von allen bekannten Mietwagenfirmen zurückgreifen. Die Angebote sind alle inklusive Vollkasko- und Kfz-Diebstahlversicherung und unbegrenzter Kilometerleistung.

Die Datenübertragung läuft ausreichend schnell und anschließend wird eine nach Preisen sortierte Liste präsentiert, die man auf dem zweiten Screenhot sehen kann. Ein kurzer Drücker auf ein Angebot lässt dann eine Detailseite erscheinen, auf der alle wichtigen Daten (also zum Beispiel Mietzeitraum und Inklusivleistungen) noch einmal zusammengefasst dargestellt werden. Hier findet sich dann auch direkt eine Telefonnummer des entsprechenden Anbieters und ein Button mit der Beschriftung „Jetzt buchen“. Dieser ruft in der aktuellen Version die Webseite des Anbieters auf, wo man dann seine Buchung aufgeben kann. Mietwagen Auskunft verspricht aber, dass in einer der kommenden Versionen auch das Buchen aus dem Programm heraus möglich sein soll. Das finde ich auch schwer notwendig, denn im Programm lässt sich wesentlich einfacher agieren. Leider sind viele Webseiten noch nicht in einer Mobilversion verfügbar.

Insgesamt gefällt mir die Anwendung recht gut, sie reagiert sehr schnell und hat in meinem Test keine Macken an den Tag gelegt. Auch optisch ist sie gut gelungen, da habe ich schon wesentlich schlechteres im Appstore gesehen. Ich frage mich allerdings ein wenig, warum man nicht statt einer App eine ordentliche Mobilseite von mietwagen-auskunft.de an den Start gebracht hat. Das würde die Pflege der Anwendung stark vereinfachen, da man auf die gleiche Codebasis zurückgreifen könnte.
Wie oben schon beschrieben fände ich es gut, wenn man auch direkt aus der Anwendung heraus einen Wagen buchen könnte. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich im Urlaub schon mal darauf zurückgreifen werde. Auch im Vorfeld eines Urlaubes ist die Anwendung zur Planung sicherlich zu gebrauchen. Was allerdings auch noch fehlt ist die Möglichkeit, einen Wagen nur für einen Weg zu mieten. Aber auch das soll schon bald kommen.

Wie es inzwischen üblich ist, kann man auch Fan in einer Facebook-Gruppe werden. Übrigens verspricht der Anbieter, in Zusammenarbeit mit der Umweltschutz-Organisation Naturefund einen neuen Baum im Regenwald zu pflanzen. Jetzt zum Angebot.

Bilder aus Krefeld

Mercedes in Krefeld

Als ich letztens mal wieder in Krefeld zu Besuch war, zog ich auch ein wenig mit der Kamera herum. Ein paar schöne Bilder sind dabei auch rausgekommen. Ich hoffe sie gefallen.
Nachtrag: Unten in den Kommentaren hab ich dann auch noch ein paar Worte zur Bildbearbeitung verloren.

Snoopy auf dem Mofa

Verrückte Spiegelung

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Immergut 2010

Wie ich ja ankündigte, war ich am Wochenende auf dem Immergut-Festival in Neustrelitz inmitten der schönen Mecklenburger Seenplatte. Da will ich natürlich auch ein paar Worte dazu verlieren.

An- und Abreise

Rund 650 Kilometer sind es bis zum Immergut. Das ist schon eine ganze Ecke, die sich aber mit genügend Pausen schon gut fahren lässt. Vor allem die Autobahnen im ehemaligen Ostdeutschland fahren sich sehr gut. Dementsprechend war die Anreise auch sehr entspannt, dauerte aber schon lange. Da wir ja bereits Donnerstags anreisten, fanden wir auch noch einen prima Parkplatz am Festivalgelände.
Zurück ging es gestern dann eher beschwerlich. Das lag vor allem an einem ewig dauernden Stau in dem wir und die beiden Anhalter die wir aufgegabelt hatten steckten. Dann regnete es am Nachmittag so stark, dass an mehr als 100 Kilometer in der Stunde nicht zu denken war und alle auf der Autobahn nur so am kriechen waren. Und wer schon mal ein Festival-Wochenende in den Knochen stecken hatte, weiß wie angenehm eine solche Fahrt sowieso schon ist. Ich bin immer noch platt.

Das Festival an sich

Das Immergut hat sich mir sehr positiv präsentiert. Das liegt vor allem daran, dass die Karten auf sage und schreibe 5000 Stück limitiert sind. Es ist also keineswegs eine große Veranstaltung, dafür aber um so netter und gemütlicher. Sehr entspannt und übersichtlich war das alles, selten musste man mal länger als ein paar Minuten in einer Schlange stehen. Das hat mir gut gefallen. Die Wege waren dementsprechend kurz und man konnte durchaus auch „mal schnell zum Zelt“. Gar kein Stress. Zwischen den Bühnen war man auch in etwa einer Minute gewechselt, so kompakt habe ich noch kein Festival erlebt.
Neben einer Hauptbühne gab es direkt daneben eine im Zelt, die Bands gaben sich hier sozusagen die Gitarren in die Hand. Daneben hatte es etwas abseits noch eine kleinere Bühne, die auch für Lesungen genutzt wurde. Freitag lohnte sich dort der Besuch nicht so sehr, da man von den Konzerten nicht sehr viel mitbekam: Das flache Zelt unter dem der Künstler spielte, war ab der dritten Reihe nicht mehr einsehbar und man bekam nicht mehr so wirklich viel mit. Da hat mir das Konzert-Feeling sehr gefehlt. Samstags konnte man dann aber in der inzwischen trockenen Wiese schön sitzen.

Landschaft in der Mecklenburger Seenplatte. Schön!

Die umliegende Landschaft ist, wie vermutet, ziemlich großartig. Sehr ländlich mit vielen Seen, Flüssen und Kanälen. Da bot es sich am sehr sonnig-heißen Samstag mehr als an, doch mal an einen See zu fahren und dort sehr entspannt in der Sonne abzuhängen. Dabei bin ich sogar richtig braun geworden, was man allerdings in Köln noch nicht bemerkt hat da ich wetterbedingt wieder lange Kleidung tragen muss.
Freitag war es eher durchwachsen, was das Wetter angeht. Doch irgendwie schafften wir es um die Regenschauer rumzukommen ohne völlig durchnässt zu sein. Gegen Abend wurde es dann auch trocken und so konnte man, zwar recht dick eingepackt gegen die Kälte, durchaus draußen auch ordentlich feiern.

Die Musik

Wie schon im Vorfeld erwähnt: Die meisten Bands die auftraten kannte ich gar nicht, einige vom Namen her. Ich hab bei den meisten mal reingehört und einige blieben mir auch im Gedächtnis.

An Horse


Wie oben schon bei der Nebenbühnenproblematik beschrieben habe ich hier von den beiden auf der Bühne leider nicht so arg viel mitbekommen. Die Musik hat mir aber trotzdem gefallen, da werde ich auf jeden Fall nochmals reinhören. Ein bisschen ruhig, so wie ich es ja auch manchmal mag.

The Go Team


Diese Band hat mich mehr als überrascht. Irgendwie manchmal ein wenig wie die Beastie Boys in fröhlich, dann mehr hippiemäßig unterwegs. Aber durchweg eine sehr energiegeladene Show. Mehr als Mitmachen konnte man da gar nicht und am Ende hatte ich irgendwie ein Lächeln im Gesicht.

Bonaparte


Bonaparte kannte ich vom Soundtrack von 13 Semester. Da fand ich einen Titel richtig gut und was ich sonst so gehört hatte, lies auf gute Musik schließen. Auch eine abgefahrene Show war uns vorausgesagt worden. Das war sie dann auch – ein wenig zu abgefahren. Meinen Geschmack haben die verrückten Verkleidungen und die merkwürdigen Darbietungen der Menschen rund um die Band nicht zugesagt, sondern eher von der Musik abgelenkt. Ein wenig zu bizarr war das. Keine Sterne irgendwie von mir.

Two Door Cinema Club


Frau Anna schwärmte mir von dieser Band bereits im Vorfeld die Ohren voll. Mit recht. Eingängiger Indie-Pop-Rock, den man sich gut anhören kann. Hat mir gefallen.

William Fitzsimmons


Hätte ich bequemer gesessen, wäre das Konzert sicherlich noch schöner gewesen. Sehr ruhige, entspannte Musik. Fitzsimmons spielte zusammen mit einem Bassisten, einem Schlagzeuger und einer auch gesangsmäßig sehr talentierten Keyboarderin. Gar nicht mal schlecht an einem warmen Nachmittag.

FM Belfast


Die vier aus Island kommenden Elektro-Indie-Irgendwas-Musiker haben das Zelt richtig heftig beben lassen. Fast hätte ich ein wenig Angst bekommen, als ich mich umblickte und wirklich jeder dort am springen, feiern und tanzen war. Das hat mich sehr nachhaltig beeindruckt und meine schon recht müden Knochen auch noch einmal fit erscheinen lassen.

Das sind natürlich nur einige der aufgetretenen Bands. Aber es sind die, die ich mir irgendwie behalten habe. Leider verpasst habe ich irgendwie die Lesung von Rocko Schamoni, dessen Buch Dorfpunks ich ja bekanntlich richtig gut fand. Kurz vor Ende der Lesung stolperte ich dort vorbei, hörte die Menge lachen und den Autor auch. Und fing mich an zu ärgern.

Fazit

Ein schönes, aber auch anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Das Immergut macht sehr viel spaß, ist aber leider eine gute Ecke weg. Ich werde mich bei Gelegenheit mal nach kleinen Festivals hier im engeren Umkreis umschauen müssen. Gut war übrigens meine Entscheidung, die Kamera zu Hause zu lassen. Zwar ist mir das ein oder andere tolle Motiv über den Weg gelaufen, aber es war sehr viel entspannter ohne. Alles in allem eine sehr zu empfehlende Geschichte.

Unterwegs zum Immergut-Festival

Liebe Freunde der guten Unterhaltung,

wenn es das hier zu lesen gibt1, bin ich grade gemeinsam mit Frau Anna unterwegs zum Immergut-Festival, welches in Neustrelitz in der Mecklenburgischen Seenplatte stattfindet. Auf die dortige Landschaft bin ich schon sehr gespannt, es soll schön sein. Aufgrund meiner Abwesenheit bitte ich deshalb ein etwaiges Ausbleiben von Inhalten in den nächsten Tagen zu entschuldigen.

Natürlich freue ich mich neben der Landschaft auch auf die Veranstaltung an sich. Doch bevor ich mir Bands und Künstler wie Bonaparte, Turbostaat, Mediengruppe Telekommander oder William Fitzsimmons ansehen kann, gurke ich erst mal ein wenig durch die Landschaft. Ungefähr so:

Die Strecke Krefeld - Neustrelitz (© Google Maps)

Vielleicht werde ich (eigentlich ist es sehr zu erwarten) meine Erlebnisse das ein oder andere Mal in meinem twitter-Account veröffentlichen. Wer da also noch keinen Account hat, sollte sich schnellstens einen besorgen und mir gefälligst auch folgen. Premium-Inhalte gibt es da nämlich kostenlos!

Und jetzt wünsche ich mir viel Spaß.

  1. Gesetzt der Fall, die zeitgesteuerte Veröffentlichung funktioniert. []

Alles über Justin Bieber

Dieser Tage hörte ich auf dem Heimweg im Radio ein Interview bei 1live. Die beiden Moderatoren beschäftigten sich mit dem Thema „Justin Bieber“. „Was genau ist das?“ fragte ich mich, erinnerte mich daran das in meiner Twitter-Timeline hin und wieder der Begriff fiel und befragte deshalb mal die Wikipedia. Ich war gespannt was da kommt: Ein neuartiges Kuscheltier? Irgendwas lustiges auf YouTube, dass ich bisher verpasst hatte?

Wer ist Justin Bieber?

Justin Bieber ist, sagt jedenfalls die Wikipedia, ein 16-jähriger Junge aus Kanada, der Videos von sich bei YouTube hochgeladen hatte. So kam er irgendwie zu einem Plattenvertrag. Da lag ich oben also mit beiden Annahmen gar nicht mal so verkehrt. Außerdem erklärt das auch den schlechten Gesang nach dem Radiointerview, der sich nicht so recht an den Rhythmus der Gitarre anpassen wollte. Dabei muss sowas ja nicht mal so schlecht sein, wir erinnern uns an Jasper.

Hier wird das Ganze nur ein wenig größer aufgezogen: Justin Bieber wird von bekannten amerikanischen Produzenten L.A. Reid bei Island Records vermarktet. Jedenfalls dümpelt der Junge nun weltweit ein wenig in den Charts rum und hat schon eine recht imposante Fangemeinde um sich geschart. Grund genug, ihn auch im Radio oder Fernsehen mal auftreten zu lassen. So sonderlich gut scheint er dabei aber nicht weg zu kommen.
Auch ich bin da ganz vorne mit dabei und finde den Typen ziemlich mies. Zwar fand und finde ich den Hype der um Tokio Hotel gemacht wird immer noch blöd, aber muss den jungen Herren zumindest zugestehen, dass sie ordentliche Musik machen. Die ist vielleicht nicht gerade mein Ding, hat aber eine gewisse Qualität.

Justin Bieber-Fans und ihre Spezialität: Der intolerante Shitstorm

Das Mädchen im präpubertärem Zustand hin und wieder auf merkwürdige Dinge stehen, wissen wir ja alle seit Tokio Hotel. Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht auch noch an Aaron Carter. Die Fans1 sind – wie man es ja schon fast gewöhnt ist – konsequent intolerant und haben ihr Leben voll und ganz auf das Leben ihres „Stars“ eingestellt. Dementsprechend muss man sich schon ein wenig vorsehen, wenn man über das Phänomen berichtet. Gerade gestern machte ProSieben da leider schlechte Erfahrungen, nachdem man einen Beitrag gesendet hatte der ein paar spitze Formulierungen beinhaltete. Die Fans von heute können nämlich leider das Internet mehr oder weniger bedienen und so brach über den armen TV-Sender das herein, was man wohl inzwischen „Shitstorm“ nennt. Die „Beliebers“, so nennen sich die wahnsinnigen Minderjährigen, reagierten mit völligen Unverständnis auf den Beitrag des Fernsehsenders.

Martin, was hältst du von der Geschichte?

Justin Bieber wird es nicht lange machen. Genau wie andere One-Hit-Wonder wird er ganz schnell wieder von der Bildfläche verschwunden sein. Sicherlich um ein paar Erfahrungen reicher und mit einigen Geschichten für seine Kinder im Hinterkopf, aber ohne nachhaltig etwas hinterlassen zu haben. Um dauerhaft oben zu bleiben reicht es oftmals nicht einmal, wirklich singen zu können – und selbst da sehe ich noch einiges an Nachholbedarf. Die Auftritte sind ja schon nicht schlecht, sofern man klug ist und den Ton auslässt.

Die „Beliebers“ werden sich schnell einem neuen Jungen zuwenden, der mit einem jugendlichen Grinsen in die Kamera schaut und dabei lieb mit den Augen zwinkert. Was waren die Zeiten schön, als wir alle noch so leicht zu begeistern waren. Schrecklich finde ich es, wie die Jugend von heute auf so etwas abgeht und wie wenig Menschen auf die Meinung anderer eingehen können.

Schade das hier ein Junge verheizt wird, der eigentlich vermutlich nur ein paar Videos hoch laden wollte und nun ein Beispiel dafür ist, wie man dank „sozialer“ Netzwerke groß rauskommen kann. Darum tut er mir eigentlich sogar leid.

  1. Das kommt von „Fanatiker“, oder? []

Ein Herz für Blogs

Komische Sache, das: Im Rahmen der Aktion Ein Herz für Blogs, die dieser UARRR-Typ wieder angezettelt hatte, wollte ich dann ja auch mal ein paar Blogs verlinken. Doof allerdings, dass ich irgendwie kaum noch private oder wenig bekannte Blogs überhaupt lese. In den letzten Jahren habe ich meinen Feedreader immer mehr ausgedünnt und so waren da jetzt noch rund 80 Abonnements verblieben.

Irgendwie wollte mir dann da, auch nach mehreren Durchgängen, keins so richtig ins Auge springen. Die meisten Blogs die ich lese sind weithin bekannt, die braucht man nicht mehr zu empfehlen. Andere sind zu persönlich, als das man damit etwas anfangen könnte als Außenstehender. Schwere Sache. Während ich dann aber gerade mal so die Einträge anderer Menschen durchging, sind mir eine Menge toller Seiten aufgefallen und so sind nun schon wieder einige neue Blogs in meinem Newsreader gelandet. Warum sollte ich nicht einfach die weiterempfehlen, schließlich sind es „meine“ Perlen aus all den – sicherlich über hundert – Empfehlungen die ich heute so lesen durfte. Ab dafür:

Superlevel · Rebelart · rckrz · Knuspermagier · Fairbloggt
Digitale Fotoschule · Augenpralinen · Angeber.in
feingut · dotwired · Das Kraftfuttermischwerk

Nicht alle diese Blogs sah ich heute das erste Mal. Aber die Empfehlung zwang mich dann doch noch einmal näher hinzuschauen und mir so ein wenig neues Lesefutter an Land zu ziehen.

Und dann noch: Die Blogdingsseiten in meiner Blog‘n'Roll-Rolle, da so am Ende meiner Seite, die sind natürlich immer zu empfehlen. Diese Menschen kenne ich persönlich und kann mich für gute Qualität verbürgen! Ha!

KLICKfix – Rackpack 1 Plus / Freerack Plus

Es ist noch nicht lange her, da habe ich mein Fahrrad mal ein wenig entstaubt und durchchecken lassen. Der Fettleibigkeit will entgegengewirkt werden und so drehe ich nun die ein oder andere Runde auch mal auf zwei Rädern. Mein gutes Rad ist schon recht alt, zu D-Marks-Zeiten gekauft und ein Mountainbike, also nicht gerade ein Last-Esel. Macht aber nichts, denn es gibt zu Zubehör wie etwa den Gepäckträger „Freerack Plus“ und die dazu passende Tasche „Rackpack 1 Plus“ aus der Serie KLICKfix der Firma Rixen & Kaul.

KLICKfix-Logo

Lieferumfang

In einem großen Paket kommen Gepäckträger, Gepäckträgertasche und ein Produktkatalog bei mir an und sind ordentlich verpackt. Auf den ersten Blick und Griff macht auch alles einen soliden und gut verarbeiteten Eindruck. Der „Freerack Plus“ ist aus Aluminium und liegt dementsprechend leicht in der Hand. Die Tasche ist aus dem gleichen Material, das ich auch schon von meinen großen Touren-Rucksäcken kenne und macht einen sehr stabilen und wetterfesten Eindruck. Auch die Reißverschlüsse, worauf ich aus einiger Erfahrung immer sehr achte, scheinen mir guter Qualität zu sein. In einer kleinen Innentasche entdecke ich dann auch noch eine Regenhaube für das Gepäckstück. Außerdem gibt es eine kleine Rücktasche, die als Flaschenhalterung fungiert.

Doch nachdem ich alles ausgepackt habe, sehe ich meinen Test allerdings schon in ersten Schwierigkeiten: Mir scheint als wäre kein Werkzeug zum Befestigen des Gepäckträgers dabei. Dazu braucht es einen Inbusschlüssel, auch nachdem ich die Tasche durchsucht habe ist keiner aufzufinden. Ein Glück das mein Mitbewohner bei seinem Einzug auch einen kleinen Kasten mit einigen Schlüsselgrößen mitgebracht hat. Mein einziger Inbusschlüssel gehört zu meinen Ikea-Regalen. Und der war zu klein.

Montage

Nachdem ein passender Schlüssel gefunden ist, mache ich mich an die Montage des Gepäckträgers. Das ist auch gar nicht schwer, würde aber zu zweit leichter von der Hand gehen. An sich müssen nur die vier Schrauben der Halterung um die Sattelstütze festgezogen werden. Dabei wäre es aber praktisch gewesen, wenn jemand den Sattel gehalten hätte. Ausgelegt ist die Halterung für Sattelstützen mit einem Durchmesser von 25-32mm. Das passt bei mir gerade so. Mit längeren Schrauben würden sich aber auch dickere Stützen bedienen lassen.
Nachdem der Träger befestigt ist, kann man die Tasche mit der KLICKfix-Bodenkupplung schnell und einfach einklinken. Anschließend befestigt man noch die beiden Gummibänder der Seitentasche an den Seitenstützen des Trägers und schon kann es losgehen. Mit einem einfachen Zug an der richtigen Stelle kann man die Tasche übrigens auch genau so leicht wieder entfernen wie man sie angebracht hat.

KLICKfix - Rackpack 1 Plus / Freerack Plus

Unterwegs und Fazit

Eine Zuladung von maximal zehn Kilogramm hat der Gepäckträger. Da die Rackpack-Tasche recht geräumig ist, bekommt man die auch schnell zusammen. Vor allem in die beiden Seitentaschen lassen sich eine Menge Dinge packen. 13-18 Liter fassen die drei Gepäckfächer, dabei wiegt die Tasche selbst etwa ein Kilogramm. Das obere Fach ist besonders stabil. Ihm würde ich auch ohne zu zögern mal meine Kamera anvertrauen. Ist der Freerack Plus-Träger ordentlich befestigt, macht er keinen Unterschied zu einem herkömmlichen festangebauten Gepäckträger. Auch bei der Fahrt fällt er nicht unangenehm auf. Hier hatte ich im Vorfeld ein paar Bedenken.

Für eine Wochenendtour mit dem Rad bin ich nun gut ausgestattet. Dafür reichen Volumen der Tasche und Zuladung des Gepäckträgers auf jeden Fall aus. Wenn es dann mal für längere Zeit auf Tour gehen sollte, müsste ich aber auf eines der größeren Produkte von Rixen & Kaul zurückgreifen. Bis zu 25 Kilogramm sind da mit dem „Rackpacker“ drin, was dann auch wirklich ausreichend ist.
Was die Verarbeitung der Produkte angeht, bin ich sehr zufrieden. Alles macht einen soliden Eindruck und wirkt sehr durchdacht. Alle Produkte der Firma werden in Deutschland entwickelt und hergestellt.

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