der tag und ich

Neue Schriftarten braucht das Land! 6 25. Januar 2010

Wer hier aufmerksam mitliest, dem ist es schon aufgefallen: Ich suche in der letzten Zeit verstärkt nach Möglichkeiten um von den üblichen, „websicheren“ Schriften wegzukommen. Ein wenig habe ich mich schon an den Standardschriften sattgesehen. Außerdem ist im eher „verschnörkelt-verspielten“ Bereich da relativ wenig zu machen. Wenn man nicht gerade ComicSans einsetzen möchte.

Grundsätzlich ist es ja erst einmal so, dass die Schriftart die ein Browser darstellen soll auch auf dem Computer des Seitenbesuchers vorhanden sein muss. Es bringt mir also nichts, TotalCooleSchrift.ttf auf meiner Seite zu benutzen, wenn außer mir dieses Schrift niemand besitzt. Das klingt nach einem Problem!

Natürlich bin ich nicht der einzige, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt und so haben sich schon einige kluge Menschen ein paar Gedanken um das Thema gemacht. Nachdem ich nun auch ein wenig recherchiert habe, sind mir grundsätzlich zwei Methoden in Erinnerung geblieben.

  • sIFR: Der auszugebende Text wird mit Hilfe von Javascript dynamisch in Flash gerendert. Das nennt sich dann sIFR.
    Hier liegt der zu verwendende Schriftsatz als Flash-Datei auf dem Server und mit ein wenig Javascript-Magie werden dann vorher bestimmte HTML-Elemente durch Flash-Elemente ersetzt. Sehr cool dabei: Der Text ist auch weiterhin markierbar und lässt sich auch kopieren. Wird Flash vom Browser nicht dargestellt, etwa weil das Plugin nicht installiert ist, rendert der Browser den normalen HTML-Tag. Das klingt doch alles schon mal ganz gut.
    Ein Nachteil in meinen Augen ist aber die Benutzung von Flash. Gerade auf dem Mac ist das Plugin nicht gerade ausgereift und verursacht teilweise eine enorme Prozessorlast. Ein wenig frickelig war bei meinen ersten Versuchen das anschließende justieren von Größe und Abständen des Textes mit CSS. Hier gilt es sich gegebenenfalls mal einzuarbeiten.
  • @font-face: Auch per CSS gibt es eine Möglichkeit, eigene Schriften in eine Webseite einzubinden. Kurioserweise wurde diese Methode übrigens ursprünglich von Microsoft entwickelt, war Bestandteil von CSS 2 und flog dann wieder aus den CSS 2.1-Spezifikationen, weil die Browserentwickler sie nicht implementierten. Mit CSS 3 kommt @font-face nun wieder. Dieses Mal ziehen anscheinend auch alle mit.
    Bei dieser Methode muss die entsprechende Schriftart in verschiedenen Varianten auf dem Webserver bereitstehen. Natürlich hat man sich wieder einmal nicht auf einen 100%igen Standard einigen können. Großer Vorteil: Es werden keine weiteren Technologien verwendet, HTML und CSS setzt man so oder so ein, wie auch schon bei der sIFR-Variante lässt sich hier der Text natürlich auch kopieren.
    Bei ersten Tests hat das Einbinden der Schriftarten leider nicht immer 100%ig funktioniert. Schade.

Das Ersetzen von Schrift durch Bilder (auch dynamisch, z.B. per GDlib) kommt für mich nicht in Frage. Die Lösungen über die ich hier bisher stolperte waren alle wesentlich komplizierter und aufwändiger als die oben genannten, das Ergebnis dafür aber eher nicht so schön.

Soweit zu den beiden Möglichkeiten, die ich mir noch näher anschauen muss. Beide Varianten sehen sehr vielversprechend aus, ich glaube dass ich für meine Zwecke schon was finden werde. Spaß am Basteln hatte ich ja schon immer, in der nächsten Zeit werde ich mich mit dem Thema noch ein wenig ausführlicher auseinandersetzen und die für mich beste Methode herausfinden.

Linkeria (14. Januar – 21. Januar) 4 21. Januar 2010

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

Royal Bangs – Poison Control 19. Januar 2010

Die Indie-Rocker Royal Bangs hatte ich beim Port O‘Brien-Konzert im vergangenen Jahr als Vorband kennengelernt. Direkt im Anschluss an das Konzert hatte ich mir auch ein Album der Band gekauft. So richtig kommt auf dem aber die Live-Stimmung, die mich gleich begeisterte nicht rüber. Obiges Video (Direktlink) macht das schon eher, der Titel war ein guter Einstieg in einen echt guten Auftritt.

Departed – Unter Feinden 1 18. Januar 2010

Wenn Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Mark Wahlberg und Martin Sheen in einem Film spielen, dann kann da schon mal nicht viel schlechtes bei rumkommen. Gestern schaute ich zum wiederholten Male Departed – Unter Feinden1.

Der Scorsese-Film, der 2006 in den Kinos lief, begeisterte mich schon damals und hat es gestern auch wieder. Gleich zwei „Maulwürfe“ befinden sich „unter Feinden“ und spielen hier gegeneinander: Ein eingeschleuster Mafiosi in einer Polizeieinheit (Matt Damon) und ein Undercover-Polizist in der örtlichen Mafia. Spannend wird die Geschichte der beiden erzählt, bis es schließlich zum Showdown kommt. Eine Menge Blut fließt und bis zum Ende ist nicht so wirklich klar wer nun gerade wen mehr betrügt. Dabei wird auch auf die Geschichten der Charaktere eingegangen und besonders auf den Undercover-Polizisten Billy Costigan, gespielt von Leonardo DiCaprio, eingegangen.

Ein spannender Film, der auch über zweieinhalb Stunden nicht langweilig wird und sehr zu empfehlen ist. 5 von 5 möglichen Sternen.

  1. Affiliate-Link zu Amazon []

Linkeria (7. Januar – 14. Januar) 14. Januar 2010

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

Tutorial: Vignettierung mit Pixelmator 2 12. Januar 2010

Der natürliche Randlichtabfall – fälschlicherweise oft auch natürliche Vignettierung genannt – führt zu einer stetigen Verdunkelung des Bildes zu den Bildecken hin.

Bild mit Vignette

Eigentlich versucht man also beim Kauf eines Objektives darauf zu achten, dass dieser Effekt nicht eintritt. Hin und wieder ist die Vignettierung aber ein schöner Effekt, den man dann irgendwie auf das Bild bekommen muss. Wie das mit dem großartigen Bildbearbeitungsprogramm Pixelmator geht, erkläre ich nach dem Klick.

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13 Semester 4 11. Januar 2010

Ich war mal wieder im Kino. 13 Semester war der Film unserer Wahl. Er hätte gut eine Dokumentation meines Studentenlebens sein können, war er aber nicht. Zum Glück! Das wäre vermutlich eher langweilig geworden.
So ging es hier um das Studium von Momo (Max Riemelt), der passenderweise im gleichen Jahr wie ich Abi gemacht hat1 und dann nach Darmstadt zieht um dort Wirtschaftsmathe zu studieren. Gut, dass er nicht nur das macht – sonst wäre der Film sicherlich auch nicht witzig geworden.

Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen: Momo verpeilt ein bischen was, ist nicht der allerfleißigste, es kommt ihm eine Frau (Claudia Eisinger, die als kleine Schwester von Heike Makatsch durchgehen könnte) dazwischen und sein Mitbewohner Bernd (Alexander Fehling) ist auch nicht gerade die größte Hilfe. 13 Semester verbringt Momo (nicht nur) an der Uni und erlebt dabei allerlei, sehr kurzweilig wird seine Geschichte erzählt. Mein Kompliment geht an Frieder Wittich und Oliver Ziegenbalg, die sich das Drehbuch ausgedacht haben: All zu fern von der Wirklichkeit wird hier nämlich gar nicht mal erzählt.

Zwar ist „13 Semester“ nicht unbedingt ein Film, den man im Kino gesehen haben muss, aber dennoch mal wieder ein Zeichen dafür das auch in Deutschland gute Filme produziert werden. Hinter den typischen US-amerikanischen Studentenkomödien muss der Film auf keinen Fall zurückstehen.

  1. Das ist jetzt aber auch die letzte Analogie zu meinem Leben []

Riesenpfütze 2 10. Januar 2010

Die „Kuroshio Sea“ im Okinawa-Churaumi-Aquarium ist mit 7500 Kubikmetern der größte Aquatank im zweitgrößten Aquarium der Welt. Sagt die Wikipedia.

Ich mache mir echt nicht viel aus Fischen und so. Aber das Video – das sollte sich jeder mal Vollbild angeschaut haben. Wahnsinn. Abgefahren, was es dort alles zu sehen gibt.

(via)

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Und wenn ich einen <br> in das <li> mache, dann zerlegt es mir die horizontale Navi. Da übersehe ich doch was? 44 mins ago