Mehr Spaß mit der Sparkasse

Nachdem ich ja letztens schon einmal von meinem Spaß mit der Sparkasse berichtet hatte, scheint man mir da wohl inzwischen wirklich auf die Nerven gehen zu wollen.

Spaß ist was anderes

Als erstes Stand ich dann letztens in Hamburg vor einem Sparkassenautomaten der Haspa (Hamburger Sparkasse) und wollte meinen leeren Geldbeutel wieder auffüllen. Wie dumm, dass dieser „keine Verbindung mir ihrer Sparkasse“ aufbauen konnte. Da stand ich dann mitten in der Großstadt und guckte dumm aus der Wäsche.

Auf dem Rückweg von Rhein in Flammen dann wieder eine ganz ähnliche Geschichte: „Türöffnungssystem zur Zeit gesperrt!“ zeigte man mir hier an der Filliale am Bertha-von-Suttner-Platz an. Vielen Dank auch, dass ich damit zweimal ohne Geld da stand.

Türöffnungssystem zur Zeit gesperrt!

Eine Anforderungsliste an meine neue Bank

Nun wird es wirklich Zeit das ich mir mal einen neuen Laden suche, dem ich mein Geld mehr oder weniger anvertraue. Am liebsten hätte ich natürlich alles aus einer Hand, so sonderlich viele Kontonummern und PINs und Kram mag und kann ich mir nicht merken.

Und das hätte ich gern:

  • Ein Girokonto mit kostenloser Kontoführung: Das kann man heutzutage wohl erwarten. Ich bekomme jeden Monat einen festen und nicht unbeträchtlichen Betrag in Form meines Gehaltes überwiesen. Da sollte das drin sein.
  • Ein Tagesgeldkonto: Ich möchte gern ein wenig Geld auf der „hohen Kante“ haben. Nicht unbedingt direkt immer verfügbar, sonst gebe ich es zu schnell aus, aber dennoch verfügbar. Nicht das ich wieder so dumm da stehe wie letztens, als ich das Geld nicht mehr vom Sparbuch runterbekam.
  • Komfortables Online-Banking: Ein echtes Muss, da ich bekanntlich gerne und viel von zu Hause aus mache. Oder auch mal mobil: Für das iPhone gibt es auch großartige Bank-Apps. Jedenfalls sollte es nicht so sein, wie damals beim Onlinebanking der Dresdner-Bank.
  • Eine hohe Automaten-Dichte: Das war ja bisher mein Argument, um bei der Sparkasse zu bleiben. Einen Automaten aus dem Sparkassenverbund findet man überall. Leider ließen die mich ja nun aber auch öfter mal im Stich. Siehe oben.
  • Eine kostenlose Kreditkarte: Oft werde ich die nicht brauchen, aber das ein oder andere Mal wäre es schon nicht schlecht, wenn man eine hätte. Wenn ich mit der dann auch im Ausland noch so ein paar Mal Geld abheben könnte, ohne an den Gebühren arm zu werden, wäre das top!

Gar nicht mal so geringe Ansprüche habe ich da. Vor allem fällt mir gerade auf, dass das Wort „kostenlos“ doch mehr als einmal fiel. Wenn ich mir die Berichte aus meinem Bekanntenkreis so anhöre, ist das aber nicht zu viel verlangt. Ganz weit oben auf der Liste habe ich im Moment die Deutsche Kreditbank (DKB), die ich schon mehr als einmal vorgeschlagen bekam. Das lange Wochenende werde ich nun mal nutzen um mich auf das Ausführlichste umzuschauen. Für weitere Tipps bezüglich Banken oder auf was ich noch achten sollte, bin ich natürlich weiterhin dankbar.

Get Well Soon im Konzerthaus Dortmund

Als bekennender Freund von Livemusik habe ich mich schon ein wenig auf das Konzert der deutschen Band Get Well Soon im Dortmunder Konzerthaus gefreut. Gemeinsam mit Frau Anna schlug ich dort dann auch pünktlichst auf. Im Gegensatz zu normalen Konzerten beginnt man nämlich in einem Konzerthaus pünktlich. Auf die Minute.

Gleich zu Beginn des Konzertes war ich von der Akustik des Raumes begeistert, was auch das ganze Konzert über anhalten sollte. Man merkte richtig, dass der Raum auf Konzerte ausgelegt ist und wie viel Wert auf die Beschallung gelegt wird. So war die Musik zwar laut, aber niemals unangenehm. Den Bass spürte ich dabei das erste Mal seit langem auch wieder im Bauch und nicht nur in den Ohren – das ist wirklich großartig. Vielleicht sollte ich mir doch mal Gedanken um ein paar gescheite Boxen für zu Hause machen.

Auf der Bühne fanden sich dann neben den sechs Musikern der Band auch noch ein Bläser- und ein Streicherquartett, mit insgesamt 14 Leuten war da also einiges los. Wie so oft bei solchen Gelegenheiten bekam man aber von der musikalischen Unterstützung leider nur sehr wenig mit. Hier hätte ich mir ein wenig mehr erhofft, aber das scheint normal zu sein. Auch beim Kettcar-Konzert in der Kulturkirche im letzten Jahr hatte ich schon diesen Eindruck.

Hinter den Musikern wurde das Konzert mit durchgehenden Videoeinspielern auch optisch untermalt. Zum einen waren da die Musikvideos zu den Liedern zu sehen, wie zum Beispiel das folgende Video.

Get Well Soon – Angry Young Man

Außerdem hatte man aber auch extra für dieses Konzert Filmsequenzen zusammengeschnitten, die sehr gut in das Konzert passten. Das Zusammenspiel von Video und Musik war ziemlich gut, ich konnte mich an sich durchgehend auf die Leinwand konzentrieren.

Nicht nur ich, auch der Rest des Publikums war richtig begeistert von diesem Konzert1. Das äußerte sich auch in den stehenden Ovationen, die es am Ende für Band und Orchester gab. So ging das etwa anderthalbstündige fast ausverkaufte Konzert viel zu schnell zu Ende.

Nachtrag: Bei YouTube hat Frau Anna noch zwei Aufnahmen aus dem Konzerthaus aufgetrieben. „Leider“ von zwei eher ruhigeren Stücken. Die gibt es dann noch nach dem Klick.

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  1. Einer der Menschen von konzerttagebuch.de war auch da und berichtet ähnlich. []

Landtagswahlen in NRW

Am Sonntag finden die Landtagswahlen hier in Nordrhein-Westfalen statt. Dazu befragte ich dann heute auch noch einmal den Wahl-O-Maten.

Das Ergebnis ist dann in etwa das, was ich auch erwartet habe. Bei meinem letzten Versuch vorige Woche hatte ich es geschafft NPD und Die Partei gleichberechtigt auf den ersten Platz zu bekommen. Nachdem ich mich ein wenig mehr informiert habe und zu mehr Themen etwas anderes als „Mir doch egal!“ ankreuzen konnte, ist das Ergebnis nun sehr viel realistischer.

Politikverdrossen

Problematisch bleibt aber nach wie vor, dass ich mich von unseren Volksvertretern nicht sonderlich gut vertreten fühle. Als es im letzten Jahr die Diskussionen rund um die Netzsperren gab, wurde mir das erste Mal bewusst auf welcher Wissensbasis Entscheidungen getroffen werden und wie Beratungsresistent Politiker sein können.
Das hat mich misstrauisch gemacht: Ist man (nur mal so als Beispiel) bei sozial- oder gesundheitspolitischen Themen genau so uninformiert und falsch beraten? Kann ich mich darauf verlassen, dass meine Vorstellungen von den Menschen die ich wähle auch vertreten werden? Ich traue dem Laden nicht.

Und was ist mit den Piraten?

Die Piratenpartei hat gute Ansätze: Meine Vorstellungen von Netzneutralität, Datenschutz und all dem technischen Drumherum finde ich hier wieder.
Allerdings muss ich als Arbeitnehmer auch darauf achten, dass ich in anderen Belangen gut vertreten werde. Von vielen Themen die da wichtig sind habe ich keine Ahnung. „Meine“ Volksvertreter sollten das aber haben. Hier sehe ich bei den Piraten noch starken Nachholbedarf.
Das ist gar nicht schlimm: Ich hätte in ihrer Anfangszeit bestimmt auch nicht die Grünen gewählt. Heute hat sich die Partei aber abseits von ihrem Kernthema umfassend aufgestellt und damit sind sie zu einer Option geworden. Das wünsche ich mir für die Zukunft von den Piraten auch.

Was ich am Sonntag auf meinem Wahlzettel ankreuzen werde, habe ich noch nicht endgültig festgelegt. Aber die Entscheidung wird mir jetzt auf jeden Fall leichter fallen. Und dann schauen wir mal, was in den kommenden 5 Jahren so passiert.

Adresse online ändern bei Wohnsitzwechsel

Ich bin ein fauler Mensch. Besonders faul bin, was irgendwelche bürokratischen Dinge angeht. Steuererklärungen zum Beispiel mache ich immer erst dann, wenn das Finanzamt mir schon fast Gewalt androht oder eine saftige Geldstrafe. Dumm, wenn einen das dann vielleicht auch mal von angenehmen Dingen abhält: Umziehen zum Beispiel. Auch wenn ich grade nicht das Bedürfnis habe mir eine neue Bleibe zu suchen: Mir graut es jetzt schon vor dem Tag, an dem ich das wieder unendlich vielen Menschen, Behörden, Banken, Versicherungen und sonstigen Dienstleistern mitteilen muss. Da kann auch leicht mal was vergessen werden: Über zwei Jahre wohne ich nun schon in Bonn und immer noch kommen einige Sachen an meiner alten Adresse an.

Da kommt mir als Internetmensch ein Dienst wie einfach-ummelden.de natürlich wie gerufen. Die Seite verspricht, dass ich mich in wenigen Minuten schnell und einfach bei etwa 6000 Unternehmen aus allen möglichen Branchen (vom Telefonkonzern bis zum Tageszeitungsabo ist alles dabei) die Adresse ändern kann – und das dann auch noch kostenlos. Das schaue ich mir dann doch direkt mal näher an.

Die optisch schön aufgemachte Webseite erklärt sich ganz von selbst: Eigentlich muss man nur auf den großen „Los geht’s“-Knopf drücken und schon ist man im Registrierungsformular. Wer sich vorher noch weiter informieren will, findet in der Navigationsleiste dazu einige ausführliche Erklärungen darüber wie der Dienst funktioniert und wo man sich überall automatisch ummelden kann. Gut gefällt mir, wie die Seite ihre Funktionen erklärt und auch das alle Ummeldemöglichkeiten unter dem Menüpunkt „Wo kann ich mich ummelden?“ aufgelistet sind.

Nachdem ich noch ein wenig rumgelesen habe klicke ich auf den Los-Button und finde mich vor einem dreistufigen Formular wieder. Im ersten Schritt gebe ich hier meine Registrierungsdaten ein: Name, Email und Passwort genügen. Dann gibt es eine Registrierungsbestätigung per Mail. Nachdem ich auch das erledigt habe, bin ich auch schon mitten im Geschehen.

Im zweiten Schritt des Ummeldeverfahrens muss ich meine alte und meine neue Adresse eingeben. Außerdem: Geburtsdatum, Telefonnummer und das Umzugsdatum. Ich gebe einfach mal die Uralt-Adresse meines Elternhauses an und als „neue“ Adresse die aktuelle in Bonn. Anschließend muss ich die Adressen noch einmal bestätigen. Angeblich konnten sie nicht gefunden werden, was ich nicht so ganz verstehe. Die Vorschläge sind jedenfalls identisch mit meiner Eingabe.

Schritt Nummer drei ist dann das eigentliche Ummelden. Mit Hilfe der Suche kann ich mir sehr bequem alle Dienstleister heraussuchen, bei denen ich meine Adressdaten ändern möchte. Sofern die Ummeldung online zu erledigen ist, wird das direkt von einfach-ummelden.de erledigt. So kann man sich zum Beispiel bei AOK, BKK online ummelden oder der Sparkasse die neue Adresse mitteilen. Testweise mache ich das mal bei Immobilienscout24, die übrigens auch den Service anbieten.
Das klärt dann auch ein wenig die Frage der Finanzierung des Dienstes. Alleinstehend kann man da eigentlich gerade kein Geld verdienen, denn es wird versprochen dass meine Daten nicht weitergegeben werden und Werbung habe ich auch keine gefunden. Aber das nur am Rande.

Falls der Dienstleister lieber einen Brief haben möchte wird einem ein entsprechendes PDF zum Download angeboten, welches man dann selbst zur Post bringen oder wegfaxen muss. Bei der ein oder anderen Geschichte braucht man übrigens auch Kundennummern und weitere Vertragsdaten. Die werden mit gesonderten Feldern abgefragt, man sollte also auf jeden Fall seine Unterlagen bei der Hand haben.

Die ganzen Details erklärt übrigens auch dieses Video noch einmal:

Mein Fazit: Ich werde mir die Seite auf jeden Fall für meinen nächsten Umzug merken, der Dienst macht einen guten Eindruck auf mich und würde mir sicherlich eine Menge Arbeit abnehmen.

Jetzt kostenlos online ummelden.

Port O‘Brien – My will is good

Port O‘Brien ist, wer ein wenig aufgepasst hat weiß es schon, sicherlich eine meiner Lieblingskapellen. Und das da oben ist das von mir mit Abstand am meisten gehörte Lied. Zu recht. Außerdem gibt es bei Vimeo auch noch eine ziemlich gute Live-Version.

Soziale Netzwerke

Bekanntlich muss ich ja überall einen Account haben. Alleine schon, weil ich – auch wenn ich die meisten meiner Mitmenschen nicht leiden kann – doch ganz gerne den Leuten hinterherstalke. Das fällt mir hier leicht, denn in den meisten Menschen steckt ein enorm großer Selbstdarsteller und nirgendwo sonst, als im Internet hat man es so einfach ein Selbstdarsteller zu sein und das eigene Image aufzupolieren.

In der letzten Zeit fällt mir dabei auf, dass ich immer mehr und fast ausschließlich zum Facebook-Nutzer geworden bin. Woran mag das liegen? Ein paar durchaus halbgare Gedanken zu den von mir genutzten Netzwerken.

Facebook

Ich habe das Gefühl, bei Facebook wird einiges richtig gemacht. Zwar darf man über die Datenschutzgeschichte diskutieren und natürlich sollten hier klare Ansagen gemacht und Optionen geboten werden, doch am Ende scheint es Facebook am ehesten zu schaffen die Nutzer zu binden. In keinem anderen Netzwerk dieser Art kann man sich besser herumtreiben und seine Zeit vergeuden. Auch wenn ich sie nicht nutze: Das Konzept mit den Applikationen wie etwa „Farmville“ oder „Mafia Wars“ scheint zu funktionieren.

Ärgerlich finde ich in der letzten Zeit nur, dass die Anzeige in den Kategorien „Hauptmeldungen“ und „Neueste Meldungen“ irgendwie spinnt und Nachrichten in einer mir nicht nachvollziehbaren Reihenfolge bringt – oder auch mal nicht. Das finde ich ein wenig schade, denn das ist in meinen Augen der Hauptvorteil den Facebook hat: Eine Art Livestream in dem sich alles wieder findet, was die eigenen Kontakte so machen. Das ist zu einem großen Teil wirklich interessant oder zumindest kurzweilig. Und wenn man dann noch weiß, wie man all den unnötigen Kram oder besonders doofe Mitmenschen ausblenden kann, dann ist das eine wirklich gute Sache. Kein anderes der von mir genutzten Netzwerke bietet das an.

Auch die Vernetzung nach außen hin wird immer besser. Gerade aktuell wurde der globale „Gefällt mir“-Button eingeführt, der sozusagen das gesamte Internet (zumindest theoretisch) auch in die Gesichterfibel hinein verlinkt. Eine Sache die ich, wenn sie denn irgendwann auch noch gescheit und sicher umgesetzt wird, sicherlich gut ankommt.

StudiVZ

Das StudiVZ war mein Einstieg in die Welt der sozialen Netzwerke. Zumindest in dem Maße, dass ich eine Seite wirklich nutzte. In der letzten Zeit zieht es mich dort eigentlich nur noch hin, um mal schnell einen Link auf einen Eintrag wie diesen in meinem „Buschfunk“ abzusetzen. Danach noch schnell über die neusten Aktualisierungen meiner Kontakte geschaut, gemerkt das keiner neue Fotos hochgeladen hat und schon bin ich wieder weg. Das muss man dann noch dazu nicht einmal mehr täglich machen.
Wenn mich mein Eindruck nicht täuscht, dann bin ich nicht der einzige der dort nicht mehr wirklich aktiv ist. Für mich liegt das im wesentlichen daran, dass die Seite insgesamt irgendwie nur halbherzig umgesetzt ist, Neuerungen irgendwie gar nicht richtig publik gemacht werden und am Ende dann irgendwie wie ein billiger Abklatsch eines Facebook-Features wirken. Letztens stellte ich zum Beispiel mit Verblüffen fest, dass man inzwischen auch Bilder an eine Pinnwand packen kann. Toll. Nicht.

Wer-kennt-wen

Was genau ich bei wer-kennt-wen überhaupt mache ist eine wirklich gute Frage. Warte ich darauf, dass man dort endlich mal einen Webdesigner einstellt der etwas von modernen Webseiten versteht? Oder will ich mich doch einfach nur noch fremdschämen? Immer wenn ich mich mal ein wenig länger auf der Seite herumgetrieben habe, bin ich sehr sehr froh keinen Account beim SchülerVZ zu haben. Noch schlimmere Profile könnte ich wirklich nicht ertragen, denn nirgendwo wird mehr die Belanglosigkeit des eigenen Daseins dargestellt als hier.

Abgründe tun sich mir auch immer auf, wenn ich mir Profile von Menschen aus älteren Generationen angeschaut habe. Dort beschleicht mich ein wenig das Gefühl, dass man sich weniger Sorgen um die Netzkompetenz von Kindern, als um die von wirklich Erwachsenen zu machen müsste.

Am Ende…

Am Ende schwanke ich dann wieder einmal zwischen „Accounts löschen!“ und „Hm, mal noch ein wenig rumstalken…“. Anscheinend bin ich wirklich zu neugierig. Als Werbeplattform für dieses kleine Blogdings hier kann man die sozialen Netzwerke auf jeden Fall gut nutzen. Und der ein oder andere WTF-Moment lässt sich dort auch erleben. Also was soll’s?

Blick vom Balkon

Zwei Bilder, die ich am Wochenende von meinem Balkon aus machte. Manchmal kann man hier doch recht schöne Dinge in seiner Zigarettenpause entdecken. Die Kamera liegt ab jetzt auf jeden Fall immer in der Nähe des Fensters.

VW Bulli - gesehen in der Kölnstraße, Bonn

Ein Vogel im Baum

Roomba Staubsaugroboter

Wer mich kennt weiß: Ich bin kein großer Fan von allerlei Hausarbeit. Wäsche machen, spülen, putzen – das ist alles kein großer Spaß für mich. Mit Hilfe von Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine kann man sich da schon eine Menge helfen, doch bisher fehlte mir noch die entsprechende Maschine um meine Böden sauber zu halten.

Vielleicht habe ich da nun auch mit dem Roomba eine Lösung für meine Probleme gefunden. Der Saugroboter könnte während ich nicht zu Hause bin in aller Seelenruhe durch die Wohnung fahren und mir zumindest die Staubsaugerei abnehmen. Das macht das Gerät nämlich laut Artikelbeschreibung vollautomatisch. Durch seine geringe Höhe soll der Saugroboter auch unter Schränke und Sofas passen. Prima finde ich das, als technikbegeisterter Mensch bin ich ja mit allem was einen Motor oder Prozessor und ein paar Knöpfe hat, immer zu begeistern.
Neben den Staubsaugrobotern gibt es mit dem Scooba auch einen Wischroboter. Dieser kommt für den Dielenboden in meiner Wohnung aber leider nicht in Frage, da die Dielen nicht versiegelt sind. Schade!

Die Webseite RoboSauger.com mit integriertem Online-Shop ist optisch gut aufgemacht, zeigt viele Bilder und Schaugrafiken und bietet zahlreiche Informationen rund um die verfügbaren Geräte mit den unterschiedliches Ausstattungen. Fast bin ich schon ein wenig von der Informationsflut überfordert, ein wenig mit Zeilenabstand hätte gerade den Informationsseiten nicht schlecht gestanden. Ansonsten ist der Webshop aber gut aufgemacht und bietet zahlreiche Zahlungsmöglichkeiten. Versandkosten fallen keine an. Für weitergehende Fragen gibt es schließlich auch noch eine kostenlose Beratungs- und Bestellhotline.

Noch ein paar Worte zu den verschiedenen Geräten: Am günstigsten ist das einfache Saugermodell, dass bis zu 40qm Boden automatisch saugt und dann zu seiner Ladestation zurückfährt. Weiter geht es dann mit Geräten die eine spezielle Funktion zur Aufnahme von Tierhaaren besitzen bis hin zum Spitzenmodell, dass sich mit mehreren „Signaltürmen“ auch in unterschiedlichen Räumen vollautomatisch einsetzen lässt. Mit Hilfe der Türme lassen sich aber auch so genannte „Tabuzonen“ definieren, in die der Sauger nicht fahren darf.

Wie das dann in der Wohnung aussehen kann, zeigt das folgende Video:

Weitere Demovideos gibt es auf der Webseite, leider sind die Videos aber nicht sonderlich spannend aufgemacht. Hier würde ich nochmal ein wenig Zeit investieren und etwas ordentliches produzieren. Bei Youtube gibt es zum Beispiel eine Menge Videos von Tieren die sich gerne mit den Geräten „auseinandersetzen“. Außerdem gibt es natürlich auch die obligatorische Facebook-Fanpage für den RoboSauger.

Mir gefällt die Idee ziemlich gut, dass in Zukunft ein Roboter mir einen Teil meiner Hausarbeit abnimmt, sehr gut. Einer meiner Kollegen besitzt einen solchen Haushaltsroboter seit kurzem und ist ziemlich begeistert. Dennoch glaube ich nicht, dass der Roboter einem die ganze Arbeit abnehmen kann. Mir fallen spontan ein paar Ecken in meiner Wohnung ein, wo der Sauger trotz Seitenbürste nichts ausrichten könnte. Auf der Webseite werden Vorführgeräte günstiger abgegeben. Ob ich ein Testexemplar auch mal für meine Hütte bekomme?

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