Die Woche und ich – Kalenderwoche 12/2013

Diese Woche ist die bisher schlechteste für dieses Jahr. Meine leichte Erkältung mutiert zu einer ausgewachsenen Nasennebenhöhlen-Geschichte und beschert mir ziemlich nette Kopfschmerzen. Montag und Dienstag schleppe ich mich noch mehr oder weniger zur Arbeit, den Rest der Woche verbringe ich eine Menge Zeit mit rumliegen und in die Luft starren.

Wenn es der Kopf zulässt, schaue ich mir die ein oder andere Folge “Alias” an – das ist leichte Kost. Ansonsten erlebe ich exakt nichts, sogar der anderthalbstündige Aufenthalt im Wartezimmer meiner Hausärztin ist unglaublich langweilig.

Gerade diese Woche ist eigentlich ziemlich schlecht, um mal krank zu sein. Erkältungsbedingt muss ich einen Termin beim Zahnarzt absagen und gehe ich am Donnerstag dann nicht zum “Get Well Soon”-Konzert, worauf ich mich ja schon eine Zeitlang gefreut hatte. Wirklich traurig bin ich dann aber, als ich schließlich auch den Besuch der Abschiedsparty meiner Schwester absagen muss, den Termin hatte ich mir nämlich schon seit fast einem Jahr freigehalten.

Gegen Ende des Wochenendes fühle ich mich dann wieder einigermaßen fit und beschließe einfach, wieder gesund zu sein.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 11/2013

Arbeitstechnisch bestimmen die Nacharbeiten zum Relaunch des Chefkochs meinen Alltag. Allerlei kleine Fehler wollen gefunden, nachvollzogen und behoben werden. Dabei komme ich gut voran und dann macht das auch weitestgehend Spaß.

Das Wetter ist immer noch arg winterlich und präsentiert mir unseren Garten als wares Winter-Wonderland. Ich mache mir ernsthaft Sorgen über meinen Geisteszustand, nachdem ich feststelle das ich scheinbar gar nicht mal zu ungern Schnee schippe.

Ansonsten gehe ich zum Zahnarzt und bekomme dort die Grundlage für meine erste Krone gelegt. Nachdem ich jahrelang keine Probleme mit dem Zahnarzt hatte, bin ich seit Neuestem ja doch einigermaßen nervös vor solchen Terminen. Das hinter meinem Rücken die neue Azubine von ihrer Anleitung ein wenig verbal zusammengefaltet wird, macht mich nicht optimistischer. Am Ende geht aber alles gut.

Am Freitagabend reise ich dann nach Worms Pfeddersheim, um mich dort mit der Planung des diesjährigen Bundeslagers zu beschäftigen. Am gleichen Abend noch stelle ich mit Chris und Miri einen groben Plan auf, was wir alles tun und lassen wollen und stellen dann am Samstag fest, dass wir damit total gut vorbereitet sind. Insgesamt hinterlässt das Vortreffen bei mir einen recht durchwachsenen Geschmack, Vorfreude ist irgendwie anders. Außerdem komme ich ein wenig erkältet wieder nach Hause. Toll.

Winter Wonderland

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich jemand dafür interessiert wie es in meinem Garten aussieht. Welch wundervolle weiße Schnee-Pracht!

Die Woche und ich – Kalenderwoche 10/2013

Es ist fast ein wenig Frühling! In dieser Woche habe ich das erste Eis außer Haus gegessen und das war großartig. Jeder sollte Eis aus dem Eislabor essen!

Nifty!CaférollerHolzfliesen

Spätestens am Montagabend war ich übrigens auch ziemlich nervös. Wir haben lange darauf hingearbeitet und am frühen Dienstagmorgen den neuen Chefkoch der Welt präsentiert. Und weil nie alles so hundertprozentig funktioniert, habe ich dann den Rest der Woche mit dem beheben von Fehlern und erfüllen von Userwünschen verbracht.

Donnerstagmorgen stehen Fräulein Anna und ich zeitig vor dem Aldi. Unser Plan: Holzfliesen aus dem Angebot für die Terrasse kaufen. Bezüglich des Volumens des Einkaufs hatten wir uns ein wenig verschätzt und fahren schließlich mit einem vollgeladenen Taxi wieder nach Hause.

Am Ende war ich dann ziemlich froh, als die Woche auch irgend wann vorbei war. Pünktlich zum Wochenende schickte mir Teymur dann die URL zu einem neuen Minecraft-Server. Damit war der Samstag dann auch weitestgehend erledigt. Außerdem kommt endlich die Speicherkarte für mein Nifty-Minidrive an. Am Abend holte ich dann auch noch mit Fräulein Anna den Polizeiruf von vergangener Woche nach.

Den Sonntag starte ich dann auch endlich mal mit ein wenig Planung für das diesjährige Bundeslager. Kommendes Wochenende ist das erste Vorbereitungstreffen dazu und ich will nicht all zu planlos auftauchen.

Der erste Tatort mit Til Schweiger ist dann schließlich nicht so schlecht wie erwartet.

Der neue Chefkoch

Der neue Chefkoch

Viele Stunden Arbeit stecken im neuen Aussehen des Chefkochs, das wir am frühen Dienstagmorgen ausgerollt haben. Dabei blieb kein Stein auf dem anderen. Neben den optischen Neuerungen haben wir auch im Code ordentlich aufgeräumt, ausgemistet und neu geschrieben. Eine Menge Zeit ging ins Land, bis wir soweit waren, keine Datei blieb unangetastet.

Und dann war es Dienstagmorgen, sieben Uhr und ich war das erste Mal seit langem wieder wirklich aufgeregt. Fast so, wie es mir früher vor Klausuren ging. Der Umstieg vom Entwicklungssystem in die Live-Umgebung war die letzte Hürde, die es zu bewältigen gab. Und fast genau so war dann nach nicht ganz anderthalb Stunden alles verflogen. Chefkoch.de wieder online und alle versammelten Kollegen sehr zufrieden. Das Feedback ist auch überwiegend positiv, was will man also mehr?

Außerdem haben wir mit Was koche ich heute? ein ziemlich cooles inspiratives Feature eingeführt, auf das ich ziemlich stolz bin. Erinnert sich noch jemand an das, was ich zu meinem Projekt Mahlzeit vor fast drei Jahren geschrieben habe? Mit Hilfe der Chefkoch-Datenbank sind nun etwas mehr als 200 Mal so viele Rezepte in der Rotation, als das bei meiner Variante damals der Fall war.

Nur falls sich jemand fragen sollte, was ich so den ganzen Tag auf der Arbeit mache.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 9/2013

Mit einer Deadline im Rücken verbringe ich wieder eine Menge Zeit in der Firma. Ich lerne wieder einiges dazu – vor allem was meine Verwaltungsküste in Tabellenkalkulationen angeht. Die Woche geht dementsprechend auch recht schnell vorbei. Ansonsten schaue ich die vierte Staffel “Doctor Who” fertig und bin ein wenig traurig, dass der zehnte Doktor nun auch Geschichte ist.

Dynamic StopfexpressStromTwo Door Cinema ClubEndloser MRB

Ereignisreicher ist da schon das Wochenende! Wir bekommen Besuch von meiner Familie und gehen am Samstag Abend in der Unsichtbar essen. Dort ist es stockdunkel, man sieht absolut nichts während des Essens und man wird von blinden Menschen bedient. Eine sehr interessante, auch etwas beklemmende Erfahrung. Die Umsetzung fand ich insgesamt aber ein wenig lieblos.

Nach einem ausführlichen Frühstück spaziert die ganze Gesellschaft noch eine Runde durch Bonn, bevor meine Eltern und meine Schwester dann wieder abfahren. Fräulein Anna und mich hält aber nichts zu Hause. Nach einer kurzen Ruhepause sind wir auch schon wieder auf dem Weg nach Köln, um im E-Werk Two Door Cinema Club anzuschauen. Ich bin ein bisschen überrascht wie professionell und dadurch leider auch langweilig das Konzert ist. Zwar auf hohem Niveau, aber sehr durchgeplant und auf die Minute endend. Das kannte ich bisher nur von Bands wie AC/DC und hätte ich an diesem Sonntagabend nicht erwartet.

Mein neues iPhone-Wallpaper

Weil “der tag und ich” letztens als eines der “letzten persönlichen Blogs” empfohlen wurde, ich mal eines der tollen Place It-Bilder von Breezi ausprobieren wollte und das hier ja auch so eine Art Tagebuch ist, in dem ich was über mich schreiben will: Hier mal ein Screenshot meines aktuellen iPhone-Lockscreens.

Das Bild habe ich von hier. Ich mag “Doctor Who” übrigens mit jeder Folge ein kleines bisschen mehr und so habe ich meine TARDIS immer dabei. Zwinkersmiley.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 8/2013

Rückblickend lässt sich die Woche mit wenigen Worten zusammenfassen: Arbeit, Halsschmerzen, Doctor Who.

Krankheitsbedingt ließ ich den Webmontag und den Social-Media-Stammtisch am Donnerstag, sowie meinen Termin beim Zahnarzt ausfallen. Somit lässt sich als Social-Media-Highlight sicherlich meine Twitter-Interaktion mit Boris Becker aufzählen.

Das Wochenende verbrachte ich dann brav zu Hause und nutzte es um wieder einigermaßen gesund zu werden. Und tatsächlich plagte mich am Sonntag dann kein Zipperlein mehr. Dazu ein Tatort aus Bremen, über den man gar nicht so viel meckern konnte. Prima!

Ein Beitrag aus der Kategorie “Alltäglich belangloses”. Merkt man, ne?

Fringe – Grenzfälle des FBI

Wie ich schon in meinem Rückblick auf Jericho schrieb, mag ich so Verschwörungs- und Abnormalitäten-Kram ziemlich gerne. Deshalb bin ich direkt auf den Tipp von Serien-Superspezialexperten-Spezialist Andi eingegangen und habe mir Fringe mal von vorne bis hinten angeschaut.

Die Serie handelt von einer besonderen FBI-Division, deren Mitglieder sich zunächst mit übernatürlichen Phänomenen auseinandersetzen und später erkennen, dass diese mit einem Paralleluniversum zusammenhängen. „Fringe“ bedeutet „Rand“, „Randgebiet“, „Randzone“, „Grenzbereich“ usw., als Adjektiv auch „abseitig“, „extrem“ oder (im Sinne von „borderline“) „grenzwertig“. Davon leitet sich der Begriff „fringe science“ („Grenz-“ oder „Parawissenschaft(en)“) ab.
Quelle: Wikipedia

Und wie sich herausstellte, war das eine ziemlich gute Wahl. Ein Paralleluniversum, verschiedene Zeitlinien – Fringe hat alles was man so braucht, um mich ordentlich zu verwirren, aber auch an den Bildschirm zu fesseln. Das J.J. Abrams das kann wusste ich ja schon spätestens seit Lost. Nach fünf Staffeln war ich da schon ein bisschen traurig, dass alles irgendwie doch noch sein Ende fand.

Wer sich noch ein wenig tiefer in die Materie hineinwagen möchte, dem sei ein Blick in das Fringe-Wiki empfohlen. Da wird nochmals einiges erklärt. Aber Vorsicht! Spoiler!

Die Woche und ich – Kalenderwoche 7/2013

An Rosenmontag komme ich dieses Jahr wieder gut vorbei. Morgens springt Fräulein Anna noch schnell zum Einkaufen in den Laden gegenüber und dann verbringen wir den Rest des Tages zu Hause. Ich nutze die Zeit, um ein wenig an Fräuleins Webseite zu arbeiten. Karneval passt mir dieses Jahr noch weniger in den Kram als sonst.

Der Rest der Woche geht dann schnell, aber auch anstrengend vorbei. Ich starte das Projekt “Früher zur Arbeit” noch einmal neu und mit noch fieseren Vorgaben. So sitze ich nun schon um viertel vor acht am Morgen an meinem Schreibtisch und bin fleißig. Nun gilt es in Zukunft noch, meine Schlafenszeit auch daran anzupassen. Schlafmangel und eine immer noch irgendwie vorhandene Erkältung schlauchen mich ganz schön.

Am Freitag Abend besuchen wir das Konzert von Dan and Rachel in der Altstadt. Ich mag die Atmosphäre in dem kleinen Keller der Fabiunke sehr gerne und die Musik gefällt mir auch ziemlich gut. Der Cheeseburger ist mir allerdings ein wenig zu Gorgonzola-lastig. Ich bin außerdem recht froh, dass ich die meiste Zeit sitzen und der Musik zuhören kann und so lande ich schließlich frühzeitig im Bett. Samstag schaffe ich es dann irgendwie, den ganzen Tag zu verschlafen ohne jemals wirklich wach oder fit zu werden. So fährt Fräulein Anna dann auch alleine zu Partyzwecken nach Dortmund und ich kuriere mich lieber weiter aus. Den sonntäglichen Tatort schauen wir dann auch nur zu zweit, da es ein großer Teil der Tatort-Gang nicht vom Krankenlager hoch schafft.

Das “YAY!” der Woche: Ich schaffe es wirklich jeden Morgen mit dem ersten Weckerklingeln aus dem Bett. Das ist großartig und überrascht mich vor allem selbst am Meisten.
Das “Och nö?!” der Woche: Weiterhin kein Sport. Leider. Das schlechte Gewissen plagt mich aber nicht sonderlich, denn ich fühle mich (siehe mein Gejammer oben) nicht so sonderlich.

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CC-BY-SA