Das Gute vorweg: An Johnny Depp und Eva Green habe ich nichts auszusetzen. Der Rest von Dark Shadows überzeugt leider nicht. Das unvermeidliche Happy End ist von Anfang an abzusehen und der Trailer zeigt schon mehr oder weniger die besten Szenen. Die Handlung wirkt irgendwie zusammengestückelt: Da wird mal eine Fischfabrik neu aufgebaut und wieder abgebrannt, den Bossfight entscheidet die Geistermutti, die plötzlich und nur für diesen Moment einmal auftaucht. Warum die Tochter der Hausherrin auf einmal ein Werwolf ist, hat sich mir auch nicht so richtig erschlossen. Insgesamt wirkt das Ganze ein wenig wie eine Aneinanderreihung von teilweise ziemlich schlechten Szenen, ich konnte (zum Glück) wenig Horror und (leider) wenig Komödie ausmachen.
Mein Fazit: Dark Shadows kann man sich mal anschauen, wenn er im Fernsehen kommt. Das Eintrittsgeld für’s Kino kann (und sollte) man sich sparen.
Als ich gestern Abend nach Hause kam, entdeckte ich eine Neuerung an meinem Wohnhaus. Jemand hatte eine mysteriöse Tafel an die Wand geschraubt. Sogar einer dieser hochmodernen QR-Codes war darauf abgebildet. Normalerweise halte ich ja nicht so viel davon, aber wenn nun abzusehen ist, dass der Mob demnächst vor meinem Arbeitszimmer tobt und fleißig drauf los scannt, dann will ich ja doch auch wissen, um was es geht.
Nachdem ich mir dann mal so einen QR-Code-Scanner installiert hatte, fand ich schnell heraus, was es mit dem Schild auf sich hat. Das Deutsche Museum hier in Bonn hat in diesem Jahr eine Ausstellung rund um den Physiker Heinrich Hertz. Und wie es der Teufel will, war meine Bude früher mal seine. Das mysteriöse Schild ist Teil der HzCachingTour, also einer Art Schnitzeljagd, die an verschiedenen Orten in Bonn Details aus dem Leben des Physikers verrät.
Das klingt in meinen Ohren recht spannend und ich habe mir vorgenommen, demnächst mal die Ausstellung zu besuchen und die Tour abzulaufen. Bis dahin finde ich es ziemlich cool, dass vermutlich der Geist des bekannten Physikers durch meine Hütte streift.
instagrid.me ist ein kleiner, aber feiner Dienst, der einem die seine Instagram-Bilder schön übersichtlich darstellt. Das ist besonders praktisch, wenn man mal ein bestimmtes Bild sucht oder einfach gerne mal alle Bilder am Stück schauen möchte. Dazu muss man die Applikation nur einmal bei Instagram autorisieren. Meine Bilder findet man unter instagrid.me/schneyra. Aber das war ja fast klar. Leider scheint instagrid noch ein wenig Probleme mit Umlauten zu haben.
Brückentag! Hurra! Natürlich will der Tag genutzt sein. Und so laufe ich nach einem ausführlichen Frühstück ein wenig mit Fräulein Anna durch die Stadt und wir schaffen es tatsächlich, mir ein paar Schuhe zu kaufen. Das ging glücklicherweise recht schnell und ich bin sehr zufrieden. Nach dem Mittagessen mit der anderen Anna lasse ich die Damen alleine los und gehe lieber mal zum Frisör. Anschließend noch eingekauft und der Tag ist schon fast wieder rum.
Dienstag, 01.05.2012
Am “Tag der Arbeit” arbeite ich lieber mal zu Hause. Wir machen die Terrasse sehr ordentlich sauber und schaffen es endlich auch mal, den Sonnenschirm zu installieren. Da uns anschließend immer noch langweilig ist, räumen wir auch noch kurzerhand das Arbeitszimmer um. Ich berichtete bereits darüber.
Mittwoch, 02.05.2012
Mein erster Arbeitstag für diese Woche, Fräulein Annas erster Arbeitstag im neuen Job. Außerdem startet die re:publica, zu der ich wieder einmal nicht reiste und deswegen wieder einmal ein wenig traurig bin. Am Abend starte ich mit meinem neuen Fitnessprogramm und gehe noch eine gute Stunde ordentlich spazieren. Da ich meinen Spaziergang tracke, weiß ich das auch ein wenig genauer: Ich bin in einer Stunde und neun Minuten genau 5,71 Kilometer gelaufen. Da ist auch ein etwa fünfzehnminütiger Aufenthalt bei OBI mit drin, ich hoffe also mich da noch ein wenig steigern zu können.
Zu später Stunde bin ich dann noch kurzzeitig geschockt, als ich feststelle, dass ich wohl beim Einkauf am Montag mal kurz meine EC-Karte bei Edeka hab stecken lassen. Glücklicherweise geht da auch um 22.30 Uhr noch jemand ans Telefon, findet das ganz normal und kann mich beruhigen.
Donnerstag, 03.05.2012
Ich ärgere mich ausführlich über iPads und WLAN-Verbindungen und bin ständig am rumrennen. Außerdem ein bisschen was mit Musik heute. Ich lerne “Symphonic Power Metal” kennen und überlege selbst Dubstep-Platten zu produzieren. Ich verfolge ein paar Sessions auf dieser Veranstaltung mit den Internetmenschen aus der Ferne und gehe mit einigen Umwegen (das Fitnessprogramm!) einkaufen. Bei der Gelegenheit nehme ich auch meine EC-Karte wieder mit nach Hause.
Freitag, 04.05.2012
Der Tag schlaucht mich total. Da hilft es auch nicht, dass ich mich köstlich über einen Herrn amüsiere, der günstiges Webdesign bei Youtube anbietet. Ich bin deswegen auch ein wenig traurig, weil das Menschen vermutlich auch ernst nehmen. Schade. Jedenfalls bin ich sehr zeitig im Bett.
Samstag, 05.05.2012
Schon wieder früh aufstehen! Aber wenigstens aus gutem Grund: Der Thomas bekommt heute nämlich einen Junggesellenabschied kredenzt und dazu fahren wir zeitig los und treffen uns am Panoramapark im Sauerland. Wir haben den ganzen Tag lang einen riesigen Spaß mit Sommerrodelbahn, frisch kastrierten Waschbären und allerlei Streicheltieren, Spielplätzen und was es sonst noch so gibt. Da kann auch das sehr nebelig/regnerische Wetter nichts dagegen ausrichten. Schließlich wandern wir dann noch ein paar Kilometer zur Rucksackherberge, wo wir den Abend entspannt bei Grillfleisch und Sauna ausklingen lassen.
Sonntag, 06.05.2012
Zwar bin ich zeitig wieder zu Hause, bekomme aber dennoch den ganzen Tag nichts mehr auf die Reihe. So vergammele ich den ganzen Tag auf dem Sofa mit einem Buch und kann mich auch am Abend nicht zur Tatort-Runde aufraffen. So schaue ich den letzten Tatort rund um Mehmet Kurtulus alleine zu Hause. Ein guter Tatort übrigens, der mich sehr gut unterhalten hat. Da tritt Herr Schweiger in große Fußstapfen, mal schauen ob er das hinbekommt.
Enno hat, passend zu meinem Artikel Eine lokale WordPress-Testumgebung unter Mac OS X installieren, eine Anleitung zusammengetragen wie man weitestgehend mit Bordmitteln eine lokale Testumgebung installiert. Für den ein oder anderen mag das auch eine gute Lösung sein, vor allem weil wohl die Konfigurationsmöglichkeiten besser sind.
Coda ist bekanntlich das Tool meiner Wahl, wenn es darum geht feinen HTML- und CSS-Code zu schreiben. Heute stolperte ich über das Coda PHP & Web Toolkit, was den Editor um einige sehr nette Funktionen erweitert:
PHP syntax validation with jump to error and auto-save
Clean up/reformat HTML, CSS, Javascript and PHP code (configurable)
HTML, CSS and Javascript validation
Javascript and CSS minify
Ich finde das ungemein praktisch, vor allem die Validierungs-Funktionen werden mir sicherlich ein wenig Arbeit abnehmen.
Gestern Nachmittag packte Fräulein Anna und mich die Umstellwut. Mit der Platzierung der Möbel in unserem Arbeits- und Gästezimmer waren wir nicht so richtig zufrieden und so dachten wir ein wenig nach und räumten dann den Raum um. Herausgekommen ist dabei diese schöne kleine Ecke für mich. Mehr Platz brauche ich gar nicht, denn eigentlich verbringe ich gar nicht so viel Zeit am Schreibtisch. Und was ich an Platz nicht habe, mülle ich auch nicht zu. Großartig!
Ich nutzte die Chance und entstaubte mein Expedit bei der Gelegenheit mal ordentlich und sortierte die Fächer ein wenig um. Da man auf das Regal nun von beiden Seiten zugreifen kann, habe ich sogar noch ein wenig Stauraum gewonnen und muss nicht mehr unter den Schreibtisch krabbeln, um an das Werkzeug zu kommen.
Auf meiner Einkaufsliste habe ich jetzt noch eine neue Master-Slave-Steckdosenleiste stehen. Außerdem muss ich den Kabelsalat noch irgendwie ordentlich wegpacken und den Kram, den ich einfach auf dem Expedit gelagert habe, in die passenden Ordner sortieren. In den Rahmen kommt noch ein anderes Bild und dieses dann an die Wand und ich bin zufrieden.
Einer meiner Kollegen raucht nun eine dieser neumodischen elektrischen Zigaretten. Ich interviewe ihn ein wenig dazu und das bringt mich auch mal wieder auf die Idee, diese Qualmerei doch aufzugeben.
Am Abend besuche ich mal wieder den Webmontag in Bonn und höre einen interessanten Vortrag über mobile Entwicklung.
Dienstag, 24.04.2012
Der Dienstag geht ganz unspektakulär vorbei. Abends treffe ich mich mit netten Menschen in einem Zeitloch in der Altstadt. Nachdem ich durch die Tür trat, fühle ich mich direkt fünfzig Jahre in die Vergangenheit versetzt. Casa Antonia heißt der Laden. Der Wirt könnte mein Opa sein.
Am Abend kommt Olli zu Besuch und wir schauen Blackthorn.
Freitag, 27.04.2012
Freitag ist der letzte Arbeitstag der Woche. Ich wurstele mich ein wenig in PHPStorm ein und finde tatsächlich gefallen daran. Außerdem nehme ich mir spontan den Montag frei und freue mich auf vier freie Tage am Stück.
Samstag, 28.04.2012
Gammel-Samstag! Jedenfalls so ein bisschen. Am Nachmittag spaziere ich bei strahlendem Sonnenschein zu Obi und lasse mich dort von der Auswahl an Gartenmöbeln und Sichtschutz-Dings enttäuschen. Der neue Edeka direkt neben an haut mich auch nicht so richtig aus den Schuhen. Ich bleibe wohl bei meinem Stammladen. Am Abend gibt es dann erst den unglaublichen Hulk und dann noch Captain America im Heimkino. Nachdem ich letztens schon Iron Man nochmals angeschaut hatte, fühle mich nun gut auf die Avengers vorbereitet.
Sonntag, 29.04.2012
Gammel-Sonntag! Nichts desto trotz räume ich meinen Schreibtisch auf und erledige daran einige Dinge. Gegen Ende des Nachmittags fühle ich mich gut. Leider enttäuscht mich der Polizeiruf am Abend. Die Geschichte nervt irgendwie. Einzig gutes: Die Bayern können noch weniger Hochdeutsch als ich. Mein Schnitzel schmeckte übrigens auch nicht so richtig.
Gestern Abend schaute ich mir Blackthorn an. In dem Film geht es um den gealterten Butch Cassidy, der in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts in Bolivien sein letztes Abenteuer erlebt. Eine schöne Geschichte, die mit unheimlich beeindruckenden Landschaftsbildern aufwarten kann. Auch für mich, als Nicht-So-Der-Western-Fan, ein guter Film. 4/5 Sternen.
Die vergangenen beiden Tage verbrachte ich auf der Play! beyond tellerrand in Köln. Allerlei Sessions zu den unterschiedlichsten Themen standen auf dem Programm.
So sah ich Vorträge von Tim Ahrens, Tom Beddard, Andreas Dantz, Eric Eggert, Sebastian Golasch, Frank Reitberger, Luca Sale, Grant Skinner, Saban Ünlü und Nico Zimmerman. Ohne auf die Sessions im Detail eingehen zu wollen: Ich habe unheimlich viel mit nach Hause genommen, zum Teil vielleicht nur Hintergrundwissen, zum Teil aber auch Dinge die ich mir in den nächsten Wochen und Monaten nochmals anschauen will oder mein schon vorhandenes Wissen vertiefen muss. Besonders beeindruckt hat mich Marcin Wichary, der ein wenig von seiner Arbeit an den Google-Doodles erzählte und auf den technischen Hintergrund einiger Doodles näher einging. Es war sehr spannend zu sehen, wie viel Aufwand für die nur 24 Stunden sichtbaren Logo-Anpassungen getrieben wird.
Mich hat das unglaubliche Fachwissen der Vortragenden sehr beeindruckt und mich stark motiviert, selbst wieder mehr zu “spielen” und einfach Dinge auszuprobieren. Vielleicht wieder ein wenig “kreativer” sein. Ein paar Gedanken dazu habe ich mir schon gemacht und niedergeschrieben, mal schauen wie ich daraus vielleicht auch das ein oder andere mehr oder weniger sinnvolle Projekt zusammengestückelt bekomme. Wie passend, dass nun direkt ein langes Wochenende folgt.
Hallo, mein Name ist Martin Schneider. Ich lebe in Bonn und arbeite als Frontend Entwickler bei Chefkoch.de. Auf der tag und ich geht es in Wort und Bild aber nur um mich und was so um mich herum passiert.