Die Bonner Blogger (… und gerne auch Rhein-Sieg / Königswinter)

Habe in meinem Reader (feedly) das Thema “Bonn” eingerichtet und dort aktuell 37 Blogs aus Bonn, die ich mir anschaue. Ja,da fehlen viele und nun könnt ihr euch beteiligen und in den Kommentaren schreiben, welche fehlen und die werde ich dann noch aufnehmen. Und wenn feedly, dann endlich die “share” Funktion drin hat, dann kann ich das Thema auch gerne öffentlich teilen.

Karin hat eine schon recht ordentliche Sammlung an Blogs aus dem Großraum Bonn zusammengetragen – nun gilt es, diese zu vervollständigen. Und da die “Crowd” allmächtig ist, sollten alle mal durchgucken und eventuell ergänzen. Ich habe alleine vom Namen her schon einige neue Blogs entdecken können und werde sicherlich auch den ein oder anderen Feed abonnieren. Und vielleicht kenne ich ja noch ein paar weitere, die auch in der Liste vorkommen sollten.

Es geht los! Ironblogger Bonn starten!

Iron­blog­ger sind eine Gemein­schaft von Blog­gern, die sich selbst zwin­gen wol­len, regel­mä­ßig zu blog­gen. Um das zu errei­chen, wird fol­gende Ver­ein­ba­rung getrof­fen: Jede Teil­neh­me­rin und jeder Teil­neh­mer bloggt min­des­tens ein­mal pro Woche. Für jede Woche, in der das nicht geschafft wird, flie­ßen 5 Euro in die Gemein­schafts­kasse. Wenn die Kasse ent­spre­chend gefüllt ist, wird der Inhalt in einem gemein­sa­men Tref­fen ver­sof­fen kon­su­miert.

Das wird ein Spaß! In den ersten Stunden sind schon zehn Anmeldungen bei Johannes eingegangen. Ich bin sehr gespannt wer da alles mitmischen wird und freue mich schon darauf neue Blogs aus der Region zu entdecken. Am Ende komme ich dann auch noch kostenlos an ein oder zwei Cola, was will man mehr?

Im oben verlinkten Text stehen alle Details und auch wie man sich anmeldet. Das wird großartig, macht alle mit!

Und hier zu guter letzt noch das dazugehörige Panel auf der re:publica 2013.

Martin, was ist eigentlich dein neuestes Sportgerät?

LongboardHeute habe ich meine erste Ausfahrt auf meinem neuesten (und abgesehen von meinen Laufschuhen auch einzigen) Sportgerät gewagt. Vergangenen Freitag kaufte ich mir nämlich ein Longboard.

Vermutlich versuche ich damit wohl irgend eine frühe Form der Midlife-Crisis zu unterdrücken. Tatsächlich hatte ich aber ziemlich viel Spaß dabei, mal wieder etwas komplett Neues anzufangen und zu bemerken wie ich besser auf dem Rollbrett zurecht komme. Merkwürdigerweise bin ich auch exakt kein Mal hingefallen. Damit hatte keiner gerechnet! Und den Menschen, die mich die Rheinpromenade auf- und abfahren sahen, hatten nur halb so viel Spaß wie sie hätten haben können.
Nach der ersten guten Stunde unter der Aufsicht von Frau Anna1 auf dem Brett bin ich jedenfalls noch guter Dinge und warte mal ab, wie mein Muskelkater morgen wohl im “Anschubs-Bein”2 morgen so miaut.

Mein Einkauf bei Concrete Wave war übrigens ziemlich nett. Nachdem ich einem der Herren erzählt hatte, was ich mit dem Longboard alles machen möchte – und vor allem was alles nicht – erklärte man mir einige Grundlagen. Dann gab man mir einige Bretter in die Hand und ich rollerte erst einmal eine Weile vor dem Geschäft auf dem Bürgersteig auf und ab. Dabei kam ich auch nur einmal fast unter die Räder des Kölner Innenstadtverkehrs. Nachdem ich mich so für eine Art von Brett und “Flex” und irgendwas anderem noch entschieden hatte, durfte ich mir dann auch Achsen und Rollen aussuchen und dann bekam ich alles ganz frisch zusammengebaut. Dabei fühlte ich mich die ganze Zeit gut beraten und es machte sich – zumindest öffentlich – niemand über den älteren Mann lustig.

  1. Nicht zu verwechseln mit Fräulein Anna. []
  2. Bestimmt gibt es dazu, wie zu allem anderen, einen total coolen Ausdruck, den ich nur nicht kenne. Fachbegriffe, my ass! []

Tiger & Turtle

Die Landmarke Tiger & Turtle ist nichts für Menschen wie mich, die eine ausgeprägte Höhenangst haben. Aber man hat auch von nicht ganz oben eine tolle Aussicht, wenn das Wetter so gut ist wie am vergangenen Samstag.

Imposanter ist aber eigentlich noch die merkwürdige Stahlkonstruktion auf dem Hügel zwischen Arbeiterwohnungen und Ruhrpott-Industrie-Idylle.

The Doctor Puppet

Wow: Alisa Stern ist eine amerikanische Animatorin und scheinbar auch großer Fan des Doktors. Sie entwarf die “Doctor Puppet”, die nun einige Abenteuer im Stile des Doktors erleben soll. Die erste Folge gibt es gleich hier.

The Doctor Puppet is a handcrafted fan tribute to Doctor Who, lovingly made in New York City. New episodes will launch throughout the year, building towards a 50th anniversary special, puppet style. What classic characters do you want to see get turned into puppets? What times and places should the Doctor Puppet visit in his TARDIS? Let me know!

Zwei Folgen und – und das verwundert nun wirklich kaum – ein Weihnachtsspecial aus dem vergangenen Jahr gibt es schon, mehr soll es bald auf dem “The Doctor Puppet”-YouTube-Channel geben.

In der Zwischenzeit empfehle ich, mal einen Blick in das “The Doctor Puppet”-Tumblr zu werfen. Dort gibt es viele schöne Aufnahmen mit den großartig gemachten Puppen und ein bisschen Information rundherum.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 12/2013

Diese Woche ist die bisher schlechteste für dieses Jahr. Meine leichte Erkältung mutiert zu einer ausgewachsenen Nasennebenhöhlen-Geschichte und beschert mir ziemlich nette Kopfschmerzen. Montag und Dienstag schleppe ich mich noch mehr oder weniger zur Arbeit, den Rest der Woche verbringe ich eine Menge Zeit mit rumliegen und in die Luft starren.

Wenn es der Kopf zulässt, schaue ich mir die ein oder andere Folge “Alias” an – das ist leichte Kost. Ansonsten erlebe ich exakt nichts, sogar der anderthalbstündige Aufenthalt im Wartezimmer meiner Hausärztin ist unglaublich langweilig.

Gerade diese Woche ist eigentlich ziemlich schlecht, um mal krank zu sein. Erkältungsbedingt muss ich einen Termin beim Zahnarzt absagen und gehe ich am Donnerstag dann nicht zum “Get Well Soon”-Konzert, worauf ich mich ja schon eine Zeitlang gefreut hatte. Wirklich traurig bin ich dann aber, als ich schließlich auch den Besuch der Abschiedsparty meiner Schwester absagen muss, den Termin hatte ich mir nämlich schon seit fast einem Jahr freigehalten.

Gegen Ende des Wochenendes fühle ich mich dann wieder einigermaßen fit und beschließe einfach, wieder gesund zu sein.

Die Woche und ich – Kalenderwoche 11/2013

Arbeitstechnisch bestimmen die Nacharbeiten zum Relaunch des Chefkochs meinen Alltag. Allerlei kleine Fehler wollen gefunden, nachvollzogen und behoben werden. Dabei komme ich gut voran und dann macht das auch weitestgehend Spaß.

Das Wetter ist immer noch arg winterlich und präsentiert mir unseren Garten als wares Winter-Wonderland. Ich mache mir ernsthaft Sorgen über meinen Geisteszustand, nachdem ich feststelle das ich scheinbar gar nicht mal zu ungern Schnee schippe.

Ansonsten gehe ich zum Zahnarzt und bekomme dort die Grundlage für meine erste Krone gelegt. Nachdem ich jahrelang keine Probleme mit dem Zahnarzt hatte, bin ich seit Neuestem ja doch einigermaßen nervös vor solchen Terminen. Das hinter meinem Rücken die neue Azubine von ihrer Anleitung ein wenig verbal zusammengefaltet wird, macht mich nicht optimistischer. Am Ende geht aber alles gut.

Am Freitagabend reise ich dann nach Worms Pfeddersheim, um mich dort mit der Planung des diesjährigen Bundeslagers zu beschäftigen. Am gleichen Abend noch stelle ich mit Chris und Miri einen groben Plan auf, was wir alles tun und lassen wollen und stellen dann am Samstag fest, dass wir damit total gut vorbereitet sind. Insgesamt hinterlässt das Vortreffen bei mir einen recht durchwachsenen Geschmack, Vorfreude ist irgendwie anders. Außerdem komme ich ein wenig erkältet wieder nach Hause. Toll.

Winter Wonderland

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass sich jemand dafür interessiert wie es in meinem Garten aussieht. Welch wundervolle weiße Schnee-Pracht!

Die Woche und ich – Kalenderwoche 10/2013

Es ist fast ein wenig Frühling! In dieser Woche habe ich das erste Eis außer Haus gegessen und das war großartig. Jeder sollte Eis aus dem Eislabor essen!

Nifty!CaférollerHolzfliesen

Spätestens am Montagabend war ich übrigens auch ziemlich nervös. Wir haben lange darauf hingearbeitet und am frühen Dienstagmorgen den neuen Chefkoch der Welt präsentiert. Und weil nie alles so hundertprozentig funktioniert, habe ich dann den Rest der Woche mit dem beheben von Fehlern und erfüllen von Userwünschen verbracht.

Donnerstagmorgen stehen Fräulein Anna und ich zeitig vor dem Aldi. Unser Plan: Holzfliesen aus dem Angebot für die Terrasse kaufen. Bezüglich des Volumens des Einkaufs hatten wir uns ein wenig verschätzt und fahren schließlich mit einem vollgeladenen Taxi wieder nach Hause.

Am Ende war ich dann ziemlich froh, als die Woche auch irgend wann vorbei war. Pünktlich zum Wochenende schickte mir Teymur dann die URL zu einem neuen Minecraft-Server. Damit war der Samstag dann auch weitestgehend erledigt. Außerdem kommt endlich die Speicherkarte für mein Nifty-Minidrive an. Am Abend holte ich dann auch noch mit Fräulein Anna den Polizeiruf von vergangener Woche nach.

Den Sonntag starte ich dann auch endlich mal mit ein wenig Planung für das diesjährige Bundeslager. Kommendes Wochenende ist das erste Vorbereitungstreffen dazu und ich will nicht all zu planlos auftauchen.

Der erste Tatort mit Til Schweiger ist dann schließlich nicht so schlecht wie erwartet.

Der neue Chefkoch

Der neue Chefkoch

Viele Stunden Arbeit stecken im neuen Aussehen des Chefkochs, das wir am frühen Dienstagmorgen ausgerollt haben. Dabei blieb kein Stein auf dem anderen. Neben den optischen Neuerungen haben wir auch im Code ordentlich aufgeräumt, ausgemistet und neu geschrieben. Eine Menge Zeit ging ins Land, bis wir soweit waren, keine Datei blieb unangetastet.

Und dann war es Dienstagmorgen, sieben Uhr und ich war das erste Mal seit langem wieder wirklich aufgeregt. Fast so, wie es mir früher vor Klausuren ging. Der Umstieg vom Entwicklungssystem in die Live-Umgebung war die letzte Hürde, die es zu bewältigen gab. Und fast genau so war dann nach nicht ganz anderthalb Stunden alles verflogen. Chefkoch.de wieder online und alle versammelten Kollegen sehr zufrieden. Das Feedback ist auch überwiegend positiv, was will man also mehr?

Außerdem haben wir mit Was koche ich heute? ein ziemlich cooles inspiratives Feature eingeführt, auf das ich ziemlich stolz bin. Erinnert sich noch jemand an das, was ich zu meinem Projekt Mahlzeit vor fast drei Jahren geschrieben habe? Mit Hilfe der Chefkoch-Datenbank sind nun etwas mehr als 200 Mal so viele Rezepte in der Rotation, als das bei meiner Variante damals der Fall war.

Nur falls sich jemand fragen sollte, was ich so den ganzen Tag auf der Arbeit mache.

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