Pfadfinder unterwegs

Ges­tern Abend im Zug kam ich neben einer Gruppe Pfad­fin­der zum Sit­zen. Wie ich inzwi­schen her­aus­ge­fun­den habe, sind die Vier vom Stamm St. Wil­li­gis aus dem DPB Mosaik und irgend­wie sahen sie so aus, als woll­ten sie auf Fahrt gehen.
Ange­spro­chen hab ich sie mal nicht, musste aber zwangs­läu­fig ihrem Gespräch zuhö­ren und hab mich daran ziem­lich gefreut und wurde auch schnell ein wenig neidisch.

Irgend­wie sind die Gesprä­che und Anek­do­ten in unse­ren Krei­sen doch immer die sel­ben und als ich nach der Uhr­zeit gefragt wurde und wann der Zug denn in Neu­brü­cke ankom­men würde, konnte ich natür­lich prima Aus­kunft geben. Natür­lich habe ich die Gele­gen­heit genutzt um nach­zu­fra­gen was sie vor­ha­ben: Auf den Erbes­kopf soll es zu Fuß gehen. Als ich dann beim Aus­stei­gen in Idar-Oberstein viel Spaß und Gut Pfad gewünscht hab, wurde ich dann schon ein wenig ver­dutzt angeschaut.

Ansons­ten bin ich recht froh, dass ich die­ses Jahr in den Oster­fe­rien mal nicht unter­wegs war. Das Brex­bach­tal, in dem ich mich letz­tes Jahr auf­ge­hal­ten habe, ist ja nicht son­der­lich weit von Bonn ent­fernt. Das Wet­ter dürfte also so ziem­lich das selbe gewe­sen sein. Jedes Mal wenn ich unter Woche auf dem Bal­kon stand und eine geraucht hab, war ich froh nur fünf Minu­ten dem Wet­ter trot­zen zu müs­sen und nicht die ganze Woche im freien ver­brin­gen zu müs­sen. Eine Menge Spaß auf einem unse­rer Landesverbands-Kurse ist mir aber trotz­dem bestimmt entgangen.

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