der tag und ich

Wohnungs-Frust

WG-Suche frus­tet. Jeden­falls tut es das mich in den letz­ten Tagen, denn irgend­wie sind meine bis­he­ri­gen Such­er­geb­nisse recht mau. „Google-WG“ gibt es noch nicht, oder? Ich über­lege ernst­haft, meine Anfor­de­run­gen zurück­zu­schrau­ben und habe auch schon in Betracht gezo­gen selbst als WG-Gründer an den Start zu gehen oder mir gar eine ganze eigene Woh­nung zu mieten.

Für den mor­gi­gen Nach­mit­tag darf man mir aber noch ein­mal die Dau­men drü­cken, dann werde ich mir näm­lich eine Woh­nung anschauen, die zumin­dest der Beschrei­bung nach schwer nach mei­nem Geschmack ist. Bezie­hungs­weise war: Das ent­spre­chende Inse­rat ist in der letz­ten Nacht aus dem Ver­zeich­nis von wg-gesucht.de ver­schwun­den. Des­halb hoffe ich nun instän­dig, mor­gen nicht direkt wie­der heim­ge­schickt zu werden.

Ansons­ten suchen aktu­ell anschei­nend nur junge Müt­ter nach Mit­be­woh­ne­rin­nen und in ande­ren Annon­cen wird gleich vor­aus­ge­setzt, dass man Trink­fest ist und all­zeit Par­ty­be­reit. Gerade heute tönte es im Hin­ter­grund „Cool! Schnaps!“ als ich einen Ter­min zur Woh­nungs­be­sich­ti­gung machen wollte. Am Ende war ich dann fast froh, dass das Zim­mer schon ver­ge­ben war.