Mein schönstes Bild?

Der Herr Ad fragt nach meinem besten Foto. Das ist schwierig, denn ich mag eine Menge meiner Bilder. Mit den meisten verbinde ich eine schöne Situation und so ist es wirklich schwierig, mich auf eines festzulegen. Um mir die Sache einfacher zu machen, habe ich dann einfach mal meinen flickr-Stream rückwärts angeschaut. Das erste was dann in die Kategorie „Lieblingsbild“ fiel, habe ich ausgewählt.

Der alte Wasserturm auf Langeoog sollte es also sein. Ich mag das Bild sehr gerne, weil ich damit einen sehr schönen Urlaubstag verbinde. Außerdem zeigt das Bild schön die unglaubliche Kälte, die an diesem Tag herrschte und schließlich ist es auch einfach ein schönes Motiv. Deshalb fiel meine Wahl darauf.

Ein Stöckchen soll das sein. Schwierig! Ich würde glaub ich gerne das schönste Bild von Marcus, Jan und Mo und Jeriko sehen. Und jeder andere darf es auch gerne abgreifen. Das Stöckchen, nicht mein Bild.

Mein Setup

Der Herr Ad veranstaltet da so eine Geschichte: Das Setup nennt er das. Nach dem Vorbild einer englischen Seite kann hier jeder der ein paar Fragen zu sich selbst und seinem Nerd-Equipment beantworten und zusammen mit einem Bild einschicken. Natürlich war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mich da auch gemeldet habe. MARTIN SCHNEIDER – der Pfadfinder, der mit dem Web spielt. hat man das dann überschrieben.
Eine schöne Geschichte wie ich finde. Ich finde es toll, mal ein paar persönliche Zeilen von mir unbekannten Menschen zu lesen. Dabei würde mich allerdings manchmal mehr der Mensch hinter dem Nerd interessieren, als der eingesetzte Maschinenpark.

Bei meiner Bildauswahl hätte ich vielleicht doch ein wenig aufmerksamer sein sollen. Auch wenn ich das Bild eigentlich mag: Nach zu wenig Schlaf und schrecklich unrasiert sollte ich mich eigentlich besser nicht auch noch durch eine verregnete Scheibe fotografieren lassen.

Wettbewerb: Bearbeite ein New York-Foto

Auf der Webseite von Herrn Wolf aus Hamburg sah ich den Hinweis auf einen Wettbewerb des Fotografen Calvin Hollywood. Er ruft dazu auf ein Bild von ihm zu bearbeiten. Contest: New York heißt das dann bei ihm.

Auf der Webseite kann man sich ein etwa 13MB großes Bild herunterladen, dass Calvin in New York gemacht hat. Und dann sind der eigenen Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. „Da mische ich mal mit!“ dachte ich mir und lud mir das Bild herunter.

Hier das Ergebnis meiner Bearbeitung, das ich auch schon für den Wettbewerb eingereicht habe, im Vergleich zum Ursprungsbild. Während ich ein wenig an den Reglern in Lightroom herumspielte, fiel mir ein leichter Gelbstich am Horizont auf. Diesen habe ich durch geschicktes1 drehen an diversen Knöpfen zu einer wunderbaren Sonnenuntergangsatmosphäre weiter verarbeitet. Gut, ne?

Der Wettbewerb läuft noch bis 8. März.

  1. will meinen: wahlloses []

Ich bin berühmt!

Mal wieder ist es geschafft: Ich bin berühmt und bekannt und reich und überhaupt. Nie wieder werde ich einen Finger rühren müssen. Jedenfalls so ähnlich.
Im vergangenen Jahr hatte ich bei einem Wettbewerb von CEWE-Fotobuch mitgemacht. Gesucht wurden Bilder zum Thema „Deutschland 2009 – Unser Land“. In insgesamt sechs Kategorien konnte man Bilder einschicken und so hatte ich auch mal eine CD gebrannt und zur Post gebracht. Es gab schließlich auch was zu gewinnen!

So richtig was geworden ist das dann aber nicht: Unter den Hauptgewinnern war ich nicht, aber gestern erreichte mich ein Trostpreis: Nämlich das fertige Fotobuch. Aus den Teilnahmebedingungen wusste ich noch, dass das wohl eine Veröffentlichung bedeutet. Schließlich wurde ich dann auch fündig: Auf Seite 108 hat man einen Ausschnitt meines Bildes abgedruckt!

Auf dem Bild oben rechts ist es zu sehen, mein Name steht auch dabei. Leider hat man sich für einen Ausschnitt des Bildes entschieden. Im Original fand ich das Bild, gerade auch wegen seiner Symmetrie etwas schöner. Hier noch einmal zum Vergleich:

Ansonsten ist das Buch aber sehr schön gemacht. Sowohl Papier- als auch Druckqualität können überzeugen und die ausgesuchten Bilder sind auch sehr schön. Bei einigen merkt man, dass sie wohl in kleiner Auflösung vorlagen. Sie wirken ein wenig pixelig. Falls ich also selbst einmal ein Fotobuch in Auftrag geben sollte, muss ich darauf achten.

Tutorial: Vignettierung mit Pixelmator

Der natürliche Randlichtabfall – fälschlicherweise oft auch natürliche Vignettierung genannt – führt zu einer stetigen Verdunkelung des Bildes zu den Bildecken hin.

Bild mit Vignette

Eigentlich versucht man also beim Kauf eines Objektives darauf zu achten, dass dieser Effekt nicht eintritt. Hin und wieder ist die Vignettierung aber ein schöner Effekt, den man dann irgendwie auf das Bild bekommen muss. Wie das mit dem großartigen Bildbearbeitungsprogramm Pixelmator geht, erkläre ich nach dem Klick.

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Alpenpanorama

Auf meiner flickr-Seite veröffentliche ich ja dann und wann auch gerne mal ein paar Bilder, meistens (leider) völlig unkommentiert. Zu einigen könnte man ja auch mal ein paar Worte verlieren. Zu diesem hier zum Beispiel:

Alpenpanorama

Entstanden ist das Bild im September, als ich mich mit einer Gruppe von wanderbegeisterten Herren im Zillertal aufhielt. Nach einer mittelanstrengenden Tour zur Berliner Hütte stand ich dann da und hatte diese tolle Aussicht. Überhaupt hatte ich in den vier Tagen in den Bergen mehr Aussicht, als das ich alles hätte fotografieren können.
Die Aussicht dann aber in den Fotoapparat zu bekommen, stellte sich manchmal als schwer heraus da man gar nicht genug Weitwinkel dabei haben kann. So sind in diesem Tagen einige Panoramas entstanden, unter anderem das oben abgebildete.

Was dahinter steckt, sieht man dem Foto auf den ersten Blick gar nicht an. Aus sechzehn Bildern hat mir Photoshop mit seiner großartigen „Photomerge“-Funktion ein Bild mit der Größe von etwa 7500*6700 Pixeln berechnet. Ganz schön riesig: Auf einem 24″-Display lässt sich das Gesamtbild nur anschauen wenn man es auf 16% verkleinert, die PSD-Datei ist fast 700MB groß.

Bundeslager

Wolken über dem Bundeslager

Ich war auf dem Bundeslager, „seitenweit“ hieß das Programm. Bisher habe ich noch nichts dazu geschrieben weil ich ein wenig faul war – und weil ich mit meiner Reflexion noch nicht so richtig fertig bin. Aber obiges Bild finde ich schön.

Ein großes Bild

Letztens hatte ich ja ein wenig mit Photoshop rumgewerkelt und dabei kam ein in meinen Augen ganz schönes Ergebnis heraus. Wie passend, dass ich da noch eine Trigami-Aktion am Laufen hatte. In der Review sollte ich ein den Poster-Service PosterXXL testen.

Gesagt, getan – das Bild habe ich dann mal fröhlich hingemailt und eine gute Woche später fand ich dann auch einen Zettel vom Paketdienst in meinem Briefkasten. Die Rolle mit dem (für mich) kostenlosen 80*60cm großen Poster passte wohl nicht durch den Briefschlitz.
Vom Ergebnis meiner Bestellung bin ich angenehm überrascht. Mein Bild findet sich auf schwerem HP-Fotopapier wieder und ist von der Qualität her echt prima. Diesbezüglich hatte ich ein wenig Bedenken, weil meine Vorlage sicherlich nicht die beste war. Vor allem durch den Beschnitt waren in Photoshop ja schon eine Menge Pixel verloren gegangen.

Normalerweise kostet die Foto-Entwicklung in der Größe bei dem Dienst um die 20 Euro, aktuell gibt es ein Sonderangebot für 14,99 Euro. Wie es preislich bei anderen Internetanbietern ausschaut habe ich nicht weiter recherchiert, aber in der Stadt habe ich dieser Tage im Fotoladen als ich einen Rahmen für das Bild kaufte auch Preise in dieser Klasse gesehen. Nun muss ich die Tage mal die im Keller gefundene Bohrmaschine an den Start bringen. Falls man hier nichts mehr von mir liest, bin ich vermutlich von der Leiter gefallen.

Wer auch gerne abstauben möchte kann das bei der aktuellen Sonderaktion von PosterXXL machen. Das 40*20cm-Poster gibt es hier gerade kostenlos, die Kennenlernangebote sind mit 6.99 Euro (60*45cm) und 9,99 Euro (80*60cm) auch ziemlich günstig.