der tag und ich

Nummer 7

Ich habe gerade mal auf „Theme akti­vie­ren“ geklickt. Es ist bestimmt noch nicht ganz fer­tig, aber es darf benutzt wer­den: Das siebte Theme für die­ses feine Blog­d­ing hier. Unge­wöhn­lich lange habe ich die­ses Mal daran her­um­ge­schraubt, umge­wor­fen und verbessert.

Ich habe viel pro­biert und ver­schie­dene Tech­ni­ken ange­wandt, zum Bei­spiel wer­den fast alle Gra­fi­ken nun als CSS-Sprite gela­den. Ich las viel über die Opti­mie­rung von Blogs: Wie man Lade­zei­ten und HTTP-Zugriffe ver­rin­gert und so wei­ter und so fort. In der Lin­ke­ria gab es da einige Empfehlungen.

Und jetzt schauen wir uns mal an, wie das Theme so in der Öffent­lich­keit ankommt. Ich habe viele Funk­tio­nen bewusst weg­ge­las­sen und bin gespannt, ob über­haupt etwas ver­misst wird. Ent­spre­chende Ver­miss­ten­an­zei­gen dür­fen in den Kom­men­ta­ren auf­ge­ge­ben wer­den. Zwi­schen­drin werde ich sicher­lich noch ein wenig schrau­ben und mich viel­leicht auch den Besu­cher­wün­schen ein wenig anpas­sen — das macht man ja heut­zu­tage so.

Ver­nünf­tige Men­schen benut­zen übri­gens einen Brow­ser mit Webkit-Engine. Chrome oder Safari zum Bei­spiel. Fire­fox geht auch. Für den Inter­net Explo­rer werde ich wohl noch ein ange­pass­tes Style­s­heet ein­bin­den müssen.

Blog-Historie

Was ist denn das für ein Refer­rer?“ fragte ich mich da heute beim mor­gend­li­chen Blick in die Sta­tis­ti­ken. Das Blog History Pro­ject ver­linkte auf mich. Ich glaube sogar, dass ich da mal was hin­ge­schrie­ben hatte, damit ich in der Liste auf­ge­nom­men werde. Auf jeden Fall finde ich mich da in guter Gesell­schaft wie­der. Das inzwi­schen anschei­nend lei­der nicht mehr wei­ter­ge­führte Pro­jekt wollte wohl die Geschichte der deut­schen Blo­go­sphäre abbil­den. Schade, dass da nichts draus gewor­den ist.

Der Eintrag meines Blogs im "Blog History Project".

Auf den 12. Okto­ber 2004 wird im Blog History Pro­ject der erste Ein­trag für mein Blog datiert, das ist ja schon eine Weile her. Die dor­tige URL zum ers­ten Ein­trag zeigt dann auch brav auf mein altes Blog, dass damals noch unter der Domain www.schneyra.de lief. Die ver­weist inzwi­schen auf die­sen Blog hier, mit dem ich vor etwa zwei Jah­ren begann. Lange Zeit hatte ich beide Blogs par­al­lel lau­fen, das alte wurde nur nicht mehr befüllt. Schon damals hieß der Bei­trag aber schon „Ein neuer Anlauf“. Eigent­lich war ich noch viel frü­her an, lei­der gibt es aus der Zeit vor 2004 nicht mehr wirk­lich viele Daten.

Zurück zum alten Blog: In der letz­ten Zeit frage ich mich öfter: „Was tun mit den gan­zen alten Ein­trä­gen?“. Ein­fach weg­wer­fen möchte ich sie nicht, dafür habe ich zu viele Erin­ne­run­gen dort abge­legt. Das ist ja eigent­lich auch was schö­nes. Natür­lich könnte ich genauso ein­fach die bei­den Daten­ban­ken zusam­men­füh­ren, aller­dings wäre mir dabei nicht son­der­lich wohl. Viel zu viel „Müll“ hat sich ange­sam­melt: Bei­träge die ich selbst heute nicht mehr ver­stehe oder die ein­fach nicht mehr aktu­ell sind. Ande­rer­seits sind schon ein paar Per­len dabei. Ich hatte schon ein­mal ange­fan­gen, die Bei­träge alle noch ein­mal zu lesen. Über das genaue Vor­ge­hen muss ich mir noch ein paar Gedan­ken machen, für Ideen bin ich sehr dank­bar. Viel­leicht lasse ich ein paar mei­ner Stamm­le­ser aus der guten alten Zeit dar­über ent­schei­den, wel­che Bei­träge es noch ein­mal geben soll. Eine Retro-Serie, das wäre doch mal hip!

Spam-Versuch [Nachtrag]

Die­ser Tage erhielt ich einen Kom­men­tar auf mei­nen Ein­trag mit dem mys­te­riö­sen Ikea-Tisch:

Das liest sich doch ganz nett und erst freute ich mich auch, dass wohl ein Frem­der auf diese Seite gefun­den hat und sich anschei­nend für mein Geschreib­sel inter­es­siert. Dann sah ich, dass der Kom­men­tar von jeman­dem namens „Flüge“ abge­ge­ben wurde. Seine Web­seite ist dann auch pas­sen­der Weise eine, auf der man Bil­lig­flüge aller Art buchen kann. Ein kla­rer Fall von manu­el­lem Spam.

Irgend ein Mensch hat sich also die Mühe gemacht, erst mein Blog zu fin­den, dann den Bei­trag zu lesen und dann auch noch einen pas­sen­den Kom­men­tar dazu zu schrei­ben. Das klingt nach Arbeit! Und weil mich das inter­es­siert, schrub ich gerade mal eine Email an die zum Kom­men­tar abge­ge­bene Email-Adresse. Mal schauen ob man mir ein paar Fra­gen zum Geschäft beant­wor­ten mag. Ich befürchte aber fast, da wird keine Ant­wort kommen.

Übri­gens: Nordby ist ein Küchentisch.

Nach­trag: Wie es fast zu erwar­ten war, kam die Email mit dem Hin­weis „Emp­fän­ger unbe­kannt“ zurück. Sehr schade! Mich hätte es wirk­lich inter­es­siert, wer da hin­ter dem Com­pu­ter sitzt, wie viel Arbeit dahin­ter steckt und wie es mit dem Ver­dienst aus­sieht. Ich tippe ein wenig auf einen Stu­den­ten, der eine Liste mit Blogs vor sich hat die nicht das „nofollow“-Attribut in den Kom­men­ta­ren set­zen. Unse­riöse Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer (SEOs) ver­su­chen damit, die Gewich­tung ihrer Web­sei­ten bei Such­ma­schi­nen zu verbessern.