der tag und ich

Wiki-Wissen

Die Wiki­pe­dia ist ein tol­les Nach­schla­ge­werk. Zur wis­sen­schaft­li­chen Recher­che würde ich sie zwar nicht nut­zen, aber für die schnelle Infor­ma­tion zwi­schen­durch ist sie meine erste Anlauf­stelle. Nicht umsonst ver­linke ich in mei­nen Arti­keln hier recht häu­fig auf Sei­ten der Wikipedia.

Die­ser Tage habe ich wie­der einige Begriffe nach­ge­schla­gen und ein wenig was dabei gelernt:

Wäh­rend mei­ner Lek­türe des Buches „Die Schatz­in­sel“ war ich über eine Szene gestol­pert, in der der alte See­mann in der Kneipe umkippt und der Arzt ihm zu Behand­lungs­zwe­cken eine Menge Blut ablau­fen lies. Das war mir bekannt vor­ge­kom­men und so bin ich seit neu­es­tem ein wenig schlauer, was denn bitte ein Ader­lass ist.

Ismael, aus des­sen Sicht die Geschichte rund um Moby Dick und Käpt’n Ahab erzählt wird, nennt den Wal oft „Leviatan“. Gut zu wis­sen, dass dies eigent­lich ein im Meer leben­des Unge­heuer ist.

Auf der Arbeit hat­ten wir das Gespräch vom Zei­len­ab­stand. Einer mei­ner Kol­le­gen meinte, in der Dru­cker­spra­che gäbe es dafür den Begriff „Durch­schuss“. Gekannt habe ich den Aus­druck auch, schließ­lich habe ich lange genug mit einem Schrift­set­zer­meis­ter zusam­men­ge­lebt. Tat­säch­lich besteht aber ein klei­ner, aber fei­ner Unter­schied zwi­schen Durch­schuss und Zei­len­ab­stand.

Robert Louis Stevenson - Die Schatzinsel

Als ers­tes der Bücher, die ich in der letz­ten Woche gefun­den hatte, hab ich „Die Schatz­in­sel“ (Affiliate-Link) gele­sen. Was auch sonst, denn wer so wie ich ein alter Pirat ist, für den ist das ja sozu­sa­gen eine Zwangslektüre.

Die Schatz­in­sel (Tre­a­sure Island) ist ein Roman des schot­ti­schen Autors Robert Louis Ste­ven­son (1850–1894). Die Schatz­in­sel ist einer der klas­si­schen Aben­teu­er­ro­mane. Der Stoff, die Suche nach einem ver­gra­be­nen Pira­ten­schatz auf einer Schatz­in­sel, ist ein belieb­tes Thema von Legenden.

Gefal­len hat mir die Geschichte rund um Jim Hawkins und seine Gefähr­ten sehr. Nicht umsonst ist das Werk von Robert Louis Ste­ven­son sicher­lich einer der Klas­si­ker auf dem Buch­markt. Einige der Namen kamen mir dann auch merk­wür­dig bekannt vor, so bin ich zum Bei­spiel der fes­ten Über­zeu­gung, auch vor­her schon ein­mal von Long John Sil­ver gehört zu haben.

Inter­es­sant fand ich, dass die Geschichte ja eigent­lich sehr vor­her­seh­bar ver­lief, den­noch aber nie­mals lang­wei­lig wurde oder nicht span­nend war. An den ver­gan­ge­nen Aben­den musste ich mich schon mehr oder weni­ger zwin­gen, das Buch zur Seite zu legen. Ste­ven­son beschreibt alles sehr detail­reich und es fällt einem leicht, sich in die Per­son Jim Hawkins hin­ein­zu­ver­set­zen.
Schade, dass das Buch nicht dicker ist, ich hätte gern mehr als drei Abende damit verbracht.

Lesestoff abgestaubt

Da ich in einer Nichtraucher-Wohnung wohne, muss ich zum Rau­chen run­ter. Das ist gar nicht so schlimm wie es sich anhört, es hat für mich sogar einen gro­ßen Vor­teil: Ich rau­che gar nicht mehr so viel.

Gerade hab ich aber dann mal eine Rauch­pause ein­le­gen müs­sen, vor allem um mich durch die fri­sche Luft wie­der wach zu bekom­men. Heute Abend werd ich mal noch eine Stunde frü­her ins Bett!
Auf jeden Fall ist mir dann eben neben dem Haus ein gro­ßer Con­tai­ner auf­ge­fal­len. Natür­lich musste ich mei­ner Neu­gier nach­ge­ben und einen Blick hin­ein­wer­fen. Gefun­den habe ich dabei etwa 1000 Aus­ga­ben des „Mit­tel­deut­schen Jahr­bu­ches“ der Gesell­schaft für Dings­bums (ich hab es ver­ges­sen) und diverse Bücher für Jugend­li­che. Da habe ich dann einen genaue­ren Blick drauf gewor­fen und nach fünf Minu­ten hatte ich sechs Bücher von Enid Bly­ton und drei Bücher aus der Serie „Kenn­wort: Krimi Klub“ in den Hän­den. In mei­ner Jugend war ich ein gro­ßer Fan der Bücher von Frau Bly­ton und nun hab ich die Tage auch wie­der etwas zu lesen.

Neben die­sen Büchern habe ich dann auch noch zwei echte Klas­si­ker gefun­den: „Die Aben­teuer von Tom Sawyer“, aus der Feder von Mark Twain und „Die Schatz­in­sel“ von Robert Louis Ste­ven­son. Letz­te­res habe ich doch grade letz­tens noch emp­foh­len bekommen.

Die Bücher sind alle in rich­tig gutem Zustand, nur die Ein­bände sind ein wenig nass gewor­den. Tro­cken­ge­rie­ben sind sie schon, an der Hei­zung ent­sorge ich nun die Rest-Nässe.