der tag und ich

Bilder: Rhein in Flammen 2010

Nach eini­gem Hin und Her lan­de­ten wir ges­tern Abend doch noch auf der Süd­brü­cke in Bonn, um uns das Feu­er­werk zu Rhein in Flam­men anzu­schauen. Genau pünkt­lich zum Beginn des Feu­er­werks dort auf­ge­schla­gen, war schnell das Sta­tiv inmit­ten der Men­schen­menge auf­ge­baut. Dann setzte lei­der rela­tiv schnell Ent­täu­schung ein: Irgend­wie hatte ich das Feu­er­werk im ver­gan­ge­nen Jahr spek­ta­ku­lä­rer und schö­ner erlebt. Und die Bil­der woll­ten auch nicht so recht wer­den, Men­schen rann­ten mir stän­dig gegen das Sta­tiv und (ver­mut­lich wegen der regen­nas­sen Luft) bil­dete sich eine dicke Wolke rund um die Explo­sio­nen der Feu­er­werks­kör­per. Meine Begeis­te­rung hielt sich in Grenzen.

Auf dem Rück­weg erleb­ten wir (und mit und alle Men­schen in der völ­lig über­füll­ten Stra­ßen­bahn) wie­der ein­mal die Abgründe mensch­li­cher Dumm­heit. Wenn die Menge den Typen gelyncht hätte, der erst die Not­bremse der Bahn zog und dann an jeder wei­te­ren Sta­tion die Türen blo­ckierte und am zuge­hen hin­derte, nie­mand hätte es schlimm gefun­den. Einer der sel­te­nen Momente, an denen ich aggres­siv und wütend werde.

Heute Mit­tag stieg bei der Sich­tung der Bil­der dann meine Laune mit jedem Bild. Zwar waren weit über 50% mei­ner Bil­der Aus­schuss, aber das Ergeb­nis kann sich sehen las­sen. Nach dem Klick gibt es noch sechs wei­tere Bil­der und noch ein paar mehr auch wie üblich bei flickr.

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Mein schönstes Bild?

Der Herr Ad fragt nach mei­nem bes­ten Foto. Das ist schwie­rig, denn ich mag eine Menge mei­ner Bil­der. Mit den meis­ten ver­binde ich eine schöne Situa­tion und so ist es wirk­lich schwie­rig, mich auf eines fest­zu­le­gen. Um mir die Sache ein­fa­cher zu machen, habe ich dann ein­fach mal mei­nen flickr-Stream rück­wärts ange­schaut. Das erste was dann in die Kate­go­rie „Lieb­lings­bild“ fiel, habe ich ausgewählt.

Der alte Was­ser­turm auf Lan­geoog sollte es also sein. Ich mag das Bild sehr gerne, weil ich damit einen sehr schö­nen Urlaubs­tag ver­binde. Außer­dem zeigt das Bild schön die unglaub­li­che Kälte, die an die­sem Tag herrschte und schließ­lich ist es auch ein­fach ein schö­nes Motiv. Des­halb fiel meine Wahl darauf.

Ein Stöck­chen soll das sein. Schwie­rig! Ich würde glaub ich gerne das schönste Bild von Mar­cus, Jan und Mo und Jeriko sehen. Und jeder andere darf es auch gerne abgrei­fen. Das Stöck­chen, nicht mein Bild.

Urlaub in Bensersiel

Ein wenig still war es über Kar­ne­val um mich. Nicht etwa, dass ich seit „dickem Don­ners­tag“ betrun­ken in einer Ecke gele­gen hätte, eher das Gegen­teil war der Fall. In den Urlaub hat es mich gemein­sam mit Frau Anna gezo­gen, genauer gesagt an die Nord­see. Von Don­ners­tag bis Mon­tag hat­ten wir uns in das schöne Hotel „Ben­ser Hof“ einquartiert.

Dort liegt der Hund begra­ben!“ warnte man vor­her — und das nicht wirk­lich zu unrecht. Man merkte schon ein wenig, dass der Ort auf den Som­mer­tou­ris­mus ein­ge­stellt ist und dann wohl eher besucht wird. Den­noch emp­fing man uns freund­lich und ver­sorgte uns gut, viel­leicht auch weil wir den Alters­schnitt im Hotel und dem Rest des Ortes ein wenig senkten.

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Lightroom

Gerade habe ich das erste Mal ein Bild mit Light­room ent­wi­ckelt. Sozusagen.

Bis­her habe ich meine Bil­der alle in iPhoto ver­wal­tet, war aller­dings in der letz­ten Zeit mit den mir gebo­te­nen Mög­lich­kei­ten nicht mehr so rich­tig zufrie­den. Nun habe ich die Beta-Version zu Light­room 3 noch­mal her­aus­ge­kramt. Her­un­ter­ge­la­den habe ich die schon vor län­ge­rem, aber mich nie wirk­lich damit beschäftigt.

Nun also noch ein­mal ein Ver­such. Auf den ers­ten Blick ist die Ober­flä­che erst ein­mal ein wenig ver­wir­rend. iPhoto erschließt sich in mei­nen Augen direk­ter. Steigt man dann in den Ent­wick­lungs­pro­zess ein, erschla­gen einen die Pre­sets, Rei­ter und Reg­ler erst ein­mal. Ganz schön viele Knöpfe an denen man so dre­hen kann! Auch nach zwei Aben­den bin ich (zumin­dest gefühlt) noch kein Stück schlauer.
Hier muss ich auf jeden Fall mal mit einer Anlei­tung ran, so sehr mir das auch wider­stre­ben mag. Falls hier Men­schen mit­le­sen soll­ten, die Tipps, Tricks und Links zu guten Ein­lei­tun­gen haben, würde ich mich sehr über eine kleine Nach­richt in den Kom­men­ta­ren freuen. Danke!

Bis die fer­tige Ver­sion von Light­room auf den Markt kommt, kann ich sie nun auf Herz und Nie­ren tes­ten und mir gut über­le­gen, ob ich runde 250 Euro dafür aus­ge­ben möchte.

Das fer­tige Bild gibt es dann übri­gens nach dem Klick. Oder wie üblich bei flickr.
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Nachts in der Altstadt

Ich mag die Alt­stadt mit den tol­len alten Häu­sern, ich mag Schnee und die Ruhe die davon aus­geht wenn er frisch gefal­len ist. Ich mag die Atmo­sphäre von nächt­li­chen Lang­zeit­be­lich­tun­gen.
Ges­tern Nacht kam das alles zusam­men. Eigent­lich wollte ich schon ins Bett, als mir beim Blick aus dem Fens­ter die Atmo­sphäre drau­ßen auf­fiel: Annä­hernd alles weiß, kaum jemand unter­wegs. Toll. Die Kamera war schnell auf das Sta­tiv geschraubt und schon ging es los.

Schon wäh­rend ich am foto­gra­fie­ren war, bekam ich direkt ein Lob für meine Bil­der. Zwei sehr nette, leicht kar­ne­va­lis­tisch ange­hauchte Frauen leis­te­ten mir ein paar Minu­ten Gesell­schaft. Sie waren auf mich auf­merk­sam gewor­den, als ich ein wenig ver­zwei­felt mit dem Sta­tiv her­um­stie­felte um mög­lichst keine Autos auf den Bil­dern zu haben.

Noch ein paar Bil­der gibt es nach dem Klick. (wei­ter­le­sen …)

Linkeria (22. Januar - 28. Januar)

Diese Links habe ich in den letz­ten Tagen in mei­nem del.icio.us-Account gespeichert.