Vater Staat macht es einem nicht einfach: Eigentlich möchte ich hier nur ein paar Sachen ins Internetz stellen. Ich möchte mich darüber freuen wenn andere Dinge die ich mache oder gut finde auch gut finden. Das kostet mich ein paar Euros im Monat, macht aber hauptsächlich eine Menge Spaß, gerade wenn ich solche Diskussionen lese. Weniger Spaß habe ich dann, wenn ich mir andere Gedankengänge durchlese.

Denn natürlich bin ich dabei nicht nur ein wenig neugierig und möchte wissen, woher die Besucher denn so kommen, was sie hierher verschlägt und ob es ihnen hier gefällt. Damit sind wir dann auch beim Thema, denn dazu gibt es allerlei Tools. Eines der beliebtesten ist sicherlich Google Analytics, dass ich bis vor gerade hier einsetzte. Bei Google hat man ganze Arbeit geleistet, ein tolles Tool auf die Beine gestellt und es war mir immer möglich eine schöne Übersicht über meine Besucher zu erhalten.
Den großen Rahmen des Ganzen zu verstehen fällt mir schwer, aber es ist wohl so, dass es aus irgend einem Grund böse ist die IP-Adresse seiner Benutzer zu speichern. Als könnte ich mit der was anfangen. Ich habe das Gefühl, das hier wieder einmal Menschen Entscheidungen getroffen haben, die das Netz nicht verstanden haben. Darüber möchte ich mich eigentlich schon gar nicht mehr aufregen. Es nervt einfach nur.
Jedenfalls habe ich für diese Seite nun Google Analytics mal deaktiviert. Die Geschichte hier soll Spaß machen und nicht damit enden, dass ich die Rechnung irgend eines Anwaltes bezahlen darf. Das mag vielleicht ein wenig voreilig sein, denn wie es denn nun genau ist weiß auch keiner. Allen voran der Gesetzgeber.
Ich bin da lieber vorsichtig. Im Hintergrund zählt jetzt noch Semmelstatz mit. Das speichert IP-Adressen anonymisiert und sollte damit keine „Gefahr“ für Recht und Ordnung bedeuten. Außerdem noch die WordPress-Stats. Mal schauen ob ich die auch abschalten muss/kann/sollte. Piwik soll wohl eine gute Alternative zu Google Analytics sein, da muss ich mich mal schlau machen.
Was bleibt: Ein wenig fader Beigeschmack. Datenschutz schön und gut, aber wird hier der Krieg nicht übertrieben?
Dass das großartige Semmelstatz, ein Statistik-Plugin für WordPress, wieder weiterentwickelt wird ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Gestern bin ich dann im Rahmen meiner Statistik-Recherche wieder drüber gestolpert und musste es natürlich gleich wieder installieren. Nun warten wir mal ein paar Tage ab, um an gescheite Daten zu kommen. Dann folgt auch der versprochene Feature-Vergleich der Statistik-Tools.
Im Moment laufen hier nun im Hintergrund neben Semmelstatz noch Google Analytics und WordPress Stats. Mint würde ich gerne auch mal testen, sehe allerdings nicht so ganz ein, warum ich Geld für Statistik ausgeben soll. Allerdings würden mich die generierten Werte im Vergleich zu den anderen Tools interessieren.
Martin Labuschin twitterte heute Morgen die Frage nach einer Statistik zur durchnittlichen Besucherverweildauer auf Webseiten. Ich weiß zufällig, wie lange sich ein Benutzer bei mir aufhält, Google Analytics gibt mir einen entsprechenden Wert aus. Eine weiter gefasste Statistik war mir allerdings nicht bekannt.
Was es noch nicht gibt, kann man aber auch selbst machen! In meinem Kopf formt sich langsam die Idee einer kleinen Umfrage. Interessieren würden mich folgende Punkte:
- Besucherverweildauer
- verwendete Browsertypen
- verwendete Betriebsysteme
- verwendete Bildschirmauflösungen
- Herkunft der Besucher
Ob man dann auch noch die „üblichen Verdächtigen“, wie Besucherzahlen und deren Aufteilung auf Suchmaschinenzugriffe, Verlinkungen und direkte Hits hinzunimmt, müsste man diskutieren.
Eine weitere Top 100 der Blogosphäre, wie Ad anmerkte, will ich auf keinen Fall erstellen.
Als Grundlage schlage ich die Zahlen vor, die Google Analytics generiert. Das sollte weit genug verbreitet sein. Eine „Mischung“ verschiedener Statistik-Tools halte ich eigentlich nicht für sinnvoll.
Ideas, anyone?
Wenn eine neue Regierung ihr Amt antritt, ist es normal, nach 100 Tagen ein erstes Resümee zu ziehen. Nicht viel anders verhält es sich hier, auch wenn ich nicht in Tagen, sondern in Einträgen messen möchte.

Still und heimlich (und vor allem von selbst generiert) ist vorhin der 100. Beitrag in diesem Blog online gegangen. Das will ich zum Anlass nehmen einen kleinen Zwischenbericht abzugeben und ein wenig Statistik zu betreiben.
Bevor wir zu den Zahlen kommen: Irgendwie macht mir die Schreiberei seit dem Neustart wieder mehr Spaß. Hin und wieder ist es doch gut, komplett von neuem anzufangen.
Mein Ziel ist es, einmal am Tag einen Beitrag hier zu veröffentlichen, wobei ich mich dabei aber nicht sonderlich unter Druck setze. Manchmal kommt es nicht dazu, manchmal fallen mir an einem Tag aber auch viel mehr Dinge ein. Im Laufe der letzten Monate habe ich mein Gespür für „Bloggable Events“ auf jeden Fall weiter ausgebaut.
Ich hoffe, mein kleiner aber feiner Leserkreis kommt auch weiterhin gerne hier her. Themenvorschläge dürfen natürlich gerne in den Kommentaren diskutiert werden. Ansonsten werde ich in alter Manier einfach weiterhin das schreiben, was mir in den Sinn kommt und meinen Fokus weiterhin auf ausführlichere Beiträge legen. All die Kleinigkeiten, die mir in meinem Internet-Alltag so auffallen und (vorerst) nicht für einen eigenen Eintrag taugen, lege ich inzwischen gut verschlagwortet bei del.icio.us ab. Die zusammenfassenden Artikel dazu werden automatisch von einem Plugin generiert und bringen nicht nur mir die Fundsachen wieder in Erinnerung.
Mit meinem aktuellen Layout (welches natürlich ständig weiterentwickelt wird) bin ich im Moment sehr zufrieden. Natürlich kann sich das von einem Tag auf den nächsten ändern, ich hoffe aber das es noch eine Weile bleiben darf. Mit meinem alten Theme mache ich vielleicht dem ein oder anderen ja eine Freude. Falls dieses Theme mal abgeschafft wird, werde ich es natürlich auch zum Download anbieten.
Nun aber mal zu den Zahlen:
- Feedburner meldet im Moment 50 Abonnenten meines Feeds, wovon 33 anscheinend meine Seite wirklich erreichen. Wie aussagekräftig diese Zahl ist, kann ich leider nicht genau sagen. Zwischendrin hatte ich auch schon mal an die 100 Abonnenten.
- Das anscheinend recht aussagekräftige Google Analytics bescheinigt mir im Schnitt 32,61 Besucher/Tag. Die Zahl wankt aber (wie es mir scheint) zwischen etwa 10 und bis zu 100. Woran das genau liegt, kann ich auch nicht sagen.
- Interessant finde ich, dass nur 17,61% der Besucher von Suchmaschinen kommen.
55,49% kommen von „verweisenden Websites“, die restlichen 26,90% sind direkte Zugriffe.
- Die beliebtesten Beiträge und Seiten sind bisher (und in dieser Reihenfolge): „Über“, „Hamburger Singewettstreit 2008“ und „Aprilscherz„
- Runde 160 Kommentare, Trackbacks und Pingbacks wurden seit dem Neustart des Blogs generiert.
- „der tag und ich“ hat einen sagenhaften Pagerank von 0 und eine Technorati-Authority von 15. Ich glaube das ist nicht so gut – wird aber noch.
Insgesamt bin auf einem guten Weg. Vor allem auf dem zum A-Blogger… Nun geht es weiter, ich bin auf die nächsten 100 Einträge gespannt.
Gerade habe ich den Beitrag „Die Welt ist eine Google“, ein Spezial der Sendung neues auf 3sat gesehen, welcher mich wieder einmal ein wenig nachdenklich gemacht hat. Hin und wieder denke ich ein wenig über mein „virtuelles Leben“ nach. Das ist auch sinnvoll, denn was mal im Netz aufgetaucht ist, das verschwindet so schnell nicht wieder.

Google macht ganz prima Dinge, die ich auch gerne und oft nutze. Neben der Suchmaschine stehen da Maps, Adsense, Analytics und Gmail auf der Liste. Das ganze Potential nutze ich bei weitem nicht aus. Interessant sind die Produkte für mich auf jeden Fall, auch wenn ich am Ende doch eher ein Freund von Desktop-Applikationen bin.
Der Film gibt einen Einblick in die Struktur der Firma, was sie alles macht und entwickelt und was mit den Daten der Nutzer passiert. Darüber, dass Google trotz des Grundsatzes „Tu nichts böses!“ immer noch ein Unternehmen ist und Gewinn machen will, sollte man sich immer im Klaren sein. Ebenso sollte sich jeder überlegen, welche Daten man der „Datenkrake“ anvertrauen will und wo man es vielleicht besser lässt.
Andreas formuliert das bei Spreeblick, woher der Tipp auch kam, ganz treffend:
Die Tatsache, dass ich einige Google-Dienste nutze, bedeutet nicht, dass ich mir keine Gedanken darum mache, ob es wirklich so eine clevere Idee ist einem Unternehmen, einem amerikanischen noch dazu, einen Großteil meiner Mailkommunikation, meiner Interessen und bald auch vielleicht noch mein Genom anzuvertrauen.
In der Schule und während meines Studiums war ich kein all zu großer Freund von Statistik und ähnlichem. Was mein Blog angeht, bin ich aber dennoch immer ganz gerne informiert.
In den letzten Monaten hatte ich zu meiner Information über meine Besucherzahlen das Plugin Semmelstatz laufen. Als ich das neue Blog eingerichtet habe, war es schon ein kleiner Krampf, bis ich überhaupt eine funktionierende und aktuelle Version aufgetrieben hatte, denn oben verlinkte Seite existierte da nicht mehr und noch nicht. Da Semmelstatz nicht mehr weiterentwickelt wird, hatte ich dann auch immer mal die Augen nach einer Alternative offen gehalten.
Gestern bin ich dann mehr durch Zufall über das WordPress.com Stats-Plugin gestolpert, dass tatsächlich von den Machern von WordPress stammt. Dieses hat nun gestern Abend Semmelstatz abgelöst und bisher bin ich auch noch sehr zufrieden damit. Alle mir wichtigen Daten (Besucherzahlen, Referrer, Suchmaschinentreffer und so weiter) werden übersichtlich dargestellt. Gespannt bin ich, was die Anzahl der Treffer für einen ganzen Tag angeht. Google Analytics war da immer ein wenig pessimistischer als Semmelstatz, die Zahlen unterschieden sich schon hin und wieder recht stark.
Ebenfalls seit gestern Abend habe ich den Code für Google Analytics nicht mehr von Hand in meiner Footer-Datei eingebunden, sondern über das Plugin mit den sinnvollen Namen „Google Analytics-Plugin“. Vorteil für mich ist, dass mein Template-Code weiterhin sehr portabel ist. Aber dazu vielleicht irgendwann mal mehr.
Warum eigentlich zwei Statistik-Tools? Während ich mit WordPress.com Stats meine Statistiken realtime einsehen kann und sehe wie viele Leute schon da waren, zeigt Google Analytics diese immer nur für den vorigen Tag (und die davor) an – bietet dafür aber auch mehr Funktionen und Auswertungen.
Außerdem: Doppelt gemoppelt hält bekanntlich besser!