der tag und ich

New York, I love you

Ges­tern Abend im Kino: New York, I love you. Ein Film beste­hend aus ver­schie­de­nen Kurz­fil­men. Skep­tisch war ich vor­her ja schon, nor­ma­ler­weise gehe ich ja eher in Kino, wenn es mal ordent­lich kra­chen und rum­sen soll.

Lange Rede, kur­zer Sinn: Es hat sich schon gelohnt. Hätte ich mich vor­her mal ein wenig infor­miert, wäre das auch vor­aus­zu­se­hen gewe­sen. Wenn sich gleich meh­rere tolle Regis­seure (zum Bei­spiel Fatih Akin) zusam­men­tun und dann auch noch unter ande­rem Shia LaBeouf (u.a. Trans­for­mers), Nata­lie Port­man, Orlando Bloom, Chris­tina Ricci, Hay­den Chris­ti­an­sen, Andy Gar­cia und Ethan Hawke ver­pflich­ten, kann eigent­lich nichts all zu schlech­tes dabei herauskommen.

Die ein­zel­nen Geschich­ten sind alle schön gemacht. Zum Teil wit­zig, zum Teil nach­denk­lich. Obwohl die ein­zel­nen Hand­lun­gen unab­hän­gig von­ein­an­der lau­fen, fin­det sich am Ende doch alles zusam­men. Das Auf­ge­bot an Dar­stel­lern ist schon ein wenig beein­dru­ckend. Wie immer wenn es kein gro­ßes Effekt­spek­ta­kel gibt, muss man den Film nicht unbe­dingt im Kino gese­hen haben. Für einen DVD-Abend oder einen Sonn­tag­nach­mit­tag ist er aber sehr zu empfehlen.