Die besten Browsererweiterungen für die Webentwicklung

Das seit kurzem wieder aktive dr.web-Magazin stellt einige Browsererweiterungen für den ambitionierten Webentwickler vor. Einige davon kenne ich noch gar nicht und muss ich mir auch mal genauer anschauen. Etwas traurig stimmt mich, dass es nach wie vor scheinbar keine gescheite Lösung für den Internet Explorer gibt. Da könnte ich sowas ja am ehesten gebrauchen. Andere Browser machen meistens ziemlich genau das, was ich von ihnen will.

Bildbeschriftung mit jQuery

Dafür das es gar nicht lange gedauert hat, ist das Ergebnis schon recht ansehnlich: Die Bilder in diesem unglaublich belanglosen Blog sind nun auch mit einer tollen Beschriftung versehen. Aber nur, wenn man mit der Maus darüber fährt.

Realisiert habe ich das mit Hilfe von ein wenig jQuery, HTML und CSS. Bevor nach dem Klick ein paar Code-Schnippsel kommen, hier ein Anwendungsbeispiel:

Die Beschriftung dieses Bildes lautet <em>Blaues Fahrrad</em>.<br>Und das alles, ohne beim Schreiben des Eintrages viel Aufwand zu haben.

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Plugin? Pah! – Ein Tutorial

Da fragte mich der Andi dieser Tage doch, mit welchem Plugin ich denn die Schlagworte und verwandten Einträge unter einem Eintrag hier aus- und einblenden lasse. Plugin? Pah! Natürlich habe ich da selbst ein wenig Hand angelegt. So sieht das übrigens ausgeklappt aus, zum Beispiel unter dem vorigen Beitrag1:

Nachdem ich eine kurze Weile beleidigt war, erklärte ich die näheren Umstände und dass man nicht immer alles per Plugin lösen muss. Daraufhin wurde ich als “Programmierer” beschimpft. Wieder war ich für kurze Zeit beleidigt. Anschließend kam dann meine Gutherzigkeit doch wieder durch und so versprach ich dann, mal zu erklären wie man so was selbst baut. Eigentlich ist das nämlich nicht schwer. Und das gibt es dann nach dem Klick.

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  1. Verwirrend übrigens, einen Screenshot in Originalgröße in den Eintrag einzublenden. Ich will da dauernd draufklicken. []

Neue Schriftarten braucht das Land!

Wer hier aufmerksam mitliest, dem ist es schon aufgefallen: Ich suche in der letzten Zeit verstärkt nach Möglichkeiten um von den üblichen, “websicheren” Schriften wegzukommen. Ein wenig habe ich mich schon an den Standardschriften sattgesehen. Außerdem ist im eher “verschnörkelt-verspielten” Bereich da relativ wenig zu machen. Wenn man nicht gerade ComicSans einsetzen möchte.

Grundsätzlich ist es ja erst einmal so, dass die Schriftart die ein Browser darstellen soll auch auf dem Computer des Seitenbesuchers vorhanden sein muss. Es bringt mir also nichts, TotalCooleSchrift.ttf auf meiner Seite zu benutzen, wenn außer mir dieses Schrift niemand besitzt. Das klingt nach einem Problem!

Natürlich bin ich nicht der einzige, der sich mit diesem Thema auseinandersetzt und so haben sich schon einige kluge Menschen ein paar Gedanken um das Thema gemacht. Nachdem ich nun auch ein wenig recherchiert habe, sind mir grundsätzlich zwei Methoden in Erinnerung geblieben.

  • sIFR: Der auszugebende Text wird mit Hilfe von Javascript dynamisch in Flash gerendert. Das nennt sich dann sIFR.
    Hier liegt der zu verwendende Schriftsatz als Flash-Datei auf dem Server und mit ein wenig Javascript-Magie werden dann vorher bestimmte HTML-Elemente durch Flash-Elemente ersetzt. Sehr cool dabei: Der Text ist auch weiterhin markierbar und lässt sich auch kopieren. Wird Flash vom Browser nicht dargestellt, etwa weil das Plugin nicht installiert ist, rendert der Browser den normalen HTML-Tag. Das klingt doch alles schon mal ganz gut.
    Ein Nachteil in meinen Augen ist aber die Benutzung von Flash. Gerade auf dem Mac ist das Plugin nicht gerade ausgereift und verursacht teilweise eine enorme Prozessorlast. Ein wenig frickelig war bei meinen ersten Versuchen das anschließende justieren von Größe und Abständen des Textes mit CSS. Hier gilt es sich gegebenenfalls mal einzuarbeiten.
  • @font-face: Auch per CSS gibt es eine Möglichkeit, eigene Schriften in eine Webseite einzubinden. Kurioserweise wurde diese Methode übrigens ursprünglich von Microsoft entwickelt, war Bestandteil von CSS 2 und flog dann wieder aus den CSS 2.1-Spezifikationen, weil die Browserentwickler sie nicht implementierten. Mit CSS 3 kommt @font-face nun wieder. Dieses Mal ziehen anscheinend auch alle mit.
    Bei dieser Methode muss die entsprechende Schriftart in verschiedenen Varianten auf dem Webserver bereitstehen. Natürlich hat man sich wieder einmal nicht auf einen 100%igen Standard einigen können. Großer Vorteil: Es werden keine weiteren Technologien verwendet, HTML und CSS setzt man so oder so ein, wie auch schon bei der sIFR-Variante lässt sich hier der Text natürlich auch kopieren.
    Bei ersten Tests hat das Einbinden der Schriftarten leider nicht immer 100%ig funktioniert. Schade.

Das Ersetzen von Schrift durch Bilder (auch dynamisch, z.B. per GDlib) kommt für mich nicht in Frage. Die Lösungen über die ich hier bisher stolperte waren alle wesentlich komplizierter und aufwändiger als die oben genannten, das Ergebnis dafür aber eher nicht so schön.

Soweit zu den beiden Möglichkeiten, die ich mir noch näher anschauen muss. Beide Varianten sehen sehr vielversprechend aus, ich glaube dass ich für meine Zwecke schon was finden werde. Spaß am Basteln hatte ich ja schon immer, in der nächsten Zeit werde ich mich mit dem Thema noch ein wenig ausführlicher auseinandersetzen und die für mich beste Methode herausfinden.

SEO braucht kein Mensch

Search Engine Optimization is not a legitimate form of marketing. It should not be undertaken by people with brains or souls. If someone charges you for SEO, you have been conned.

Derek Powazek schreibt mir in seinem sehr lesenswerten Beitrag mit dem Titel Spammers, Evildoers, and Opportunists die Worte von den Lippen: SEO braucht kein Mensch. Das Geld, was man für die “Optimierung” und das “Ranking” seiner Seiten ausgibt, ist anderswo viel besser aufgehoben. Zum Beispiel bei einem Entwickler, der vernünftigen HTML-Code schreibt. Danach dann bei einem Menschen, der gute und interessante Inhalte für die Seite schreibt. Wirklich schlecht aufgehoben ist das Geld bei einem Menschen der Kommentarformulare und Foren voll schreibt.

Webseiten die in einem vernünftigen Code vorliegen, können von Suchmaschinen gelesen, verstanden und ordentlich gelistet werden. Gute Inhalte machen Menschen auf die Seite aufmerksam und sorgen für Verlinkungen und damit neue Besucher. So einfach ist das. Eigentlich.

CC-BY-SA