der tag und ich

Panoramen mit Photoshop Elements 9

Die­ser Tage neu auf mei­nem Com­pu­ter: Pho­to­shop Ele­ments in der aktu­el­len Ver­sion, Num­mer 9. Nor­ma­ler­weise komme ich mit Light­room und Pixel­ma­tor ja ganz gut hin, Pho­to­shop Ele­ments kaufte ich mir im Wesent­li­chen wegen der Pan­orama– und HDR-Funktionen die mit denen des „gro­ßen Bru­ders“ Pho­to­shop iden­tisch sind.

Panorama der Nahe-Schleife bei Idar-Oberstein, erstellt in Photoshop Elements

Test­weise habe ich dann ges­tern Abend auch mal ein Pan­orama zusam­men­ge­setzt und bin posi­tiv über­rascht wor­den. Oben schon mal das Ergeb­nis der Berech­nung nach dem Beschnitt. Sonst habe ich nichts dran gemacht.

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HDR-Bilder mit HDRtist

Schon vor län­ge­rem hatte ich mal in einer Lin­ke­ria das Pro­gramm HDR­tist ver­linkt, ein kos­ten­lo­ses Tool zum Erstel­len von „High Dyna­mik Range“-Bildern (kurz „HDR“), ver­linkt. Am Wochen­ende kam ich nun auch end­lich mal dazu, mir erklä­ren zu las­sen wie man mit der EOS 450D auto­ma­tisch eine Belich­tungs­reihe anlegt und das Pro­gramm zu testen.

HDR eines Panzers in der Landschaft

Mein Motiv war ein altes Pan­zer­wrack, dass hier in der alten Hei­mat am Rande eines Trup­pen­übungs­plat­zes steht. Auch „aus der Hand“ gelang es mir hier eine ordent­li­che Belich­tungs­reihe zu machen. Anschlie­ßend zog ich die drei RAW-Dateien in HDR­tist, lies sie auto­ma­tisch anord­nen und konnte dann mit einem Reg­ler die Inten­si­tät ein­stel­len. Vom Ergeb­nis bin ich eher mit­tel­be­geis­tert: Nur wenn ich den Reg­ler bei mei­nen RAWs voll auf­zog, war das Bild eini­ger­ma­ßen ordent­lich. Sonst gab es irgend­wie große graue Flä­chen vor allem im Him­mel die nicht sehr ansehn­lich waren. So wie ich die Bil­der nun am Ende spei­cherte, gefal­len sie mir aber auch nicht so recht.

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"Tilt-Shift"-Effekt mit Pixelmator

Idar-Obersteins Stadtteil Enzweiler in der Miniaturansicht

Als ich letz­tens die Bil­der von Idar-Obersteins Stadt­teil Enzwei­ler hier zeigte, kom­men­tierte man mir direkt, dass das Bild doch auch bestimmt gut mit einem nach­ge­mach­ten Tilt-Shift-Effekt aus­se­hen würde. Für alle die es nicht wis­sen: Unter dem Begriff ver­steht man die Ver­frem­dung eines Bil­des auf eine Art und Weise, so dass Land­schaf­ten und ihre Details aus­se­hen wie von einer Modell­land­schaft abfotografiert.

Gut das Felix, der Kom­men­ta­tor, in sei­nem Blog auch schon eine ent­spre­chende Tilt-Shift-Anleitung ver­öf­fent­licht hat. Er erklärt dabei auch noch ein wenig mehr rund um den Effekt. Das ist lesens­wert. Zwar ist die für Pho­to­shop aus­ge­legt, was ich pri­vat nicht besitze, aber auch mit Pixel­ma­tor konnte ich den Effekt ganz schnell erzeu­gen. Hier meine ange­passte Anlei­tung, basie­rend auf der von Felix.

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Unterwegs rund um Enzweiler

Vogelhäuschen in Enzweiler

Den letz­ten Besuch bei mei­nen Eltern nutzte ich unter ande­rem auch zu einer klei­nen Foto­tour. Wie ich glaub ich schon ein­mal erwähnte, ist es schon ein wenig ver­wun­der­lich das ich sol­che Exkur­sio­nen jetzt mache, wo ich nicht mehr dort wohne. Eigent­lich hatte ich ja 25 Jahre Zeit. Jeden­falls war ich dann mal eine Runde rund um Idar-Obersteins Stadt­teil Enzwei­ler unter­wegs, in dem ich auch auf­ge­wach­sen bin.

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Tischtennisplatten

Wolken über der Platte - an der Jugendherberge Idar-Oberstein

Wenn ich groß bin, dann werde ich Tischtennisplatten-Fotograf. Wenn es denn so etwas gibt. Mal abge­se­hen davon könnte ich aber auch selbst mal wie­der spie­len. Lange ist es her, dass wir in der Mit­tel­stufe in jeder Pause „Rund­lauf“ gespielt haben. Ob es in Bonn wohl eine öffent­li­che Örtlich­keit gibt, wo zwei Men­schen mit zwei Schlä­gern und einem Ball ein­fach mal so eine Runde spie­len können?

Viel Platz vor der Platte - an der Jugendherberge Idar-Oberstein

Die Bil­der ent­stan­den, wie schon die von ande­ren Bil­der aus Idar-Oberstein, alle am Wochen­ende rund um die Jugend­her­berge. Auf der Kamera war mein aktu­el­les Lieb­lings­ob­jek­tiv, das Sigma 10–20.

Grüne Tischtennisplatte, am "Naturfreundehaus" in Idar-Oberstein

Eine neue Stammeswebseite

Das ein oder andere Mal berich­tete ich ja schon davon, dass ich am Wochen­ende Pla­nungs­kram mit mei­nem Pfad­fin­der­stamm getrie­ben habe. Bedingt dadurch, dass wir aktu­ell lei­der nur sehr wenige Men­schen sind, die Lei­tungs­po­si­tio­nen inne haben kön­nen, muss alles ein wenig zurück­ge­fah­ren wer­den. Das ist gar nicht schlimm, es kommt den­noch eine Menge Spaß auf uns zu.

Eine Sache die schon immer in mei­nen Hän­den lag — und die ich sträf­lich ver­nach­läs­sigt habe — war die Web­seite der Idar-Obersteiner Pfad­fin­der. Und weil ich mich in naher Zukunft eher auf andere Dinge kon­zen­trie­ren will, habe ich die dann auch mal auf das wirk­lich Nötigste zurückgefahren.

Die Idar-Obersteiner Pfadfinder im Internet

Schon wäh­rend der Sit­zung hatte ich einen gro­ßen Teil des Codes ein­fach her­un­ter geschrie­ben. Für mich ganz nor­mal, war das für andere anschei­nend schon ein wenig beein­dru­ckend. Zu Hause dann noch ein wenig Meta-Kram dazu­ko­piert, per PHP-Script die Bild­aus­wahl auto­ma­ti­siert und schon kann die Geschichte online gehen.

Sicher­lich ist die Seite jetzt nicht gerade die groß­ar­tigste Stam­mes­web­seite aller Zei­ten. Aber sie macht was sie soll — wenn der Laden mal wie­der rich­tig läuft, kann man auch wie­der was umfang­rei­che­res an den Start bringen.

In der Jugendherberge

Am Wochen­ende wohnte ich für zwei Nächte in der Jugend­her­berge Idar-Oberstein, mei­ner alten Hei­mat. Nicht, dass meine Eltern mich her­aus­ge­wor­fen hät­ten, es stand das Pla­nungs­wo­chen­ende mei­nes Stam­mes auf dem Plan. Um die Zeit sinn­voll aus­nut­zen zu kön­nen, hat­ten wir uns in der Idar-Obersteiner Jugend­her­berge einquartiert.

Lange war ich nicht mehr in einer Jugend­her­berge gewe­sen. Auch inten­sivs­tes Nach­den­ken ließ keine Über­nach­tung in die­sem Jahr­tau­send wie­der in mei­nem Gedächt­nis auf­tau­chen. Schade eigent­lich, denn ich erin­nere mich an einige schöne Wochenend-Lager in mei­ner Wöl­flings– und Pfad­fin­der­zeit1. Heute ist es noch ein wenig bes­ser als damals: Den unge­lieb­ten Küchen­dienst gibt es nicht mehr, man muss seine Bett­wä­sche nicht mehr selbst mit­brin­gen2, jedes Zim­mer hat ein Dusch­bad und die Zim­mer selbst sind auf einem wesent­lich höhe­ren Niveau als ich das in Erin­ne­rung hatte. Alles ist ein wenig kom­for­ta­bler gewor­den und ich muss sagen das mir das gefällt.

Warum warst du eigent­lich so lange nicht mehr in einer Jugend­her­berge?“ fragte ich mich da kurz. Irgend­wie ist das aus der Mode gekom­men, bevor ich selbst in eine Lei­tungs­po­si­tion gekom­men war. „Zu teuer!“ hieß es damals.

Für einen klei­nen Moment dachte ich mir da, man könnte das ja doch noch­mals kal­ku­lie­ren. Denn viel ein­fa­cher lässt sich ein Wochen­ende für eine Gruppe nicht pla­nen: Die Her­ber­gen sind im Nor­mal­fall gut gele­gen, Ver­pfle­gung ist drin und drum­herum ist auch immer ein wenig Platz um mal ein wenig Leer­lauf­zeit zu über­brü­cken. Der kleine Moment war dann aber auch schnell vor­bei, nach­dem ich einen Blick auf die Preise gewor­fen hatte. Etwa 28 Euro haben wir pro Per­son und Nacht in einem 8-Bett-Zimmer bezahlt. Der erfah­rene Grup­pen­lei­ter hat da schnell über­schla­gen, was er inklu­sive Fahrt­kos­ten, even­tu­el­len Ein­trit­ten oder Mate­ri­al­kos­ten bei einem Auf­ent­halt von zwei Näch­ten für die Wochenend-Tour anset­zen muss: Runde 70 Euro.
Das ist eine gute Stange Geld, von der ich befürchte das sie viele Eltern davor zurück­schre­cken las­sen würde, ihr Kind ein Wochen­ende los­zu­schi­cken. Des­halb waren wir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wohl auch immer in Selbst­ver­sor­ger­häu­sern und kamen somit deut­lich güns­ti­ger weg.

In mei­nen Augen haben die Jugend­her­ber­gen ihr Ange­bot ein wenig von den klas­si­schen Jugend­grup­pen weg­be­wegt und spre­chen nun eher andere Ziel­grup­pen an, zum Bei­spiel eher Fami­lien, Motor­rad– und Rad­fah­rer. Am Wochen­ende sah ich zwar auch viele Kin­der in der Her­berge, aber der Groß­teil der Gäste war älter als ich. Schade.

  1. Da war ich also so zwi­schen 9 und 15 oder so. []
  2. Oder extra zah­len wenn man sie ver­ges­sen hat. []