der tag und ich

Katzenjammer live

Letz­tens war ich im Glo­ria in Köln zum Kon­zert einer mei­ner Lieb­lings­ka­pel­len: Kat­zen­jam­mer. Das Kon­zert in der Kul­tur­kir­che im letz­ten Jahr hatte ich noch in guter Erin­ne­rung und die vier Damen über­zeug­ten mich auch die­ses mal wie­der. Nach wie vor finde ich den schnel­len Wech­sel der Instru­mente vor allem wahn­sin­nig beeindruckend.

Ein wenig merk­wür­dig fand ich, dass sogar ich mit mei­nen fast 30 Jah­ren es irgend­wie schaffte, den Alters­schnitt im Publi­kum zu sen­ken. Ich hatte doch mit einem wesent­lich jün­ge­ren Publi­kum gerech­net. Neben den bekann­ten Titeln aus dem noch aktu­el­len Album „Le Pop“ wur­den auch einige Stü­cke aus dem kom­men­den Album gespielt. „Das Rock“ soll im Laufe des Jah­res erschei­nen. Ich denke man darf gespannt sein, was man bis­her an neuen Lie­dern gebo­ten bekam, fand ich schon mal ziem­lich gut.

Und weil es so schön war, freute ich mich die­ser Tage noch mehr als ich bei YouTube über die rela­tiv aktu­elle vier­tei­lige Auf­zeich­nung eines Fes­ti­val­auf­tritts von Kat­zen­jam­mer gestol­pert bin. Nach dem Klick geht es damit los.

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Mein musikalisches Jahr 2010

In alter Tra­di­tion habe ich mir von mei­nem Last.fm-Account mal ein wenig Sta­tis­tik ver­mit­teln las­sen. Nach­dem ich letz­tes Jahr eine Liste mit den 25 am häu­figs­ten gehör­ten Alben ver­öf­fent­licht hatte, stellte ich in die­sem Jahr fest das eine Auf­lis­tung der Künstler-Top-10 aus­sa­ge­kräf­ti­ger sein würde. Viele Bands wären in der Top 25 dop­pelt oder drei­fach vor­ge­kom­men. In Klam­mern sieht man die Anzahl der gespiel­ten Titel. Wie reprä­sen­ta­tiv diese Aus­wer­tung ist, kann ich gar nicht genau sagen — August und Sep­tem­ber wur­den irgend­wie nicht rich­tig gescrobbelt.

Das Ergeb­nis wun­dert mich dann eigent­lich gar nicht. Auch das sich im Ver­gleich zum Vor­jahr nichts wesent­lich geän­dert hat, ist sicher­lich ein Zei­chen von kon­stant gutem Musik­ge­schmack. Auf­fäl­lig ist aber, dass vor allem ruhi­gere Musik das Jahr bestimmt hat, das mag auch an meine eher mit­tel­mä­ßi­gen kör­per­li­chen Ver­fas­sung das Jahr über gele­gen haben. Metal­lica zum Bei­spiel würde erst auf Platz 20 kommen.

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Katzenjammer in der Kulturkirche

Man nehme: Vier hübsch anzu­schau­ende nor­we­gi­sche Musik­stu­den­tin­nen, eine große Menge an Instru­men­ten und eine aus­ver­kaufte Kir­che als Ver­an­stal­tungs­ort. Her­aus kommt: Eines der groß­ar­tigs­ten Kon­zerte die ich bis­her besu­chen durfte.


Video bei YouTube anse­hen

Ges­tern Abend besuchte ich das Kon­zert der Band Kat­zen­jam­mer, dass in der Kul­tur­kir­che in Köln statt­fand. Ich bin schon ein wenig län­ger Fan des Quar­tetts. In meine musi­ka­li­sche Top 25 des ver­gan­ge­nen Jah­res waren die Damen sehr schnell ein­ge­stie­gen und das Album „Le Pop“ läuft bei mir sehr regel­mä­ßig. Dem­ent­spre­chend war ich sehr gespannt, wie man sich live schla­gen würde.

Über ein gutes Kon­zert hätte ich mich sehr gefreut — aber dass es so gran­dios wer­den würde, hätte ich nicht gedacht. Live hören sich Kat­zen­jam­mer noch ein gutes Stück bes­ser an als auf CD. Die Mädels haben alle tolle Stim­men und beherr­schen eine Menge Instru­mente: Vom Schlag­zeug, über diver­ser Sai­ten­in­stru­mente und eine Trom­pete bis hin zum Key­board. Dabei wer­den die Instru­mente mun­ter getauscht, was nicht nur mich sehr überraschte.

Die Stim­mung in der aus­ver­kauf­ten Kul­tur­kir­che war toll, auch wenn die Luft lei­der im Laufe des Kon­zer­tes etwas sti­ckig wurde. Nicht nur ich war wohl so begeis­tert. Ich bin sehr gespannt, wie die Auf­nahme des WDR Rock­pa­last wurde. Die waren näm­lich mit ein paar Kame­ras vor Ort und zeich­ne­ten flei­ßig auf. Das Kon­zert soll wohl am 26. April 2010 von 00.15 bis 01.45 Uhr aus­ge­strahlt werden.

Nach etwa andert­halb Stun­den war der Spaß lei­der auch schon wie­der vor­bei. Da die Damen am Merchandise-Stand anschlie­ßend selbst CDs und T-Shirts ver­kau­fen, konnte man ihnen auch noch ein­mal per­sön­lich sagen, wie groß­ar­tig die Show war. Und das machte nicht nur ich.