der tag und ich

Electric Superdanceband

Gestern Abend besuchte ich ein Konzert der im Moment recht angesagten Kapelle “Deichkind”. Durch ein wenig Glück war ich an eine Karte für das ausverkaufte Konzert gekommen und so fand ich mich gestern Abend statt auf der (da noch nicht gelieferten) Couch, im Palladium zu Köln wieder.

“Punkt 8!” sollte es losgehen, was natürlich nicht der Fall war. Statt einer Vorband liefen auf einer Leinwand vor der Bühne allerlei Musikvideos, was die Halle schon ganz gut in Stimmung brachte. Von den Ramones bis hin zu Fatboy Slim war alles dabei.
Erst viertel vor 9 Uhr startete dann das Intro-Video der Band und dann ging es gute anderthalb Stunden nur ab: Selbst wenn man wie ich nicht ein 100%iger Fan der Band ist, es bleibt einem nicht viel anderes übrig als mitzugehen.
Es war sehr imposant anzusehen: Die Band hat es wirklich geschafft, dass die Halle nahezu bebte und wirklich alles was zwei Beine hatte mitgesprungen ist. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich mein geplantes Sportprogramm aussetzen könnte, wenn ich alle zwei Tage ein solches Konzert hätte.

Wie schon auf dem Rocco-del-Schlacko im vergangenen Jahr wurde wieder allerhand Kram auf die Bühne gestellt und die Show kann durchaus als “Bizarr” angesehen werden. Besonders gefreut habe ich mich ja darüber, dass auch “Bon Voyage” gespielt wurde. Das kenne ich noch aus meiner Jugend. Mit “Luftbahn” habe ich dann auch direkt ein (wenn auch nicht ganz typisches, eher ruhiges) neues Lieblingslied für den Moment gefunden.

Spitzen Sache war das. Gerne wieder!

Mordshunger

Wie schon erwähnt lese ich aktuell das Buch “Mordshunger” aus der Feder von Frank Schätzing. Oder vielmehr las, denn seit gestern Abend bin ich damit durch.

Natürlich habe ich in der letzten Zeit mehr gelesen als nur das eine Buch, aber irgendwie hatte ich das Gefühl nicht die ganze “Massenware” verbloggen zu müssen. “Mordshunger” stach nun aber deutlich aus der Menge heraus. Eigentlich bin ich es ja schon von Herrn Schätzing gewohnt: Sowohl “Der Schwarm” als auch “Lautlos” haben mich bereits richtig gefesselt.

Mit seinem Erstlingswerk, das als zweites Buch von ihm veröffentlicht wurde, ist es ihm wieder gelungen. Die Geschichte rund um Kommissar Cüpper, die im (für mich) benachbarten Köln spielt, war spannend, witzig und bis zu Ende hin sehr abwechslungsreich – und ums Essen ging es auch.

Ein wenig überrascht war ich dann nach der Auflösung schon. So hätte ich mir das Ende nicht vorgestellt, beziehungsweise einen anderen Mörder vermutet. Bei manchen Büchern finde ich es wirklich schade, wenn ich es aus der Hand einpacken muss, weil die Bahn an meiner Haltestelle ist. Bei “Mordshunger” war das so, deshalb ein eindeutiger Lesetipp!

Zitat des Tages

Marienburg ist nichts weiter als ein exklusiver Schuldenberg. Wer richtig Geld hat, wohnt in Bonn.”
Kommissar Romanus Cüpper

Ich lese gerade “Mordshunger”, das Erstlingswerk von Frank Schätzing. Obige Aussage der Hauptfigur des Romans brachte mich dann vorhin doch zum Schmunzeln, als ich von der Arbeit (in Köln) nach Hause (in Bonn) fuhr. Bin ich jetzt reich?