Mahlzeit! – Zufällig essen

Ich esse gerne. Ich bereite mir auch gerne eine Mahlzeit zu und bin kein großer Freund von Fertigmahlzeiten. Aber schnell muss es meistens gehen: Wenn ich nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause komme, dann habe ich meistens noch ein paar andere Sachen im Kopf die ich gerne erledigen möchte. Außerdem drückt mir der Hunger dann oft auch schon ein Loch in den Bauch. Das geht bestimmt nicht nur mir so.

In diesem Zustand bin ich nicht sehr entscheidungsfreudig und vor allem Ideenlos. Viele Sachen, die schnell gekocht sind, fallen mir in diesem Zustand oft nicht ein. Deswegen muss die Technik mal wieder nachhelfen:

Mahlzeit!

Screenshot "Mahlzeit"

Warum nicht einfach eine Seite aufrufen, die mir die Entscheidung abnimmt und einen zufälligen Essensvorschlag macht? Rezepte und Kram gibt es in rauhen Mengen im Internet, das ist klar. Aber wenn es schnell gehen soll, dann möchte ich auf etwas zurückgreifen was ich kann und flott zubereitet ist. Deshalb habe ich mir ein kleines WordPress installiert und mit ein paar Rezepten gefüttert. Haute Cuisine sollte man nicht erwarten: Die meisten Zutaten dazu habe ich immer im Haus, es kann also direkt losgehen – einfach mahlzeit.dertagundich.de im Browser eintippen und die Eingabetaste drücken!

Für meinen Bedarf hätte es eigentlich gereicht, wenn die Seite eine Überschrift ausspuckt. Aber vielleicht mag ja der ein oder andere mitmachen und greift auch auf die Schnell-Rezepte zurück? Mit etwas über einer Hand voll Mahlzeiten startet das Ganze jetzt, ich werde nach und nach nun weitere Rezepte einpflegen. Ideen dazu darf man mir gerne in den Kommentaren hinterlassen. Was fehlt? Was muss ich unbedingt öfter mal essen?

Die technische Seite

Wie schon erwähnt, läuft die Seite unter WordPress mit einem schnell selbst zusammengebastelten Theme. Die Funktionalität ist maximal minimalistisch: Bei jedem Laden der Seite wird ein Beitrag in der WordPress-Datenbank per Zufall ausgewählt. Hinter der Überschrift liegt wie gewohnt auch ein Direktlink zum Rezept. Aber das war es auch schon.

Zuerst hatte ich überlegt eine selbstgeschriebene Geschichte im Hintergrund laufen zu lassen, habe mich dann aber dagegen entschieden. Für WordPress spricht, dass ich mich um die technische Seite nicht wirklich kümmern muss, alles „out of the box“ funktioniert und vor allem das ich weitere Funktionalitäten (wie etwa ein Archiv oder eine Suche) später recht einfach mit Bordmitteln realisieren kann.

Und nun guten Appetit mit der ersten Beta-Version von Mahlzeit!

Blog-Historie

„Was ist denn das für ein Referrer?“ fragte ich mich da heute beim morgendlichen Blick in die Statistiken. Das Blog History Project verlinkte auf mich. Ich glaube sogar, dass ich da mal was hingeschrieben hatte, damit ich in der Liste aufgenommen werde. Auf jeden Fall finde ich mich da in guter Gesellschaft wieder. Das inzwischen anscheinend leider nicht mehr weitergeführte Projekt wollte wohl die Geschichte der deutschen Blogosphäre abbilden. Schade, dass da nichts draus geworden ist.

Der Eintrag meines Blogs im "Blog History Project".

Auf den 12. Oktober 2004 wird im Blog History Project der erste Eintrag für mein Blog datiert, das ist ja schon eine Weile her. Die dortige URL zum ersten Eintrag zeigt dann auch brav auf mein altes Blog, dass damals noch unter der Domain www.schneyra.de lief. Die verweist inzwischen auf diesen Blog hier, mit dem ich vor etwa zwei Jahren begann. Lange Zeit hatte ich beide Blogs parallel laufen, das alte wurde nur nicht mehr befüllt. Schon damals hieß der Beitrag aber schon „Ein neuer Anlauf“. Eigentlich war ich noch viel früher an, leider gibt es aus der Zeit vor 2004 nicht mehr wirklich viele Daten.

Zurück zum alten Blog: In der letzten Zeit frage ich mich öfter: „Was tun mit den ganzen alten Einträgen?“. Einfach wegwerfen möchte ich sie nicht, dafür habe ich zu viele Erinnerungen dort abgelegt. Das ist ja eigentlich auch was schönes. Natürlich könnte ich genauso einfach die beiden Datenbanken zusammenführen, allerdings wäre mir dabei nicht sonderlich wohl. Viel zu viel „Müll“ hat sich angesammelt: Beiträge die ich selbst heute nicht mehr verstehe oder die einfach nicht mehr aktuell sind. Andererseits sind schon ein paar Perlen dabei. Ich hatte schon einmal angefangen, die Beiträge alle noch einmal zu lesen. Über das genaue Vorgehen muss ich mir noch ein paar Gedanken machen, für Ideen bin ich sehr dankbar. Vielleicht lasse ich ein paar meiner Stammleser aus der guten alten Zeit darüber entscheiden, welche Beiträge es noch einmal geben soll. Eine Retro-Serie, das wäre doch mal hip!

Linkeria (18. März – 23. März)

Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.

  • jQuery Spritely | Spritely

    jQuery.spritely is a jQuery plugin created by Artlogic for creating dynamic character and background animation in pure HTML and JavaScript. It's a simple, light-weight plugin with a few simple methods for creating animated sprites such as the birds you see on this page, and dynamic scrolling backgrounds.

  • Web Design – HTML5 & CSS3 Checklist

    Wie traurig, dass der Internet Explorer da annähernd durchgehend ein rotes X hat… In dieser Liste der CSS3- und HTML5-Spezifikationen die Browser schon heute unterstützen.

  • Auto Smiley – Computer vision smile generator | F.A.T.

    Großartig: Das Programm läuft im Hintergrund, fragt die integrierte Kamera ab und schickt immer einen Smiley (:-)) an das aktuelle Programm, wenn man lächelt.

  • Plugins für das Mac OS X Lexikon – aptgetupdate.de

    aptgetupdate zeigt drei Plugins für das Lexikon-Programm von Mac OS X, die ich mir die Tage auch mal installieren sollte. Schon cool, was man mit Bordmitteln noch so alles machen kann. Und nicht weiß.

  • Twitnest 0.1 (by @nattster)

    Twitnest zeichnet das Twitter-Netzwerk eines Benutzers auf, das heißt es wird auch angezeigt wie die Verfolgten untereinander vernetzt sind. Coole Sache, auch wenn einige meiner Kontakte beim Test fehlten.