der tag und ich

Skitch

Als ich das neue Mac­Book Pro ein­ge­rich­tet habe, hatte ich ja mei­nen alten Pro­gram­m­ord­ner nicht über­nom­men. Das war not­wen­dig, weil sich da eine Menge Mist ange­sam­melt hatte der auch zum Teil echt nicht mehr aktu­ell war.

Eines der Pro­gramme war Image­Well. Ein klei­nes aber fei­nes Tool, mit dem ich immer Bil­der und Screen­shots mit weni­gen Klicks auf blog­taug­li­che Größe schrump­fen konnte. Lei­der gibt es nun aber keine beschränkte Free­ware des Pro­gramms mehr und so machte ich mich auf die Suche nach einer Alternative.

Dank Google bin ich dann bei Skitch gelan­det. Eine frü­here Beta des Pro­gram­mes hatte ich mir schon mal vor eini­ger Zeit ange­schaut, war damals aber von der Per­for­mance auf dem Power­book nicht begeis­tert gewe­sen. Nun ist alles wesent­lich flot­ter und ich bin echt begeis­tert von dem Pro­gramm. Bil­der ska­lie­ren und beschnei­den geht hier­mit noch ein gutes Stück ein­fa­cher. Außer­dem sieht das kleine Pro­gramm auch noch wesent­lich bes­ser aus als Image­Well.
Die Bedie­nung ist ein wenig gewöh­nungs­be­dürf­tig, da man hier ein paar neue Ideen ein­ge­bracht hat.

Skitch

Neben dem schnel­len ska­lie­ren und beschnei­den hat man auch super­flott mal einen Pfeil in ein Bild gezau­bert oder eine Anmer­kung geschrie­ben. Zwar sind die Grund­ein­stel­lun­gen für mei­nen Geschmack ein wenig zu ver­spielt, aber das lässt sich alles schön anpas­sen. Den ein­ge­bau­ten FTP-Upload (ent­we­der zu Plasq oder einem eige­nen FTP) brau­che ich für mei­nen Teil nicht. Zum schnel­len sha­ren von Bil­dern kann dies aber schon prak­tisch sein.

Von mir des­halb: Alle Dau­men hoch! Hof­fent­lich bleibt das Pro­gramm noch eine Weile im Beta-Stadium und somit frei.

Tastatur und Maus teleportieren

Schon in mei­ner Zeit am Cam­pus habe ich immer gern das Pro­gramm tele­port der Firma Abys­soft ein­ge­setzt und mache das nun auch wie­der hier auf der Arbeit, so lange ich mein Power­book dabei habe um meine Diplom­ar­beit dar­auf zu schreiben.

tele­port ist Free­ware und kommt als Erwei­te­rung für die Sys­tem­ein­stel­lun­gen daher. Dort gibt man dann seine Com­pu­ter frei und kann nun Tas­ta­tur und Maus des einen Com­pu­ters auch an ande­ren Macs nut­zen. Dazu führt man die Maus ein­fach an der ein­ge­stell­ten Seite aus dem Bild­schirm her­aus. Im Screen­shot sieht man meine Kon­fi­gu­ra­tion auf dem Power­book (klei­nes bun­tes Käst­chen), dass die Erlaub­nis hat den iMac (gro­ßes Käst­chen) zu steuern.

Das Pro­gramm kann ganz neben­bei auch die Zwi­schen­ab­lage der Com­pu­ter syn­chro­ni­sie­ren, so dass man auch zwi­schen meh­re­ren Sys­te­men flei­ßig Copy-Paste betrei­ben kann. Alles in allem eine runde Sache die ich nicht mehr mis­sen möchte und meine Arbeit an zwei Com­pu­tern doch sehr viel kom­for­ta­bler macht.

Plugins einfach löschen

Wer so wie ich jeden Mist aus­pro­bie­ren muss, der einem unter­kommt, der hat sich das Sys­tem schnell mit aller­lei Software-Kram voll­ge­la­den. Pro­gramme sind unter MacOS X ja bekannt­lich schnell wie­der gelöscht. Meis­tens bin ich aber zu faul um mich durch die Libra­rys und ihre Ord­ner zu wüh­len um da auch wie­der was zu löschen.

In genau diese Lücke springt das Pro­gramm Plu­gIN­Cool. Es bie­tet einen Über­blick über Plugins und ähnli­ches in den Kate­go­rien Dash­board, Bild­schirm­scho­ner, Spot­light, Sys­tem­ein­stel­lun­gen, Quick­look, Web­brow­ser, iTu­nes, Quickt­ime und Mail. Eine kleine Aus­wahl von Wid­gets und Kram konnte ich so direkt mal per „Entfernen“-Button löschen.

Das Pro­gramm ist natür­lich Free­ware und liegt sogar auf deutsch vor. Mac OS X 10.5 wird zur Aus­füh­rung benötigt.

Via fsck­log.

Newsfeed-Syncing

Als moder­ner Mensch will ich natür­lich immer top infor­miert sein und habe aus die­sem Grund nicht nur einen, son­dern etwa 100 Feeds aus aller Welt in mei­nem News­re­a­der abon­niert. Alles in allem ist das weni­ger wild, als es auf anhieb klingt. Viele Blogs wer­den nur sel­ten aktua­li­siert.
Denoch sam­melt sich hier aber im Laufe des Tages so eini­ges an und ich könnte mich jeden Abend erst ein­mal eine gute Stunde durch alle Neu­ig­kei­ten kli­cken. Dabei wären dann aber viele Arti­kel die ich schon kenne, denn die wich­tigs­ten Sei­ten würde ich natür­lich über Tag „manu­ell“ besuchen.

Mein NewsGator-Account

Wesent­lich ein­fa­cher geht das aber mit der von mir ver­wen­de­ten Kom­bi­na­tion aus dem Desktop-Feedreader Net­News­Wire und einem Account bei News­Ga­tor. Der Online-Account wird mit mei­nem Fee­dre­a­der syn­chro­ni­siert und so bin ich, egal ob zu Hause oder auf der Arbeit, immer auf dem neu­es­ten Stand. Dazu muss man in den NetNewsWire-Einstellungen nur die Daten sei­nes NewsGator-Accounts ein­tra­gen, schon klappt das problemlos.

Arti­kel die ich mir „auf­he­ben“ möchte, kann ich mit einem Klick in den Ord­ner „Clip­pings“ ver­schie­ben. Hier blei­ben sie so lange, bis ich sie auch wie­der her­aus­lö­sche. Abends kann ich mir die Sei­ten dann mit Ruhe anschauen.

Eine emp­feh­lens­werte Lösung für alle, die nicht täg­lich ihr Note­book mit sich herumschleppen.

Der Internet Explorer auf dem Mac

Als webent­wick­len­der Mac-User stehe ich regel­mä­ßig vor einem Pro­blem: Wie schaue ich mir nun an, was der liebe Inter­net Explo­rer aus mei­nem tol­len HTML– und CSS-Code macht, ohne an einen ande­ren Rech­ner lau­fen zu müs­sen?
Eine Lösungs­mög­lich­keit hatte ich schon im Ein­trag „Brow­ser­schuss“ behan­delt. Hier­bei störte mich aller­dings, dass man doch recht lange auf seine Screen­shots war­ten musste. Da ich nur und aus­schließ­lich den Inter­net Explo­rer benö­tige, machen kom­plette Windows-Installationen mit Hilfe von Par­al­lels oder VMware an sich kei­nen Sinn, abge­se­hen von den nicht uner­heb­li­chen Lizenzkosten.

Die Tage habe ich mich, gemein­sam mit dem Admin hier, dann mit zwei ande­ren Lösun­gen beschäftigt:

Num­mer 1 war das Pro­gramm ies4osx, das basie­rend auf der Dar­wine–Tech­no­lo­gie. Lei­der stellte sich das Pro­gramm als sehr insta­bil her­aus. Nach maxi­mal drei Klicks in einem der von mir instal­lie­ren IE-Varianten ver­ab­schie­dete sich die Software.

Das zweite Pro­gramm im Test war Cross­Over. In aller Kürze: Nicht ein­mal die Instal­la­tion der Pro­gramme haben wir hin­be­kom­men, ohne das die Soft­ware mit merk­wür­di­gen Crash-Codes abrauchte. Das Anle­gen einer „Bottle“ schei­terte regel­mä­ßig an der glei­chen Stelle.

Wirk­lich glück­lich bin ich also grade nicht und des­halb für Vor­schläge sehr aufgeschlossen.

Ich lese: fscklog

In der Reihe „Ich lese: …“ stelle ich fortan in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den Blogs und andere Inter­net­sei­ten vor, die ich regel­mä­ßig besuche.

Schon seit lan­gem bin ich regel­mä­ßi­ger Besu­cher des fsck­log. Hier gibt es aktu­elle Neu­ig­kei­ten rund um Apple und den Mac, es wird neue Soft– und Hard­ware getes­tet, aber auch aller­lei Kurio­si­tä­ten aus der Com­pu­ter­welt gezeigt. Die Arti­kel sind meist kurz und in einem ange­neh­men Stil geschrie­ben. So bekommt man schnell den Über­blick über das aktu­elle Gesche­hen und hat hin und wie­der auch etwas zum Schmun­zeln.
Kurz­mel­dun­gen über Soft­ware­up­dates sind seit eini­ger Zeit im MacO­rama aus­ge­glie­dert, hier wird in Notiz­form über Ver­si­ons­sprünge und kleine neue Pro­gramme berichtet.

Außer der Kom­men­tar­funk­tion gibt es keine Dis­kus­si­ons­mög­lich­kei­ten auf der Seite — ob das not­wen­dig wäre, mag ich aber auch bezwei­feln. Mac-Foren gibt es (auch im deut­schen Raum) sicher­lich genug. Mit dem fsck­log und dem MacO­rama bin ich auch tags­über auf der Arbeit immer auf aktu­el­lem Informationsstand.

Die Welt ist eine Google

Gerade habe ich den Bei­trag „Die Welt ist eine Google“, ein Spe­zial der Sen­dung neues auf 3sat gese­hen, wel­cher mich wie­der ein­mal ein wenig nach­denk­lich gemacht hat. Hin und wie­der denke ich ein wenig über mein „vir­tu­el­les Leben“ nach. Das ist auch sinn­voll, denn was mal im Netz auf­ge­taucht ist, das ver­schwin­det so schnell nicht wieder.

Google - über den Wolken

Google macht ganz prima Dinge, die ich auch gerne und oft nutze. Neben der Such­ma­schine ste­hen da Maps, Adsense, Ana­lytics und Gmail auf der Liste. Das ganze Poten­tial nutze ich bei wei­tem nicht aus. Inter­es­sant sind die Pro­dukte für mich auf jeden Fall, auch wenn ich am Ende doch eher ein Freund von Desktop-Applikationen bin.

Der Film gibt einen Ein­blick in die Struk­tur der Firma, was sie alles macht und ent­wi­ckelt und was mit den Daten der Nut­zer pas­siert. Dar­über, dass Google trotz des Grund­sat­zes „Tu nichts böses!“ immer noch ein Unter­neh­men ist und Gewinn machen will, sollte man sich immer im Kla­ren sein. Ebenso sollte sich jeder über­le­gen, wel­che Daten man der „Daten­krake“ anver­trauen will und wo man es viel­leicht bes­ser lässt.

Andreas for­mu­liert das bei Spree­blick, woher der Tipp auch kam, ganz treffend:

Die Tat­sa­che, dass ich einige Google-Dienste nutze, bedeu­tet nicht, dass ich mir keine Gedan­ken darum mache, ob es wirk­lich so eine cle­vere Idee ist einem Unter­neh­men, einem ame­ri­ka­ni­schen noch dazu, einen Groß­teil mei­ner Mail­kom­mu­ni­ka­tion, mei­ner Inter­es­sen und bald auch viel­leicht noch mein Genom anzuvertrauen.

Twitter-Status

Dank eines klei­nen Häk­chens im Tool Twit­ter­ri­fic wird nun mein letz­tes Gezwit­scher auto­ma­tisch als Sta­tus in Adium ange­zeigt. So haben auch Nicht-Twitterer was davon! iChat oder Skype könnte das Tool ebenso bedie­nen. Das finde ich prima.

Über­haupt scheine ich wie­der ein­mal den Hype vor­aus­ge­ahnt zu haben: Kaum habe ich mei­nen Account reak­ti­viert, geht es zumin­dest in der Blo­go­sphäre twit­ter­mä­ßig wie­der gut ab!