24. Januar 2012 ·
Computerkram
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Beim Einrichten meines neuen Arbeitscomputers bin ich ein Problem angegangen, dass mich schon länger beschäftigte: Wie schaffe ich es, meine Lesezeichen in den Browsern auf dem gleichen Stand zu halten? Es ist ja nicht so, dass ich mit einem Browser auskommen würde, ich benutze zu Testzwecken neben meinem Standard-Browser Chrome auch noch zwei verschiedene Firefox–Browser, Safari, Opera und diverse Internet Explorer innerhalb meiner virtuellen Windows-Maschinen.
Gleichzeitig habe ich einen dicken Stapel Bookmarks zu verwalten: Neben einigen privaten Lesezeichen sind da allerlei Links zu verschiedenen Testinstallationen meiner selbst und meinen Kollegen, ein paar HTML– und CSS-Nachschlagewerke und so weiter. In der Vergangenheit hatte ich dann meistens das Lesezeichen was ich gerade suchte im aktuellen Browser nicht zur Hand.
Abhilfe schafft mir hier der Dienst Xmarks. Dort habe ich mir schnell einen Account registriert und die diversen Plugins in meinen Browsern installiert und mit dem Account verbunden. Natürlich kann Xmarks dabei nicht nur Bookmarks auf einem Computer synchronisieren, sondern auch über das Internet mehrere Rechner auf dem gleichen Stand halten.
Xmarks bietet für folgende Browser ein Plugin an, dass meine Lesezeichen untereinander synchronisiert:
- Firefox ab Version 3
- Internet Explorer 7, 8, 9
- Safari 4, 5
- Chrome
Eine praktische Lösung wie ich finde, die mir eine Menge Sucherei und Kopiererei erspart und meinen Arbeitsalltag ein wenig komfortabler macht.
9. Juli 2010 ·
Computerkram
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Demnächst läuft mein Account bei Apples Online-Dienst MobileMe aus. Dieser Tage tönte ich noch, dass ich den eigentlich nicht brauche und deshalb nicht mehr weiter zahlen möchte. Kurz für alle die es nicht wissen: MobileMe synchronisiert Daten wie etwa Kalender, Adressbuch, Lesezeichen und so weiter auf einen Server. So kann man zum Beispiel einfach mehrere Rechner oder auch Telefone synchron halten. Außerdem gibt es eine Email-Adresse @me.com, eine Fernsuche für das iPhone und einen Onlinespeicher namens iDisk auf den man Daten synchronisieren, sowie Fotoalben und Webseiten publizieren kann.

Insgesamt ist MobileMe schon eine feine Sache, aber der Mehrwert den ich dadurch habe ist mir eigentlich nicht wieder runde 40 Euro wert gewesen. Bis ich die Tage beim Aussteigen aus dem Auto aus irgend einem Grund das Telefon auf den Bordstein legte und einfach weiterging. Viel Glück hatte ich dabei, denn als ich nach meinem Einkauf beim Bäcker das Fehlen des Taschenfernsprechers bemerkte, lag er noch brav da. Eine Freudensekunde später überlegte ich dann, was ich im schlechtesten Fall gemacht hätte. Auf dem Telefon befinden sich eine Menge Daten und wer es findet hat zuerst einmal direkt Zugang zu diversen Accounts im Internet und auch Zugriff auf meine Mailkonten. Da kann man erst einmal auch nichts gegen machen, wenn man nicht per MobileMe die Möglichkeit eingerichtet hat das Telefon aus der Ferne zu löschen.
Nun bin ich so ein wenig zwiespältig unterwegs: Auf der einen Seite brauche ich viele Bestandteile des Dienstes nicht: Die iDisk ist langsamer als Dropbox, Fotoalben stelle ich eher nie online und Webspace unterhalte ich sowieso extra.
Die Kalender– und Adressbuch-Synchronisation per Push ist „nice to have“, wie man so schön sagt, aber nicht zwingend notwendig.
Die Email-Adresse wiederum gefällt mir eigentlich schon, vor allem weil sie meinen vollen Vor– und Nachnamen ohne irgendwelche Zusätze enthält und nicht auf eine Domain endet die man ewig erklären oder buchstabieren muss. Außerdem kann sie Push, was manchmal schon nicht schlecht ist. Am Ende dann schließlich die Fernortung mit der Möglichkeit ein abhanden gekommenes Telefon zu lokalisieren, eine Nachricht hinzuschicken oder es direkt zu löschen.
Eigentlich sollte mir die Sicherheit meiner Daten schon ein wenig Geld wert sein. Luxusprobleme!