22. Dezember 2009 ·
Alltäglich Belangloses
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Das war’s mit dem Leben. Ich kann einpacken, aufhören, Schluß machen. Alles, was man erreichen kann, habe ich nun auch erreicht. Es ist vollbracht: Gestern war ich in der Zeitung: Ein Tweet über Hiphop hat es als einer der „Tweets des Tages“ in die gedruckte „Welt kompakt“ geschafft. Großartig, oder?

Dabei wäre es vor längerem schon mal fast soweit gewesen, damals hatte ich mir das Käseblatt sogar extra gekauft. Um dann festzustellen, dass ich in letzter Minute wohl doch noch rausgeflogen bin. Nun ist all die Enttäuschung, all der Gram, vergessen. Meine verdienten 15 Minuten Ruhm hab ich abbekommen. So long! Und danke für den Fisch!
3. Dezember 2009 ·
Linkeria
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Diese Links habe ich in den letzten Tagen in meinem del.icio.us-Account gespeichert.
13. April 2009 ·
Alltäglich Belangloses
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Meinen Besuch auf der re:publica habe ich zum Anlass genommen, mir mal ein paar Gedanken über meine Online-Aktivitäten zu machen. Das ich das passende T-Shirt dazu habe bedrucken lassen, war eher unbeabsichtigt. Es passt aber.

An meinen Aktivitäten in diversen sozialen Netzwerken gibt es eigentlich (zumindest aus meiner Sicht) nichts zu bemängeln. Ich habe dort den Anspruch, mich nur mit Menschen zu vernetzen die ich auch persönlich kenne. Ausnahmen bestätigen die Regel. Was meine „Vernetzung“ angeht, so verlasse ich mich da lieber auf das echte Leben.
Ich nehme weder XING, noch Facebook, noch StudiVZ, noch wer-kennt-wen sonderlich ernst. Merkt man vielleicht auch. Schön finde ich es aber nach wie vor, dass ich immer ein wenig im Blick habe was meine Mitmenschen so treiben.
Nächster Patient: twitter. Da habe ich dann wirklich mal ausgemistet. Etwa 80 Menschen und andere Kontakte sind rausgeflogen. Dabei war ich recht rigoros. Wenn mir aufgefallen ist, das jemand diesen Monat noch nichts geschrieben hat, oder auf der ersten Seite des jeweiligen Accounts nichts stand das mir gefiel: Weg. Außerdem sind erst mal alle nicht-menschlichen Accounts rausgeflogen, die mir so untergekommen sind.
Zu guter letzt habe ich mir dann noch meinen Feedreader vorgenommen. Da war ne Menge zu sortieren und ich hab zuerst mal alles herausgeworfen, was ich sonst immer nur überflogen hab. Vor allem diverse News-Seiten sind nun nicht mehr drin und und somit ist mein Rauschen an dieser Stelle auch schon wieder stark verringert. Alles relevante bekommt man ja nach wie vor bei twitter mit, oder wird einem sowieso in allen möglichen Blogs mehrmals vorgekaut.
Das Internet mit all seinen Blogs, sozialen Netzen und twitter ist ein riesiges Rauschen von Informationen. Das finde ich auch wirklich gut und habe ich verstanden. Allerdings ist ja nach wie vor jedem überlassen, wie viel man davon mitnimmt. Mich hat es (nicht nur während und nach der re:publica) schon ein wenig genervt und teilweise konnte ich auch gar nicht alles mehr richtig aufnehmen.
Mein persönliches Rauschen habe ich nun auf jeden Fall erheblich reduziert und kann den Menschen deren Texte ich lese und denen ich folge nun meine volle Aufmerksamkeit widmen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, das von mir generierte Rauschen auch mal ein wenig zu reduzieren und meine Tweet-Frequenz herunterzufahren. Twitter nehme ich übrigens gar nicht ernst. Dementsprechend sollte man das auch nicht mit meinen Tweets machen, also das ernstnehmen. Aber anscheinend interessieren sich doch einige Leute für den Unsinn den ich hin und wieder verzapfe. Dafür gebe ich mir aber nun an dieser Stelle in Zukunft vielleicht ein wenig mehr Mühe.
12. März 2009 ·
Alltäglich Belangloses
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Heute kam es zu einem Ereignis, von dem man nicht möchte das es passiert. Im Süden Deutschlands ist ein Schüler Amok gelaufen und hat dabei 14 Menschen und sich selbst umgebracht.
So etwas finde ich schlimm. Mir tut es leid um die Menschen die umgekommen sind und noch viel mehr um die Menschen, die heute jemanden verloren haben.
Doch wie sieht für den nicht näher betroffenen Bürger die wahrscheinlichste Reaktion auf so etwas aus? Ich für meinen Teil habe das Browserfenster geschlossen und weiter gearbeitet.
Für andere begann ein zusätzlicher Feiertag: Endlich ist etwas schreckliches direkt bei uns passiert! Endlich sind wir wer! Armes Deutschland.
Bei meinen späteren Streifzügen durch das Internet ist mir dann einiges übel aufgestoßen. Die einschlägigen News-Seiten haben sich dermaßen mit Nachrichten überschlagen, dass mir dabei fast schlecht wurde. Vor allem wenn man betrachtet, dass viele der „Aktuellsten Nachrichten“ sich innerhalb kürzester Zeit überholt hatten und viele schlicht weg falsch waren. Gerade von den „großen“ Nachrichtenseiten, wie etwa dem Spiegel, erwarte ich dann doch den „Qualitätsjournalismus“ den man dort immer predigt. Wer sich richtig aufregen möchte, sollte sich den twitter-Stream von Bild.de anschauen. Dabei kommt mir die pure Wut hoch.
Damit wären wir auch beim nächsten Thema: Noch mehr habe ich mich nämlich über die gesammelte Twitteria geärgert. Dort scheint man nämlich mit aller Gewalt schnell sein zu wollen um den Ruf des flotten Mediums waren zu können. Unzählige schrieben in den kümmerlichen 140 Zeichen, was sie aus Radio und Fernsehen und dem Internet so aufschnappten und überschlugen sich dabei fast vor Sensations– und Neuigkeitengeilheit, gepaart mit herzergreifender öffentlicher Erschütterung. Dass dabei die wirkliche Information auf der Strecke bleiben musste, ist klar. Zum einen lässt sich in 140 Zeichen nicht viel kommunizieren, zum anderen wurden so viele Dinge einfach mal weitergetratscht, dass eine Unterscheidung zwischen wahrem Sachverhalt und purem Gerücht nicht mehr möglich war. Eigentlich hatte ich den meisten Menschen in meiner Liste mehr zugetraut. Und eigentlich wäre das der ideale Zeitpunkt gewesen, mal ein wenig auszusortieren.
Am Ende bleibt mir ein Gedanke: Ist es nicht genau das, was der Junge mit seiner Tat bezwecken wollte? Dachte er sich vielleicht: „Ich bring mal ein paar Leute um, dann sehen alle das es mich gibt und was ich drauf habe. Dann finden mich zwar alle scheiße, aber wenigstens achten sie mal auf mich.„
Geschehnisse wie die in Winnenden sind in meinen Augen ein letzter Hilferuf nach Aufmerksamkeit. Die sensationsgeilen Gerüchtejunkies unter uns hatten heute einen guten Tag. Die hauptberuflich erschütterten auch. Den Opfern und ihren Familien bringt das alles nichts.
Übrigens: Anderswo auf der Welt gibt es so Sachen wie Krieg oder schlimme Krankheiten. Da sterben jeden Tag hunderte und tausende von Menschen, die meisten unschuldig. Da ist nichts dran anders, als im aktuellen Fall. Die ganzen Profi-Erschütterten scheint das aber nicht zu interessieren. Daran kann man sich anscheinend nicht so gut aufgeilen.
17. Januar 2009 ·
Computerkram
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Wenn man viele Web 2.0-Dienste nutzt, fällt es oft schwer alles unter einen Hut zu bringen. Täglich gilt es mehrere Webseiten abzuklappern, Dienste zu checken und mit Inhalten zu befüllen. Das kann anstrengend sein, ich weiß wovon ich rede.
Eventbox ist ein Desktop-Programm das als Client für Twitter, Facebook, Flickr, den Google Reader und Reddit arbeiten kann. Das klingt in meinen Augen sehr gut. Zwar nutze ich nur die ersten drei Dienste wirklich und habe keine Ahnung was Reddit macht, aber für die ersten drei würde es sich schon lohnen nur noch ein Programm zu nutzen.

Da Eventbox normalerweise etwas kostet, fällt es für mich eigentlich schon fast aus dem Rahmen, aber für die Verlosung auf Apfelquak habe ich es mir dann doch mal angesehen.
Folgende Konfiguration ist meine: Twitter-, Facebook– und Flickr-Account sind eingepflegt und außerdem der Kommentarfeed von dieser Seite hier. Allerdings werden im optionalen HUD-Fenster nur die Kommentare und der Twitter-Account aktualisiert. Alles andere müsste ich mir im Hauptfenster anschauen. Außerdem habe ich dann mal alle möglichen Refresh-Automatismen und Neuigkeiten-Anzeigen deaktiviert. Das hat mich schon nach 5 Minuten genervt. Dafür entschädigt das Programm dann aber mit einer echt gelungenen Benutzeroberfläche die mir wirklich gut gefällt.
Alleine aber für die Twitter-Integration lohnt sich das Programm. Auch wenn der HUD-Stil des Programms arg bei Twitteriffic abgeschaut aussieht: An Funktionalität wird es wirklich überboten, da die Funktionalität der Webseite voll abgebildet wird. Follow und Unfollow per Client ist eine echt komfortable Sache!
Die Integration von Flickr gefällt mir auch gut, man ist immer auf dem Laufenden was die Kontakte dort so treiben. Die Upload-Funktion unterstützt zwar nur einzelne Fotos, was aber meinen Ansprüchen eigentlich genügt. Nur selten lade ich mehr hoch.
Insgesamt scheint mir nach einem kurzen Test Eventbox eine tolle Möglichkeit zu sein, seine Web-Aktivitäten an einer Stelle zu koordinieren. Ob ich wirklich Geld dafür ausgeben möchte, weiß ich allerdings nicht. Dazu müsste ich erst mal meine Newsfeed von Newsgator zum Google Reader übertragen und dann die Client-Funktion von Eventbox testen. Ein paar weitere Dienste würde ich auch noch gerne integriert sehen, last.fm zum Beispiel. Dann könnte ich fast alle meine Einzelprogramme durch einen zentralen Client ersetzen.
Wenn dann noch wer eine halbwegs gescheite XMLRPC-Schnittstelle implementiert bin ich glücklich und gebe auch gerne ein wenig Geld aus…
23. Oktober 2008 ·
Gefunden
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„Mein Kaffee ist so schwarz — der fängt gleich an zu rappen.„
Quelle: admartinator, twitter
Danke, das mache meinen Tag.
23. September 2008 ·
Computerkram
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Olé! Gestern habe ich meinen 2500dertsten Tweet bei twitter abgesetzt. Gut, dass ich schon vorher daran gedacht hatte und so was total cooles reintippen konnte. Nicht.

Dieses kleine Jubiläum ist vielleicht der richtige Zeitpunkt für ein kleines Fazit, welches eigentlich ganz kurz ausfallen kann: Ich mag twitter.
Ich lasse den Dienst so für mich nach dem Motto „Alles kann, nichts muss.“ nebenher mitlaufen. Zumindest während meiner Arbeitszeit verzichte ich auf etwaige Tools und schaue „manuell“ im Browser was sich so getan hat. An manchen Tagen kann das auch mal erst am Abend sein. Ein anderes Mal freut man sich sehr über die Gedanken seiner Mitmenschen und die vielen Links die man so kredenzt bekommt — wenn man will kann man sich so prima eine Weile beschäftigen. Gut informiert ist man auf jeden Fall immer.
Zur Feier des Tages habe ich dann das schon mal erwähnte TweetStats nochmal angeworfen, was mir allerdings nicht viel erzählt das ich auch selbst gewusst hätte. Die wichtigsten Sachen lassen sich dort aber ganz nett ablesen.
Am Ende finde ich es ein wenig schade, dass sich in meinem direkten Freundeskreis leider nicht all zu viele Vogelfreunde finden: Das könnte schon ein großer Spaß sein.
20. Juni 2008 ·
Gesurft
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Ein guter Grund die twitter-Webseite zu besuchen ist alleine schon die Hoffnung auf eine Fehlermeldung. Die dann eingeblendeten Grafiken sind wirklich schön.

Eine zum Thema passende twitter-flickr-Gruppe gibt es auf jeden Fall schon. Ich freue mich natürlich auch weiterhin über neue Verfolger meiner Twittereien.