der tag und ich

Linkeria (1. Dezember - 3. Dezember)

Diese Links habe ich in den letz­ten Tagen in mei­nem del.icio.us-Account gespeichert.

Robert Harris - Vaterland

Schon vor eini­ger Zeit hatte ich das Buch „Vater­land“ (Affiliate-Link) von Robert Har­ris gelesen.

Die Zusam­men­fas­sung von der Amazon-Seite sagt eigent­lich schon alles:

Hit­ler hat den Krieg gewon­nen — Nazi­deutsch­land beherrscht ganz Europa. Das ist das Hor­ror­sze­na­rio in Robert Har­ris‘ fri­vo­lem Polit­thril­ler. «Har­ris ver­steht, gut und span­nend zu schrei­ben. Es kommt alles vor: Ver­bre­chen, Ver­schwö­run­gen, Ver­tu­schung, Irre­füh­rung, Gewalt und Liebe. Har­ris kann den His­to­ri­ker nicht ver­leug­nen — so würzt er seine Geschichte mit his­to­ri­schen Doku­men­ten.» DIE ZEIT

Das Buch ist span­nend geschrie­ben, die Geschichte spinnt sich in gen­re­ty­pi­scher Manier lang­sam wei­ter, ein wenig Bezie­hungs­drama fehlt natür­lich auch nicht. Auch wenn das Ende für mich doch recht vor­her­seh­bar war: Die Vor­stel­lung einer Welt nach einem ande­ren Kriegs­aus­gang finde ich nicht son­der­lich pri­ckelnd. Ich konnte mich rich­tig gut in den Haupt­dar­stel­ler des Buches hin­ein­ver­set­zen, der nach und nach hin­ter die Lügen der Nazi-Propaganda kommt.

Aktua­li­sie­rung: Wie ich in den Kom­men­ta­ren erfah­ren habe, wurde das Buch auch ver­filmt. Danke, Tho­mas.

Dan Brown - Meteor

Wie schon in einem Kom­men­tar zum Drei­gro­schen­ro­man ange­kün­digt, habe ich mich in den letz­ten Tagen ein wenig der Tri­vi­al­li­te­ra­tur gewid­met. Mein Opfer war der Thril­ler „Meteor“ (Affiliate-Link) von Dan Brown.

Nach „Illu­mi­nati“ und „Der DaVinci-Code“ war dies nun mein drit­tes Buch aus der Feder des Autors und gewohnt leicht lies es sich auch lesen.
In der Geschichte geht es um einen Meteoriten-Fund der NASA, der zeit­lich gar nicht bes­ser in den ame­ri­ka­ni­schen Wahl­kampf um das Amt des Prä­si­den­ten pas­sen könnte. Das riecht natür­lich schon ein wenig nach Ver­schwö­rung — und genau das ist es natür­lich auch. Wirk­lich anspruchs­voll ist der Roman nicht und die Geschichte ist recht leicht vor­her­seh­bar. Den­noch ist eine gewisse Span­nung vor­han­den, die ich schon aus den ande­ren Büchern Dan Browns kannte. Man weiß eben doch — bei aller Vor­her­seh­bar­keit — erst am Ende wie es ausgeht.

Gerade im Ver­gleich zu Brecht liest sich das Buch fast von selbst und man kann es auch unter dem Ein­fluss gro­ßer Müdig­keit ruhig wei­ter­le­sen. Ob das ein gutes Zei­chen ist, muss glaub ich jeder für sich selbst wis­sen. Ich für mei­nen Teil lese aus Unter­hal­tungs­grün­den gern und somit war das Buch für mich ein gutes.