der tag und ich

Wohnungs-Frust

WG-Suche frustet. Jedenfalls tut es das mich in den letzten Tagen, denn irgendwie sind meine bisherigen Suchergebnisse recht mau. “Google-WG” gibt es noch nicht, oder? Ich überlege ernsthaft, meine Anforderungen zurückzuschrauben und habe auch schon in Betracht gezogen selbst als WG-Gründer an den Start zu gehen oder mir gar eine ganze eigene Wohnung zu mieten.

Für den morgigen Nachmittag darf man mir aber noch einmal die Daumen drücken, dann werde ich mir nämlich eine Wohnung anschauen, die zumindest der Beschreibung nach schwer nach meinem Geschmack ist. Beziehungsweise war: Das entsprechende Inserat ist in der letzten Nacht aus dem Verzeichnis von wg-gesucht.de verschwunden. Deshalb hoffe ich nun inständig, morgen nicht direkt wieder heimgeschickt zu werden.

Ansonsten suchen aktuell anscheinend nur junge Mütter nach Mitbewohnerinnen und in anderen Annoncen wird gleich vorausgesetzt, dass man Trinkfest ist und allzeit Partybereit. Gerade heute tönte es im Hintergrund “Cool! Schnaps!” als ich einen Termin zur Wohnungsbesichtigung machen wollte. Am Ende war ich dann fast froh, dass das Zimmer schon vergeben war.

Apple-verrückt?

Wer so richtig Apple-verrückt ist, der kann sich kleiden wie der “Mac” aus der Werbung oder sogar seine Wohnung im Stile eines Apple Stores einrichten. Warum eigentlich nicht? Ein paar gute Ideen sind glaub ich dabei.

Via stereopoly.

Auf Wohnungssuche

Bis zum ersten Mai bin ich noch hier in meiner Wohnung unter. Nun sind die ersten vier Wochen meines Aufenthaltes in Bonn rum und ich habe mich mehr oder weniger motiviert wieder an die Wohnungssuche gemacht. Auf den Plan kam das Thema die Tage schon öfter, da mir eine meiner Mitbewohnerinnen ihr Zimmer für weitere sechs Wochen angeboten hat, in denen sie woanders ein Praktikum macht.

Gestern Abend habe ich mich dann bei wg-gesucht.de wieder auf die Suche gemacht. Meine groben Suchkriterien waren: Zimmer frei zwischen 15.4. und 1.5., mindestens 20qm und unbefristete Miete. Im Moment ist da das Angebot noch nicht sonderlich reichhaltig und einige WGs konnte ich aufgrund meiner genaueren Kriterien dann auch direkt wieder ausschließen.

Meine Wunsch-WG sieht eigentlich folgendermaßen aus:

  • Nette Leute, etwa in meinem Alter, gerne Berufstätig und nicht mehr so die “Unter der Woche Megaparty”-Erstis.
  • Ein Zimmer von mindestens 20qm, besser ein wenig mehr.
  • Altbau, ich mag hohe Decken!
  • Einigermaßen modernes Wohnen sollte möglich sein, also keine totale Bruchbude.
  • Bahnhofsnah, weiter als im Moment (knappe 20 Minuten zu Fuß) muss echt nicht sein.

Nun bin ich mal gespannt, wo ich am ehesten Abstriche machen muss. Am wichtigsten sind mir eigentlich die Mitbewohner. Wenn da das Bauchgefühl stimmt, dann verzichte ich gern auf den ein oder anderen Quadratmeter.

Apropos Bauchgefühl: Gerade habe ich mir auch schon die erste Wohnung angeschaut. Irgendwie sagt mein Bauch dazu gerade: Nein! So genau kann ich es nicht festmachen, denn die Wohnung und das Zimmer waren schön, recht frisch renoviert und auch preislich ganz angenehm. Allerdings bezweifle ich ein wenig, dass ich mich in eine halbe Familie integrieren möchte und die Mutter der Familie war auch glaub ich nicht so begeistert, als ich von meinen Koch-Ideen erzählt hab. Nun habe ich gerade bei der nächsten Wohnung angerufen und warte da mal den Besichtigungstermin nächste Woche ab.

Pimp my Möbel

Da ich ja in nicht all zu ferner Zukunft eine Bude einzurichten habe, merke ich mir heute mal die IKEA-Hacker. Einige gute Ideen hab ich da schon gesehen.

Via mobile-macs.

Aktualisierung: Und wenn ich dann mal runde 250 Euro über hab, dann krieg ich auch eine Banker-Lampe auf meinen Schreibtisch!

Hier bin ich jetzt also…

Dies ist nun der erste Eintrag, den ich aus meiner “neuen Heimat” schreibe. Mein persönlicher Rosenmontagszug hat mich heute, bepackt mit allerlei Taschen und Rucksäcken, hierher gebracht. Eben diese Taschen habe ich nun auch ausgeräumt, mein erster Arbeitstag kann kommen!

Viel zu berichten gibt es eigentlich nicht. Die Anreise hat reibungslos geklappt und ich scheine auch nichts vergessen zu haben. Nur das USB-Kabel meines Hubs liegt noch in Oberstein, aber das lässt sich verschmerzen.
Was mich morgen an meiner neuen Arbeitsstelle erwartet weiß ich noch nicht so genau – aber das lasse ich nun auch ganz entspannt auf mich zukommen. Vorher gilt es noch, mich um ein passendes Ticket für Busse und Bahnen zu kümmern.

Wirklich prima finde ich, wie langsam der Stress der letzten Wochen von mir abfällt und ich grade echt überlegen musste, was ich denn nun machen soll. Sicherlich habe ich noch einiges vor und gerade in Bezug auf meine kommende Diplomarbeit steht auch noch einige Arbeit an – aber ich bin guter Dinge, dass es in Zukunft ein wenig entspannter zugeht.