der tag und ich

Na Danke, Deutsche Bahn

Da hetzt man sich ab, damit man vor Fahrtantritt noch rechtmäßiger Besitzer eines Rheinland-Pfalz-Tickets wird, kriegt grade noch so den Zug und dann wird man nicht mal kontrolliert. Heute hab ich zum wiederholten Male 18 Euro aus dem Fenster geworfen, denn die letzten vier oder fünf Fahrten bin ich auf der Strecke Bonn-Idar-Oberstein (oder umgekehrt) nicht kontrolliert worden. Das ärgert mich ein wenig. Vielleicht sollte die Deutsche Bahn mal ein paar Leute vom Arbeitslosenmarkt nehmen und mein Geld dazu verwenden, Schaffner anzustellen.

Kleines Highlight meiner heutigen Reise war der kurze Aufenthalt in Koblenz. Nicht nur, dass der Cappuccino vom Bahnhofskaffee mehr als zu empfehlen ist: Heute waren dort auch jede Menge gut gelaunte St. Pauli-Fans unterwegs. Anscheinend steht ein Spiel gegen TUS Koblenz auf dem Plan, denn vereinzelt war auch zwischen den braun-weiß gekleideten Hamburgern auch ein Koblenzer zu sehen. Die massenhaft anwesenden Polizeikräfte in teilweise recht rüstiger Kleidung hatte glücklicherweise nichts zu tun.

Hier bin ich jetzt also…

Dies ist nun der erste Eintrag, den ich aus meiner “neuen Heimat” schreibe. Mein persönlicher Rosenmontagszug hat mich heute, bepackt mit allerlei Taschen und Rucksäcken, hierher gebracht. Eben diese Taschen habe ich nun auch ausgeräumt, mein erster Arbeitstag kann kommen!

Viel zu berichten gibt es eigentlich nicht. Die Anreise hat reibungslos geklappt und ich scheine auch nichts vergessen zu haben. Nur das USB-Kabel meines Hubs liegt noch in Oberstein, aber das lässt sich verschmerzen.
Was mich morgen an meiner neuen Arbeitsstelle erwartet weiß ich noch nicht so genau – aber das lasse ich nun auch ganz entspannt auf mich zukommen. Vorher gilt es noch, mich um ein passendes Ticket für Busse und Bahnen zu kümmern.

Wirklich prima finde ich, wie langsam der Stress der letzten Wochen von mir abfällt und ich grade echt überlegen musste, was ich denn nun machen soll. Sicherlich habe ich noch einiges vor und gerade in Bezug auf meine kommende Diplomarbeit steht auch noch einige Arbeit an – aber ich bin guter Dinge, dass es in Zukunft ein wenig entspannter zugeht.