Thomas A. Ruhk – Strohbär

Gera­dezu in mich hin­ein­ge­saugt habe ich den Inhalt des Buches „Stroh­bär“ (Affiliate-Link) von Tho­mas A. Ruhk.

Ein schreck­li­ches Ver­bre­chen wird 30 Jahre spä­ter erbar­mungs­los gerächt…
Der anonyme Anru­fer spricht „von einem Stück Gerech­tig­keit“, dass die Poli­zis­ten in der leer ste­hen­den Schmiede erwarte. Der furcht­bare Anblick der nack­ten männ­li­chen Lei­che inmit­ten eines Stroh­krei­ses scho­ckiert selbst die abge­brüh­tes­ten Kol­le­gen, denn die sorg­fäl­tige Her­rich­tung des Tat­orts deu­tet auf einen Ritual-Mord hin.
Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Finn Stein­mann lei­tet die SOKO, die sich kurze Zeit spä­ter mit wei­te­ren immer grau­en­vol­le­ren Strohkreis-Tatorten aus­ein­an­der­set­zen muss, denn der Täter führt sei­nen Rache­feld­zug kon­ti­nu­ier­lich fort…

Sehr inter­es­sant war für mich vor allem, dass das Buch in Idar-Oberstein und Umge­bung spielt, woher auch der Autor stammt. Schön beschreibt er meine Hei­mat­stadt und deren Eigen­hei­ten. So darf auch der obli­ga­to­ri­sche Spieß­bra­ten nicht feh­len, auch wenn die­ser „gegrillt“ wird – „brut­zeln“ gibt es im Hoch­deut­schen anschei­nend nicht.
Vor dem inne­ren Auge spielt sich ein rich­ti­ger Film ab, wenn der Kom­mis­sar erst „in dem Krei­sel hin­ter dem Hoch­haus“ die erste Aus­fahrt nimmt, die Lay hoch­fährt und an deren höchs­ter Stelle rechts abbiegt. Für einen klei­nen Moment hoffte ich, dass man in unse­rem Pfad­fin­der­heim viel­leicht eine Lei­che ver­steckt hat.

Übri­gens: Auch wenn der Krimi nicht in Idar-Oberstein spie­len würde, wäre er ver­dammt span­nend. Am Ende nimmt er noch eine kleine Wen­dung, mit der ich nicht gerech­net hätte und es hat mir keine Mühe gemacht, das Buch in einem Tag zu lesen.

Ein­zig eine Sache macht mir ein paar Gedan­ken: Warum wusste ich bevor ich das Buch gele­sen hab nicht, was ein Stroh­bär ist?

Autor
Titel Strohbär
Verlag
ISBN
Bewertung ✩✩✩✩✩

14 Kommentare bisher

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  1. Matthias

    Hey Schney,

    ich dachte schon, du und/oder dein Blog wären tot ;-)
    Der Aut­hor des Buches ist übri­gends der Schwa­ger vom Claus, wuss­test du das?
    Wün­sche viel Erflog an der neuen Wir­kungs­stätte!
    MM

  2. Echt jetzt? Dann bin ich ja sozu­sa­gen auch berühmt! Oder so! :-)

    Vie­len Dank!

  3. Jan

    kann mich nur anschlie­ßen, hab auch drauf gewar­tet dass bei dir mal wie­der was passiert…nenene. des buch bekom ich heut auch, bin ich ja mal gespannt.

  4. so dann kom­men­tier ich hier auch mal, nach­dem mir die url ja dann nachts auf dem heim­weg von dei­nem vadda sei­nem geburts­tag doch noch­mal ein­ge­fal­len is und ich am sonn­tag schon flei­ßig gele­sen hab :-)

    der stroh­bär is echt gut, ich hab das schon vor ein paar mona­ten gele­sen. sau gudd find ich die stelle wo sich der kom­mis­sar am schwen­ker über­frisst und das über­dra­ma­ti­sche ende is find ich auch gut gelungen

  5. Jan

    so nu hab ichs auch gele­sen, blog dazu folgt– kann aber soweit dem Genge bei­pflich­ten gutes Buch.

  6. Monika

    Heut war ein Stroh­bär in der Nahe-Zeitung.

  7. :-) Viel­leicht sollte ich mir die Nase-Zeitung hier­her abon­nie­ren. Der „Express“ ist irgend­wie nicht so mein Ding.

  8. Jan

    des sind die ers­ten heim­weh stufen^^

  9. ich werd mir in mainz dann die bild kaufen…die is unge­fähr sel­bes niveau wie die nase­zei­tung, nur ohne recht­schreib­feh­ler und mit nacktbildern :-)

  10. Jan

    aber ohne die tol­len schwimmbad/mehrzweckhalle/martin wel­ler vs frauen diskussion^^

  11. Ich hab übri­gens KEIN Heim­weh! :-) Und die Mehr­zweck­halle find ich auch doof!

  12. Lena

    Ich konnte das buch nicht beson­ders lei­den, fands iwie ein­fach nur bil­lig. sind hier nur fans unterwegs?

  13. „sind hier nur fans unterwegs?“

    Das sieht so aus! :-)

  14. Lena

    “sind hier nur fans unter­wegs?”
    Das sieht so aus! :-)

    so ein schmu =) dann geh ich wieder.

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