Twilight: Biss zum Morgengrauen

Hier mein Outing: Am Wochen­ende sah ich Twi­light: Biss zum Mor­gen­grauen, den ers­ten Teil aus der „Twilight“-Saga. Was soll’s, „Know your enemy!“ war ja schon immer eines mei­ner Mot­tos.
Mit eini­ger Skep­sis star­tete ich in den Film. Ich halte nicht viel davon, wenn Dinge1 maß­los beju­belt wer­den und Tee­nies in Hor­den krei­schen. Am Ende ver­stand ich dann aber schon, warum das so ist.

Die Story ist schnell erzählt: Ein jun­ges Mädel kommt neu in die Stadt und ver­liebt sich natür­lich spon­tan in den den hei­ßes­ten Typen über­haupt, der nor­ma­ler­weise natür­lich keine ran­lässt. Sie dann aber natür­lich schon. Irgend­wie. Noch natür­li­cher hat der Typ natür­lich ein schreck­li­ches Geheim­nis und eigent­lich sollte man sich von ihm fern hal­ten. Sagt er. Macht die Alte aber natür­lich nicht, schließ­lich ist sie ja (Warum eigent­lich über­haupt? Eigent­lich schauen sich die bei­den nur durch­ge­hend irgend­wie in die Augen oder der Typ erzählt warum was bei ihm anders ist als bei ande­ren Leu­ten.) unsterb­lich ver­liebt. Irgendwo zwi­schen drin taucht natür­lich auch noch ein ande­rer Typ auf, der die Alte vor dem vege­ta­ri­schen und eigent­lich ganz net­ten Vam­pir­ty­pen warnt. Der andere Typ ist2 natür­lich auch in sie ver­knallt. Hilft aber alles natür­lich nichts.
So kommt es wie es kom­men muss: Der Typ ist ein natür­lich „vege­ta­ri­scher“ Vam­pir, hat ein paar Super­kräfte und schim­mert, wenn er in der Sonne steht.3 Natür­lich gibt es dann auch noch ein paar fiese Vam­pire und einer will dann die Alte bei­ßen und natür­lich bekämp­fen die net­ten „vege­ta­ri­schen“ Vam­pire die fie­sen Vampir-Typen dann.

Natür­lich. Natür­lich? Natür­lich! Genau: Twi­light könnte eine ganz nor­male, an den Haa­ren her­bei­ge­zo­gene Teenie-Liebesgeschichte mit ein paar Span­nungs­ele­men­ten und Action­sze­nen sowie vor­her­seh­ba­rer Story sein. Lei­der merkt man ihm viel zu oft an, wie der Per­so­nen­kult (gerade rund um den Vam­pir­ty­pen) auf­ge­baut wird, damit spä­ter auch die Merchandise-Kasse klin­gelt und die Ziel­gruppe4 auch heiß auf die wei­te­ren Teile der „Saga“ macht.
„Edward„5 ver­kör­pert exakt den Typen, den die durch­schnitt­li­che „Bravo Girl“-Leserin 6 gerne zum ange­ben als „Boy­fri­end“ hätte, aber nie­mals bekom­men wird und ihn so als ihren „Schwarm“ bezeich­nen muss. Der Film lädt zum prä­mens­trua­len Schmach­ten und Träu­men gera­dezu ein. Da haben die Macher abso­lut nichts falsch gemacht, der Plan geht auf.

Ernst neh­men kann ich das natür­lich nicht.

  1. Also Filme, Bands und all der Kram. []
  2. Davon ist fest aus­zu­ge­hen! []
  3. OMG!!11!!elf!! und all der Kram. []
  4. Die ich gerne als „Unbe­frie­digte Tee­nies“ bezeich­nen würde. []
  5. Ich nannte ihn bis­her „Vam­pir­typ“. []
  6. Erstaun­lich, dass es mir gelun­gen ist die­sen Text zu schrei­ben ohne dau­ernd „kleine dicke Mäd­chen“ zu schrei­ben. []

Kommentare

  1. Edward ist halt der per­fekte Mann, Mr Darcy meets Mr Roches­ter sozu­sa­gen. =D

    • Martin
    • 16. März 2010 um 17:56 Uhr

    Jaja… und als nächs­tes heißt es dann, ich wäre ja nur nei­disch und Bla­fa­sel und Kram. Wer zur Hölle sind eigent­lich die Her­ren Darcy und Rochester?

    • Monika
    • 16. März 2010 um 18:11 Uhr

    prä­mens­trua­len Schmach­ten und Träu­men„
    Hallo! Was bitte ver­steht ein Typ wie du von gefühl­ter Prä­mens­trua­li­tät?
    Gab es da eine Geschlechts­um­wand­lung von der mir nichts bekannt ist.

    • Martin
    • 16. März 2010 um 18:13 Uhr

    Nö, nix der­glei­chen. Aber ich arbeite doch sozu­sa­gen in der Medi­zin und hab mich des­we­gen auch schon beruf­lich mit dem Thema aus­ein­an­der­set­zen müssen. ;-)

    • Vylübb
    • 16. März 2010 um 18:32 Uhr

    Oh mään. die pola­ri­si­ernde Wir­kung die­ses Objekts moder­ner? Medi­en­ge­stal­tung wird noch einen tie­fen Keil in die Gesell­schaft trei­ben.
    Und schwupps. So habe ich schon in einem Satz mehr Aus­sage, Sinn und Inhalt trans­por­tiert wie Zwie­licht über seine volle Länge.
    Gott schütze Ame­rika, oder so ähnlich. Hell yeah!

    • Vylübb
    • 16. März 2010 um 18:34 Uhr

    übri­gens hat die­ser Bei­trag das poten­tial das höchste Pos­ting rating hier im Blog zu über­neh­men. Funk­tio­niert nach dem „Titten“-Prinzip: „Wie: hat da grad jemand: „Tit­ten“ gesagt?“

    • Monika
    • 16. März 2010 um 18:35 Uhr

    Da ich ja nicht nur quasi son­dern ganz kon­kret in der Medi­zin arbeite, ver­su­che ich mir gerade vor­zu­stel­len, wel­che Filme denn wohl zu prä­e­ja­ku­la­ti­vem Träu­men bei männ­li­chen Teen­agern führen.

    • Monika
    • 16. März 2010 um 18:36 Uhr

    Oh Nein! !!
    Das stell ich mir dann doch lie­ber nicht vor.

  2. Du musst doch von Darcy und Roches­ter gehört haben, den Papp­na­sen, denen irgend­wie jede Frau unter 30 hörig sein möchte. :)

    • Martin
    • 16. März 2010 um 18:54 Uhr

    Phil­ipp: Tit­ten? Wo?!?!

    Monika: Von YouPorn hast du schon mal gehört, oder? Frag mal deine Jungs. Oder Phil­ipp. Oder beides.

    Fey­l­amia: Nö. Noch nie gehört. Aber ich bin ja auch keine Frau unter 30.

    • Monika
    • 16. März 2010 um 19:21 Uhr

    Klar, des­halb stelle ich es mir ja lie­ber nicht vor. Dann doch lie­ber Twi­light.
    Gele­sen habe ich jeden­falls alle Biss-Bücher, im Ori­gi­nal zwecks Auf­bes­se­rung mei­ner Englischkenntnisse.

    • Martin
    • 16. März 2010 um 19:26 Uhr

    Monika: Hast du im Ver­gleich dazu auch einen der Filme gese­hen? Und: Sind die Bücher im Nach­hin­ein ent­stan­den oder basie­ren die Filme darauf?

    • Martin
    • 16. März 2010 um 19:33 Uhr

    Phil­ipp: Übri­gens: Bis­her ist der Ein­trag nicht mal in der Top 10 der meist­kom­men­tier­ten Bei­träge. Und bis er ganz weit vorne ist, muss noch eini­ges passieren.

    • thomas
    • 16. März 2010 um 19:42 Uhr

    […] ver­su­che ich mir gerade vor­zu­stel­len, wel­che Filme denn wohl zu prä­e­ja­ku­la­ti­vem Träu­men bei männ­li­chen Teen­agern führen.“

    Ähh… alle? Meine Puber­tät war ziem­lich stark von Sailor Moon geprägt. Zum Glück hat sich das dort ver­tre­tene Schön­heits­ideal irgend­wann wie­der aus mei­nem Hirn verflüchtigt.

    Ach ja, dem Post zu mehr Kom­men­ta­ren ver­hal­fen wollte ich ja auch noch:

    Tokio Hotel stinkt!
    Die Mond­lan­dung war ein Fake!
    Ich besitze das unver­öf­fent­lichte Skript für einen ach­ten Harry Pot­ter Roman.
    Tit­ten. Tie­ten. Titen. Tihthen.

    Sollte rei­chen.

    • Monika
    • 16. März 2010 um 21:52 Uhr

    Falls es dich wirk­lich inter­es­siert: es gab zuerst die Bücher, waren bzw. sind immer noch ein Ren­ner unter den Teenies

    • Monika
    • 16. März 2010 um 21:54 Uhr

    Wer mich und meine Biblio­thek kennt, weiß aller­dings auch, dass ich mehr auf den ande­ren Typen stehe, der sich spä­ter noch als Wer­wolf entpuppt.

    • Martin
    • 16. März 2010 um 22:26 Uhr

    Tho­mas: Das mit Sailor Moon, das ist schon ein wenig krank, oder? :-D

    Monika: Das inter­es­siert mich echt! Ich muss glaub ich mal in eins der Bücher rein­schauen, und gucken wie die so auf­ge­macht sind. Der Film ist mir (wie man viel­leicht gemerkt hat) eher unan­ge­nehm aufgefallen.

    • thomas
    • 16. März 2010 um 22:47 Uhr

    Quatsch. Ich hab das natür­lich wegen dem span­nen­den Plot, den aus­ge­feil­ten Cha­rak­te­ren und den tef­sin­ni­gen Dia­lo­gen geschaut. Mond­stein, flieg und sieg!

    • Vylübb
    • 17. März 2010 um 09:15 Uhr

    Aus­ser­dem war Sailor Moon ent­spre­chend der Vor­lie­ben ihrer japa­ni­schen Zeich­ner, mit einer ent­ps­re­chend kli­schee­mä­ßige knap­pen Uni­form ausgerüstet.Da gabs bestimmt ett­li­che, die das schon nur des­halb geguckt haben. Ich für mei­nen Teil war rela­tiv unschul­dig bis Lara Croft kam und damit auch das Tit­ten Ding auslöste.

    • Vylübb
    • 17. März 2010 um 09:21 Uhr

    im Übrin­gen kann es jetzt nicht mehr lange dau­ern bis hier mal einer Godwin’s Law zur Bestä­ti­gung verhilft:

    Mit zuneh­men­der Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahr­schein­lich­keit für einen Ver­gleich mit Hit­ler oder den Nazis dem Wert Eins an.“

    – Mike God­win
    ( aus mei­ner uner­schöpf­li­chen Erfah­rung bei einer gro­ßen deut­schen Fern­seh­an­stalt, weiß ich, das es stimmt!)

    • Martin
    • 17. März 2010 um 09:41 Uhr

    Bay­watch ist an euch allen irgend­wie vor­bei­ge­gan­gen, oder?
    Und, hihi, Herr God­win hat wohl recht.

    • Vylübb
    • 17. März 2010 um 09:53 Uhr

    Das Stand Uhr­zeit­mä­ßig immer zu „Ich-liebe-es-wenn-ein-Plan-funktioniert“ und dage­gen konn­ten die Ret­tungs­schwim­mer abstinken.

    • thomas
    • 17. März 2010 um 10:29 Uhr

    Ganz davon abge­se­hen, dass wir frü­her nur vier Pro­gramme hat­ten. Immer­hin vier, RTL haben wir irgend­wie schon immer über die nor­male Hau­an­tenne rein­ge­kriegt, viel­leicht wegen der Nähe zu Luxem­burg. Bes­ser gemacht hat das die Sache natür­lich auch nicht.

    • Mo
    • 17. März 2010 um 12:27 Uhr

    Ach Gott, frü­her hät­ten wir uns über vier Pro­gramme gefreut, da gabs nur den knar­zi­gen Volks­emp­fän­ger. Reicht das schon für Mr. Godwin?

    Im Übri­gen ist diese Twilight-Geschichte bis­her an mir vor­über­ge­gan­gen, nicht dass ich trau­rig drü­ber wär. Aber ich musste mir schon von eini­gen Damen anhö­ren, wie toll doch die Bücher wären. Ja, klar doch. Denk mal kurz drü­ber nach, ob ich zur Ziel­gruppe gehöre!
    Dafür kenne ich Mr. Darcy, zu dem Film wurde ich näm­lich für mei­nen Teil schon mal gezwun­gen. Igitt, ein Mädchenfilm!

    • Monika
    • 17. März 2010 um 17:13 Uhr

    Die Dis­kus­sion bestä­tigt mal wie­der, dass man(n) immer nur in einer Rich­tung denkt. Denn durch Twi­light auf Tit­ten, Kur­ven und Bay­watch zu koo­men ist schon stark, da die Ver­fas­se­rin Ste­pha­nie Meyer eine beken­nende Anhän­ge­rin von „Kein Sex vor der Ehe“ ist, und das in die­ser Saga auch durchzieht.

    • Martin
    • 17. März 2010 um 18:19 Uhr

    Monika: Das ist alles Phil­ipps schuld! Ich wasche meine Hände in der sprich­wört­li­chen Unschuld. Mir ging es eher darum, mal zu hören ob ich der ein­zige bin der den Film so über­zo­gen fand.
    Natür­lich kenne ich mich aus und weiß auch schon grob, um was es im zwei­ten Teil geht. Kam der Wolfs­junge dafür nicht ein wenig kurz weg? Ich sehe mich schon die Bücher lesen.

    • Monika
    • 17. März 2010 um 18:35 Uhr

    Kannst dir die Bücher bei mir aus­lei­hen. Habe sie natür­lich nur gele­sen, weil ich damit meine Eng­lisch­kennt­nisse auf­fri­schen wollte. Aus ähnlich wis­sen­schaft­li­chen Grün­den besitze ich auch eine Tokio-Hotel CD, die mich immer­hin 1 € am letz­ten Her­tie Öffnungs­tag gekos­tet hat. Damit wollte ich her­aus­fin­den, warum Tee­nies in Ohn­macht fal­len. Kann ich aber trotz der hohen Inves­ti­tion immer noch nicht nach­voll­zie­hen.
    Der Wer­wolf läuft übri­gens noch deut­lich zu bes­se­rer Form auf.

  3. Der Wer­wolf wird sogar noch pädophil!

  4. (Um von Twi­light auf Sex zu kom­men braucht es kei­nen Mann. Wir reden hier immer­hin von Büchern, in denen auf drölf­hun­dert Sei­ten immer wie­der ein Mädel um Sex bet­telt und als sie dann end­lich bekommt, was sie will, wird fluffig der ganze Raum zer­legt. Hui.)

    • Martin
    • 18. März 2010 um 16:18 Uhr

    Oha! Noch ne Fach­frau. :-) Das klingt alles doch sehr span­nend und ich werde wohl auf Moni­kas Ange­bot zurückkommen.

    • Mo
    • 18. März 2010 um 20:59 Uhr

    Sie bet­telt ihn um Sex an, er will aber nicht, und beim ers­ten Mal zer­le­gen sie den Raum? Hab ich das rich­tig ver­stan­den? Oh Mann, diese Twilight-Geschichte ist ja noch wesent­lich abge­fah­re­ner als ich gemeint hab?

  5. Ich habe exra für euch was ganz roman­ti­sches raus­ge­sucht, den Mor­gen danach:

    I’d defi­ni­tely had worse. There was a faint shadow across one of my cheek­bones, and my lips were a little swol­len, but other than that, my face was fine. The rest of me was deco­ra­ted with patches of blue and pur­ple. I con­cen­tra­ted on the brui­ses that would be the har­dest to hide — my arms and my shoul­ders.“ (Brea­kin Dawn, Seite 95)

    Aber dass er sie da grün und blau hin­ter­lässt, ist okay, da sind sie näm­lich schon ver­hei­ra­tet. Dann kann man mit sei­ner Frau bekann­ter­mas­sen machen, was man will. :o)

    • Monika
    • 18. März 2010 um 22:46 Uhr

    @Feylamia
    Dann kann man mit sei­ner Frau bekann­ter­mas­sen machen, was man will. :o)

    Du hast fast recht. Haupt­sa­che man(n) kann.….….….….….…

  6. Na, ich will doch schwer hof­fen, dass frau auch kann. Sonst spar ich mir das Elend, so ‚ne Hoch­zeit kos­tet schliess­lich auch Geld.

    • Thomas
    • 19. März 2010 um 00:11 Uhr

    Da machen wir grad ein ganz neues Fass auf, über das ich vor kur­zem schon­mal dis­ku­tiert hab. Warum muss Onkle Dago­bert für so ne Hoch­zeit eigent­lich sei­nen Geld­spei­cher aus­räu­men? Ich bin ja der fes­ten Über­zeu­gung, dass man das auch für nen schlap­pen Hun­der­ter hin­be­kommt, wenn man sich ein biss­chen ein­schränkt. Da kann ja wohl jeder nen Salat machen und sich nen Klapp­stuhl mitbringen.

    • Mo
    • 19. März 2010 um 16:34 Uhr

    Hast du ne Vor­stel­lung, was allein so ein Kleid kos­tet? Also ich eigent­lich nicht, aber ich stell mir vor, dass das eine ganze Menge ist.
    Aber davon ab sehe ich mich auch schon mit Chili con Carne und Klapp­stüh­len hei­ra­ten. Statt Tau­ben flie­gen Spat­zen auf, statt Kut­sche fah­ren wir in einem ver­ranz­ten Golf, und den Tanz­kurs spar ich mir sowieso. Läuft.
    Aber wo die „patches of blue and pur­ple“ her­kom­men, wüsste ich trotz­dem gerne. Aus dem Ehe­bett gefallen?

    • Mo
    • 19. März 2010 um 16:35 Uhr

    Neben­bei gemerkt haben wir grad den bis­her kom­men­tar­reichs­ten Bei­trag abge­löst, wenn ich Schney­ras Hin­weis einen Meter wei­ter oben rich­tig ver­stan­den habe. Yeah!

    • thomas
    • 19. März 2010 um 16:49 Uhr

    Die­ses scheißteure Kleid wär ja das erste was gestri­chen würde, wenn ich was zu sagen hätte. Ich weiß, das hab ich als Bräu­ti­gam aber nicht. Und meine Traum­hoch­zeit kann ich mir eh abschmin­ken. Die wurde ver­filmt und ist somit nicht mehr cool. “Liebe Gemeinde, wir haben uns heute hier ver­sam­melt… Um deine Ein­ge­weide an den Mast zu nageln, du miese Qualle!”

    • Monika
    • 19. März 2010 um 20:23 Uhr

    Ich finde es ja wit­zig, dass die Jungs sich hier die Gedan­ken um das Braut­kleid machen.
    Die Frauen mei­ner Fami­lie (Mut­ter, Schwes­ter, Schwä­ge­rin und mys­elf) haben seit 1955 nicht mehr in einem Braut­kleid gesteckt. Hat auch ohne das bis­her prima funktioniert.

    Ist das übri­gens jetzt bereits ein neues Thema?

    • Martin
    • 21. März 2010 um 21:10 Uhr

    Braut­kleid bleibt Braut­kleid und Blau­kraut bleibt Blau­kraut. Kähn Stress! Ich bin aber der Ansicht, dass eine coole Party zu die­sem Anlass nicht unbe­dingt teuer sein muss, als dass sie in Erin­ne­rung bleibt. Ich erin­nere da mal an die­ses Wochen­ende an einer Grill­hütte im Huns­rück. Gei­ler Scheiß, da sind wir uns doch einig, oder?

    Übri­gens ist dies nun tat­säch­lich der kom­men­tar­reichste Ein­trag in die­sem Blog­d­ings hier. Ich bin stolz auf euch. Wel­ches Thema dis­ku­tie­ren wir als nächs­tes aus?

    • thomas
    • 21. März 2010 um 21:48 Uhr

    Das Vagina-Dentata Motiv in Kiplings Pro­sa­werk. Dazu hätte ich grad eini­ges bei­zu­steu­ern. Alter­na­ti­ven: Aktu­elle Her­ren­fri­su­ren, die klin­go­ni­sche Oper, der Finanz­haus­halt des BdP und die Mut­ter aller Dis­kus­sio­nen: Was ist coo­ler, Nin­jas oder Piraten?

    • Monika
    • 21. März 2010 um 22:42 Uhr

    Womit Tho­mas wie­der beim Thema Fan­tasy ange­kom­men ist, denn aus gynä­ko­lo­gi­scher Sicht gibt es keine wis­sen­schaft­li­che Doku­men­ta­tion einer vagina den­tata.
    Freud gab dem Phä­no­men die­sen Namen. Ange­regt wurde er dazu durch zahl­rei­che Legen­den über Frauen mit bezahn­ten oder ander­wei­tig mit Waf­fen besetz­ten Vagi­nen, die sie angeb­lich in die Lage ver­setz­ten, ihre Sexu­al­part­ner zu ermor­den oder zu kas­trie­ren.
    Diese war­nen­den Sagen wurde oft erzählt, um vor den Gefah­ren des sexu­el­lem Kon­tak­tes mit frem­den Frauen zu war­nen. Aber da ja die wenigs­ten Män­ner fremd­ge­hen, son­dern meis­tens bekannt, ist die Gefahr wohl nicht son­der­lich groß, dabei gleich auf­ge­fres­sen zu werden.

    • Martin
    • 22. März 2010 um 13:11 Uhr

    Tho­mas: Gab es im Dschun­gel­buch eigent­lich auch Mäd­chen? Abge­se­hen davon: „Her­ren­fri­su­ren“ finde ich ja ein Spit­zen­thema. Der „Finanz­haus­halt des BdP“ ist dage­gen ist kein gutes Thema, so lange mein neues Flash-Spiel „Whack-o-Bundesvorstand“ noch nicht fer­tig ist.

    • thomas
    • 22. März 2010 um 13:59 Uhr

    Ja, die gibts. Offen­sicht­lich weib­lich sind die bei­den Mut­ter­fi­gu­ren, Mut­ter Wolf und Mes­sua. Inter­es­sant ist, dass beide (vor allem aber die Wolfs­mut­ter) im Ver­gleich zu ihren Män­nern den domi­nan­ten Part inne­ha­ben. Die weni­gen Frauen im Dschun­gel­buch sind ziem­lich aktiv, was sti­lis­tisch dadurch unter­malt wird, dass sie Namen haben, wäh­rend die Män­ner nur “Father Wolf” bzw. “Mes­suas Mann” hei­ßen. Dann gibts noch ein paar Figu­ren, die ober­fläch­lich männ­lich sind, aber klas­sisch weib­li­che Eigen­schaf­ten haben, vor allem Bag­hira.
    Außer­dem kann man die gesamte Dschun­gel­welt (im Gegen­satz zum Men­schen­dorf) einer weib­li­chen Ein­fluss­phäre zuschrei­ben, wenn man das Frau­en­bild vor­aus­setzt, dass zu Kiplings Zei­ten in war. Aber das führt glaub ich zu weit…

    • monika
    • 23. März 2010 um 12:25 Uhr

    Tja Tho­mas, die Zei­ten ändern sich.
    Und da sich das Frau­en­bild seit Kipling sehr geän­dert hat, ist heute ja wohl die ganze Welt, jeden­falls außer­halb des Dschun­gels, einer weib­li­chen Ein­fluss­späre zuzuschreiben.

  7. Ui. Dschun­gel­buch => Trans­gen­der­ge­döns. Rock ‚n‘ Roll. Mer­ken: Dis­neys Dschun­gel­buch­ver­fil­mung in Magis­ter­ar­beit ver­wurs­ten und in den eli­tä­ren Meutenführungs-Coolness-Olymp auf­stei­gen. Yeah.

    • Martin
    • 23. März 2010 um 19:38 Uhr

    Was das Dschun­gel­buch angeht, bist du bei Tho­mas genau rich­tig. Der hat glaub ich da auch grade was drü­ber geschrieben… ;-)

    • Mo
    • 25. März 2010 um 01:00 Uhr

    Ha, in der Disney-Verfilmung taucht außer dem Mäd­chen am Schluss tat­säch­lich keine ein­zige Frau auf, wenn ich das grad rich­tig im Kopf hab.

    Her­ren­fri­su­ren finde ich ein prima Thema, ich hab mich näm­lich immer noch nicht ent­schie­den, ob’s bei mir zum Som­mer hin eher wie­der län­ger oder eher wie­der kür­zen wer­den soll. Das mit den Hoch­zei­ten ist auch noch nicht aus­dis­ku­tiert. Finanz­haus­halt des BdP wär auch okay. Pira­ten sind coo­ler als Nin­jas, aber beide kön­nen nicht anstin­ken gegen Ninja-Piraten. Und diese Dentata-Sache hat mich grad nach­hal­tig irri­tiert und wird mir gleich noch ein paar Alb­träume bescheren!

    • Martin
    • 25. März 2010 um 12:00 Uhr

    Sollte ich das mal als The­men auf­grei­fen? Die Dentata-Sache kön­nen wir gerne weglassen.

  8. Her­ren­fri­su­ren find ich gut, da kann ich mit­re­den. Ninja-Piraten ftw! Und Finanz­haus­halt geht immer. ;)

    • Martin
    • 27. März 2010 um 00:16 Uhr

    Pfff! Deine Mud­der baut Wasch­häu­ser in Immen­hau­sen!
    Das mit der Fri­sur ist echt so ne Sache. Ich müsste mich ja auch noch­mal auf Früh­lings­kürze brin­gen lassen.

Schreibe doch auch einen Kommentar.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>