Unterwegs in Bonn

Rote Ente mit grünem Schild

Wenn Herr Jeriko schreibt, dass man gute Fotos nicht erzwin­gen kann, dann hat er recht. Letz­tens war ich los­ge­zo­gen um ein paar Bil­der machen, nach­dem meine abend­li­che Rad­tour auf­grund eines plat­ten Rei­fens lei­der aus­fal­len musste. Die Sonne schien noch recht schön, der Rest der Bevöl­ke­rung die­ses Lan­des schaute ein Länderspiel.

Altes Haus in der Kölnstraße

Das der Rei­fen platt war, war eigent­lich schon ein schlech­tes Omen: Ein guter Grund sich auf’s Sofa zu legen und nichts zu tun. Aber irgend­wie bewe­gen wollte ich mich ja schon. Und Bewe­gung ist wichtig.

Fahrrad im grünen Vorgarten

Also: Das Super­weit­win­kel auf die Kamera, eben diese um den Hals und los ging es. Es fing glaub ich auch gar nicht mal schlecht an. Der Müll­ei­mer war mein ers­tes Motiv. Kurz dar­auf werde ich von einem ande­ren foto­gra­fie­be­geis­ter­ten Men­schen ange­spro­chen. Wir unter­hal­ten uns ein paar Minu­ten nett und ich beneide ihn ein wenig um seine 5D II samt Bat­te­rie­g­riff und das Objek­tiv mit dem roten Kreis vorne.

Orangener Mülleimer in der Kölnstraße

Danach ging es dann aber doch rapide bergab. Ob es an man­geln­der Lust lag oder an mei­ner Müdig­keit oder bei­dem – keine Ahnung. Jeden­falls gestal­tete sich die Motiv­su­che recht anstren­gend. Es wollte mir nichts so rich­tig ins Auge fal­len. Dafür gefällt mir das Wohn­ge­biet durch das ich laufe aber gar nicht mal schlecht. Ich komme aller­dings zu dem Schluss, dass es eher etwas für Fami­lien mit Kin­dern ist.

Caterpillar-Bagger

Am Ende waren dann etwa 20 Bil­der auf der Kamera. Eigent­lich nicht mal schlecht, doch konnte ich direkt die Hälfte irgend­wie fast unbe­se­hen aus­sor­tie­ren. So etwas scheint aber jedem mal zu pas­sie­ren, an dem Abend hätte mir auch die dicke Kamera des Kol­le­gen oben ver­mut­lich nichts gebracht.

Leerstehendes Gebäude

Dies hier ist dann das, was ich mir ein wenig zurecht­be­ar­bei­tet hab. Viel­leicht doch nicht so schlecht wie ich dachte, aber nicht das was mei­ner Idee „Ein Som­mer­abend in der Bon­ner Nord­stadt“ ent­spricht. Irgend­wie. Am Wochen­ende habe ich dann aber auch schon wie­der schöne Bil­der gemacht. Finde ich. Die gibt es aber irgend­wann mal die Tage.

Hauseingang

7 Kommentare bisher

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  1. Mark

    Wow. Tol­les Licht. Tolle Bil­der. Meine Favo­ri­ten: 1 + 3. Sehr gelungen!

  2. Jetzt ohne Quatsch, stel­len SIE sich sel­ber in einem Jahr vor wie SIE sich diese Bil­der anschauen und sich über den Mehr­wert für andere und viel­leicht sich sel­ber gedan­ken machen!?

    Btw. für jedes durch über­flüs­sige Bil­der ver­schwen­dete Byte an Spei­cher­platz stirbt ein Delphin!

  3. So lange keine Baby­kat­zen dabei ster­ben, lade ich gerne wei­ter Bil­der ins Inter­net. Ich kann mir näm­lich gut vor­stel­len, dass ich mir diese Bil­der in einem Jahr gerne wie­der anschaue. Genau so wie ich mir andere alte Ein­träge gerne noch ein­mal durch­lese. Alleine dadurch ist schon ein Mehr­wert gege­ben. Ohne Quatsch!

  4. Flo

    wo hast du mein fahr­rad gefun­den, das suche ich schon überall!!!

  5. Tat­säch­lich ent­führte ich dein Rad im Gegen­zug zu mei­ner Iso­matte – die sich bereits seit Novem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res in dei­nem Besitz befin­det. Tauschen? ;-)

  6. Sehe deine Bil­der immer wie­der gerne. Mehr davon!

  7. Ganz schön posi­tiv, so die Kom­men­tare hier. Bis auf das zweite Bild finde ich das Ergeb­nis inzwi­schen auch echt ok. Aber gerade das wurmt mich sehr, denn das Haus gefällt mir beson­ders gut. Es steht in der Köln­straße, in Rich­tung Ring ziem­lich zuletzt auf der rech­ten Seite und ist ziem­lich idyl­lisch mit dem grü­nen Vorgarten.

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  1. Panorama vom Bonner Verteilerkreis » der tag und ich
  2. Und ich dachte so: „Du kannst doch nicht den ganzen schönen Abend in der Bude sitzen!“ » der tag und ich

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