Verdammnis

Ges­tern im Kino: Der zweite Teil der Ver­fil­mung von Stieg Lars­sons „Millenium“-Trilogie. Ver­damm­nis.

Vor­weg: Ich habe bis­her kei­nes der Bücher gele­sen. Das ist viel­leicht auch gut so, denn Frau Anna konnte anschlie­ßend einen sehr aus­führ­li­chen Vor­trag dar­über hal­ten, was alles fehlte und falsch war. Wie üblich bei Buch­ver­fil­mun­gen wurde an eini­gen Stel­len wohl gespart und auch umge­schrie­ben. Mir machte das nichts aus.

Kurz zur Geschichte: Lis­beth Salan­der und Mikael Blomkvist ermit­teln im Film par­al­lel am glei­chen Fall. Aller­dings aus unter­schied­li­chen Grün­den. Es dreht sich um den Han­del mit ost­eu­ro­päi­schen Mäd­chen, was aller­dings nie rich­tig in den Vor­der­grund tritt. Lis­beth geht es aber eigent­lich gar nicht darum, sie wird mehr oder weni­ger per Zufall ver­wi­ckelt. Im Laufe der Geschichte wird Lis­beth dann des drei­fa­chen Mor­des ver­däch­tigt. Es ste­hen einige Über­ra­schun­gen auf dem Plan, bis es dann doch noch zu einer Art Show­down in der wun­der­ba­ren schwe­di­schen Land­schaft kommt.

Sie­ben von zehn Punk­ten würde ich ver­ge­ben, schlecht gemacht ist der Film näm­lich nicht. Schon sehr span­nend. Irgend­wie zog es sich aber dann gegen Ende doch ein wenig. Der Schluss war dann ein ziem­li­cher Cliff­han­ger, wie man ihn sonst eigent­lich nur von Seri­en­fol­gen kennt. Im Juni kommt dann aber auch schon der dritte Teil.

Ein Kommentar bisher

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  1. Hihi, meine Dame hat auch im Gegen­satz zu mir die Bücher gele­sen und mir danach erzählt, was so alles nicht stimmte ;).
    Aber auch mir gefiel der Strei­fen so. Gut finde ich (auch schon beim ers­ten Teil), dass es kein durch­ge­styl­ter, mas­sen­taug­li­cher Hol­ly­wood­strei­fen ist; und auch kein tro­cke­ner, schwer­mü­ti­ger deut­scher Krimi. Son­dern etwas dazwischen.

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