Zwanzig Fakten über mich

Ohje. Frau Ellebil schrieb 20 Dingse über sich und war dann anschließend der Meinung, dass ich das auch tun sollte. Nachdem ich nun wirklich lange überlegt habe, bin ich sehr unsicher, ob ich zwanzig Belanglosigkeiten zusammen bekomme. Los geht’s!

  1. Ich heiße gar nicht – und das schreibe ich nur, weil es Menschen gibt die das wirklich denken – „schneyra“ mit Nachnamen, sondern „Schneider“. Wie langweilig!
  2. Dieser „schneyra“ ist im Laufe der Jahre zu einer Art Alter Ego geworden, zuerst sicherlich in meiner pfadfinderischen Laufbahn, später auch in diesem Internet. Bis dato bin ich der einzige Mensch, der unter diesem Namen im Internet unterwegs ist und ich hoffe, dass das auch so bleibt.
  3. Bleiben wir bei den Namen: Mein zweiter Vorname ist Philipp. Es hat mich runde 20 Jahre gebraucht, um mir die richtige Schreibweise zu merken.
  4. Mit meinem Auszug aus dem Elternhaus bin ich zu einem Ordnungsfanatiker geworden. Nach Feierabend verbringe ich gerne auch mal eine viertel- oder halbe Stunde damit die Wohnung aufzuräumen.
  5. Auch wenn ich es noch dazu gerne sauber mag: Putzen ist überhaupt nicht mein Ding.
  6. Um noch einen Hausarbeits-Fakt aufzuzählen: Ich falte gerne Wäsche. Meistens schaue ich dabei eine Folge einer Serie und bin anschließend erschreckender Weise entspannt. Wäsche waschen und aufhängen sind mir dagegen ein Gräuel.
  7. Ich trinke nur sehr selten Alkohol, dieses Kalenderjahr waren es genau zwei Caipirinha. Über das „Wieso“ und warum ich mit einer Flasche Limo oder Cola total zufrieden bin, muss ich bei Gelegenheit mal einen eigenen Artikel schreiben.
  8. Man sagt mir schon mein Leben lang, dass ich sowohl optisch als auch charakterlich sehr meinem Vater ähnele. Mit zunehmendem Alter erkenne ich das auch immer wieder und finde das gar nicht mal schlecht.
  9. Ich habe seit irgendwann in meiner späten Jugend unfassbare Höhenangst. Irgendwann möchte ich diese auch überwinden.
  10. Fräulein Anna habe ich auf einer WG-Party in ihrer Wohnung kennengelernt. Ich war zu dieser Party nicht eingeladen.
  11. Obwohl ich gerne ausschlafe, habe ich irgend eine Funktion in meinem Hirn, die das nicht gut findet und mir permanent ein schlechtes Gewissen macht. „Martin, du verschwendest Zeit!“ spricht diese innere Stimme zu mir.
  12. Als Ausgleich mache ich, sofern ich die Möglichkeit habe, gerne mal einen Mittagsschlaf.
  13. Ich bin gerne alleine und bin hin und wieder über ein sturmfreies Wochenende, an dem ich nicht vor die Tür gehen muss, wirklich froh.
  14. Bei der Arbeit trage ich am Schreibtisch meistens Kopfhörer. Diese spielen oft dabei gar keine Musik, sondern dienen der reinen Abschottung von meiner Umgebung. Ich bin furchtbar leicht abzulenken.
  15. Mein Lieblingstier ist das Eichhörnchen. Schon immer.
  16. Ich gebe nicht gerne Dinge von mir preis. Beim Schreiben dieses Textes ist es mehr Arbeit, abzuwägen ob ich das wirklich schreiben möchte, als zwanzig Punkte zusammen zu bekommen.
  17. Ich bin ein großer Fan von Rechtschreibung und korrekter Interpunktion. Es ärgert mich ungemein, dass ich in der Schule nicht besser aufgepasst habe.
  18. Wenn es mir möglich ist, vermeide ich gerne Anglizismen. Dabei ist es aber wirklich schwer, nicht wie die ComputerBILD zu klingen.
  19. Das Internet und die Menschen darin kann ich zu großen Teilen nicht ernst nehmen. Ich hoffe das merkt man.
  20. Meistens bin ich besser gelaunt als es scheint. Es gilt die Faustregel: „So lange er meckert, ist alles okay.“

Und weil das hier so schön war, gebe ich das Stöckchen auch mal weiter. Und zwar an Dominik, weil „das ja alles nicht so schwer ist“, an Pro-Blogger Marc, an Michel, damit er sich nicht so irrelevant fühlt und an Andi damit er mal von seinen Zahlen wegkommt.

5 Antworten zu “Zwanzig Fakten über mich”

  1. 7. bei mir ebenso.
    9. habe ich mittlerweile fast überwunden.
    11. hingegen eskaliert bei mir regelmäßig. Schlafe kurz, brauche aber lange zum Wachwerden. Dauersnooze. Das nervt mich selbst ein wenig.
    13. und 14. kommen mir auch bekannt vor.
    Bei 16. bin ich wohl eher das komplette Gegenteil und schreibe manchmal etwas zu viel über mich.
    20. wiederum ist bei mir auch so.

    Herr Schneyra, unsere Manchmalähnlichkeit stimmt mich nachdenklich.

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