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Ein operativer Eingriff

Ein eben solcher wurde heute an mir vorgenommen. Ich hatte mal wieder eine dieser blöden Verkappselungen hinter dem Ohr, dieses mal auf der rechten Seite. Nun hat man mich heute morgen unters Messer geschoben. Mit einer örtlichen Betäubung war das alles an sich kein Problem – wenn diese dann wirklich gewirkt hätte. Zwischendrin hat es dann auf einmal angefangen doch irgendwie weh zu tun. Ich habe den guten Doktor darauf hingewiesen und er hat ein wenig nachgespritzt. Dann war alles wieder klar.

Ich will garnicht wissen, was da so alles mit mir passiert ist, während ich unter dem Tuch mit dem Loch in der Mitte lag. Ich konnte ja weder sehen noch fühlen, aber die Geräusche an meinem Ohr klangen die ganze Zeit nach Schere. Nach der Länge der Operation zu urteilen hat man mir da mindestens ein Kilo Fleisch abgeschnitten.

Nun gut, irgendwann war auch das vorbei und wir kamen zum angenehmen Teil der Geschichte: Nach der OP durfte ich mein Ohr (das übrigens unter einem riesigen Pflaster verschwunden ist) kühlen und habe dabei lecker schwarzen und heißen Kaffee getrunken. Dabei hatte ich nette Gesellschaft von zwei älteren Damen, die anscheinend beide die Hand oder so aufgesäbelt bekommen haben. Vielleicht gab’s das heute im Sonderangebot. Oder zwei OPs zum Preis von einer? Ich will nicht drüber nachdenken.

Naja. Und dann hab ich heute fleissig weiter gekühlt zu Hause und auch ein wenig was dabei geschafft. Eigentlich nicht schlecht. Jetzt wollen wir mal noch hoffen dass ich das fiese Pflaster bald wieder los werde.