Archiv für Monat: April 2005

Der Tiger kommt!

Nur bei mir nicht. Ich hab mir die Investition gespart, denn ich hoffe immernoch auf den großen Geldregen und somit ein neues Powerbook mit installiertem Tiger. So lange wird es also die alte Raubkatze noch auf dem iBook machen müssen. Hier auf der Arbeit werd ich aber sicher bald in den Genuss kommen. Vorraussetzung ist allerdings, dass es ein WebObjects-Update für den Tiger gibt. Sonst ist hier nix mit developen und so.

NeoOffice/J – Review

Schon seit ich das iBook neu gemacht habe, bin ich auf NeoOffice/J umgestiegen, eine OpenOffice-Portierung für MacOS X, geschrieben in Java. Seit dem hab ich es auch sporadisch genutzt (auf der Arbeit hab ich Office X) und nun heute mal den aktuellen Rundbrief für die Pfadfinder damit gemacht. Hier nun eine Zusammenfassung meinerseits für den Moment.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Ich hatte an sich nie Probleme mit der Darstellung von Word-Dokumenten in NeoOffice. Ein paar mal war es sogar dem originalen Office überlegen: Bilder in Word-Dokumenten wurden im “richtigen” Office nicht angezeigt, NeoOffice machte es aber schon. Allerdings sollte man dazu erwähnen, dass ich im wesentlichen mit Fließtext-Dokumenten arbeite, die denke ich noch am einfachsten zu verabeiten sind. Aber auch das eine 2spaltige Dokument (aus nem Windows-Office) wurde korrekt angezeigt. Allerdings klappte da was mit dem Editieren nicht. Ich konnte einige Leerzeilen, die einen unnötigen Seitenumbruch und somit eine unnötige 3. Seite verursachten, nicht löschen. Markieren ging. Aber man weiß sich ja zu helfen: Einfach nur die ersten beiden Seiten als PDF gedruckt und schon ist wieder alles im Lot.

Das gestalten des Rundbriefs war nett. Kopf- und Fusszeile müssen zwar im Menü angewählt werden und können anscheinend nicht einfach per Doppelklick aktiviert werden, wie das in Word der Fall ist. Sonst hatte ich keine Probleme: Manuelle Seitenumbrüche und Schrifteinstellungen klappen gut und viel mehr brauche ich bei einem Word-Processor nicht. Mit dem PDF-Export gibt es auch keinen Huddel, aber das ist man ja von MacOS gewöhnt.

Zwei Sachen sollten die Entwickler aber vielleicht noch ändern: Zum einen die Geschwindigkeit. Man merkt schon, dass man ein Java-Programm vor sich hat, die Bedienung ist nicht ganz so “snappy”, wie ich das von OSX gewohnt bin. Allerdings hab ich keine Ahnung, inwiefern das umzusetzen ist. Vielleicht liegt es ja auch an meinem iBook, das ist schließlich auch nicht mehr das schnellste. Vielleicht hat ja mal wer einen direkten Vergleich zwischen NeoOffice und OpenOffice unter X11.

Das andere ist dieses fiese Windows-Aussehen. Openoffice sieht ja genau so aus wie Windows 95/98/2000 auf der Dose. Mir wäre ja ein schönes MacOS-Aussehen viiiiieeeeel lieber. Aber hieran will ich mal nicht meckern. Ich denke die Umsetzung ist gut gelungen und ist durchaus alltagstauglich für den Standartanwender. Allerdings bezieht sich meine Meinung im Moment nur auf den Word-Teil des ganzen. Ich habe bisher weder eine Tabellen kalkuliert, noch eine Präsentation mit NeoOffice erstellt. Aber vielleicht gibt es darüber demnächst auch mal einen Bericht.

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Gutes Teil bisher. In der Hoffnung auf eine “richtige” OpenOffice-Portierung für den Mac. Gerüchteweise ist man da ja mal wieder dran.

Hübsche Kästchen!

Anläßlich der Übung zu DAINSYS („Datenbanken und Informationssysteme“) hab ich mir mit Hilfe des PowerDesigners 11 (Cooler Name, he?) eine kleine Datenbank zusammengeklickt. Meine bisherigen Erfahrungen in dem Gebiet beziehen sich alle auf MySQL und den PHPMyAdmin und ein ganz klein wenig Konsole im Rahmen der Vorlesung „Datenbanken“ im Grundstudium. So war es an dieser Stelle doch sehr nett, mal einen anderen Ansatz zu finden. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht, auch wenn die Begrifflichkeiten hin und wieder etwas anders liegen, als ich das gewohnt bin. Auf jeden Fall ist die ganze Geschichte wesentlich übersichtlicher als ich das bisher kannte.

Jaaaaa, ich hab unter Windows gearbeitet. Leider haben wir nur die Dosen im Pool, mit Hilfe des Mac Look-and-Feel wäre bestimmt noch was tolleres rausgekommen.

Musik!

Bei amazon.com gibt es Musik zum freien Download. Das machen die anscheinend schon ne ganze Weile, ich wusste allerdings nix davon. Gerade bin ich nun mal die Top 200 durchgegangen und freue mich nun vor allem über viele, viele Tracks von Pennywise, NOFX und Bad Religion. Leider geht mit iTunes grade ein wenig auf den Sack, denn mit jedem Titel der fertig heruntergeladen ist, muss es sich in den Vordergrund drängen und eben diesen importieren. Ganz schön blöd, wie soll ich denn so in Ruhe weiterbrowsen? Zum Glück isses jetzt fertig!

Verwirrung erster Klasse

Wer meinen Studienverlauf schon länger verfolgt, der weiß auch, dass ich bereits 5 mal die Klausur in BEVOWI geschrieben hab. Nun habe ich dieses Semester erstmals wieder die Möglichkeit, die Vorlesung zu besuchen. Vorher lag sie immer paralell mit anderen Veranstaltungen. Nun mache ich schon seit letzter Woche eine mir nicht ganz zu erklärende Entdeckung: Ich finde den Stoff interessant! Das hört sich schon merkwürdig an, oder? Nachdem ich die letzten 5 Semester damit verbracht hab, auf die Klausur zu schimpfen, ist das nun doch etwas sehr merkwürdig.

Zwar werden BWL und VWL niemals zu meinen Lieblingsthemen zählen, aber dennoch war ich ja schon seit längerem der Meinung, dass ein paar Grundlagen durchaus nicht schlecht sind. In der Klausur hat es dann aber immer irgendwie nicht gereicht. Vorletztes Mal fehlten 5 Punkte, jetzt im Wintersemester waren es sogar nur 3. Ich hab nun ja doch die Hoffnung, dass ich dieses Mal davonkomme und meine obligatorische 4 schaffe. Jedenfalls komme ich im Moment (nach der 3. Vorlesung) noch gut mit und kann dem Stoff richtig gut folgen. Und so kommt es, dass ich da sitze und tatsächlich aufpasse. Komisch. Sehr komisch. Verdammt komisch. Das hätte ich nicht gedacht! Nun kann man nur noch hoffen, dass es etwas bringt. BEVOWI kann sich auch stark studiumsverlängernd auswirken.

Entrostung

Anfang der Woche hab ich berichtet, dass meine PHP-Künste leicht eingerostet sind. Kein Wunder, ich hab ja auch ewig nichts gemacht. So langsam kommt aber alles wieder raus. Ein wenig Praxis bringt alte Fähigkeiten wieder zum Vorschein.

Gerade hab ich für ReMat eine Lokalisierung gebaut. Man kann nun 1a zwischen Deutsch und Englisch umschalten. Eine Erweiterung auf weitere Sprachen ist rein technisch kein Problem. Nachdem ich die Woche etwas schleppend rumgewurstelt hab, fängt es nun wieder an Spaß zu machen und ich komme auch wieder zeitlich auf einen grünen Zweig.

Eingerostet

Heute hab ich wieder an ReMat rumgebastelt. Die „große“ Seite nimmt so langsam Formen an. Leider musste ich aber feststellen, dass meine PHP-Kenntnisse doch ganz schön eingerostet sind. Ich musste fast alles außer den simplen echo- und include-Befehlen irgendwie nachschlagen. Das ist garnicht gut und deshalb muss ich mich wieder intensiver mit dem Thema beschäftigen. Zum Glück stehen ein paar passende Projekte an.

Been fishin‘ (in Wolfsburg)

Das Wochenende hab ich in Wolfsburg verbracht. Das Vorbereitungstreffen war eine echt gute Sache. Meine Unterlagerleitung war gut vorbereitet und der Programmplan und das gesamte Programm machen einen gut durchdachten Eindruck.

Auf die Details möchte ich garnicht mal sooo genau eingehen, das würde den Rahmen hier doch etwas sprengen. Ich möchte an dieser Stelle aber nochmal ausdrücklich betonen, dass ich die Zigarette NICHT während der Fahrt auf dem Boden ausgedrückt habe! Ansonsten muss ich meine Meinung zu dem guten Portugieser mal noch revidieren: Der macht garnicht so viel Kopfweh, wie ich immer gedacht hab. Zwar war ich am Samstag schlichtweg “zerstört”, aber das lag wohl eher an dem Null-Schlaf der vorherigen Nacht. Das macht doch Vorfreude auf Pfingsten, oder?

Anzumerken sei dann noch, das wir tatsächlich mit 3 Fahrern von Lebach bis Wolfsburg und zurück gekommen sind. Also etwa 1200km. Und das in einem bösen Kleinbus. Auf dem Rückweg sind sogar nur Ratze und ich gefahren. Das scheint also doch nicht so ein Riesenproblem zu sein wie ich immer dachte.

Gone fishin‘

Der Schneyra macht sich gleich auf den Weg nach Wolfsburg auf das Vorbereitungstreffen zum diesjährigen Bundeslager an selbiger Stelle. Bis Sonntag ist also vermutlich Ruhe.

Videochatting mit iChat

Ich hab keine iSight, aber der Markus hat eine. Schon seit längerem fragt er immer wieder mal an, ob ich mal mit ihm nen Videochat veranstalten will. Bisher hat er mich aber immer am Campus erwischt und da klappte das irgendwie nicht wegen der Firewall. Heute Mittag hat er mich dann auch mal zu Hause erwischt.

Die Qualität des Bildes war nicht so 100% gut wie ich es mir gedacht hab, aber dennoch wesentlich besser als die meiner USB-Webcam mit der ich da mal rumprobiert hab.

Bild und Ton kamen flüssig und syncron rein. Das hat richtig Spaß gemacht! Irgendwann hab ich auch mal wieder Geld und dann krieg ich auch eine!.

Mit iChat zu schreiben macht richtig Spaß. Als ich letztens das iBook neu gemacht hab, hatte ich testweise mal meinen ICQ-Account in den iChat-Preferences eingetragen. Das klappt ohne Probleme, man muss dann allerdings im Adressbuch die ICQ-Nummern als AIM-Daten eintragen. Dann kriegt man auch nicht nur die Nummern angezeigt. Dummerweise liefert iChat aber bei ICQ-Usern immer irgend einen HTML-Code anstatt nur dem Text ab. Das war sehr ärgerlich, denn ich will mich ja nicht in Hyroglyphen unterhalten. Nun ja, vielleicht macht das neue iChat im Tiger das ja besser. Oder noch besser: Die Protokolle werden „so richtig“ zusammengeführt und damit auch 100% kompatibel zueinander. Bis dahin bleibe ich dann wohl bei Adium.