Archiv für Monat: Juli 2005

Gone Fishin‘

Der Alo hat schon gepackt und sich verabschiedet und auch ich mache mich nun auf den Weg. Nach 2 Bundeslagerstarts ohne mich, geht es nun auch morgen früh für den Schneyra los. Um 5 Uhr ist aufstehen, um 10 vor 6 treff ich Heiko und Daniel im Zug nach Mainz, wo wir um 7:30 Uhr den Sonderzug nach Wolfsburg besteigen wollen. Dort werden wir dann so zwischen 2 und 3 wohl aufschlagen. Nachmittags. Ich hab ja schon ein wenig Hoffnung das mein Stamm (der weltbesste, ihr wisst schon) es geschafft hat die Zelte aufzubauen.

Ansonsten schnell noch ne gute Neuigkeit: WAHRRE ist bestanden! Somit gilt nun: Vordiplom – 2 Scheine!

Achso: Ich bin erst am 6.8. zur Nacht wieder im Lande.

Beinahe verschwitzt…

… hätte ich die „Vertragsverlängerung“ mit dem Umwelt-Campus. Deshalb hab ich mich eben durch die Überweisung von knapp 75 Euro mal zurückgemeldet. Immerhin 3 Tage vor Ablauf der Frist.

Nun darf ich auch im nächsten (meinem 7.) Semester weiter dem Studium der Angewandten Informatik nachgehen. Juhu!

2 Bundeslagerstarts…

… hab ich in den vergangenen beiden Tagen bereits miterlebt. Naja, ich selbst bin immer noch da. Für mich geht es erst am Mittwochmorgen um 5:48 Uhr los. Erst nach Mainz und dann dort in den Sonderzug zum diesjährigen Bundeslager „Vineta“ in Wolfsburg. Bis dahin habe ich noch eine Klausur zu schreiben (morgen, 16:30 Uhr) und muss noch eine Menge Arbeit erledigen. Es bleibt also stressig.

Am Samstagmorgen hab ich meinen weltbesten Stamm zur nachtschlafenden Zeit von 6:30 zum Bahnhof gebracht und in den Zug geladen. 25 aus meiner Truppe sind nun zwischen Königslutter und Wolfsburg unterwegs und machen die Landschaft zu Fuß unsicher. Auch wenn das Wetter vielleicht nicht das Beste ist, die „Kinder“ werden schon ne Menge Spaß haben.

Heute morgen dann der zweite Start: Kurz nach 12 habe ich mit Hilfe einiger Väter das Stammesmaterial in den LKW gen Wolfsburg/Almke geladen. Gut das ich ein wenig Hilfe hatte, wir haben rund eine halbe Tonne Material eingeladen. Bei dieser Gelegenheit durfte ich den ganzen Verein dann auch mal wieder retten: Irgendwie haben es 10 Rover geschafft, am letzten Mittwoch die Kreuze und Seitenstangen unserer beiden kleinen Jurten zu vergessen. Das hab ich dann heute morgen mal geändert und selbige noch geschnürt und markiert.

Ansonsten habe ich die Vergangenen Tage damit verbracht für meine Klausur in Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik zu lernen und zu arbeiten. Insgesamt bin ich inzwischen richtig ausgebrannt und Urlaubsreif.

Der liebe Spam…

Jaja, es spamt in meinem Postfach. Bereits mehrfach habe ich die Tage einen Hinweis auf eine Seite bekommen, wo ich kostenlos und umsonst und überhaupt rund 50 Terrabyte Daten ziehen kann. Das ganze mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von bis zu 4Mbit. Wo soll ich die denn hernehmen? Mit meinem normalen DSL-Anschluß pack ich die niemals!

Hm, und 50TB? Leider habe ich keine Ahnung, wo ich den ganzen Scheiss hinspeichern soll. Ich verfüge hier über 60GB Speicher: 30GB im iBook und 30GB auf der 2,5″ Firewire-Platte. Das reicht auch völlig, denn es sind noch 38Gigs davon frei. Was ich aber gerne von dem Spammer hätte der mir die Mail heute schrieb: Seinen Nachnamen. Der gute Mensch heißt nämlich „Ronny Eichhorn“!

Mein Fazit: „Ronny Eichhorn“ (Ich will auch so heißen!) macht eigentlich garnicht Werbung für den fiesen Download-Service! Eigentlich wird er von der Telekom und diversen Festplattenfirmen gesponsort. Damit die mal wieder ein wenig Umsatz machen.

Ein Arztbesuch…

… wie er sein sollte, heute bei meinem herzallerliebsten Hausarzt. Eigentlich wollte ich nur checken lassen, wie es denn mit meinen Impfungen aussieht. Dank einiger Verwirrungen in meiner Kindheit besitze ich nämlich 2 Impfausweise – und selbst keinen Überblick. Aber damit ist alles bestens, ich bin sozusagen up-to-date.
Dann hab ich mal wegen meinen Kopfschmerzen in dieser Woche nachgefragt.

Das kann im Zuge einer leichten Sommergrippe und aufgrund des Wetterumschwungs durchaus mal vorkommen.

Also auch nix, das mich beunruhigen sollte.
Seit gestern Abend ist mein rechtes Auge irgendwie etwas dicker und schmerzt etwas. Nein, ich habe keine draufbekommen! :-) Woher es kommt, wissen weder Onkel Doktor noch ich, aber ich hab nun eine leckere Salbe, die ich auch gleich mal ausprobieren werde. Damit sollte es nach dem Wochenende wieder gut sein. So lange werde ich aus schönheitstechnischen gründen wohl mit der Sonnenbrille rumlaufen.
Achso… zu Blutuntersuchung werde ich kommende Woche irgendwann aufschlagen, da kann ich einfach so kommen wann ich mag. Es muss nur morgens vor halb 10 sein und ich darf noch nicht gefrühstückt haben. Passt.

Mein „Alter Ego“ holt mich ein…

Grade im ICQ:

daniel:
lol du heißt martin? hab zum ersten mal jetzt deinen vornamen gehört
der schneyra:
ja, stimmt schon, erzähls aber nicht weiter – das muss ja nicht jeder wissen

Axt, verdammte! Das mir das auch mal passieren muss! Den jungen Mann kenne ich auch schon ein paar Jahre.

Mac OS X 10.4.2 Update

MacOS 10.4.2 ist raus, schon seit gestern Abend. Ich habe mit dem Update keine Probleme, also an sich wie immer. Ein wichtiger Bugfix ist mir aufgefallen: Trotz richtiger Einstellung wurde ich unter 10.4.1 nie automatisch zu meinem drahtlosen Netzwerk daheim verbunden. Das geht jetzt wieder, sowohl nach den Starten als auch nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand. Sehr smooth, ich bin glücklich.

Alle weiteren Neuerungen und Updates gibt’s in der Apple Knowledge-Base in diesem Artikel: About the Mac OS X 10.4.2 Update (Delta)

Krankheitsbeding offline…

… oder so. Seit Montag plagen mich übelste Kopfschmerzen. Zu meinem Glück stellt sich aber seit gestern Mittag eine Besserung ein, so daß ich heute Mittag auch wieder in der Lage bin ein wenig zu arbeiten und mich vor allem auch auf die bevorstehende Klausur in BEVOWI (Betriebs- und Volkswirtschaftliche Grundlagen) vorzubereiten.

Woher die Schmerzen kommen weiß ich leider nicht, sie waren einfach so da als ich Montag nach einer nicht sehr durchschlafenen Nacht aufgewacht bin. Von was ich aufs wildeste träumte will ich garnicht loslassen, damit werden sich zur gegebenen Zeit ein paar Psychologen mit beschäftigen. Einen Arztbesuch hatte ich zwar anstehen, aber der führte mich zu meinem Lieblingschirurgen, den es steht wieder mal ein kleiner Aufschnitt am Ohr an. Leider ist dort montags OP-Tag und so musste ich ein wenig Zeit im Wartezimmer verbringen, bis denn mal einer der Ärzte seine Operation hinter sich hatte und sich meiner annehmen konnte.

Die Zeit habe ich in einer etwas kopfschmerzfreieren Phase mit dem Lesen einer älteren Ausgabe des Rolling Stone Magazins verbracht. Unter anderem ein sehr interessanter Artikel darüber, wie und warum (und warum fast nicht) Bob Dylans „Like A Rolling Stone“ veröffentlicht wurde – das ich mir dann des Abends auch prompt im iTMS gekauft hab. Etwas unerträglicher wurde es dann, als ein Homie die Szene betrat. Der guckte blöd aus der Wäsche und hatte eine recht lächerliche Mütze schief auf, auf der wohl alle Baseball-Manschaften dieser Welt mit ihrem Logo vertreten waren. Zusammen mit dem bunten (und schon etwas cooleren, aber viel zu dicken) Pulli mit „Marvel“-Schriftzug, nennt man so was dann wohl Litfaßsäulen-Style. Aber gut, merkwürdige Hiphopper sieht man öfter.

Alte Menschen eigentlich auch. Und ich mag alte Menschen! Und das nicht nur, weil ich selbst alt bin. Das liegt daran, das die oft sehr interessante Dinge zu erzählen haben. Ich mein, wer aus meiner Generation kann noch von sich behaupten erlebt zu haben, wie es keine Autos gab und man überall zu Fuß hingehen musste und Nachts ein Mann rundging, der die Straßenlampen anzündete? Nun gut, das älterer Ehepaar, das irgendwann hereinkam, ging mir etwas auf die Nerven. Dazu musste ich die beiden nicht mal gesehen haben, es reichte völlig, mir das Gespräch an der Rezeption anzuhören. Sie hatte ihn ganz schön unter der Fuchtel und lies ihn nicht wirklich zu Wort kommen. Gut, vielleicht wusste sie auch besser wie er sich verletzt hat. Obwohl sie nicht dabei war? Schlimmer wurde das ganze allerdings dann, als er (vorher von ihr ausgestattet mit 5 Euro) von seiner Shopping-Tour zurückkam und die beiden sich die frisch gekauften Fleischkäse-Weck reinhauten. Nur zur Richtigstellung: ICH MAG FLEISCH! Und ich mag Fleischkäse! Aber Kopfschmerzen, eine dominante Hausfrau, ein Hiphopper und fettiger, triefender Fleischkäsegeruch? Da kann einem nur schlecht werden, was dann auch mir prompt passierte. Meine Rettung war dann („Schneider, Martin?“) die fragende Stimme von Onkel Doktor, die mich aus diesem Arztwartezimmer from Hell erlöste. Die Operation ist für Montag angesetzt, das ist nix wildes, wir kennen das ja schon.

Den Mittag verbrachte ich schlafend, was auch etwas half. So lange da nicht meine Nachbarn auf die Idee gekommen wären, zeitgleich und parallel den Rasen zu mähen. Das fand ich nicht gut, so verschloss sich zuerst meine Nase (akuter Heuschnupfen) und dann mein Fenster (zum Schutz vor selbigem). Gegen Abend, nach weiteren Stunden des Schlafens, war ich dann so fit, das ich mich vor’s Haus setzen konnte, um dort mal was zu essen. Das war den ganzen Tag nämlich etwas kurz gekommen. Die Freude währte aber nicht lange: Der „Wilde Werner“ von gegenüber musste um halb 9 (!) anfangen, mit Hilfe einer riesigen Bohrmaschine Löcher in seine neue Riesen-Mauer zu bohren. Hallo? Schon mal was von Ruhestörung gehört? Oder geregelten Arbeitszeiten? Oder sonstwas im Hirn? Das jedenfalls gab mir den Rest und so ging ich dann wieder ins Bett.

Gestern gings mir ab Mittags schon viel besser, so das mich auch eine erneute Attacke mit dem Bohrhammer um kurz nach 8 Abends nicht mehr treffen konnte. Eine entsprechende Rache wird vorbereitet.

Über das Lernen

Der Schneyra (Das bin ich!) lernt nicht gerne. Das ist nicht weiter schlimm, ich nehme an es geht den meisten Schülern und Studenten da draussen so. Der Schneyra muss aber lernen, was ihn auch nicht wirklich von seinen Mitmenschen unterscheidet. Manches lernt mal ein wenig lieber als anderes. Bei manchen Themen muss man sich nicht viel anstrengen, um den Stoff zu behalten. Doch kommen wir zum Punkt: Wie lerne ich richtig? Und wie vermeide ich mein größtes Problem dabei?

Eben jenes Problem ist das Folgende: Es fehlt mir immer ein (1!) verdammter Tag, um den Stoff so richtig drauf zu haben. Dies ist nicht meine neueste Erfahrung, nicht von jetzt und hier, das kenn ich schon länger. Nur warum ist das so? Egal ob ich einen Tag oder 2 Wochen vor einer Klausur anfange zu lernen, es fehlt immer ein Tag. Komischerweise fällt mir das aber auch immer erst auf, wenn es soweit ist… Nun sitze ich wieder hier: Morgen 16:30 Uhr ist MIRA (Mikroprozessor- und Rechnerarchitektur)-Klausur angesagt. Eigentlich bin ich auch vorbereitet. Ich hab ne Menge gemacht: viel gelesen, geübt und zusammengefasst und wieder gelesen… das Übliche eben. Aber ich brauche jetzt noch einen Tag, um alles irgendwie reinzukriegen. Mein Glück in diesem Fall ist der späte Zeitpunkt der Klausur, ich habe morgen noch (fast) den ganzen Tag… aber eben nur fast! Ich würd ja schon gern ausgeschlafen in die Klausur gehen, womit es aufgrund der doch schon etwas späteren Stunde aber wohl eher essig ist. Für das Wochenende hab ich mir nun vorgenommen, mir endlich (nach 13 Jahren Schule und 6 Semestern Studium) mal ein paar Dinge zum Thema „Richtig lernen“ herauszusuchen. Der geneigte Leser wird sich demnächst informiert fühlen.

Business-Cards

Im Rahmen meiner Arbeit an VERC bin ich mal wieder bei meinem Lieblingsbereich der Webseite angelangt: Den Business-Cards. Den Benutzern der Seite soll die Möglichkeit gegeben werden, eine Online-Vistenkarte anzulegen. Hierzu stehen 4 Designvorgaben zur Auswahl, die unterschiedliche Eingabemöglichkeiten bieten. Schon beim letzten Mal, also der alten IntVerc-Version der Seite, hatte ich im speziellen mit dem Layout der BC keinen Spaß. Dementsprechend möchte ich es nun in „Phoebe“ besser machen.

Nun sitze ich wieder hier und kann mich mit dem Ganzen nicht anfreunden, die Kreativität ist im Keller. Aber kurz zu den Voraussetzungen: Es gibt die vier schon erwähnten Layouts.

  • Nummer 1 ist die umfangreichste Version. Man kann sowohl Kontaktdaten für eine Person, als auch für eine Firma eingeben. Außerdem jeweils eine Beschreibung und ein Logo. Zusätzlich kann man der Person auch noch ein Bild hochladen.
  • Nummer 2 besteht aus „Company“, deren Logo und einer Description. Personendaten und ein Bild kommen noch dazu.
  • Nummer 3 ist die einfachste der BC’s: Firmendaten, Beschreibung und Logo.
  • Nummer 4 ist ähnlich einfach: Sie beinhaltet die Personendaten, ein Logo, ein Foto und eine Beschreibung.

Bei allen BC’s ist zusätzlich die Möglichkeit gegeben, Dokumente anzuhängen.

Ja… und nun sitz ich da. Der einigermaßen gute Entwurf in meinem fiesen Brain für die #3 war zwar nicht verkehrt, aber mit der Umsetzung bin ich leider garnicht glücklich. Mein Hauptproblem ist die große Dynamik der Visitenkarte. Der komplette Inhalt kommt aus der Datenbank und so habe ich rein designtechnisch leider nicht all zu viele Möglichkeiten. Vielleicht sollte ich mit den Gedanken mal von der „typischen“ Visitenkarte wegkommen. Gerade bei den größeren Cards werde ich sowie oder so nicht alles auf dem Standart-Format unterbringen können.

Für kreative Eingaben bin ich sehr dankbar!