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Gegenteilig

So wie die Überschrift lässt sich mein Wochenende beschreiben. Am Freitag bin ich bei meiner Schwester in Trier eingefallen, wo ich das Vergnügen hatte, mich mit Hühnchen und Pommes vollstopfen zu dürfen. Anschließend durfte ich den restlichen Anwesenden dann beim wodkatrinken zuschauen. Mein Magen sagte ganz eindeutig „Nein“ zu solchen Experimenten. Im Laufe des (sehr späten Abends) sind wir dann noch in einem Kellerclub einer Kneipe namens Emus aufgeschlagen und ich habe das erste mal seit langem wieder eine House-Party erlebt. Das kann manchmal sein, muss aber auch nicht zwingend. Ich fand es überraschend, wie schwer es mir doch gefallen ist einen vernünftigen Rythmus zu finden. Und rumspringen wie beim guten alten Rock’n’Roll kann man auch nicht. Zu meiner Erheiterung lief auf dem Beamer die ganze Zeit „Tom und Jerry“. Fazit: Ja, ich hatte Spaß!

Der Samstagabend diente dann ein wenig dem Ausgleich. Wenn man schon das eine extrem hatte, warum dann nicht auch direkt das andere? Also nix wie ins lokale Juz und dort den fiesen Deathmetal reingefahren. Erst spielte die pirmasenser Band Zerogod, die ich auch garnicht schlecht fand. Anschließend waren dann noch „Horsedick“ auf der Bühne. Naja… das war dann nicht so der Brüller.

Was mich in diesem Zusammenhang noch interessieren würde, ist was die drei hippen Hopper (anscheinend die Chef-Homies vom Hood) gedacht haben, als sie die Lage im Juz checkten: Während nämlich von der Bühne fieser Metal dröhnte, wurden sie Zeuge eines „Wer macht die größten Seifenblasen“-Contests im Eingangsbereich. Das dürfte die Jungs schon ein wenig verwirrt haben. Auf dem Weg zum Auto haben wir die Kandidaten dann nochmal gesehen: Sie wollten grade nochmal rein, checken ob die Mucke jetzt besser ist. Aber da spielte noch Horsedick.