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Der Schneyra in der Klausurenzeit (Teil 3)

Heute hab ich meine letzte Prüfung für den Moment hinter mich gebracht: ANINF 1 – Spezielle Kapitel der angewandten Informatik. Wie ich es mir schon vorher ausgemalt hatte, bin ich auch gnadenlos durchgerasselt. Nun darf ich am 18. September wieder mein Wissen unter Beweis stellen und hoffe natürlich, das es besser wird.

Problematisch war wieder einmal meine Nervosität in der mündlichen Prüfung: Zwar war ich schon wesentlich lockerer als beim letzten Mal, ich hab es aber dennoch geschafft wieder so einiges durcheinander zu werfen. Einige Antworten die ich hätte geben sollen, waren schlichtweg trivial – man muss halt nur drauf kommen.

Wirklich deprimierend an der ganzen Geschichte ist nicht das Durchfallen an sich – das ist ärgerlich. Was mich wirklich beschäftigt ist die Tatsache, das ich mir selbst am Meisten im Weg stehe und dies sowohl in der Lernphase, als auch in der Prüfung selbst. Hier ist ganz dringender Handlungsbedarf.
Gerade in der Vorbereitungsphase mangelt es mir oft an Selbstdisziplin: Ich habe es leider nicht oft hinbekommen, mich Abends nochmal eine halbe Stunde oder Stunde hin zu setzen und ein wenig im Stoff zu lesen – zwar habe ich tagsüber gemeinsam mit den Komilitonen Herr Hoppe und Herr Wirth eine Menge gelernt, aber die Vertiefung hat dann doch gefehlt. Eben diese hätte mir dann aber die Sicherheit in meinen Antworten gebracht, die ich in der Prüfung gebraucht hätte.
Damit sind wir bei Punkt 2: Ausgehend von besserer Vorbereitung sollte es doch möglich sein, sich nicht so nervös-dämlich in der Prüfung anzustellen, oder? Hier bestehen auch noch ganz große Defizite.

Alles in allem steht noch eine Menge Arbeit an. Packen wirs an!