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Nach Hamburg

Der obige Titel stammt von Hannes Wader und war mal ein bischen Motto für das vergangene Wochenende. Gemeinsam mit den Damen Jenny und Petra hatte ich mich auf den Weg gemacht, um die Hansestadt unsicher zu machen. Im Gegensatz zu meinen Befürchtungen haben mich die Mädels tatsächlich kaum genervt und so hab ich nun 4 recht entspannte Tage hinter mir.

Unser Quartier hatten wir in einer kleinen Bude keine 5 Laufminuten von der Reeperbahn bezogen, wodurch wir für das verlängerte Wochenende zumindest Bewohner von St. Pauli waren. Sonntagsabends ist übrigens auf St. Pauli nicht viel los.

Schon das Packen war für mich recht ungewohnt. Der „Pfadfinder an sich“ wirft ja bekanntlich einfach ein paar Klamotten in seinen Rucksack, zieht dann später eh Zimmermannshose und Kluft an und gut ist. Da ist so „Packen für privat“ schon wesentlich komplizierter. Gut das ich heute erfahren habe, das auch der Genge damit anscheinend echte Probleme hatte vergangene Woche – die Monika hat gepetzt.
Dennoch hatte ich es geschafft klein zu packen, so wie man es mir wegen des begrenzten Platzes im Auto angeraten hatte. Als ich dann am Freitagmorgen eingeladen hab, wusste ich auch warum: Als Frau muss man anscheinend ne Menge mehr an Klamotten einpacken.

Über das Wochenende standen dann grundsätzlich mal shoppen und viele touristische Events an. Wir durchkämmten das Schanzenviertel, fuhren unglaublich viel Schiffchen, besuchten die Speicherstadt und namen natürlich auch den Michel und die Ruine von St. Nikolai mit.
Neben der Reeperbahn stand Abends dann auch ein Besuch auf dem Alsterverknügen auf dem Programm, wo wir neben einem ziemlich coolen Feuerwerk auch ein prima Konzert von Der Fall Böse.

Alles in allem ein rundes Wochenende mit viel Spaß.

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