Menü

The Unholy Alliance in Trier

Gestern Abend war es soweit „The Unholy Alliance“ tagte. Gemeinsam mit der Jenny, die ihre Schreckhaftigkeit auch bei einer „Kulthits der 80er“-CD unter Beweis stellte, machte ich mich auf den Weg nach Trier. Ebenjene CD bot uns die passende Einstimmung auf einen langen Metal-Abend. Bei der Eva legten wir eine Kaffeepause ein und sammelten die Petra auf. Ohne Probleme fanden wir dann auch den Messepark auf der anderen Moselseite – Evas Wegbeschreibung sei dank!

Wir waren nicht lange in der Halle, da legte auch schon die erste Band los: Thine Eyes Bleed machen fiese Musik und ich hatte schon ein paar Bedenken, was meinen Spaß an diesem Abend angeht. Das war dann doch ein wenig zu hart für meinen Geschmack. Band Nummer 2, The Lamb Of God waren dann schon eher nach meinem Geschmack und meine Stimmung besserte sich immens.

Nachdem ich dann den Genges ihren Cousin getroffen hab, standen als nächstes dann Children Of Bodom auf der Bühne. Auch wenn der Sänger garantiert in spätestens 10 Jahren nen Buckel hat (was seiner Attraktivität vermutlich nur zuträglich ist) und er sich im wesentlichen durch den Gebrauch der Wörter „Fuck“ und „Motherfucker“, sowie der Vorsilbe „fuckin'“ hervorgehoben hat: Musikalisch konnte mich die Band überzeugen und der schon erwähnte Frontmann lies außerdem das wohl böseste „Dankeschön“ aller Zeiten ab.

Wirklich und endgültig begeistert hat mich dann aber In Flames aus Schweden. Ich hatte zwar schon einiges von denen gehört, bisher allerdings nur das ein oder andere Video mal gesehen – nun hat die Band einen Fan mehr.

Schließlich dann Slayer gegen 23 Uhr. Die übrigens Bands hatten wir von relativ weit vorne aus gesehen, ich schätze 5. oder 6. Reihe, nun mussten wir aber doch mal ein gutes Stück nach hinten: Slayer war zuerst einmal nur laut – viel zu laut trotz Ohrenstöpseln. Nachdem der Bassdruck auf den Brustkorb 20 Meter weiter hinten etwas nachgelassen hatte, konnte ich mich dennoch nicht so recht mit der Musik anfreunden. Slayer ist für meinen Geschmack dann doch ein wenig zu hart (siehe auch die erste Band), aber gesehen haben sollte man die Herren dann doch mal, denn imposant anzuschauen sind sie schon.

Etwa um 0 Uhr war der Spaß dann auch zu Ende und wir machten uns auf den Heimweg. Das Experiment „Rocker auf dem Metal-Konzert“ ist ein Erfolg gewesen und zumindest Lamb Of God, Children Of Bodom und In Flames würde ich mich schon gerne noch einmal (gerne auch ausführlicher) ansehen. Gelohnt hat sich die Veranstaltung auf jeden Fall mal.