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Männliche Informatik

In der vergangenen Woche hab ich wohl den männlichsten Bereich der Informatik kennen gelernt: Die Programmierung von Robotern. Dazu kam ich bei der Teilnahme an dem Praktikum zur Vorlesung „ANINF II“, die sich mit Robotik beschäftigt. In den kommenden Wochen werde ich nun so den ein oder anderen Industrieroboter kennen lernen und vor allem auch bedienen.

Angefangen haben Kommilitone Mirko und ich diese Woche bereits an einem KR 125 der Firma Kuka. Schon nach kurzer Einübungszeit hat der Roboter, der ein gutes Stück größer ist als ich, auch brav gemacht was er sollte.
Nachdem wir einige Kalibrierungen vorgenommen hatten, „teachten“ wir dann einige Punkte von Hand (also mittels Fernbedienung) ein, die der Roboter dann anschließend problemlos nachfuhr. Die Einprogrammierung hätte noch wesentlich schneller funktioniert, wenn Mr. Vollnase (Das bin ich!) nicht erst mal vergessen hätte die Befehle zu bestätigen.

Anschließend gaben wir über ein CAD-Programm den Schriftzug „Umwelt-Campus“ ein und fütterten dann nach der Übersetzung in die Sprache des Roboters eben jenen damit. Auch das Schreiben des Schriftzuges an die Wand erledigte das Gerät ohne Anstalten für uns. Nun bin ich schon auf nächste Woche gespannt – dann ist der Roboter zwar kleiner, dafür kann der aber Fräsen.