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Im Test: Twitter.com

Twitter

Seit heute habe ich einen Twitter Account. Bei Twitter (dt. Zwitschern) dreht sich alles darum, was man gerade macht. Dazu veröffentlicht man eine kurze Nachricht im SMS-Stil (maximal 160 Zeichen). Also eine Art kurz-blogging und somit eine prima Web 2.0-Spielerei.

Twitter: A global community of friends and strangers answering one simple question: What are you doing?

Diese wird dann auf der Seite der eigenen Twitter-Freunde mit veröffentlicht. Genau so sieht man auf der eigenen Seite entweder nur seine eigenen Nachrichten, oder eben auch die der Freunde. So sollen sich Diskussionen entwickeln – und ganz nebenbei sind wir wieder einen großen Schritt weiter auf dem Weg zum gläsernen Menschen.

Um Twitter zu füttern muss man nicht zwanghaft die entsprechende Seite aufrufen: Einmal hat man die Möglichkeit, per Instant Message zu twittern und Nachrichten zu lesen: Dazu muss man sich einfach unter „Settings > Phone & IM“ mit seinem AIM-Account registrieren. Da ICQ und AIM das selbe Protokoll benutzen, sollte ICQ aber genau so gehen.

Screenshot von Twitterrific

Die andere Füttermöglichkeit wäre per entsprechendem Client: Bei der Iconfactory gibt es eine sehr schöne kleine MacOS X-Software namens Twitterrific. Die ist Freeware und bietet die Möglichkeit, in Intervallen neue Nachrichten zu lesen – und eben auch selbst welche zu schicken. Twitterific lässt sich ausblenden und meldet sich nur bei Bedarf, also wenn eine neue Nachricht eingetrudelt ist.
Entsprechende Windows-Clients gibt es auch, eine kleine Liste findet sich z.B. im Twitter Fan Wiki. Ich habe natürlich die Programme nicht getestet.

Damit das Ganze richtig Spaß macht (und richtig viel Zeit in der Klausurenzeit kostet) müssen natürlich auch viele Leute mitmachen! Also nix wie los nach twitter.com, Account anlegen und mich unter dem Nick „schneyra“ (Wer hätte das gedacht?) hinzufügen. Außerdem wäre es nett, wenn ihr einen entsprechenden Kommentar hier hinterlasst.