Archiv für Monat: März 2007

Benutzerkommunikation

Gleich zwei Leuten im Hause o2 gehört gewaltig in den Arsch getreten! Seit etwa einer Woche versuche ich dort online meine neue Sim-Karte freizuschalten. Da es nicht eilt, habe ich es bisher nicht telefonisch versucht. Eben habe ich dann wieder einen Versuch gestartet. Leider kam nach einem Klick auf „weiter gehts“ wie immer nur eine Fehlermeldung:

Ihre Anfrage konnte nicht bearbeitet werden

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aus technischen Gründen steht Ihnen unser System derzeit nicht zur Verfügung. Wir arbeiten an der Fehlerbehebung und entschuldigen uns für dadurch entstehende Unannehmlichkeiten.

Bitte versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

…blablabla…

Ihr Team von O2

Diese Meldung ist, gelinge gesagt, reiner Scheiss. Wie ich nämlich eben per Zufall herausgefunden habe, ist einfach nur die geforderte 19-stellige Sim-Kartennummer falsch gewesen! Typischer Fall von „User-IQ too low“ meinerseits, da ich die falsche Nummer genommen hab.
Andererseits: Was drucken die auf ihrem Schreiben an mich auch eine 19-stellige Nummer unten am Ende an die Stelle wo die Sim-Karte bappt, wenn das nicht die Sim-Kartennummer ist? Die steht nämlich ganz oben im Briefkopf… Nach Eingabe der richtigen Nummer ist auch die Aktivierung 1A von statten gegangen.

Und ich ärgere mich – wo sind die Typen die a) den Brief aufgesetzt und b) die Fehlermeldung geschrieben haben? Hätte man das nicht etwas „besser“ machen können? Ich dachte da an eine aussagekräftigere Fehlermeldung und vielleicht die kleine Notiz Sim-Kartennummer neben der Nummer…

WTF-Momente (Fingernagel-Edition)

Dass meine Lieblings-FH für allerlei Überraschungen gut ist, wusste ich ja schon immer. Heute musste ich mich gleich zwei Mal wundern, wobei das erste Mal eigentlich untergegangen wäre da es während dem Klausurschreiben passiert ist. Eben wurde der WTF-Moment dann aber noch einmal aufgefrischt und so landet die Geschichte doch im Blog.

Aber fangen wir vorne an. Heute Morgen war ich bekanntlich in der Telematik-Klausur. Dort fiel mir dann etwa nach der Hälfte der Zeit etwas auf: Die „Schnipsel“ auf meinem Tisch stellten sich als astreine abgeschnittene Fingernägel heraus! WTF?!? Ich hab mich dann nur kurz gefragt, wer sich bitte in einem Vorlesungssaal die Fingernägel schneidet und konzentrierte mich dann wieder auf die Klausur – das Erlebnis wäre in Vergessenheit geraten.

Gerade hatte ich dann aber einen weiteren WTF?!?-Moment, als ich die örtliche Bedürfnisanstalt in meinem Gebäude hier ansteuerte: Da lagen die Dinger nämlich auch auf dem Boden rum! Nun zweifele ich doch ein wenig an den Kommilitonen und Mitarbeitern hier: Haben die kein Zuhause? Ich bin ja gutem groben Unfug nicht abgeneigt, aber auf solche Ideen kam ich sogar noch nicht…

Ein letztes Mal lernen

Ein letztes Mal lernen für die nächste Zeit: Morgen früh steht die Telematik-Klausur auf dem Plan und dann kann ich direkt anschließend beruhigt ins Semester starten.

Wenigstens ein Mal in der Lernphase wollte ich doch auf dem Balkon und in der Sonne lernen – das geschieht dann heute, am letzten möglichen Tag. Schade das es nicht vorher ging, denn irgendwie ist die Atmosphäre sehr entspannt und die Sonne scheint auch für mich! Mit Hilfe eines Bechers Kaffee steigt das persönliche Wohlbefinden in unermessliche Höhen.

Leider hatte ich von meinen Semesterferien nicht so arg viel – aber dafür das gute Gewissen alle Klausuren geschrieben (und bis auf die noch ausstehende) auch bestanden zu haben. Da lässt man doch gerne ein wenig Freizeit sausen! Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an alle die, die mit mir zusammen gelernt und mir so manches erklärt und begreifbar gemacht haben. Alleine wäre sicherlich nicht so viel Wissen in meinen Schädel eingedrungen.

Im kommenden Semester (Vorlesungsbeginn ist passender Weise morgen) geht es nur noch um zwei Scheine und dann ist auch schon Diplomarbeit angesagt. Die Zeit seit Studienbeginn vor 9 Semestern ist irgendwie wie im Flug vergangen. Doch bevor ich jetzt all zu philosophisch werde, geht es lieber wieder an den Stoff.

To blog or not to blog…

Der Thomas hat mich mit einem Stöckchen beworfen und tatsächlich getroffen. Heute soll es darum gehen, wie hier ein Artikel entsteht. Dazu möchte ich erst einmal kurz und knapp den Shopblogger zitieren:

Als Blogger beginnen Sie nach einiger Zeit in Textblöcken zu denken. Erlebnisse des Alltages werden innerhalb von Sekundenbruchteilen im Unterbewusstsein als „Bloggable-Events“ (BE) oder „Non-Bloggable Events“ (NBE) eingestuft und bewertet. Tritt ein BE ein, rückt die Erinnerung daran ins Bewusstsein und wird dort, ähnlich einem Diamanten in der Schleiftrommel, entgratet, verrundet, dann von Ihnen poliert und schlussendlich in einen samtig roten Vliess aus Text gebettet. Was folgt ist ein Reflex, der Menschen in Ihrer Umwelt an Ihrem Verstand zweifeln lässt. Denn sie hechten wie von einer Tarantel gestochen zum nächst erreichbaren Internetterminal und erden das Verlangen, Ihren BE mit der Welt zu teilen. Erst wenn die Statusmeldungen Ihrer Blogsoftware signalisieren, dass die Pings erfolgreich durchlaufen sind, lässt der innere Druck nach und weicht einer tiefen, entspannten Zufriedenheit.

Leider ist bei mir die Umsetzung „BE -> Eintrag“ manchmal nicht gegeben, weil ich gerne in Ruhe blogge und mir Zeit für einen Beitrag nehme. Ist diese Zeit nicht gegeben (wie im Moment), dann gefallen mir die Beiträge hinterher oft nicht. Dieser hier wird aber bestimmt toll, versprochen! Manche Beiträge sind so aber auch schon schlichtweg unter den Tisch gefallen oder wurden mangels Aktualität nicht mehr geschrieben.

Dann schreibt der Thomas noch:

Ansonsten fällt mir noch eine Besonderheit ein. Wenn ich eine Geschichte schreibe habe ich meistens zuerst den Titel oder auch nur einen Begriff, der in der Geschichte eine Rolle spielen wird. Die Handlung baue ich um diesen Begriff herum.

So geht es mir z.B. bei den WTF-Momenten: Ich denke mir WTF!?!?! und anschließend kommt dieser „BE!-Flash“. Passiert dies zum Beispiel morgens am Bahnhof in Oberstein, dann kann man sicher sein das ich bis zu meiner Ankunft in Neubrücke im Büro nichts anderes gemacht habe, als um diesen kurzen Moment herum eine Geschichte gespannt zu haben. Ich hoffe meine Leser finden das auch gut…

Wie der typische „der tag und ich“-Leser ausschaut kann ich nicht so genau sagen. Thomas schreibt „gutem groben Unfug nicht abgeneigt“ und das finde ich gut. So soll es bei mir auch sein!
feedburner sagt, das 54 Leute meinen RSS-Feed abonniert haben und mich würde mal echt interessieren, wer das so alles ist. Sicherlich schreibe ich hier primär mal wirklich für mich, sekundär dann wohl für die ca. 10 Kandidaten die hier regelmäßig kommentieren. Die restlichen Leser fallen ein wenig hinten runter und ich kann leider nicht auf das eingehen, was sie vielleicht interessieren würde. Dementsprechend freue ich mich über jeden Kommentar, jede Meinung. Und wenn es nun grade mal ein „Hey! Ich lese hier auch!“ am Ende dieses Beitrages ist. Haut in die Tasten – ich mache das doch auch!

Vorfreude


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Vorfreude, hochgeladen von schneyra.

Eine sehr passende Fundsache hatte ich in der vergangenen Woche in einem der PC-Pools am Campus: Eine slowakische 10 Dings-Münze passend zur diesjährigen Sommerfahrt in selbiges Land, auf die ich mich immer mehr freue.

Da ich natürlich nur eine Münze gefunden hab, war zur Entstehung des Bildes eine kleine Fotosession notwendig und anschließend hab ich mich noch ein wenig in Photoshop rumgeärgert. Das Ergebnis ist sicherlich nicht perfekt, aber doch recht ansehnlich.

Kippenpause (Teil 2)

Nachdem meine Prüfung gestern gelaufen (und bestanden) ist, folgt nun der zweite Teil meiner kleinen Problemgeschichte rund um meine Zigarettenpausen. Aktueller Stand: Ich mag keine Kippenpause mehr auf dem Balkon machen, wir kommen also zu Fall 2:

Auch auf der anderen Seite meines Domizils wohnen Rentner. Dieses mal haben wir es aber nicht nur mit einem störenden Exemplar zu tun, sondern direkt mit dreien. Diese nennen wir im folgenden mal „Herbert“, „Elfriede“ und „(Au-)Guste“. Zur Erklärung: „Herbert“ und „Elfriede“ sind verheiratet, „Guste“ ist die Mutter von Elfriede und inzwischen in die 90.

Mache ich nun also den Schritt aus der Haustür können wiederum drei Fälle eintreten, die ich im folgenden Beschreiben möchte.

Fall 2.1: „Herbert“ ist im Garten. Dies ist sicherlich der lockerste (und am wenigsten nervenaufreibenste) Fall. Irgendwie haben wir eine stille Abmachung, dass es mit einem „Jou!“ getan ist. Ein bisschen stört mich allerdings, dass „Herbert“ die letzte Zeit immer recht grummelig ist und dementsprechend eher ein Grunzlaut kommt.

Fall 2.2: „Guste“ hockt an ihrem Fenster. Im Idealfall ist das Fenster zu und man kann sich nach einem kurzen winken schnell aus ihrem Blickfeld entfernen, was allerdings recht schwer fällt da sie vom Fenster aus einen recht weiten Bereich überblicken kann – man läuft Gefahr so in den Bereich zu kommen, in den „Paul“ aus dem ersten Teil Einblick hat.
Der Worst-Case tritt ein, wenn im Sommer das Fenster offen ist. Dann hat man nämlich die Ehre, sich mit der schwerhörigen Dame über einen Höhenunterschied von 2 Stockwerken unterhalten zu dürfen. Das führt zum einen zu Genickschmerzen da die Gespräche länger werden, zum anderen zu Halsschmerzen da man doch recht laut brüllen muss, damit sie überhaupt etwas versteht. Besonders gerne unterhält sich „Guste“ übrigens wenn gerade Panzer auf der nahen Bundesstraße rollen.

Fall 2.3 ist der nervigste von allen. Hier geht es nicht um Kommunikation, sondern eher darum das eben diese nicht stattfindet. „Elfriede“ guckt nämlich gern aus dem Fenster und schaut mir dann zu wie ich meine Zigarette rauche. Dabei fixiert sie einen ziemlich gut und ihr entgeht sicherlich kein Detail. Merkwürdigerweise reagiert sie aber mit keinerlei Bewegung oder Mimik auf meine Versuche einen Gruß per Handzeichen loszuwerden. Dies ist nun der echte Ober-Worst-Case, denn bekanntlich will ich ja nur in Ruhe eine rauchen und meinen Gedanken nachhängen. Lösung wäre es auch hier, mich dem Blickfeld zu entziehen… leider eben in Richtung von „Pauls“ Revier.

Alles in allem ist die Situation sehr unbefriedigend. Tipps und Tricks zum geschickten Rauchen nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen.

Disclaimer: Ich mag meine Nachbarn und hab gegen keinen von ihnen was. Eigentlich bin ich sehr froh, dass ich zwischen sehr netten Menschen wohnen kann – nur hin und wieder stressen aber auch die mich ziemlich.

Poser-Handy

Mein neues Handy ist ein K610i von Sony-Ericsson.

Bisher bin ich mit dem Handy sehr zufrieden: Es macht einen stabilen Eindruck und die Bedienung ist auch super. Noch hab ich die Sim-Karte von T-Mobile drin, ich hoffe aber die Nummernübergabe an o2 klappt zügig und ich kann dann richtig loslegen. Zum Bloggen fehlt mir im Moment leider ein wenig die Zeit, aber Teil 2 meiner „Kippenpause“ kommt am Wochenende und das Stöckchen vom Schnuub ist auch schon in Bearbeitung.

Und ja: Der Empfang hier im Büro ist echt mies.

Kippenpause

Ich habe ein Problem beim Rauchen. Nein, dieses Mal nicht mit dem Rauchverbot am Campus, sondern zu Hause.

Bekanntlich mache ich mich zu Hause zum Rauchen vor die Tür. Das liegt unter anderem daran, das ich den Geruch von kaltem Rauch nicht sonderlich schätze. Außerdem muss man natürlich Kompromisse eingehen, wenn man mit Nichtrauchern zusammenwohnt.
Wenn mir dann nach einer Zigarette ist, vor allem wenn ich am arbeiten bin, habe ich gerne meine Ruhe. Manchmal stecke ich mir die Stöpsel vom iPod in die Ohren und versuche so mal fünf Minuten Abstand zur Arbeit zu bekommen.

Dummerweise wohne ich nun leider nicht gerade mitten im Wald wo man ungestört ist, sondern zwischen jeder Menge Rentner. Zum Rauchen kann ich entweder vor die Haustür oder auf den Balkon gehen – und beides macht mir im Moment keinen Spaß, zumindest tagsüber.

Fall 1: Ich habe Lust eine zu rauchen und gehe auf den Balkon. In dem Moment wo ich vor die Tür trete gelange ich in das Blickfeld des Nachbarn zur linken Seite, wir nennen ihn mal „Paul“.
„Paul“ wohnt seit ca. 4 Jahren neben uns, nachdem er das Haus gekauft, entkernt und neu eingerichtet hat. „Paul“ ist Rentner und verbringt seine Zeit damit, Haus und Garten ordentlich zu pimpen. Da hab ich nichts dagegen, auch wenn es hin und wieder doof ist, wenn sich Samstagsmorgens um acht Uhr Bohrhammer und Kreissäge ein wildes „wer ist lauter“-Duell liefern.
„Paul“ ist immer draußen und hat immer irgend ein Werkzeug in der Hand. Natürlich ist „Paul“ als guter Nachbar daran interessiert zu erfahren wie es mir geht – gerne auch drei oder vier Mal am Tag. Außerdem erzählt er jedes Mal wieder, das er einen anderen (mir unbekannten) Studenten vom Campus kennt. Das nervt schon ein wenig, vor allem wenn man sich einfach mal hinstellen und ein paar Löcher in die Luft starren will.
Krassestes Erlebnis dieser Art war übrigens, als ich irgendwann Samstags auf den Balkon trat und „Paul“ auf einmal vor mir stand. Nicht direkt in Greifweite, aber immerhin auf der selben Höhe wie ich, was doch ein wenig ungewöhnlich ist, wenn man am Berg wohnt.

„Ich wollt nur schnell gucken ob das Dach auch noch in Ordnung ist!“

Sprachs, turnte noch eine Runde um den Schornstein und verschwand. Zu dem Zeitpunkt hatte ich keine weiteren Fragen mehr.

Morgen Die Tage berichte ich dann weiter. Wir werden „Fall 2: Ich will vor der Haustür rauchen“ näher betrachten.

Update: Hier geht es weiter zu Kippenpause (Teil 2).

Disclaimer: Ich mag meine Nachbarn und hab gegen keinen von ihnen was. Eigentlich bin ich sehr froh, dass ich zwischen sehr netten Menschen wohnen kann – nur hin und wieder stressen aber auch die mich ziemlich.