Archiv für Monat: Juni 2007

100 Jahre Pfadfinden in Immenhausen

100 Jahre Pfadfinden in Immenhausen

Am Wochenende war ich wie angekündigt in Immenhausen. An dieser Stelle nun (in bereits gewohnter stichpunktartiger Form) eine kleine Übersicht meiner Erlebnisse:

  • Man ist mit dem Zug wesentlich schneller in Immelbach, als mit dem Landesverbandsbus.
  • Sehr dekadent ist es, wenn die Kohte schon „wie eine 1“ steht, wenn man am Bundeszentrum ankommt.
  • „Ich hab ne Kiste Kirner dabei!“ war einer der Sätze des Wochenendes. Danke Jan!
  • Das neue Waschhaus ist echt schön, hat aber leider nicht das Killerfeature überhaupt: Fußbodenheizung.
  • Ich bin (zumindest ein Mal) schneller eingeschlafen, bevor Herr Brummschädel angefangen hat zu schnarchen.
  • Gummistiefelwerfen macht viel Spaß, wenn der richtige in der Mitte steht und die Stiefel zurückbringen soll.
  • Beim BdP braucht man anscheinend zwanghaft Strom, um das richtige „Eventfeeling“ zu produzieren. Ich brauche weder Strom noch Eventfeeling.
  • Der Willi-Gedächtniswein war auch nach fast zwei Jahren noch lecker.
  • Der Willi-Gedächtniswein hat aber auch schwer reingehauen.
  • Das Wetter in Immenhausen ist anscheinend immer scheisse. Im Zehnminutentakt zu heiß, zu kalt oder regnerisch…
  • Das erste Mal in meiner pfadfinderischen Laufbahn waren mehr Kirner als Ramsteiner auf einem Lagerplatz.
  • Da der Schnuub den Unterschied zwischen „und“ und „oder“ nicht kennt, musste ich sowohl BigMac als auch Royal TS essen. Macht aber nix.

WTF-Momente (Garten-Edition)

Grade gestern hab ich noch erzählt, dass mein Nachbar im Garten dermaßen viele Sitzgelegenheiten verteilt hat, dass er doch glatt ne Gartenwirtschaft aufmachen könnte. Die Möbel stehen immer da, er und seine Frau scheinen die in einem mir nicht näher bekannten Rotationssystem zu nutzen.

Als ich heute Mittag auf den Balkon komme, traue ich meinen Augen nicht und es macht recht heftig WTF?!?! in meinem Kopf: Der ganze Garten sitzt voller Menschen, für Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Eine Zigarettenlänge hab ich dann überlegt, wie ich das Geschäft am effektivsten stören könnte… Deathmetal-Beschallung? Steine werfen? Luftgewehrübungen?

Gut, dass ich nicht spontan was unternommen hab: „Paul“ hat heute Geburtstag und die alten Menschen werden morgen nicht wieder auftauchen. Glück gehabt!

Kaffee, Junge!

Bereits vor einem knappen Monat Thomas mit einem Kaffee-Baum nach mir geworfen. Wie schon mal erwähnt hab ich da einen Ordner namens „Kram zum bloggen“ auf dem Schreibtisch und da ist der irgendwie verloren gegangen. Nun hab ich das Stöckchen grade noch mal hervorgeholt und mir symbolisch vor die Stirn gekloppt.

  1. Deine erste Tasse Kaffee, wann trinkst Du sie?
    Unter der Woche kauf ich mir meinen ersten Kaffee bei „Andreas Kaffeestübchen“ am Obersteiner Bahnhif oder einen Cappuccino im Café am Campus. Da ich meistens spät an bin, eher letzteres.
    In beiden Läden kennt man mich inzwischen gut: Am Bahnhof muss ich nur ein „Einmal wie immer!“ loslassen und bekomme meinen Kaffee dann immer noch zum Einführungspreis von 1 Euro. Eigentlich kostet der inzwischen 1,30 Euro. Am Campus ist die Frage immer nur „Zum mitnehmen?“ und schon wird passend abgefüllt. Inzwischen krieg ich da zu meinem Cappuccino auch schon automatisch zwei Zucker beigelegt.
  2. Wie viele Tassen trinkst Du täglich?
    Hm, das ist unterschiedlich – zwischen einer und ganz furchtbar vielen… Normalerweise denk ich so drei oder vier.
  3. Koffeinfrei oder Bohnenkaffee?
    Normalerweise schon mit Umdrehung, ich möchte an dieser Stelle aber gestehen das ich zu Hause koffeinfreien trinke. Aber ich trinke den Kaffee eigentlich des Geschmacks wegen.
  4. Zucker, Milch oder Sahne?
    Das schwarze Gold trinke ich so wie Captain Jean-Luc Picard: Schwarz, heiß und lecker. In den Cappuccino kommen zwei Zucker rein.
  5. Deine bevorzugte Zubereitungsart?
    Zu Hause mit der Maschine, in meinen Kaffeestuben kommt er aus einem riesigen Vollautomat. Auf Fahrt darf es gerne auch mal Instant-Kaffee sein. Die Auswirkungen kennt ja der ein oder andere…
  6. Mit wem genießt Du Deinen Kaffee am liebsten?
    Zu Hause meistens alleine – da dient der Kaffeegenuss der Entspannung. Auf der Arbeit im Normalfall mit den Kollegen Raphael und Aggro- Jules. Dann kann das auch mal ein längerer Aufenthalt im Café werden.
  7. Deine Lieblingsmarke?
    Das ist wurst. Als echter Junkie fährt man sich rein was man in die Finger kriegt!
  8. Wo trinkst Du Deinen Kaffee vorzugsweise?
    Immer und überall: Unterwegs aus nem Becherchen, zu Hause vorzugsweise auf dem Balkon mit der passenden Zigarette, am Schreibtisch oder auch im Café sitzend.
  9. Wie sieht Deine Lieblingstasse aus?
    Meine Lieblingstasse ist ein Becher und groß und braun. Da geht viel rein!
  10. Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato?
    Espresso und Cappuccino!
  11. Bevorzugte Tätigkeit beim Kaffee trinken?
    Am liebsten sitze ich beim Kaffeetrinken irgendwo gemütlich rum. Gerne auch in netter Gesellschaft.

Leopardenartige Downloads

Downloads

Nein, hier soll es nicht um die Geschwindigkeit des Downloads gehen: Darauf habe ich leider keinen Einfluss. Viel mehr dreht es sich um ein Feature des nächsten Betriebssystems aus dem Hause Apple.

Hier hat man sich was neues einfallen lassen, nämlich so genannte „Stacks“ oder auf gut deutsch „Stapel“. Diese kann man im Dock ablegen und per Klick darauf fährt eine Liste auf, die die Inhalte des Stacks anzeigt. Einen solchen Dateistapel wird auch für die Downloads aus Safari und iChat angelegt. „Coole Sache!“ mag man denken, aber mit ein wenig Trickserei geht das auch jetzt schon.

Als erstes hab ich mir in meinem Benutzerordner dazu einen neuen Ordner mit dem Namen „Downloads“ angelegt. Nachdem ich diesem ein passendes Icon verpasst hab (in meinem aktuellen Iconset ist es eigentlich für die Drop Box gedacht) zog ich den Ordner auf das Dock, wo er nun neben dem Papierkorb auftaucht.
Nun mussten nur noch Safari und (in meinem Fall) Adium lernen, wo sie denn die Downloads zu speichern haben.
In Safari geht das in den Einstellungen unter dem Punkt „Allgemeines“. Hier lässt sich der Ordner für die Downloads einstellen, standardmäßig ist dort der Desktop angegeben. Gleiches lässt sich in Adium unter „Dateiübertragung“ ebenfalls einstellen.

Nun werden meine Downloads brav in diesen Unterordner geladen und müllen mir nicht den Desktop voll. Um darauf zuzugreifen muss ich nicht einmal dorthin wechseln: Ich muss nur länger mit der linken oder einmal mit der rechten Maustaste auf den Ordner im Dock klicken und schon kommt eine Liste mit allen Dokumenten und Unterordnern meines Downloadordners. Diese sieht vielleicht nicht so hübsch aus wie ein „Stack“, aber den Zweck erfüllt sie auch. Selbiges geht übrigens auch mit allen anderen Ordnern des Systems.

Gewitter, Internet und Organspende

Organspendeausweis

Was mögen die drei Begriffe wohl gemein haben? Fangen wir doch einfach mal vorne an:
Da macht man grade Feierabend und packt lässig seine Tasche, da fängt es draußen an zu blitzen und donnern – natürlich darf auch der passende Regen nicht fehlen. „Nun gut“, denkt man sich, „dann schaffe ich halt noch ein Stündchen und fahre dann heim.“
Aber weit gefehlt: Just in dem Moment, als ich den Gedanken zu Ende gebracht habe, blinkt es auf meinem Bildschirm gleich mehrmals auf: Gleichzeitig melden mir Adium, Cyberduck und Mail das es keine Verbindung mehr ins Internet gibt. Schade eigentlich, denn als vollständig von diesem Medium abhängiger Mensch (sowohl zur Kommunikation als auch zum Arbeiten) ist damit für mich leider nichts mehr zu tun.

Auf dem Weg zum Bahnhof wähle ich natürlich den längstmöglichen überdachten Weg und komme so unter anderem auch beim Asta vorbei, als ich mich daran erinnere das dort wohl seit neuestem auch Organspender-Ausweise zum mitnehmen liegen. Über die Thematik hatte ich mir die Tage schon mal Gedanken gemacht, als ich einen Artikel im Pfadiblog zu diesem Thema gelesen hatte. So hab ich mir mal eins der Flugblätter mit eingebauter Karte eingesteckt und nun hab ich auch das kleine Kärtchen im Geldbeutel. Frei nach dem Motto „Keine halben Sachen“ hab ich das Kreuz an der obersten Stelle gemacht:

[X] JA, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden.

Direkt nachdem ein Arzt den Tod eines Menschen festgestellt hat, ist er verpflichtet die nächsten Angehörigen nach der Möglichkeit der Organspende zu fragen. Dem kann man durch das Mitführen des Ausweises zuvorkommen.

Sicherlich ist es unangenehm über den eigenen Tod und das was danach geschieht (oder auch nicht) nachzudenken. Hoffen wir mal, dass dieser Fall nicht so schnell eintreten wird! Vielleicht kann ich aber so doch noch dem ein oder anderen einen Gefallen tun, schließlich sind die Wartelisten für Organe doch recht lang und ich kann mit meinen Einzelteilen dann so oder so nichts mehr anfangen. Umgekehrt weiß man ja nie, ob man nicht selbst mal in die Situation kommt das man in Verlegenheit kommt ein Organ zu brauchen. Weitere Informationen zum Thema gibt es bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Pfadfinderischer Relaunch

bdp-io.de

Am Wochenende hab ich mir ein wenig Zeit genommen und ein Versprechen eingelöst, das ich vor inzwischen (mindestens) zwei Jahren gegeben hab: Mein Stamm hat eine neue Webseite bekommen.

Noch ist nicht viel Inhalt da, aber das wichtigste in Form von einem kurzen Überblick über den Stamm und den Gruppenstundenterminen hab ich schon mal online gestellt. Natürlich hab ich das Layout entsprechend ausgelegt, dass die restlichen Inhalte ganz leicht wieder integriert werden können.
Als kleines Schmankerl (und zur Erinnerung) werden im Kopf der Seite die neun Pfadfinder- und zwei Wölflingsregeln angezeigt, zusammen mit einem kleinen Erklärungstext. Durch ein kleines bisschen „PHP-Magie“ wird bei jedem Laden einer Seite eine andere Regel eingeblendet. Vielleicht nimmt sich der ein oder andere die Geschichte mal zu herzen…

Zu sehen gibt es die Seite unter der alten (und immer noch aktuellen) Adresse bdp-io.de.

Update: Ich hab schon mal ein bisschen nachgelegt und eine Seite über den EFK online gestellt. Außerdem eine ausführliche Kontaktseite und diverse Downloads.

WTF-Momente (Heavy Metal-Edition)

Da geht man nichts ahnend ans Handy als das klingelt und freut sich auf ein möglichst hasiges Gespräch mit dem Genge, dessen Nummer angezeigt wird und was passiert? Keiner meldet sich. Statt dessen hört man viele Menschen und lautes Gebrüll.

„HEAVY METAL IS THE LAW!“

brüllt dann noch einer ins Telefon und schon ist wieder aufgelegt. Einen kleinen WTF?!?!-Moment hat es gedauert und dann wurde es mir klar: Da sind Leute auf einem Iron Maiden-Konzert und wollen mich wohl noch ein wenig neidischer machen, als ich es eh schon bin. Viel Spaß noch, Männers!

WTF-Momente (Kind-Edition)

Der Schnuub hatte in der letzten Zeit gleich zwei Zugerlebnisse mit Kindern, heute konnte ich dann nachziehen – wenn auch nur indirekt, nämlich am Bahnsteig.

Jedenfalls sitze ich gerade da, Käffchen an meiner Seite und baue mir auf gewohnt umständliche Weise meine Kippe zusammen, als ich mich ein wenig beobachtet fühle. Schaue ich mich um, steht etwa einen Meter entfernt eines der Kinder aus der (vermutlich) Waldorfschulklasse mit einer Delfin-Mütze und fixiert mich mit unglaublich strengem Blick. Leider war die Lehrerin in Hörweite, so dass ich mir einen gemeinen Kommentar sparen musste. Normalerweise bringe ich solche Viecher (also das Kind) ja mit einem bösen Blick, gegen den kein aufgemotzer Golf anstinken kann und einem passenden Kommentar gerne zum heulen.
Während ich auf immer umständlichere Art und Weise an der Kippe baue (meine Tabakdose ist kaputt und ich muss nun mit Blättchen, Filtern und Tabak jonglieren) fühle ich langsam aber sicher, wie der Blick immer strenger wird. Ein kurzer Kopfdreher bestätigt mir das. „Na gut.“ denke ich mir „Vielleicht hat die kleine Plage was gegen Raucher?“ und als ich die Zigarette anzünde merke ich im Augenwinkel auch, wie das Kind abzieht.

Die Kombination aus Kaffee und Zigarette wirkt ungemein entspannend und so habe ich das Erlebnis eigentlich schon wieder vergessen, als ich mich plötzlich wieder beobachtet fühle. Ein Rundumblick bestätigt das: Das Psycho-Kind sitzt nun ein paar Meter entfernt auf seiner Tasche und starrt mich wieder mit großen, bösen Augen an. WTF?!?!? denke ich mir und in meinem Kopf bauen sich Bilder zusammen, in denen der kleine böse Junge mich mit einem Messer attackiert und mir die Zigarette aus dem Mund reißt. Gut, dass der Zug gerade kommt und ich mich in ein völlig anderes Abteil als die Schulklasse retten kann.

Einmal umstellen bitte!

Es mag dem ein oder anderen aufgefallen sein: Gestern habe ich mein Webpack mal ein bisschen umgestellt, beziehungsweise hab umstellen lassen. Beim Hoster meines Vertrauens bin ich geblieben, aus meinem alten „WebPack L“ wurde ein nagelneues „WebPack L 2.0“. Jetzt bin ich (dank des coolen Namens-Zusatzes) nicht nur unglaublich 2.0, sondern hab auch mehr Webspace und Traffic (was beides unnötig gewesen wäre eigentlich).

Wirklich interessant war für mich eher, dass ich nun den ein oder anderen Euro spare auf lange Sicht und dass der benötigte Speicherplatz für die Emails nun nicht mehr vom Webspace abgezogen wird. 3GB stehen mir nun für meine Email-Konten zur Verfügung und das will auch genutzt werden: So bin ich nun vom guten alten POP3-Protokoll auf IMAP umgestiegen, meine Mails werden nun also nicht nur via Mail abgerufen, sondern auch auf dem Server weiterhin gespeichert und ich habe so immer den aktuellen Stand griffbereit.
Im selben Zug hab ich meinen GMX-Account mehr oder weniger stillgelegt. Die Mails die dort ankommen werden nun nur noch an meine schneyra.de-Adresse weitergeleitet.

Die Umstellerei hat mich schon den ein oder anderen Nerv gekostet: Auf dem Webspace hatte sich die ein oder andere Datei angesammelt, die sich ums verrecken nicht runterladen oder löschen lassen wollte, so dass das Backup nicht ganz trivial war.
Beim Datenbank-Backup und -Restore hab ich ein wenig geschludert: Auf die Idee, einen gepackten SQL-Dump zu importieren kam ich erst nach mehreren vergeblichen Anläufen mit der 55MB großen Textdatei und einer aufgesplitteten Variante. Natürlich klappte auch das nicht prompt da der PHPMyAdmin mein Zip nicht wollte. So musste dann Gzip im Terminal herhalten.

Seit um 0 Uhr die DNS-Server alle refreshed haben, klappt nun alles wieder und ich bin zufrieden. Ein wenig Nacharbeit ist zwar noch nötig da aus einem mir nicht erklärbaren Grund nicht alle Umlaute wieder da sind wo sie sein sollen, alles in allem läuft die Sache aber rund und ich hoffe, dass die Nichterreichbarkeit der letzten Tage nun ein Ende hat.

Motivationsloch

Wie ich gerade bemerkt habe, hab ich den Titel dieses Beitrages schon mal benutzt und eigentlich könnte ich den entsprechenden Beitrag aus dem Jahr 2006 einfach hier rein kopieren.

Passend zum Thema schwirrt mir schon den ganzen Mittag ein Lied im Kopf herum:

„Der Geist ist müd’, die Hoffnung leer, die Welt ist mir zuwider!“

Es gibt Tage (und manchmal auch Wochen) da weiß ich nicht so genau was ich grade treibe, beziehungsweise was ich treiben soll. Arbeit ist eigentlich in mehr als ausreichender Menge vorhanden, aber es fehlt an der Lust etwas umzusetzen. Dieses Problem habe ich in der letzten Zeit wieder öfter und es ist nun an der Zeit etwas dagegen zu unternehmen. Eine Liste mit abzuarbeitenden Dingen ist bereits erstellt und morgen geht es daran diese langsam aber sicher wieder leer zu machen. Fehlt es noch an der passenden Motivation: Womit „belohnen“ sich meine Leser wenn mal wieder nichts so recht Spaß macht, aber auch einiges gemacht werden muss?