Archiv für Monat: September 2007

Es ist vorbei.

Nun hab ich es bereits einen Tag lang hinter mir: Gestern um 13.30 Uhr hab ich mit gemischten Gefühlen meine (hoffentlich) vorletzte Klausur in diesem Studium abgegeben.
Der theoretische Teil hat mir gut gepasst, alle Fragen bis auf eine hatte ich in meinem Fragenkatalog drin und konnte so gut loslegen. In der Praxis fehlte mir auch weiterhin noch viel Übung, vor allem im genauen verstehen der Aufgaben. Nicht nur einmal dachte ich: „Cool, das ist easy!“, papierprogrammierte drauf los und stelle dann fest: „Mist! Da muss man ja noch ne Tabelle abfragen.“ So könnte es knapp gereicht haben. Wenn es gelangt hat fällt mir echt ein Stein vom Herzen. In der vergangenen Nacht habe ich zumindest aber schon einmal richtig gut geschlafen. Dieses abfallen des Stresses ist doch immer etwas feines.

Die Alternative ist dann: Im nächsten Sommersemester noch mal ran. Eigentlich hab ich da keine große Lust drauf, denn bis dahin hab ich wohl schon mein Diplom. Dann nachträglich noch den letzten Schein zu machen ist nicht so die tollste Perspektive. Aber am Ende bin ich doch selbst dran schuld.

Am Donnerstag hab ich übrigens tatsächlich Franks Tipp umgesetzt und mich am Nachmittag in die Regionalbahn nach Mainz gesetzt. Ganz durchgefahren bin ich nicht, aber bis Bad Kreuznach waren es auch gute zwei Stunden und so hab ich einiges noch in den Kopf hineinbekommen. Da der Zug auf dem Hinweg eine halbe Stunde etwa in Kirn warten musste, war die Rückfahrt (die auch nur bis Idar-Oberstein dann ging) nur noch eine Stunde lang. Insgesamt also drei Stunden, die mir noch einiges an Wissen gebracht haben. Schade eigentlich, dass ich nun nicht mehr so viel lernen muss.
Den Tipp vom Genge hab ich bei der Gelegenheit auch mit umgesetzt: Um mich von den Umgebungsgeräuschen (verursacht durch pendelnde Schüler) abzulenken hab ich mich mit Hilfe des iPods und wilder Techno-Musik aus meiner Umwelt ausgeschaltet. Man mag davon halten was man will, ich finde es im Nachhinein sehr witzig und vor allem: Effektiv!

Nun geht es weiter: In den kommenden Tagen startet die Aktion „Gettin‘ Shit Done“: Hier werd ich mal einige viele Altlasten entsorgen, die noch zu erledigen sind und mir vor allem mal nichts großartig neues aufbrummen (lassen). Dann wäre da noch eine Diplomarbeit. Langweilig wird mir bestimmt nicht.

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WordPress 2.3

Bereits gestern wurde mit WordPress 2.3 veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung wurde dann (gewohnt schnell) heute nachgeliefert. Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen, gleich die Installation anzugehen.

Bevor es an das Update ging, habe ich erst einmal eine Menge ausgemistet. Einige Plugins liefen so oder so nur noch im Hintergrund mit und wurden nicht mehr benutzt. Dann habe ich auch in der Datenbank mal aufgeräumt und vor allem mal 44MB an Tabellen aus einem Statistik-Tool gelöscht, das Thomas eh nicht mehr nutzt.

Dieses Mal war ich recht vorsichtig mit dem Update, da es wohl einige Probleme mit Plugins geben sollte. So hab ich erst einmal die Plugins alle deaktiviert, ein Datenbank-Backup gemacht und dann erst den Upload durchgeführt.
Anschließend gingen wie vermutet das „Google Sitemaps“-Plugin nicht mehr und leider auch „Simple Tagging“. WordPress hat in der aktuellen Version selbst ein rudimentäres Tagging-System eingebaut und so habe ich dann Simple Tagging entfernt und seine Tags in WordPress importiert.
Mein (immer wieder mal weiter auszubauendes) Theme habe ich dann auch ein wenig angepasst: Da nun Tags und Kategorien parallel arbeiten, werde ich hauptsächlich auf die Kategorien setzen und die Tags zur verfeinerten Unterscheidung der Posts nutzen. Was die Kategorien angeht muss ich mir aber noch etwas überlegen, so 100%ig bin ich noch nicht glücklich damit.

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WTF-Momente (Montag, 9 Uhr-Edition)

Wie ich immer wieder gerne erzähle habe ich im kommenden Semester nur noch eine Vorlesung zu besuchen. „Telematik“ ist mein letzter Schein und will dieses Mal (im dritten Anlauf dann) auch bestanden sein. Sonst wird das ja nie was mit dem Diplom.

Ohne mich jetzt lang oder breit über den Vorlesungsinhalt auslassen zu wollen: Ich halte es für notwendig, dieses Mal auch wirklich die Vorlesung zu besuchen. Gerade eben habe ich diesen Plan öffentlich gemacht und nach Mitstreitern gesucht. In netter Gesellschaft lassen sich anderthalb Stunden doch gleich viel besser rumbringen.
„WTF?!? Kann nicht sein!“ dachte ich mir dann allerdings, als Kommilitone Teddy mir den momentanen Vorlesungstermin laut Stundenplan kredenzte. Die Überschrift lässt es bereits erahnen, ab 8. Oktober werde ich Montags im ersten Block (also von 9 bis 10.30 Uhr) in einer Vorlesung sitzen. Vielen Dank dafür!

Das einzig positive an der Sache ist, dass ich dann auch Montags um halb 11 den Kommilitonen dick grinsend ein „Schönes Wochenende!“ wünschen kann. Das ist so gemein, das wird mir Spaß machen!

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WTF-Momente (2x-Überrascht-Edition)

Heute Morgen komme ich wie gewöhnlich (aber etwas später als sonst) ins Büro, klemme meinen Rechner an und gehe meiner üblichen morgendlichen Computertätigkeit nach. Das heißt: Emails lesen und gegebenenfalls beantworten und natürlich via Feedreader einen Blick in die Blogosphäre werfen. Das dauert (je nach aufkommen in Mail und Newsreader) bis zu einer halben Stunde.

Ich bin gerade fertig mit sagenhaften 3 Mails und den 59 neuen Nachrichten in Vienna, als es plötzlich an der Bürotür „Pieppiep“ und „Klick“ macht – es versucht also jemand aufzusperren. Das gelingt natürlich nicht, denn ich bin ja schon da und die Tür ist nur zugezogen. Als die Tür dann aufgeht denke ich mir „WTF?!?! Was macht Kollege R. hier?“ und gleich danach nochmal: „WTF?!? Wo kommt das aufgeklappte Notebook auf dem anderen Schreibtisch her?“
Bei dem Notebook handelt es sich um dieses hier, was eigentlich ja nicht zu übersehen ist.

So ganz bin ich immer noch nicht darüber hinweg, dass ich hier heute morgen aufgeschlagen bin und über eine halbe Stunde nicht bemerkt habe, dass das Büro schon mal besetzt war. Für mich ist das ein Zeichen von Urlaubsreife.

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Mixtape: Die Klassiker

Meinen Tag machte heute der Flo mit einem kleinen digitalen Päckchen für mich. Inhalt: „Mukke für den Martin – Die Klassiker“. Wie angekündigt hat er mir eine schöne Playlist mit gutem altem Classic Rock zusammengestellt und die ist wirklich prima geworden, die meisten der Lieder kannte ich noch gar nicht. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle für die Mühe!

  1. Monster Magnet – God Says No
  2. Hellacopters – The Electric Index Eel
  3. Van Morrison – Joe Harper Saturday Morning Blues
  4. Leslie West – Blood Of The Sun
  5. Hellacopters – No Song Unheard
  6. Dynamo 5 – The Letter
  7. Iggy Pop – The Passenger
  8. Black Sabbath – Orchid & Lord Of This World
  9. Wishbone Ash – The King Will Come
  10. Iron Butterly – In A Gadda Da Vida
  11. Jobriath – Morning Star Ship
  12. Aerosmith – Dream On
  13. Led Zeppelin – Babe I’m Gonna Leave You
  14. Bob Dylan – Girl From The North Country
  15. Lynyrd Skynyrd – Free Bird

Nach mehrmaligem durchhören werde ich immer begeisterter. Besonders „The Letter“ von Dynamo 5 und „Dream On“ von Aerosmith haben mir es angetan. Bei letzteren hat Eminem übrigens „Sing For The Moment“ geklaut.
Leider passt die Zusammenstellung nicht ganz auf eine Audio-CD, da werde ich noch einen Titel aussortieren müssen und dann hat es auch wieder neue Musik für lange Fahrten im Auto.

Ich selbst habe die Tage angefangen eine neue Playlist mit dem Titel „Böse!“ zusammen zu stellen. So arg weit bin ich noch nicht gekommen, denn Mixtapes wollen wohlüberlegt sein. Man darf gespannt sein!

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Lernen

Lernen

Immer wieder stolpert man im Internet und in „Fachzeitschriften“ über Tests, die den eigenen Lerntyp bestimmen sollen. Ich für meinen Teil habe es aufgegeben, mir damit den Tag noch mehr zu vermiesen – ich bin schlichtweg kein Lerntyp.

Es fällt mir unheimlich schwer, mich hinzusetzen und mich auf einen Stoff zu konzentrieren. Ständig schweben einem 1000 Dinge im Kopf herum die erledigt sein wollen oder sollen. Nicht nur das meine Konzentrationsspanne erschreckend kurz ist: Man glaubt garnicht, wie viele Seiten man „lesen“ kann, ohne irgend etwas vom Inhalt mitzubekommen.
Eine junge Frau aus meinem näheren Umfeld hat im Rahmen der Lernerei für ihre Vordiplomsprüfungen gesagt:

Ich wusste garnicht, dass man so viel denken kann, wo man doch eigentlich lesen sollte!

Und Recht hat sie – vielleicht liegt das auch in der Familie.

Leichter fällt es mir im Team zu lernen. Dazu muss nicht einmal der gleiche Stoff vorliegen, für meine Zwecke reicht es wenn ich durch meine Arbeit wen anderen nicht vom lernen abhalte, sondern vielleicht eher motiviere. Das ist dann auch für meinen Kopf genug Motivation, sich etwas anzustrengen. Sich selbst über sein eigenes Gewissen zu überlisten ist vielleicht nicht die beste Methode, aber (wie die Vergangenheit zeigt) hin und wieder durchaus effektiv.

Ganz anders wenn es um die Arbeit geht: Wenn es hier etwas neues zu lernen gibt, fällt mir das relativ leicht. Ich bin auch dann nicht der schnellste Lerner, aber wenn man mich ein wenig wurschteln lässt, kommt auch ein akzeptables Ergebnis dabei rum.

Nun haben wir an diesem Wochenende den Worst-Case vorliegen: Ich lerne alleine und es ist kein praktischer Bezug für mich und das was ich unmittelbar tue erkennbar. Dementsprechend niedrig ist meine bisherige Wissensausbeute, auch wenn ich schon einmal für das selbe Fach gelernt habe.
Ich starte einen weiteren Versuch und werde mich von Computern und anderen Ablenkungen fern halten, in die Sonne setzen und mir den Stoff zu Gemüte führen. Man darf gespannt sein, Tipps und Tricks nehme ich natürlich gerne entgegen.

Obiges Bild entstand übrigens im Frühsommer während den Vorbereitungen zu einem anderen Fach. Es zeigt Lernstoff, Kippenwickel-Zubehör und einen Becher Kaffee. Die Ausgangssituation ist somit die selbe wie aktuell gewesen, gereicht hat es nicht.

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Backup mit dem Carbon Copy Cloner

Carbon Copy Cloner Backup

Meine Backup-Strategie ist nicht so toll – sie ist nämlich nicht vorhanden. In der letzten Zeit hatte ich mit Hilfe einer GUI für „psync“ (einem Unix-Kommandozeilenbefehl) irgendwie eine Art Cron-Job hingebastelt, der meinen Home-Ordner auf die externe Platte verschoben hat. Das fand ich aber nicht so dolle, vor allem weil keine Rückmeldung kam ob nun alles geklappt hat oder nicht. Die Tage hab ich dann mit SuperDuper! rumgespielt, aber leider haben mir die Funktionen in der kostenlosen Variante nicht so recht ausgereicht.

Wie auf Kommando kam dann im fscklog die Tage die Meldung, dass es nun den Carbon Copy Cloner in Version 3.0 gibt. „CCC“ ist Donationware und so hab ich mich mal dran gemacht ein wenig zu probieren.
Nun habe ich das Programm so konfiguriert, dass es immer wenn ich die externe Platte anklemme ein Synchronisationsvorgang gestartet wird. Das ist ungemein praktisch, denn so wird nur dann auch wirklich ein Backup gemacht, wenn das passende Medium dazu auch am Computer ist.

So ganz rund läuft die Sache noch nicht. Ich bekomme gegen Ende des Backups immer eine Meldung, dass die „Synchronisations-Engine“ nicht gestartet werden konnte und ich doch bitte den Rechner neu starten und noch mal probieren solle. Da gilt es noch ein wenig zu recherchieren. Insgesamt bin ich aber für den Moment zufrieden, die Daten scheinen alle da zu sein.
Außerdem gilt es noch eine Kleinigkeit herauszufinden: Wie entferne ich ein externes Laufwerk permanent aus der Spotlight-Indizierung? Die Backup-Platte wird nämlich leider immer wieder indiziert, egal wie oft ich sie in den Systemeinstellungen ausschließe.

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Mückenplage

In meiner Bude ist die Hölle los! Den ganzen Sommer über hatte ich keine wirklichen Probleme mit den blöden Mücken-Viechern. Selbst auf der Sommerfahrt bin ich höchstens zwei oder dreimal gestochen worden.

Nun habe ich schon die dritte halbdurchwachte Nacht in anderthalb Wochen hinter mir: Erst schläft man schlecht ein, weil ständig dieses schwirrende, nervende, angsteinflößende (und allgemein bekannte) Stechmückengeräusch in der Luft liegt, dann wird man wach weil das Vieh grade mal wieder an der unmöglichsten Stelle zugestochen hat. Und dann geht es wieder von vorne los.

Heute morgen war es nur ein Stich, der noch zu sehen war. Dummerweise mal wieder auf der Hand. Ich hoffe so ein wenig auf den Winter.

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Zivilisation!

Screenshot Freeciv

In meiner frühen Jugend bin ich ein großer Fan der ersten beiden Teile von Civilization gewesen – und bis heute geblieben. Ich kann mich an kein Spiel erinnern, dass mich seit dem dermaßen gefesselt hat.

Gestern bin ich durch Zufall dann über Freeciv gestolpert. Hier haben sich ein paar Menschen daran gemacht, den Spieleklassiker auf Opensource-Basis zu programmieren. Das Ergebnis ist schon recht ansprechend, auch wenn immer noch fleißig entwickelt wird. Natürlich gibt es auch ein Package für Mac OS X und so hat mich mein Fund gleich mal 2 Stunden gekostet.

Leider muss ich gestehen, dass ich völlig aus dem Spielgeschehen draußen bin und auf Anhieb nicht so recht auf einen grünen Zweig kam. Zu meinem Unbehagen lässt sich in der aktuellen stabilen Version 2.0.9 aus irgend einem Grund die Sprache nicht auf Deutsch stellen. Obiges Bild stammt aus dem Wiki zu Freeciv und zeigt schon Version 2.1, die anscheinend nochmal ein gutes Stück hübscher wird als die aktuell verfügbare. Die Beta-Version werde ich natürlich auch noch ausprobieren.

Das Spielen hat eine Menge Spaß gemacht. Die neueren Teile von Civ konnten mich nie so recht überzeugen und ich freue mich darauf die Weltherrschaft an mich zu reissen. Ich glaube ich werde in der nächsten Zeit nicht so arg viel vor der Glotze hängen…

Update: Herr Hudel aus Dudel erwähnt es in den Kommentaren: Freeciv kann auch Netzwerk, was dringend mal ausprobiert gehört! Allerdings muss ich dazu erst mal wieder meine „Skills“ auf Vordermann bringen.
Und dann wäre da noch Freecol, ein (bisher von mir ungetesteter) Colonization-Nachbau. Colonization hat bei mir damals Civ abgelöst und mich auch sehr begeistert – auch wenn es in meinen Augen an Civ nie rankam.

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Tag der offenen Tür

Am Wochenende war der jährliche Tag der offenen Tür im Landheim des Stamm Idar-Oberstein statt.

Ich gebe zu: Eigentlich bin ich kein großer Fan der Veranstaltung. Gerade in den letzten Jahren lies das Interesse von Pfadfindern und vor allem deren Eltern mehr und mehr nach, was schon ein wenig frustrierend ist.

Dieses Jahr haben wir den Tag der offenen Tür auf den Sonntag beschränkt und den Samstag genutzt, uns an ein paar Lagerbauten zu versuchen. Herausgekommen sind ein recht ansprechendes Lagertor und eine große Schaukel. Auch wenn wir nicht all zu viele waren, hat der Samstag eine Menge Spaß gemacht. Die Stimmung unter den Anwesenden war echt prima. So fand ich es schon ein wenig schade, dass ich Samstagabend zwecks Geburtstagsfeierei in der Verwandtschaft nicht da sein konnte.

Am Sonntag war dann zwar auch nicht die Hölle, aber dennoch einiges, los. Größtes Ärgernis war immer der Abbau, aber auch den haben wir dieses Jahr schnell und unkompliziert hinbekommen. Insgesamt also ein schönes Wochenende, dessen Konzept wir beibehalten sollten.

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