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Ein Tag am Campus

Gestern war ich – trotz Freitag – am Campus um was zu arbeiten. Da kann man so einiges erleben. Vorweg: Meine Züge sind entgegen anderen Meldungen („Überall in Deutschland kamen Menschen nicht zur Arbeit!“ – „Kein Zug ist gefahren!“) im Rahmen der üblichen Verspätungen gefahren. Kein Stress!

Vom Bahnhof an den Campus half ich einer der IMAT-Chinesinnen (?) mit einem riesigen Paket. Das Mädel war etwa zwei Köpfe kleiner als ich und das Paket hatte in etwa die selbe Größe und war mit dicken „Zoll“-Aufklebern beklebt. Schwer war es nicht, aber sperrig. Dank meiner Nachhilfe kann die gute nun auch „Zoll“ aussprechen, was ihr sehr schwer fiel. Anscheinend ist das mit der „L“-Affinität der Asiaten doch eher ein Gerücht.

Kollege J. hat ganz dreist ein MacBook Pro auf den Tisch gestellt, als er sich zu mir ins Büro setzte. Nun ist mein „kleines“ Powerbook zumindest auf der Arbeit die lahmste Krücke. Macht aber nix!

Ins „College-Kaffee“ am Campus werd ich sicherlich nicht mehr so oft gehen. Nicht nur, dass ich die Preise mit 1,60 Euro für studentische Verhältnisse etwas übertrieben finde, gestern haben wir auch ziemlich lange warten müssen bis überhaupt mal jemand Anstalten machte und zu bedienen. Irgend einen Überblick haben die Mädels hinter der Theke nicht.

Die Kommilitonen Christian und Timo hatten gestern Kolloquium, das habe ich so nebenbei mitbekommen als ich die beiden in deiner Kippenpause im Anzug getroffen hab. Bestanden haben natürlich beide. Doof für mich: Beide haben erst nach mir angefangen. Trotzdem natürlich: Herzlichen Glückwunsch!

Der Campus ist voller Studenten. Wie ich bestimmt schon öfter erwähnt habe, ist mir der Campus in den Semesterferien (und in leerem Zustand) am liebsten. Da werde ich mich erst wieder dran gewöhnen müssen. Nicht so sehr gewöhnen muss ich mich an das gute Gefühl eine Menge Arbeit erledigt zu haben. Mit Hilfe eines kleines Büchleins und einiger Notizen ging da die Tage einiges. Wollen wir mal hoffen, dass ich das auch weiter auf die Reihe kriege.