Archiv für Monat: Dezember 2007

Facebook

Das ist mein Facebook-Profil. Meine Kontaktsuche war heute nicht sonderlich erfolgreich – ich freue mich auf neue Kontakte! Spätestens wenn im nächsten Jahr der Facebook-Deutschlandstart ist, sollte sich das doch ändern!

Oh Tannenbaum!

Ein Jahr hatten wir Ruhe… nun ist es wieder soweit: Keiner kommt mehr vor die Tür, denn Weihnachten steht davor und blockiert die Einfahrt. Dieses Jahr ist (Zum Glück?) irgendwie die Kerb ein wenig an mir vorbei gegangen. Ich habe glaube ich gestern das erste mal für dieses Jahr „Last Christmas“ gehört – letztes Jahr ging es mir schon Ende Oktober auf die Nerven. Und weil’s so schön ist, Vorhang auf für George Michael und Wham!

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=hUJeUAmfr6w[/flash]

Nun ja, die Geschenke sind verpackt, das Essen annähernd vorbereitet, es kann losgehen. Obwohl ich ja eigentlich kein arg großer Fan dieses (völlig falsch interpretierten) Festes bin, genieße ich dennoch ein wenig die Ruhe im Land. Und weil es so Brauch ist, wünsche ich allen meinen Lesern ein ebenso ruhiges Weihnachtsfest wie ich es mir wünsche, schöne Geschenke und frohe Festtage.

Bilder!

Heute war ich ein wenig ehrenamtlich fleißig: Die Webseite meines weltbesten Pfadfinderstammes hat eine neue Bildergalerie, die ich mir so über Tag mal, mehr oder weniger, aus den Fingern geschüttelt hab.

Ein wenig sind meine PHP-Kenntnisse dann doch eingerostet gewesen und meine Ansprüche waren wie üblich hoch. Am Ende hat nun aber auch alles so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hab: Das System ist relativ dynamisch, per Backend zu bedienen und gut aussehen tut es auch. Einige Galerien sind auch schon online, es darf gerne ein wenig gestöbert werden.
Ein für alle Mal merken werde ich mir: Die PHP-Funktion array_unique() löscht zwar doppelte Einträge in einem Array, es bleiben aber die leeren Inhaltselemente zurück. Die Lösung: Die Funktion array_values() ist dann so nett und löscht die leeren Elemente heraus. Gut, dass mich das nicht etwa anderthalb Stunden gekostet hat…

Als ich dann nach getaner Programmierarbeit ans Bilder suchen gegangen bin, ist mir aufgefallen wie wenig ich dieses Jahr den Stamm fotografiert hab. Zwar war ich überdurchschnittlich viel mit den Pfadfindern unterwegs, doch meistens irgend wie auf eigene Faust. Nun hoffe ich, dass ich bei meinen Mit-Pfadfindern noch das ein oder andere Bild auftreiben kann.

Achso, schon ein wenig länger ist eine andere neue Funktion vorhanden: Man kann nun die Pfadfinderregeln ausblenden und eigentlich sollte sich der Browser auch den passenden Zustand merken – mein erstes Experiment mit Cookies.

Hochmotiviert

Gestern, auf dem Rückweg von meinem zukünftigen Arbeitgeber, hatte ich wieder ein tolles Erlebnis mit der deutschen Bahn.

Während ich in Oberstein am Bahnhof immer froh bin, wenn die Antworten auf meine Fragen nicht nur aus einem Grunzen bestehen, habe ich in Bonn einen wirklich netten, fast übermotivierten, kompetenten Bahnbediensteten erlebt. Direkt beim betreten des Reisezentrums wurde ich wie andere Reisende auch begrüßt und gefragt ob man mir helfen könnte, was ich aber verneinte. Während ich also am Fahrkartenautomat wartete, wurde ich Zeuge, wie der junge Mann mehreren (vornehmlich älteren) Leuten parallel an mehreren Automaten half, ihre Tickets zu kaufen.

Auch als ich dann an der Reihe war, musste ich keinen Finger rühren. „Wo solls denn hingehen? Wie möchten sie fahren?“ Und schon hatte ich ein Rheinland-Pfalz-Single-Ticket in den Händen, das mich nach Mainz bringen sollte. So habe ich dann auch direkt noch 6 Euro gespart, denn es war mir gar nicht bewusst, dass es ein solches Ticket überhaupt gibt. Natürlich hab ich mich mehr als freundlich bedankt…

… mehr zu mir selbst murmelte ich dann im herumdrehen und rausgehen: „Prima, jetzt muss ich nur noch gucken wo der Zug fährt…“. Direkt darauf ruft man mir hinterher: „Gleis 3, in 7 Minuten!“

DAS nenne ich Service! Dafür, dass der Zug dann Verspätung hatte und wie alle meine Züge gestern völlig überfüllt war, konnte der junge Mann sicherlich nichts.

Mehr RAM!

Offene Powermacs

So schaut es aus, wenn man den schon mehrmals erwähnten Arbeitsspeicher einbaut. Nach einem ausführlichen 3 1/2-Stunden-Test des Cinema 4D-Clusters in seiner Standard-Konfiguration, habe ich jetzt alle Kisten auf 2 GB Arbeitsspeicher ausgebaut. Nun bin ich wirklich gespannt, was das an Performance bringt.

Langsam aber sicher macht die Arbeit mit Cinema auch richtig Spaß, auch wenn es ein wenig nervt, dass ich an sich nur die Rendervorgänge starte und dann abwarte was passiert und alle halbe Stunde ein paar Daten erfasse.

Myspace!

Schön, dass jede Band eine Myspace-Seite hat, deswegen wurde der Dienst ja ursprünglich auch mal ins Leben gerufen, wenn ich mich nicht irre. Das allerdings bei einem Konzertabend mit drei Bands das meistbenutzte Wort (in wirklich annähernd jeder Ansage) „Myspace“ war, verwirrt mich dann doch ein wenig.

WTF-Momente (RAM-Edition II)

Letztens hatte ich ja Mist gebaut, was die Arbeitsspeicher-Bestellung für den Cluster am Campus angeht.

Grade hatte ich in diesem Zusammenhang wieder einen WTF-Moment. Die Neugier trieb mich dazu, in das Päckchen neben dem iMac (der hier als Server für den Cinema-Cluster fungiert) zu werfen, während die Powermacs hier ein wenig in meinem Auftrag schwitzen.

Beim Blick in das Päckchen machte es dann „WTF?!?!“ in meinem Kopf: Da lag nämlich der letztens bestellte, neue (und nun auch passende) Arbeitsspeicher drin. Wo der herkommt muss ich am Montag mal dringend klären… und wie lange der da schon liegt. Positiv an der Sache: Ich muss nicht einen halben Tag damit verbringen, über den Campus zu rennen und das Päckchen zu suchen…

Winterzeit

Die Woche ganz vergessen und eben nachgeholt: Meine Auto-Uhr geht jetzt auch nach der aktuellen Winterzeit. Letztes Jahr hab ich einfach gewartet, bis es wieder Sommerzeit war…

Unterwegs

Gestern habe ich zu Vorstellungszwecken ein wenig Deutschland bereist. Von Idar-Oberstein ging es über Mainz nach Köln und dann über Bonn, Koblenz und Mainz wieder nach Hause. Wie immer, wenn ich mit der Bahn fahre, habe ich eine Menge erlebt.

Schon am Obersteiner Bahnhof war mir $komischerTyp aufgefallen, der da in 10 Minuten etwa 12 Zigaretten geraucht hat. In Mainz habe ich ihn dann auch wieder gesehen, was mich noch nicht so arg wunderte. Als der Kollege dann aber in Köln wieder aus dem selben Zug stieg wie ich, kam ich mir schon ein wenig verfolgt vor. Zum Glück hab ich ihn dann aber abschütteln können.

Der Schaffner im Regionalexpress nach Mainz war nicht sehr geschäftstüchtig. Der junge Mann auf dem Gang gegenüber hatte den Automaten am Bahnhof nicht dazu überreden können, ihm eine Fahrkarte zu kaufen. Das beichtete er auch direkt dem Schaffner und bat darum, ein Ticket nachlösen zu können. Das war kurz nach der Ausfahrt aus dem Obersteiner Bahnhof. Bis Kreuznach lies sich der Bahnbedienstete aber dann nicht mehr blicken. Sowas nenne ich dann „geduldetes Schwarzfahren“.
Mir wollte der selbe Schaffner ein paar Stationen weiter auch kein Ticket verkaufen: Bis Mainz fahre ich ja umsonst, aber für den IC nach Köln brauchte ich ja auch einen Fahrschein. Kurze Frage meinerseits, ausführliche Antwort des Bahnbediensteten: „Es wird nicht gern gesehen, wenn wir im Zug Tickets verkaufen. Blablabla…“ Nagut, einen Automaten kann ich ja bedienen. Dass der allerdings meine 19 Euro Rückgeld unbedingt und ausschließlich in Geldstücken ausspucken musste, fand ich nicht so berauschend.

An sich war der Rest der Reise recht entspannt. Trotz einiger Verspätungen hab ich doch alle meine Züge bekommen. Zuletzt musste ich mich dann aber zwischen Fischbach-Weierbach und Oberstein noch einmal wundern: Drei Kandidaten vom Typ „Flaschensammler“ stiegen gleichzeitig in den Zug und stellten sich dann regelrecht in Reihe an den Mülleimern an. Einer nach dem anderen hob dann den Deckel an, schaute hinein und guckte dann enttäuscht, dass er nix gefunden hat. Arbeitseinteilung geht anders…

Alles in allem fahre ich nach wie vor gerne Bahn, vor allem weil man sich selbst nicht um die Fahrerei kümmern muss.

Pimp Clean my ride

Eigentlich wollte ich ja gestern herausfinden, was da genau an meinem Beifahrersitz kaputt ist. Der rastet nämlich nicht mehr so recht ein, wenn man ihn zurückklappt. Ich sollte vielleicht nicht mehr so oft betrunkene Menschen transportieren. Die Lösung zu dem Problem habe ich allerdings nicht gefunden, da wird sich die Tage der Automechaniker meines Vertrauens mal mit beschäftigen müssen.

Als ich da aber so auf meiner eigenen Rückbank saß, dachte ich mir: „Saukarre, dreckige.“ Und da mir dann nicht einfiel, wann ich das letzte Mal eine Grundreinigung meines treuen Gefährts durchgeführt hatte, hab ich mir direkt Staubsauger und Lappen geholt und mal angefangen. Nachdem ich eine halbe Mülltonne Kram aus den diversen Fächern des Polos gesammelt hatte, durfte ich dann Steine und Kiesel in mittleren Steinbruch-Dimensionen aus dem Innenraum saugen, die halbe Wüste Gobi aus den Fußmatten klopfen und eine etwa 1 Zentimeter dicke Staubschicht vom Armaturenbrett und sonstigen Ablagen entfernen.
Als krönenden Abschluss habe ich dann schließlich auch noch die Fenster von innen geputzt, was genau so notwendig war und vermutlich in diesem Jahrhundert auch noch nicht passiert ist. Schließlich füllte ich dann auch mal noch die Scheibenputz-Flüssigkeit nach und schon waren fast zwei Stunden rum.

Nun ist die „Blue Pearl“ wieder einigermaßen sauber. Wie ein Rundumblick heute morgen ergeben hat, sind da noch ein oder zwei Ecken, in die ich gestern anscheinend nicht so recht Einblick hatte, aber da ist ja relativ schnell Abhilfe geschaffen. Ich glaube, die recht spärlich beleuchtete Garage ist nicht so recht der ideale Reinigungsort, zumal auch die Innenbeleuchtung des Autos nicht gerade durch Watt-Stärke überzeugt.

Nun gilt es, mal $autoschrauber zu kontaktieren und einen passenden Termin zu finden. So richtig kaputt scheint im Sitz nichts zu sein, ich tippe eher auf „ausgehängt“. Wir werden sehen.