Archiv für Monat: Januar 2008

Grundkurs

Grade am Telefon: $TypDerGrundkursRRChef ist. Ob ich denn nicht an Ostern nach Immenhausen kommen möchte. Lust? Hab ich! Zeit? Leider keine. Ich hab mich für nächstes Jahr vormerken lassen.

Altes Eisen?

TCP und UDP - Since 1981

$Professor: „TCP und UDP sind schon richtig alte Protokolle, die Spezifikationen stammen aus dem September 1981…“

Entschuldigung? Ich kenne noch was, dass aus dem September 1981 stammt – und ich gehöre bestimmt noch nicht zum alten Eisen! Frechheit!

Rekorde

Schon seit gut einer Woche Zeit mein Statistiktool täglich teilweise weit über 200 Besucher an. Wo kommt ihr denn alle her?

Erlebnisse

Donnerstag und Freitag war ich in Bonn. Da kann man einiges erleben! Vielen Dank an dieser Stelle an den Olli, bei dem ich übernachten konnte und der mich auch einen Tag lang auf meiner Wohnungssuche begleitet hat. Wie üblich, wenn viel passiert ist, gibt es die Highlights hier gelistet:

  • Die Deutsche Bahn AG hat ein Reinigungsproblem, ich hab noch selten so versiffte Züge erlebt. Streikt da wieder wer?
  • In Bonn ist echt alles direkt um die Ecke, keine Strecke ist länger als 20 Minuten – zumindest mit dem Fahrrad.
  • Fahrradfahren ist anstrengend – vor allem wenn man seine Handschuhe nicht anhat und es etwa 1°C hat.
  • $Vormitterin1 ist der Meinung, dass man sich auf jeden Fall dran gewöhnt, dass der Wasserschlauch der Waschmaschine quer durch den Türrahmen geht.
  • Ich hab einen intelligenten, kompetenten und netten Hiphopper getroffen.
  • Es gibt noch kommunenhaftere Kommunen als die einer mir anverwandten Person…
  • Die Welt ist klein: Einer meiner Cousins ist ein Arbeitskollege von Ollis Vater.
  • Wenn $zukünftigeVielleichtMitbewohnerin berufstätig ist, muss man auch mal früher aufstehen und um urz nach 8 Uhr eine Wohnung besichtigen.
  • Auch alte, villenähnliche Gebäude die „fast frisch renoviert“ sind, können ein wenig heruntergekommen sein – oder auch ein mehr…
  • $Vermieterin denkt, dass es Internet im Hausflur gibt. Klar, dort steht ja auch ein ausgeschlachteter Computer!
  • Frisch renoviert…“ (#2) kann auch vor etwa vier Jahren gewesen sein, die Jahreszahl ist $Vermieterin glaub ich nur rausgerutscht.
  • Kinder können auch schon markengeschädigt und konsumgeil sein: $nervendesKindimZug hatte eine Spiderman-Mütze, einen „Die wilden Kerle“-Rucksack und „Urmel aus dem Eis“-Camouflage-Moonboots an. Und eine Piepsstimme. Danke!

Insgesamt habe ich mir in den zwei Tagen 7 Wohnungen angeschaut. Teils zur Zwischenmiete, teils fest. Wirklich gefallen haben mir leider nur drei Stück davon, wovon leider auch wieder zwei nur zur Zwischenmiete wären. Schade.

Wohnungssuche mit Google Maps

Morgen spreche ich in einigen WGs vor – man darf mir Glück wünschen! Da ich nur zwei Tage in Bonn bin, musste ich mir schon ein wenig den Plan machen, wo ich überall hin muss. Zu Hilfe gekommen ist mir dabei Google Maps. Hier kann man nämlich mit einem Klick auf „Meine Karten“ (sofern man eingeloggt ist) eine Karte mit Fähnchen und Anmerkungen bestücken.

Meine Google-Map

Die entsprechenden Karten lassen sich dann entweder für jedermann öffentlich, oder (so wie ich das in diesem Fall gehandhabt habe) nur für sich selbst anzeigen. Vorraussetzung für den Dienst ist nur ein Google-Account, der sich nicht nur wegen dieser einen Spielerei lohnt.

Schienenersatzverkehr

Eigentlich wollte ich heute morgen mit der Regionalbahn fahren, mein ultimativer Plan war: „Da kannst du dir prima ne Liste mit allem machen, was du heute tun musst!“

Gut, dass ich (eher reflexartig) losgelaufen bin, als ich den Regionalexpress hab am Gleis stehen sehen. Seit heute ist nämlich einer der Tunnel zwischen Heimbach und Neubrücke gesperrt. Darauf wurden die Fahrgäste irgendwie auch aufmerksam gemacht… Ich hab die Durchsage leider nur halb verstanden, konnte mir dann aber mit Hilfe meines Vorwissens alles zusammenreimen.

Umsteigen in einen Bus ist anstrengend, vor allem Morgens. So ganz wach bin ich auf dem Weg zum Campus ja nie, aber ich irgendwie hab ich es geschafft. Meine Mitreisenden sind mir allerdings so ein klein wenig auf die Nerven gegangen. $RentnerAufRückreiseAusDemUrlaub hat der armen $FrauMitSchreiendemKind zuerst sehr ausführlich erzählt, wie doof er es findet nun umsteigen zu müssen. Anschließend erklärte er dann, dass er seit 24 Stunden auf der Rückreise ist, um dann mit seinem nicht vorhandenen Fachwissen zu glänzen. Mit Zügen kennt er sich aus… die Theorien schweiften von Zug kaputt, über Terrorwarnung bis hin zu Bauarbeiten. Da hatte er dann schließlich auch mal recht – der Tunnel wird bekanntlich verbreitert und verlängert.

Kurz bevor ich aufstehen und Gewalt anwenden wollte, ist dann zum Glück der Bus in Neubrücke am Bahnhof angekommen. Nun freue ich mich schon auf die Rückfahrt.

Zwanzig vor Neun

Der Jahresabschluss stand unter dem Motto „20 vor 9“. Ob das Stehenbleiben meiner Uhr am Silvestertag ein gutes Vorzeichen ist, mag ich noch bezweifeln – für einige running Gags war die Situation aber gut. Spaß gemacht hat die Feier auf jeden Fall, dank des Partyraum-Zwanges im Saarland war nicht nur eine Party vor uns unsicher.

Der Abschluss des alten Jahres ist somit auch immer ein Neubeginn. Für 2008 steht einiges auf dem Programm, mein Leben wird sich nicht nur ein wenig verändern.

Direkt die nächsten Wochen werden recht anstrengend: 20 Tage habe ich noch vor mir, dann steht die letzte Klausur meines Studiums an. Die Unterlagen sind schon so gut wie vorbereitet, die Lernerei kann losgehen.
Parallel dazu muss ich mir eine Unterkunft suchen: Ab 1. Februar werde ich am Rande Kölns sowohl in Brot und Lohn stehen, als auch meine Diplomarbeit schreiben. Als neue Heimatstadt habe ich mir Bonn herausgesucht, ich denke man muss nicht direkt aus der Provinz in die übertrieben große Stadt ziehen.

Ansonsten habe ich mir für dieses Jahr noch nicht sonderlich viel vorgenommen. Auch mein pfadfinderisches Engagement werde ich wohl ein wenig zurückschrauben müssen. Grundsätzlich bin ich so ja nun auch beschäftigt genug! Spezielle Vorsätze habe ich mir deshalb auch mal nicht gefasst.