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Robert Harris – Vaterland

Schon vor einiger Zeit hatte ich das Buch „Vaterland“ von Robert Harris gelesen.

Die Zusammenfassung von der Amazon-Seite sagt eigentlich schon alles:

Hitler hat den Krieg gewonnen – Nazideutschland beherrscht ganz Europa. Das ist das Horrorszenario in Robert Harris‘ frivolem Politthriller. «Harris versteht, gut und spannend zu schreiben. Es kommt alles vor: Verbrechen, Verschwörungen, Vertuschung, Irreführung, Gewalt und Liebe. Harris kann den Historiker nicht verleugnen – so würzt er seine Geschichte mit historischen Dokumenten.» DIE ZEIT

Das Buch ist spannend geschrieben, die Geschichte spinnt sich in genretypischer Manier langsam weiter, ein wenig Beziehungsdrama fehlt natürlich auch nicht. Auch wenn das Ende für mich doch recht vorhersehbar war: Die Vorstellung einer Welt nach einem anderen Kriegsausgang finde ich nicht sonderlich prickelnd. Ich konnte mich richtig gut in den Hauptdarsteller des Buches hineinversetzen, der nach und nach hinter die Lügen der Nazi-Propaganda kommt.

Aktualisierung: Wie ich in den Kommentaren erfahren habe, wurde das Buch auch verfilmt. Danke, Thomas.

Bilder ins StudiVZ laden

Gestern Abend wollte ich eine kleine, aber feine Auswahl der von mir am Wochenende geschossenen Fotos in ein bekanntes deutsches Studentenportal laden. Da erreicht man irgendwie doch die meisten Menschen, die es interessiert.

Wollte – richtig! Leider hat mir der dämliche Java-Uploader gleich drei Mal in zwei verschiedenen Browsern ein Schnippchen geschlagen und zuerst einmal viel zu lange zum Verkleinern der Bilder gebraucht.
Dafür ging der Upload dann aber auch recht flott von statten. Warum das so schnell ging, hab ich gesehen als die Seite neu aufgerufen wurde. Statt meiner Bilder fand ich jedes Mal nur einen schwarzen Kasten mit einem Papierblatt-Icon.

Etwas entnervt habe ich dann aufgegeben. Ideas, anyone? Aufgetreten ist das Problem mit dem aktuellsten MacOS X sowohl unter Safari als auch Camino. Ich glaube es liegt an Java, da hab ich die aktuell installierte Version gerade nicht zur Hand.

Aktualisierung: 40 Bilder in 5er-Packen hochzuladen macht zwar keinen Spaß, klappt aber. Das gute alte <form>!

Hamburger Singewettstreit 2008

Singerunde im Elbtunnel

Nachdem ich mir ja schon vor langem Zugtickets gekauft hatte, dabei von einem Automaten verarscht wurde und schließlich auch meine Eintrittskarte angekommen war, ging es nun am Wochenende nach Hamburg zum Singewettstreit. Ein sehr ereignisreiches Wochenende lag da vor mir. Wie immer, wenn es mehr zu erzählen gibt, geschieht das nun auch hier anhand einiger harter Fakten. Diese werden eventuell nach einer ausgiebigen Nachtruhe erweitert.

West-östliches Sofa

Letztens fiel mir durch Zufall das Buch „West-östliches Sofa“ des türkischen Autors Osman Engin in die Hände. Dick ist es nicht, aber dafür um so amüsanter.

Aus der Sicht eines Einwanderers (Don Osman) erzählt er in kurzen Geschichten von der türkischen Sicht auf die Dinge, wobei er einige Details stark überzeichnet, was aber gerade den Reiz des Buches ausmacht und mich oft zum schmunzeln gebracht hat. Dazu gehören unter anderem ein linksradikaler Sohn, der sich einen „Harem“ hält, genau so wie die Diskussionen über Politik mit seinen türkischen Freunden. Natürlich darf auch der ein oder andere Nationalsozialist in den Geschichten nicht fehlen.

Don Osman hat wieder Probleme. Große sogar. Seine Ehefrau Eminanim, die zweitgrößte Nervensäge des Mittleren Orients, die drei Kinder, alle versuchen ihm den Alltag zur Hölle zu machen – obwohl er es sich doch viel lieber auf seinem Sofa gemütlich machen würde. Und als wäre eine fünfköpfige Familie nicht schon anstrengend genug, versucht Osman weiterhin die merkwürdigen Sitten der Deutschen endlich zu verstehen, und seine Erkenntnisse auf die ihm eigene Art weiterzugeben.
Quelle: amazon.de

15 Bücher mit allerlei Kurzgeschichten sind bisher erschienen und ich habe das Gefühl, nicht das letzte davon gelesen zu haben.

Aprilscherz

Hiermit erkläre ich dieses Blog für geschlossen – höhöhöhö!

Aber mal ernsthaft: Aprilscherze sind irgendwie nervig. In den letzten 15 Jahren habe ich tatsächlich selten einen wirklich guten Aprilscherz erlebt und deshalb meine Bitte an die weite Welt: Wenn schon, dann seid doch bitte ein wenig kreativ und denkt euch was wirklich lustiges aus.
Hinweise auf wirklich gute Aprilscherze nimmt diese Seite gerne in den Kommentaren entgegen.

Und wehe dem, der so was bei mir versucht!

Aktualisierung: Den da fand ich dann sogar gut.