Archiv für Monat: Februar 2010

Langeoog

Panorama Langeoog City

Einen letzten Satz Urlaubsbilder hab ich noch. Nach den Bildern aus Bensersiel und denen aus der Landschaft nun noch welche von unserem Besuch auf der Insel Langeoog, die praktischer Weise von Bensersiel aus bequem per Fähre erreichbar ist. Die Fahrt ist mit knapp 20 Euro nicht ganz günstig, aber gelohnt hat sich der Besuch auf jeden Fall.

Alter Wasserturm Langeoog

Neben dem langen Strand zum offenen Meer hin ist der oben abgebildete alte Wasserturm der Insel eine kleine Touristenattraktion. Heute kann man dort innen hochklettern und hat dann einen tollen Ausblick über die Insel. Das Panorama ganz oben ist vom Fuß des Turms aus entstanden.
Ansonsten gibt es dann auch noch eine Menge Dünen, durch die man auf leicht vereisten Wegen schön spazieren kann.

Dünenweg auf Langeoog

Der oben schon erwähnte Strand ist im Sommer bestimmt super zum rumlungern und baden gehen, im Winter spaziert man dort glaub ich lieber. Ich war ein wenig überrascht wie viele Touristen sich doch tatsächlich auf der Insel aufhielten, nachdem Bensersiel doch eher ausgestorben war.

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Katzenjammer in der Kulturkirche

Man nehme: Vier hübsch anzuschauende norwegische Musikstudentinnen, eine große Menge an Instrumenten und eine ausverkaufte Kirche als Veranstaltungsort. Heraus kommt: Eines der großartigsten Konzerte die ich bisher besuchen durfte.

Gestern Abend besuchte ich das Konzert der Band Katzenjammer, dass in der Kulturkirche in Köln stattfand. Ich bin schon ein wenig länger Fan des Quartetts. In meine musikalische Top 25 des vergangenen Jahres waren die Damen sehr schnell eingestiegen und das Album „Le Pop“ läuft bei mir sehr regelmäßig. Dementsprechend war ich sehr gespannt, wie man sich live schlagen würde.

Über ein gutes Konzert hätte ich mich sehr gefreut – aber dass es so grandios werden würde, hätte ich nicht gedacht. Live hören sich Katzenjammer noch ein gutes Stück besser an als auf CD. Die Mädels haben alle tolle Stimmen und beherrschen eine Menge Instrumente: Vom Schlagzeug, über diverser Saiteninstrumente und eine Trompete bis hin zum Keyboard. Dabei werden die Instrumente munter getauscht, was nicht nur mich sehr überraschte.

Die Stimmung in der ausverkauften Kulturkirche war toll, auch wenn die Luft leider im Laufe des Konzertes etwas stickig wurde. Nicht nur ich war wohl so begeistert. Ich bin sehr gespannt, wie die Aufnahme des WDR Rockpalast wurde. Die waren nämlich mit ein paar Kameras vor Ort und zeichneten fleißig auf. Das Konzert soll wohl am 26. April 2010 von 00.15 bis 01.45 Uhr ausgestrahlt werden.

Nach etwa anderthalb Stunden war der Spaß leider auch schon wieder vorbei. Da die Damen am Merchandise-Stand anschließend selbst CDs und T-Shirts verkaufen, konnte man ihnen auch noch einmal persönlich sagen, wie großartig die Show war. Und das machte nicht nur ich.

Ikea Nordby – Der mysteriöse Tisch

Schon bei meinem letzten Ikea-Besuch war mir dort ein Tisch aufgefallen: „Nordby“ stand dran und er hat mir auf Anhieb gefallen. Ich könnte ihn mir gut als meinen neuen Schreibtisch vorstellen. Ein wenig verwundert war ich deshalb, dass die Ikea-Suche dazu nichts ausspuckte und der Tisch auch in der Übersicht unauffindbar war.

Heute, etwa anderthalb Monate später war ich wieder im schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens. Eigentlich stand nur eine Schreibtischlampe auf meinem Einkaufszettel, aber nach dem Tisch habe ich dann doch nochmals geschaut. Obwohl ich beim letzten Mal zu meiner eigenen Erinnerung ein Foto des anhängen Zettels gemacht hatte ((Mein Siebhirn vergisst alle Informationen die es sich merken soll, nach etwa dreißig Sekunden.)), war ich mir meiner Sache nicht mehr so ganz sicher.

Ikea-Tisch Nordby

Ich hatte mich also nicht geirrt. Anscheinend ist der Tisch bisher online einfach noch nicht verfügbar. Aber es wird wohl eine ganze Serie mit Nordby-Möbeln geben: Irgendwo stolperte ich (im wahrsten Sinne des Wortes) gegen einen Couchtisch mit dem gleichen Namen. Eine passende Bank zum Tisch gibt es übrigens auch.
Demnächst werde ich wohl die Möglichkeit haben, mal wieder mit einem Auto nach Ikea zu fahren. Bis dahin muss ich mir überlegen, ob mir mein aktueller Schreibtisch wirklich zu groß ist, wie es mit der tatsächlichen Platzersparnis aussieht und ob mir diese das Geld wert ist. Eine gute Möbel-Aufmöbel-Idee zu dem neuen Tisch habe ich auch schon. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.

Nachtrag: Um es noch ein wenig mysteriöser zu machen, hat Ikea jetzt in seiner eigenen Aktionswerbung auch Nordby-Artikel. Die Suche auf der Webseite findet aber immer noch nichts dazu.

ikea-nordby-topf

Plugin? Pah! – Ein Tutorial

Da fragte mich der Andi dieser Tage doch, mit welchem Plugin ich denn die Schlagworte und verwandten Einträge unter einem Eintrag hier aus- und einblenden lasse. Plugin? Pah! Natürlich habe ich da selbst ein wenig Hand angelegt. So sieht das übrigens ausgeklappt aus, zum Beispiel unter dem vorigen Beitrag ((Verwirrend übrigens, einen Screenshot in Originalgröße in den Eintrag einzublenden. Ich will da dauernd draufklicken.)):

Verwandte Einträge/Schlagworte

Nachdem ich eine kurze Weile beleidigt war, erklärte ich die näheren Umstände und dass man nicht immer alles per Plugin lösen muss. Daraufhin wurde ich als „Programmierer“ beschimpft. Wieder war ich für kurze Zeit beleidigt. Anschließend kam dann meine Gutherzigkeit doch wieder durch und so versprach ich dann, mal zu erklären wie man so was selbst baut. Eigentlich ist das nämlich nicht schwer. Und das gibt es dann nach dem Klick.

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Urlaubsbilder

Noch ein paar Bilder aus meinem Kurzurlaub vom vergangenen Wochenende. Obiges Bild ist im Hafen von Bensersiel entstanden. Viel war dort nicht zu holen, mitten im Winter ist der Hafen nahezu leer. Im Wesentlichen liegen dort dann anscheinend nur die Fähren nach Langeoog und diese beiden Fischerboote vor Anker. Außerdem wird dort im Moment gebaut, ich war sicherlich nicht zum richtigen Zeitpunkt dort um Hafenatmosphäre einzufangen.

Auf einem kleinen Spaziergang ins etwa vier Kilometer entfernte Esens sind die anderen Bilder entstanden. Der Weg führt an einem Kanal entlang durch Felder. Viel gibt es dort nicht zu sehen. Eine gute Stelle, um ein wenig landschaftliche Weite einzufangen. Ein Baum musste unterwegs als Motiv herhalten. Diese Bilder gibt es nach dem Klick.

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Verdammnis

Gestern im Kino: Der zweite Teil der Verfilmung von Stieg Larssons „Millenium“-Trilogie. Verdammnis.

Vorweg: Ich habe bisher keines der Bücher gelesen. Das ist vielleicht auch gut so, denn Frau Anna konnte anschließend einen sehr ausführlichen Vortrag darüber halten, was alles fehlte und falsch war. Wie üblich bei Buchverfilmungen wurde an einigen Stellen wohl gespart und auch umgeschrieben. Mir machte das nichts aus.

Kurz zur Geschichte: Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist ermitteln im Film parallel am gleichen Fall. Allerdings aus unterschiedlichen Gründen. Es dreht sich um den Handel mit osteuropäischen Mädchen, was allerdings nie richtig in den Vordergrund tritt. Lisbeth geht es aber eigentlich gar nicht darum, sie wird mehr oder weniger per Zufall verwickelt. Im Laufe der Geschichte wird Lisbeth dann des dreifachen Mordes verdächtigt. Es stehen einige Überraschungen auf dem Plan, bis es dann doch noch zu einer Art Showdown in der wunderbaren schwedischen Landschaft kommt.

Sieben von zehn Punkten würde ich vergeben, schlecht gemacht ist der Film nämlich nicht. Schon sehr spannend. Irgendwie zog es sich aber dann gegen Ende doch ein wenig. Der Schluss war dann ein ziemlicher Cliffhanger, wie man ihn sonst eigentlich nur von Serienfolgen kennt. Im Juni kommt dann aber auch schon der dritte Teil.

Relative Zeitangaben in WordPress

Aktualisierung: Damit das alles mehr Sinn macht, habe ich noch ein „über“ in das erste if eingebaut.

Kleine Bastelei in der Mittagspause: Über den Kommentaren wird jetzt nicht mehr das Datum des Kommentars angezeigt, sondern wie lange er schon dort steht. Das finde ich sehr viel hübscher als die normale Zeitangabe.

Nur ein klein wenig musste ich rumsuchen, bis ich eine Lösung für WordPress gefunden hatte. Im Ninedays Blog erklärt Terri Ann wie es geht und was der PHP-Code genau macht.

Da ich schon sehr viel Wert darauf lege das hier alles auf deutsch ist, übersetzte ich die wenigen Texte schnell. Außerdem habe ich das Skript so angepasst, dass es statt vor 1 Minute nun vor einer Minute ausgibt. Dazu habe ich in jede if-Abfrage noch ein weiteres „if“ eingebaut, das die Zahl 1 durch einen Text ersetzt. Das sieht in meinen Augen besser aus. Den von mir verwendeten Code gibt es nach dem Klick.

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Urlaub in Bensersiel

Am Meer

Ein wenig still war es über Karneval um mich. Nicht etwa, dass ich seit „dickem Donnerstag“ betrunken in einer Ecke gelegen hätte, eher das Gegenteil war der Fall. In den Urlaub hat es mich gemeinsam mit Frau Anna gezogen, genauer gesagt an die Nordsee. Von Donnerstag bis Montag hatten wir uns in das schöne Hotel „Benser Hof“ einquartiert.

Bank am Hafen

„Dort liegt der Hund begraben!“ warnte man vorher – und das nicht wirklich zu unrecht. Man merkte schon ein wenig, dass der Ort auf den Sommertourismus eingestellt ist und dann wohl eher besucht wird. Dennoch empfing man uns freundlich und versorgte uns gut, vielleicht auch weil wir den Altersschnitt im Hotel und dem Rest des Ortes ein wenig senkten.

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Installationsanleitung: Open Transport Tycoon

Gestern schon in der Linkeria angekündigt, habe ich mich ein wenig mit dem Open Source-Spiel Open Transport Tycoon beschäftigt. Ganz so einfach war es nicht, dass Spiel richtig zum Laufen zu bekommen.

Screenshot: Open Transport Tycoon

Die Programmierer bieten im Wesentlichen nämlich nur eine Laufzeitumgebung für das Spiel, eigentlich soll man auf die Grafikdateien des Originalspiels zurückgreifen. Schade wenn man die nicht hat, denn das Spiel macht eine Menge Spaß, läuft flüssig und sieht hübsch aus ((Wenn man nicht auf 3D geballere steht, sondern auf Wirtschaftssimulationen.)).

Aber es gibt Abhilfe. Mit OpenGFX und OpenSFX stellen einige fleißige Menschen nämlich auch freie Grafiken und Sounds zur Verfügung, die das Spiel komplettieren.

Die Installationsanleitungen lesen sich alle ein wenig aufwändig. Dabei ist es eigentlich gar nicht schwer, wenn man mal durchgeblickt hat. Hier die einzelnen Schritte für die Installation unter MacOS X.

  • Als erstes läd man sich die aktuellsten Releases von Open Transport Tycoon, OpenGFX und OpenSFX herunter.
  • Im Ordner des Hauptspiels legt man dann einen Ordner namens „data“ an. Dort werden die Dateien aus den beiden anderen Downloads abgelegt.
  • Anschließend muss man noch eine leere Datei mit dem Namen „sample.cat“ im gleichen Ordner anlegen. Was die tut weiß ich auch nicht, ohne startet das Spiel aber nicht.
  • Nun kann man das Spiel schon mit einem Doppelklick auf OpenTTD.app starten und spielen. Schon bald wird man aber feststellen, dass man irgendwie sehr alleine in seiner Welt ist. Um das zu ändern, muss man unter dem Menüpunkt „Erweiterungen herunterladen“ im Hauptmenü des Spiels noch eine oder mehrere künstliche Intelligenzen herunterladen.

Anschließend steht dem Spielspaß nichts mehr im Weg. Ich werde mich sicherlich noch das ein oder andere Mal mit dem Spiel beschäftigen, die zwei Stunden gestern Abend haben wirklich Spaß gemacht.

New York, I love you

Gestern Abend im Kino: New York, I love you. Ein Film bestehend aus verschiedenen Kurzfilmen. Skeptisch war ich vorher ja schon, normalerweise gehe ich ja eher in Kino, wenn es mal ordentlich krachen und rumsen soll.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es hat sich schon gelohnt. Hätte ich mich vorher mal ein wenig informiert, wäre das auch vorauszusehen gewesen. Wenn sich gleich mehrere tolle Regisseure (zum Beispiel Fatih Akin) zusammentun und dann auch noch unter anderem Shia LaBeouf (u.a. Transformers), Natalie Portman, Orlando Bloom, Christina Ricci, Hayden Christiansen, Andy Garcia und Ethan Hawke verpflichten, kann eigentlich nichts all zu schlechtes dabei herauskommen.

YouTube-Vorschaubild

Die einzelnen Geschichten sind alle schön gemacht. Zum Teil witzig, zum Teil nachdenklich. Obwohl die einzelnen Handlungen unabhängig voneinander laufen, findet sich am Ende doch alles zusammen. Das Aufgebot an Darstellern ist schon ein wenig beeindruckend. Wie immer wenn es kein großes Effektspektakel gibt, muss man den Film nicht unbedingt im Kino gesehen haben. Für einen DVD-Abend oder einen Sonntagnachmittag ist er aber sehr zu empfehlen.