Archiv für Monat: Februar 2010

Ich bin berühmt!

Mal wieder ist es geschafft: Ich bin berühmt und bekannt und reich und überhaupt. Nie wieder werde ich einen Finger rühren müssen. Jedenfalls so ähnlich.
Im vergangenen Jahr hatte ich bei einem Wettbewerb von CEWE-Fotobuch mitgemacht. Gesucht wurden Bilder zum Thema „Deutschland 2009 – Unser Land“. In insgesamt sechs Kategorien konnte man Bilder einschicken und so hatte ich auch mal eine CD gebrannt und zur Post gebracht. Es gab schließlich auch was zu gewinnen!

So richtig was geworden ist das dann aber nicht: Unter den Hauptgewinnern war ich nicht, aber gestern erreichte mich ein Trostpreis: Nämlich das fertige Fotobuch. Aus den Teilnahmebedingungen wusste ich noch, dass das wohl eine Veröffentlichung bedeutet. Schließlich wurde ich dann auch fündig: Auf Seite 108 hat man einen Ausschnitt meines Bildes abgedruckt!

Auf dem Bild oben rechts ist es zu sehen, mein Name steht auch dabei. Leider hat man sich für einen Ausschnitt des Bildes entschieden. Im Original fand ich das Bild, gerade auch wegen seiner Symmetrie etwas schöner. Hier noch einmal zum Vergleich:

Ansonsten ist das Buch aber sehr schön gemacht. Sowohl Papier- als auch Druckqualität können überzeugen und die ausgesuchten Bilder sind auch sehr schön. Bei einigen merkt man, dass sie wohl in kleiner Auflösung vorlagen. Sie wirken ein wenig pixelig. Falls ich also selbst einmal ein Fotobuch in Auftrag geben sollte, muss ich darauf achten.

Lightroom

Gerade habe ich das erste Mal ein Bild mit Lightroom entwickelt. Sozusagen.

Lightroom

Bisher habe ich meine Bilder alle in iPhoto verwaltet, war allerdings in der letzten Zeit mit den mir gebotenen Möglichkeiten nicht mehr so richtig zufrieden. Nun habe ich die Beta-Version zu Lightroom 3 nochmal herausgekramt. Heruntergeladen habe ich die schon vor längerem, aber mich nie wirklich damit beschäftigt.

Nun also noch einmal ein Versuch. Auf den ersten Blick ist die Oberfläche erst einmal ein wenig verwirrend. iPhoto erschließt sich in meinen Augen direkter. Steigt man dann in den Entwicklungsprozess ein, erschlagen einen die Presets, Reiter und Regler erst einmal. Ganz schön viele Knöpfe an denen man so drehen kann! Auch nach zwei Abenden bin ich (zumindest gefühlt) noch kein Stück schlauer.
Hier muss ich auf jeden Fall mal mit einer Anleitung ran, so sehr mir das auch widerstreben mag. Falls hier Menschen mitlesen sollten, die Tipps, Tricks und Links zu guten Einleitungen haben, würde ich mich sehr über eine kleine Nachricht in den Kommentaren freuen. Danke!

Bis die fertige Version von Lightroom auf den Markt kommt, kann ich sie nun auf Herz und Nieren testen und mir gut überlegen, ob ich runde 250 Euro dafür ausgeben möchte.

Mini-Schneemann

Sherlock Holmes

Dieser Tage war ich mal wieder im Kino: Die Abenteuer von Sherlock Holmes standen auf dem Spielplan. Ich war gespannt was mich erwartet. Verfilmungen von älteren Geschichten können manchmal ja wirklich gut sein. Das kann aber auch in die Hose gehen.

Bei einem meiner letzten Kinobesuche hatte ich schon einen Trailer zum Film gesehen, der mir ein wenig Lust auf den Film gemacht hatte. So etwas soll ja Sinn und Zweck eines Trailers sein ((Das viele Trailer bei mir ein „Sowas will ich niemals im Leben sehen!“ auslösen, ist sicher nicht die Schuld der Filmindustrie. Eher die meines merkwürdigen Filmgeschmacks. Oder meiner Schreckhaftigkeit. Oder beides)). In meiner Jugend habe ich die Bücher von Herrn Conan Doyle gelesen, auch hier war ich also ein wenig vorbelastet. Glaube ich zumindest.

Der Film hat mir jedenfalls gefallen. Gut gemachte Unterhaltung: Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) und Doktor Watson (Jude Law) nehmen sich gegenseitig fleißigst auf die Schippe und ergänzen sich dabei und beim Lösen des Falles wirklich gut. Das hatte ich auch so in Erinnerung. Die Schlußfolgerungen Holmes‘ sind immer schlüssig, wenn auch oft überraschend.
Was die Action-Lastigkeit des Film angeht, bin ich mir nicht so sicher. In meinem Kopf ging es in den Büchern weniger um Prügeleien und Explosionen, ich hätte Herrn Holmes eher weniger schlagkräftig eingeschätzt. Da mag ich mich aber auch täuschen. Dennoch: Die Actionszenen und die Spezialeffekte haben mir ebenfalls gefallen.

Das Ende war dann offen genug, um den Herren Downey und Law noch mindestens einmal die Gage für eine Fortsetzung auf das Konto zu überweisen. Stoff gäbe es genug, Sir Conan Doyle war seinerzeit schon recht fleißig. Neben vier Romanen gibt es auch zahlreiche Kurzgeschichten über die Abenteuer des Detektivs.