Archiv für Monat: April 2010

Grundkurs 2010 – Unterwegs in Bananien

Nun ist er vorbei, der Grundkurs 2010. Die vergangene Woche weilte ich, wie berichtet, in Banania. So hatten wir gemäß unserem Motto das BdP Bundeszentrum umbenannt. Sieben Tage lang sollten dort Gruppenleitungen des BdP weitergebildet werden.

Runde im großen Saal in Immenhausen

Mein Fazit: Total super! Sowohl was die Teilnehmenden angeht, als auch das Team: Besser kann es glaube ich gar nicht laufen. Ich hatte eine Menge Spaß und habe vermutlich auch eine Menge vermitteln können. Besonders außerhalb der normalen Einheiten konnte man ganz gut auf die Probleme eingehen, die sich so in der täglichen Stammesarbeit ergeben. Dabei fühlte ich mich weniger als Lehrer, nur Erfahrung habe ich den Teilnehmenden voraus. Es ist toll zu sehen, dass es so viele Jugendliche gibt, die die Idee der Pfadfinderei vorantreiben und so viel Arbeit investieren. Da war ich teilweise wirklich sprachlos.

Eine Einheit des Stammesführungs-Grundkurses

Auch im Team war die Stimmung gut. Ich bin immer wieder davon begeistert, wenn teilweise völlig fremde Menschen an einem Ort zusammenkommen und mit der Arbeit loslegen. Jeder packt mit an und gemeinsam wird etwas realisiert. Jeder unterstützt den anderen. Dafür bin ich sehr dankbar, denn vor allem aus Schlafmangel war ich sicherlich das ein oder andere Mal nicht so sonderlich gut zu ertragen.

Im Vorfeld des Grundkurses war ich ein wenig skeptisch, ob ich dort überhaupt etwas verloren habe. Zwar zweifelte ich nicht an meiner fachlichen Kompetenz, war mir aber nicht so sicher ob ich auch inhaltlich alles drauf habe. So ganz falsch lag ich da nicht und so konnte ich auch noch eine Menge für mich mitnehmen. Dennoch habe ich mich glaube ich ganz gut geschlagen und eine kleine Liste mit möglichen Verbesserungen für die kommenden Jahre zusammengetragen.
Am Ende stellte sich dann das übliche Kursfeeling ein: Eigentlich total im Eimer und endgültig urlaubreif und dennoch gewillt, das Ganze noch eine Woche zu verlängern. So soll das sein. Mal schauen ob ich im kommenden Jahr wieder mit an Bord bin. Lust hätte ich auf jeden Fall!

Willkommen in Banania

Derzeit weile ich in Immenhausen, auch bekannt als „hessisch Sibirien“, wo zufälligerweise das Bundeszentrum meines Pfadfinderverbandes rumsteht. Bis nächsten Samstag findet hier der Grundkurs Mitte des BdP statt, ein Fortbildungslehrgang für Gruppenleiter.

Schon heute Abend werden wir nach dem Kennenlernen mit den ersten Einheiten einsteigen. Zuerst mussten wir aber gerade unsere Teilnehmenden am Bahnhof abholen. Stilecht als Einwohner der Bananenrepublik Banania verkleidet zogen wir los und bevor wir wieder am Bundeszentrum angekommen waren, gab es schon den ersten Putsch in der Republik. Da wird auf unsere Teilnehmenden sicherlich noch der ein oder andere zurückkommen.

Ich bin auf die kommende Woche sehr gespannt, da dies mein erster Grundkurs als Teil des Teams ist. Zwar war ich selbst 1999 und 2000 als Teilnehmer hier, als Mitglied des Kursteams ist das aber wieder eine ganz andere Sache. Gewöhnungsbedürftig ist es auf jeden Fall, dass ich hier auf einem weniger praktischen Kurs bin. Unsere Teilnehmenden haben alle schon Erfahrung als Gruppenleiter und sollen ihre Kenntnisse vertiefen. Bisher arbeitete ich immer am anderen Ende und vermittelte Grundlagen.

Ich bin sehr gespannt auf die kommenden sieben Tage.

Palmenzucht

In bin unter die Botaniker gegangen und züchte nun Palmen. Oder so ähnlich. Wie man sich vielleicht erinnert, bin ich seit etwa zwei Jahren Besitzer einer Palme. Aufgrund meiner epischen Fähigkeiten, was das Pflegen von Pflanzen angeht, ist diese aber irgendwie überwässert worden und war nicht mehr so richtig fit.

Auf Frau Schwesters Tipp hin warf ich dann dieser Tage mal Google an und wurde auch fündig: Im Gärtner-Blog fand ich eine Anleitung wie man eine Palme vermehrt. Nun habe ich vermutlich keine Yucca-Palme, aber das macht ja nichts.

Als erstes schnitt ich also mal meine Palme entzwei. Dabei blieb dann eine Stange ohne Blätter übrig und zwei Enden mit Blattwuchs. Diese Ableger werde ich nun zur Aufzucht meiner neuen Mitbewohner nutzen.

Dazu muss man die, wenn ich das richtig verstanden habe, eigentlich nur in Wasser setzen und einige Zeit darin lassen. Dann sollten sich mehr oder weniger automatisch neue Wurzeln bilden, die man dann auch wieder setzen kann. Momentan sieht es dann so aus:

Seit etwa einer Woche stehen die Ableger nun am Fenster und im Wasser und es bilden sich schon erste Mini-Wurzeln. Da ich nächste Woche auf dem Grundkurs in Immenhausen weile, werden sie da auch noch ein wenig stehen bleiben. Danach sollten sie dann auch wieder eintopfbar sein. Ich bin gespannt.