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Dinge oder Menschen bei Facebook ausblenden

Immer wieder muss ich feststellen, dass Menschen genervt sind. Sie sind genervt von „Farm Wars“ oder „Mafiaville“ oder was auch immer. Menschen sind auch manchmal genervt von anderen Menschen, die ihren Twitter-Stream 1:1 nach Facebook posten. Mein sanfter Hinweis: „Dann blende das doch aus!“ wird all zu oft leider mit einem „Häh?“ beantwortet. Manche Menschen sind nicht so aufmerksam und haben diese tolle Funktion noch nicht entdeckt, obwohl sie direkt unter ihrer Nase ständig vorhanden ist.

Deshalb hier mal ein wenig praktische Lebenshilfe als Anleitung, das sollte sogar für Menschen verständlich sein denen bisher das Kreuzchen neben jeder Meldung auf der Neuigkeiten-Wand noch nicht aufgefallen ist.

Dinge auf der Neuigkeiten-Seite verbergen

Dinge oder Menschen bei Facebook verbergen

Im ersten Bild sieht man deutlich in der rechten oberen Ecke ein kleines Kreuz. Es taucht auf, wenn man mit der Maus über einen Eintrag geht. Der kluge Facebook-Benutzer klickt darauf.

Die Ansicht ändert sich nun so, dass man das zweite Bild sieht. Nun hat man die Auswahl ob man die entsprechende Person oder nur die nervige Anwendung verbergen möchte. Das kommt ein wenig auf die persönlichen Präferenzen an. Hat man sich dann entschieden, sieht es so aus wie im dritten Bild und man bleibt in Zukunft von der Person oder der entsprechenden Anwendung auf seiner Neuigkeiten-Seite verschont.

Anfragen verbergen

Auf der Anfragen-Seite geht das Generve aber noch weiter. Menschen die doofe Facebook-Spiele spielen, nerven auch hier gerne herum. Gut, dass man auch da was machen kann. Unter jeder Anfrage gibt es nämlich zwei passende Links dazu.

Anfragen bei Facebook verbergen

Nun ist Ruhe im Karton! Ich wünsche mir, dass sich diese Dinge ganz viele Menschen merken.

Olli Schulz und Timid Tiger auf dem Gamescom-Festival

Am Sonntag bewegte ich meinen Hintern mal nach Köln: Auf dem Ring fand über das Wochenende das Gamescom Festival statt. Damit die ganzen blassen Nerds nicht nur in einer Halle zockend versauern, bot man dort allerlei Musik an.

Zwei Auftritte schaute ich mir an: Timid Tiger kannte ich vorher nur wenig, machen aber ganz okaye Musik, da werde ich mich noch ein wenig reinhören. Das aktuelle Album habe ich mir mal gekauft und begeistere mich auch schon ein wenig dafür. Die Show der Herren aus Köln war auch ok, der Frontmann zappelte sich gut einen ab.

Eigentlich war ich aber wegen Olli Schulz da, von dem ich ja schon lange Fan bin. Herr Schulz war bester Laune und hatte auch wieder einige lustige Anekdoten dabei. Auch wenn man davon die Meisten kennt, wenn man schon auf einigen Konzerten war: Ich habe immer wieder viel Spaß bei seinen Auftritten. Deshalb ist es ein wenig schade, dass ich seinen Auftritt am 22. September in Bonn leider nicht sehen kann. Ach so: Die Musik ist natürlich bei Herrn Schulz auch immer grandios. Ich mag seine Texte sehr.

Unterwegs in den Zillertaler Alpen

Österreich

Mit ein wenig Zeit im Rücken lässt sich auch gut in alten Bildern stöbern. Gestern Abend nahm ich mir deshalb den Ordner mit den Bildern meiner Wandertour in den Alpen vor. Damals war ich mit einer Gruppe vorwiegend älterer Herren für ein paar Tage im Zillertal, um dort ein paar Berge zu erklimmen. Ich erinnere mich gerne an die Tour – vor allem auch, weil ich mal wieder auch ein paar Tage mit meinem Herrn Papa unterwegs war. Die Wanderungen habe ich als nicht so richtig anstrengend in Erinnerung und ich bin immer noch ein wenig stolz auf mich, dass ich immerhin zwei Fahrten mit dem Sessellift hinter mich gebracht hab.

Österreich

Ich hatte aus irgend einem Grund seinerzeit anscheinend hier im Blog gar keine Bilder davon gezeigt, nur ein Alpenpanorama habe ich gerade auf Anhieb gefunden und auch zu flickr haben es nur zwei Bilder geschafft. Schade eigentlich! Als großer Freund von toller Landschaft habe ich da nämlich ein paar schöne Bilder gemacht.

Österreich

Wirklich intensiv hatte ich mich mit den Bildern glaub ich noch nie beschäftigt, dafür hatte ich einfach zu viele gemacht. Deshalb habe ich mir dann mal ein paar der schöneren herausgepickt und ein wenig in Lightroom nachbearbeitet. Leider hatte ich die Bilder damals nicht als RAW fotografiert, dementsprechend war mein Spielraum bei der Bearbeitung nicht sonderlich groß. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis im Nachhinein doch recht zufrieden. Und was zählt ist eigentlich ja auch die Erinnerung an tolle Momente irgendwo in den österreichischen Alpen. Eine großartige Landschaft hat es dort!
Da bin ich fast ein wenig traurig, dass mein Urlaub dieses Jahr nicht reicht um wieder mitzufahren. Aber dafür steht am Jahresende eine noch wesentlich großartigere Tour mit noch mehr Landschaft auf dem Programm.

Österreich

Die Bilder sind alle wie üblich mit der EOS 450D gemacht und ich finde mein Reisezoom, das 18-200mm von Canon hat mir da auch gute Dienste geleistet. Das Sigma 10-20mm hatte ich damals leider noch nicht, da wären sicherlich noch ein paar schöne Impressionen drin gewesen. Die Kamera hatte ich in einer Holstertasche am Bauchgurt meines Rucksacks befestigt, was ich auch als recht komfortabel und nicht störend in Erinnerung habe.

Österreich
Österreich
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Ein ungewöhnliches Wochenende

Das vergangene Wochenende war ich nicht unterwegs. Ich wundere mich immer noch ein wenig über mich selbst. Freitags komme ich nämlich nur selten nach der Arbeit wieder nach Hause. Meistens steige ich in irgend einen Zug und gurke durch die Weltgeschichte. Das ist auch schön, da ich viel erlebe und so viele nette Menschen treffe. Zur Erholung dienen meinen Wochenenden aber irgendwie selten.

Dabei kann das so entspannt sein: Am Samstag wenig länger schlafen, im eigenen Bett anstatt in einem Schlafsack irgendwo in einem Zelt oder einer fremden Couch. In Ruhe frühstücken und dabei den Film zu Ende schauen, bei dem man am Abend vorher eingeschlafen ist. Eine Runde durch die Stadt bummeln, ein paar Einkäufe erledigen. Sich erinnern, warum man so ungerne am Wochenende in der Innenstadt rumläuft. Mittags eine Runde lesen und einen kleinen Mittagsschlaf halten. Tausend Kleinigkeiten erledigen und zwei Maschinen Wäsche an einem Tag waschen. Ohne viel im Hinterkopf zu haben einfach mal ein wenig im Internet surfen.

Am Sonntagmorgen das erste Mal seit über einem Jahr wieder Joggen gehen und darauf ein dickes Frühstück einbauen. Den Küchenboden putzen, einfach nur weil man Zeit hat und Frau Mitbewohnerin dringend lernen muss. Wieder eine Runde schlafen und ein neues Buch anfangen. Mit Ruhe und entspannt mal bei den Eltern anrufen, ein paar Unterlagen sortieren und dann schließlich pünktlich zur Tatort-Runde erscheinen.

Ich habe am Wochenende nicht „nichts“ gemacht, dafür aber alles mit Ruhe und viel Zeit. Für viele ist das vielleicht normal, für mich nicht. Drei von vier Wochenenden im Monat bin ich im Schnitt nicht zu Hause. Daran sollte ich was ändern. Und irgendwann lerne ich dann auch mal noch dieses „Entspannen“ und mache mal vielleicht ein paar Tage lang wirklich nichts.