Archiv für Monat: Oktober 2010

Rumlaufen und Bilder machen mit anderen Menschen

Universität/Markt - Eingang

Manchmal ist es irgendwie nicht so. Ich erinnere mich noch gut daran, dass den ganzen Abend nichts so gepasst hat wie es soll. Entweder das falsche Objektiv drauf (Objektiv wechseln nervt sowieso, ich brauche mehr Kameras!), das Licht nicht richtig, zu viel Wind oder oder oder. Das am Ende nur sechs Bilder dabei herausgekommen sind wundert mich nicht. Dafür mag ich diese kleine Serie aber nun auch relativ gern.

Zwei Wochen ist es her, dass ich diese Bilder machte. Seit dem habe ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder welche gelöscht, aber keines konnte überzeugen. Mit dem da oben und den folgenden bin ich relativ zufrieden. Aber vierzehn Tage Fotopause waren auch mal nicht schlecht.

Danke an Katja, Thomas und Christoph – die Tour hat Spaß gemacht, auch wenn ich nicht so recht in Fotostimmung war. Nächsten Monat bin ich wieder mit Motivation dabei! Und wer sie noch nicht gesehen hat: Bilder vom ersten Fototreffen.

Müll der aus Bahnen fliegtNotbremseSelbstportraitRolltreppeRolltreppe

Panoramen mit Photoshop Elements 9

Dieser Tage neu auf meinem Computer: Photoshop Elements in der aktuellen Version, Nummer 9. Normalerweise komme ich mit Lightroom und Pixelmator ja ganz gut hin, Photoshop Elements kaufte ich mir im Wesentlichen wegen der Panorama- und HDR-Funktionen die mit denen des „großen Bruders“ Photoshop identisch sind.

Panorama der Nahe-Schleife bei Idar-Oberstein, erstellt in Photoshop Elements

Testweise habe ich dann gestern Abend auch mal ein Panorama zusammengesetzt und bin positiv überrascht worden. Oben schon mal das Ergebnis der Berechnung nach dem Beschnitt. Sonst habe ich nichts dran gemacht.

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Minecraft

Meine Bude in Minecraft

Aus der Kategorie „Dinge die mich vor den Bildschirm fesseln“: Minecraft, ein sogenanntes „Sandbox“-Spiel. Es läuft überall dort wo es Java gibt, also sowohl unter Windows als auch Mac OS X oder im Browser. Die Grafik ist ein wenig ungewöhnlich minimalistisch gehalten, erzeugt aber ihre ganz eigene Stimmung.
Obwohl es aktuell nur als Alpha-Version vorliegt, verkauft es sich schon richtig gut und wird stetig weiterentwickelt. Wer in der nächsten Zeit irgend etwas vor hat, sollte diesen Beitrag vielleicht nicht lesen. Gerade für alle Menschen, die früher ähnlich gerne mit Lego gespielt haben wie ich, könnte das wirklich zeitraubend werden.

Worum geht es?

Minecraft is a game about placing blocks while running from skeletons. Or something like that…

Eigentlich ist das schon ganz passend zusammengefasst. Der Spieler landet zu Beginn in einer zufallsgenerierten Landschaft und muss von nun an überleben. Das ist das Ziel des Spieles. Während die Landschaft tagsüber nämlich in strahlendem Sonnenschein wirklich hübsch aussieht und von Kühen, Schafen, Enten und Schweinen bevölkert wird, ist es nachts schon ein wenig gefährlicher: Dann tauchen nämlich dicke Spinnen, Zombies, Pfeile schießende Skelette und explodierende Viecher auf. Und damit fängt der Spaß dann auch an.

Um zu überleben kann man dann die Landschaft nach seinen eigenen Wünschen umgestalten. Es gibt verschiedene Gelände- und Ressourcen-Typen, die man mit Hilfe einer Werkbank oder eines Ofens auch umwandeln und kombinieren kann. So fälle ich mir zum Beispiel einen Baum, mache aus dem Holz zuerst Bretter und dann Stöcke, um diese dann mit Kohle kombiniert in eine Fackel zu verwandeln. Auf ähnliche Art und Weise baut man auch Leitern und Werkzeuge. Mit diesen geht dann vieles schneller und man kommt gut voran beim Bau des ersten eigenen Hauses. Das ist nämlich der einzige Schutz vor den schon erwähnten fiesen Kreaturen.
Anschließend geht es dann tiefer: Um an den richtig coolen Kram ranzukommen, muss man nämlich in den Untergrund gehen und ein Bergwerk bauen. Hier lauern dann wieder andere Gefahren, aber ich will nicht zu viel verraten.

Neben den eher einfachen Werkzeugen gibt es auch noch Dynamit und dann auch noch die Möglichkeit ein Schienensystem zu bauen oder mit Hilfe von Schaltern und Leitungen andere kluge Dinge zu basteln. Unten findet sich dafür ein recht schönes Anwendungsbeispiel.

Jedenfalls macht das Spiel eine Menge Spaß und man vergisst ganz schnell auch mal die Zeit während man sein Haus zur Burg umbaut oder sich in seiner Mine von einer Ressource zur nächsten klopft. Einen Multiplayer-Modus gibt es wohl auch, ich würde mich sehr freuen wenn mich mal jemand kontaktieren würde mit dem ich den ausprobieren kann.

Verrückte Menschen

Sehr schnell hat sich rund um das Spiel, obwohl es noch im Alpha-Stadium ist, eine große Fangemeinde gebildet. Da gibt es dann zum Beispiel einen Menschen, der ein funktionierendes 16-bittiges Rechenwerk nachgebaut hat.

YouTube-Vorschaubild

Andere gehen hin und bauen Raumschiff Enterprise inklusive dem Interieur nach.

YouTube-Vorschaubild

Hier hat jemand eine Schienenbahn gebaut. Die Fahrt dauert in Echt rund 30 Minuten, hier verkürzt auf etwa drei.

YouTube-Vorschaubild

Man kann sich stundenlang bei YouTube verdulden. Es gibt anscheinend eine Menge Menschen die zu viel Zeit haben. Geradezu mies verlief im Vergleich dazu mein Versuch, die Idar-Obersteiner Felsenkirche nachzubauen. Nach einer guten Stunde gab ich schon auf.

Minecraft - Felsenkirche

Sonstwo im Internet

Neben verrückten Konstruktionen findet man im Internet auch eine Menge nützlicher Dinge. Während ich spiele habe ich normalerweise immer das Minecraft-Wiki offen, da ich dort ganz schnell mal ein „Rezept“ für die Umwandlung nachschauen kann.

Ganz großartig finde ich auch den Moar Minecraft Kartenrenderer. Hier kann man seine eigenen Karten hochladen und die Seite stellt sie dann in bester Google Maps-Manier dar. Das stöbern in den Archiven dort lohnt sich.

Eine Minecraft-Welt

Der alte Friedhof in Bonn

Buch aus Stein

Meine sonntägliche Fototour führte mich bei strahlendem Sonnenschein auf den alten Friedhof zu Bonn. Eher zufällig kam ich da vorbei und war schon nach wenigen Minuten sehr angetan von dieser schönen Ecke Bonns. Seit 1715 werden dort Menschen beerdigt, aber zu meiner Überraschung konnte ich dort auch ein oder zwei Holzkreuze mit 2010er-Datum entdecken.

Buch aus Stein

Die sonst schon gewohnte Stille eines Friedhofs hat es dort aber leider nicht. Zwischen zwei Straßen gelegen, hört man doch immer das Rauschen der vorbeifahrenden Autos. Außerdem scheinen sich auch allerlei Menschen mit Bierflaschen dort wohl zu fühlen und Dinge hinter Grabsteinen zu verstecken.

Buch aus Stein

Dennoch war ich sehr begeistert von diesem Ort. Viele große Familiengräber gibt es zu sehen und fast alle Ruhestätten sind aufwändig gestaltet. Fast zwei Stunden streifte ich herum und hätte sicherlich noch viel mehr Bilder machen können. Ich war auch nicht der einzige, der dort mit der Kamera umherzog.

Kaputt

Die Bilder sind übrigens alle mit meinem neuesten Spielzeug, dem 30mm f/1,4 von Sigma entstanden. Nach zweimaligem Einsatz bin ich von diesem feinen Stück Technik mehr als begeistert. Unglaublich scharf sind die Bilder, der Autofokus ist super. Ich hatte das erste Mal so richtig Spaß mit einer Festbrennweite. Außerdem gefallen mir die 30mm sehr viel besser als die 50mm die ich vorher als Festbrennweite hatte, mit dem Canon 50mm f/1,8 kann man zwar auch tolle Bilder machen, aber für meinen Geschmack war ich immer „zu nah dran“.

StatueStatueStatueTotes ProfilBüsteGrabplatte mit RingPodestEin alter HolzpfahlZwei Menschen, in MarmorAltes KreuzAltes KreuzAltes KreuzHallo, Inri.